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Ich kenne mich mit Ritalin gar nicht aus und kann dir daher nichts raten, aber vielleicht hilft dir meine Erfahrung: Ich hatte vor ein paar Wochen nämlich ein ähnliches Problem: Meine Epilepsie hatte sich wieder gemeldet, nachdem ich während der Schwangerschaft und danach auf Medikamente verzichtet hatte. Ich hatte Sorge, dass ich vielleicht abstillen müsste, wenn ich wieder Medikamente einnehmen würde. Aber ich hatte das Glück an eine tolle Neurologin zu geraten, die das für mich relativiert hat. Das Kind ist ja schon größer (meine war 10,5 Monate zu dem Zeitpunkt) und isst. Das Stillen ist also nicht mehr die alleinige Nahrungsquelle und demensprechend kommt weniger von dem Medikament beim Kind an als bei einem vollgestillten Baby. Evtl. kann man das Stillen etwas reduzieren und öfter/mehr zu essen anbieten. Je nachdem welche Nebenwirkungen zu erwarten sind, kann man auch erstmal abwarten und beobachten, wie sich das Medikament aufs Kind auswirkt. Dann kann man immer noch reduzieren oder notfalls abstillen. Für uns funktioniert es jetzt super. Ich stille normal weiter und bemerke keine Auswirkungen bei meinem Kind.
Ich stimme Sophia zu: Du musst dem Krankenhaus gar nichts widerlegen oder beweisen. Das ist ja keine Gerichtsverhandlung. Sie können dir nur raten abzustillen, aber du bist und bleibst die Mutter, und du entscheidest.
Gerade mit Angststörungen und bei der Stressbelastung spricht doch ganz viel für das Stillen. Dein Körper schüttet Oxytozin aus, was dich entspannt und beruhigt. Sieh es als körper-eigenes Gratis-Medikament, rezeptfrei und ganz ohne Nebenwirkungen
Ich wünsche dir gute Besserung!