Sandküste hat geschrieben: 17.01.2018, 11:07 Natürlich sollte man wirklcih schwerwiegende "praktische" Gründe nicht außen vor lassen, man muss ja noch leben, sich ernähren können usw.
Aber Kinder sind NIE logisch - dann sollten wir alle wohl besser keine bekommen- das ist doch immer eine Gefühlsentscheidung, eine Herzenssache.
Und ein fehlendes ZImmer wäre für mich nie ein Grund gegen ein drittes Kind gewesen.
Zwei oder drei Kinder- pro und contra
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muh
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Re: Zwei oder drei Kinder- pro und contra
Ich kann zwar die Gedanken, die du dir machst komplett nachvollziehen, aber kann nur bei Sandküste unterschreiben:
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Re: Zwei oder drei Kinder- pro und contra
Das ist genau unser Thema gerade - ich hatte auch schon angesetzt, einen solchen Thread zu eröffnen. Ich hoffe, ich darf mich hier ranhängen.
Mein Mann (Einzelkind) wollte immer drei Kinder, ich hatte immer das „Ideal“ einer Zweikindfamilie vor Augen. Mit der Zeit fand ich drei Kinder gar nicht so abwegig. Nach dem ersten Kind stellte sich nie die Frage, ob oder ob kein zweites Kind. Es fehlte einfach noch „jemand“. Während der zweiten Schwangerschaft hatte ich nie das Gefühl, es könnte meine letzte sein. Käferchen kam auf die Welt und ich sah in ihm von Anfang an das mittlere Kind. Seit einiger Zeit jedoch habe ich immer wieder das Gefühl, wir könnten komplett sein. Und doch ploppt immer wieder der Kinderwunsch dazwischen.
Wir sind vor vier Monaten in ein neu gebautes Haus eingezogen, in der Tat hatten wir bei der Suche das Kriterium „drei mögliche Kinderzimmer“. Der Große ist jetzt vier, der Kleine 17 Monate. Die Nächte werden ruhiger, man kommt wieder selbst zu was. Das wieder für ein Baby aufgeben? Nein - aufschieben. Dazu eine momentan doofe Jobsituation. Nach dem ersten Kind arbeitete ich TZ, 30 Stunden. In der zweiten Elternzeit beschlossen wir, dass es finanziell besser ist, wenn mein Mann in TZ geht und ich wieder VZ arbeite. Unsere Arbeitgeber waren einverstanden. Jetzt das Dilemma: Manns Stelle wurde gestrichen. Wenn er eine Chance auf interne Umbesetzung haben möchte, sollte er „seine Arbeitszeit überdenken“. Externe Bewerbungen scheitern derzeit auch an seiner TZ. Mein Arbeitgeber war natürlich wenig begeistert, dass ich eventuell wieder in TZ arbeiten möchte. Natürlich könnten wir Ganztagesplätze für die Jungs in der KiTa anfragen. Aber habe ich eine Familie gegründet, damit die Kinder uns unter der Woche vielleicht 2 Stunden täglich sehen? Nein. 1-2 Nachmittage könnten die Großeltern eventuell abdecken.
Wir haben uns jetzt gut zu viert eingegroovt. Das nochmal über den Haufen werfen? Großeltern - zwei Kinder betreuen kein Problem, aber drei?
Wir haben zwei gesunde Kinder, wir beide sind auch gesund - ein großes Geschenk. Ich habe hier so oft schon lesen müssen, wie schnell sich das Blatt wenden kann.
Finanziell: Ein drittes Kind würde ein anderes Auto erfordern. Ansonsten - Windeln, Kleidung, Tragetücher
- alles noch da. Und Platz sowieso. Im Moment wissen wir es nicht. Allzu lange wollten wir aber nicht mehr warten - mein Mann wird 40, ich 35. Die Vernunft sagt derzeit „wir sind komplett“, das Herz wünscht sich nochmal ein kleines Wunder...
Sorry für den langen und vielleicht wirren Text. Aber das spukt seit Wochen in mir rum. Ich hoffe, es passt hier.
Mein Mann (Einzelkind) wollte immer drei Kinder, ich hatte immer das „Ideal“ einer Zweikindfamilie vor Augen. Mit der Zeit fand ich drei Kinder gar nicht so abwegig. Nach dem ersten Kind stellte sich nie die Frage, ob oder ob kein zweites Kind. Es fehlte einfach noch „jemand“. Während der zweiten Schwangerschaft hatte ich nie das Gefühl, es könnte meine letzte sein. Käferchen kam auf die Welt und ich sah in ihm von Anfang an das mittlere Kind. Seit einiger Zeit jedoch habe ich immer wieder das Gefühl, wir könnten komplett sein. Und doch ploppt immer wieder der Kinderwunsch dazwischen.
Wir sind vor vier Monaten in ein neu gebautes Haus eingezogen, in der Tat hatten wir bei der Suche das Kriterium „drei mögliche Kinderzimmer“. Der Große ist jetzt vier, der Kleine 17 Monate. Die Nächte werden ruhiger, man kommt wieder selbst zu was. Das wieder für ein Baby aufgeben? Nein - aufschieben. Dazu eine momentan doofe Jobsituation. Nach dem ersten Kind arbeitete ich TZ, 30 Stunden. In der zweiten Elternzeit beschlossen wir, dass es finanziell besser ist, wenn mein Mann in TZ geht und ich wieder VZ arbeite. Unsere Arbeitgeber waren einverstanden. Jetzt das Dilemma: Manns Stelle wurde gestrichen. Wenn er eine Chance auf interne Umbesetzung haben möchte, sollte er „seine Arbeitszeit überdenken“. Externe Bewerbungen scheitern derzeit auch an seiner TZ. Mein Arbeitgeber war natürlich wenig begeistert, dass ich eventuell wieder in TZ arbeiten möchte. Natürlich könnten wir Ganztagesplätze für die Jungs in der KiTa anfragen. Aber habe ich eine Familie gegründet, damit die Kinder uns unter der Woche vielleicht 2 Stunden täglich sehen? Nein. 1-2 Nachmittage könnten die Großeltern eventuell abdecken.
Wir haben uns jetzt gut zu viert eingegroovt. Das nochmal über den Haufen werfen? Großeltern - zwei Kinder betreuen kein Problem, aber drei?
Wir haben zwei gesunde Kinder, wir beide sind auch gesund - ein großes Geschenk. Ich habe hier so oft schon lesen müssen, wie schnell sich das Blatt wenden kann.
Finanziell: Ein drittes Kind würde ein anderes Auto erfordern. Ansonsten - Windeln, Kleidung, Tragetücher
Sorry für den langen und vielleicht wirren Text. Aber das spukt seit Wochen in mir rum. Ich hoffe, es passt hier.
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Re: Zwei oder drei Kinder- pro und contra
Ich wollte immer drei. Mein Mann meinte nach zwei, dass es ihm eigentlich reicht und hat dem Dritten nur mit sehr viel Murren zugestimmt. Das Zweite war ein Anfängerbaby, das sich nach sechs Monaten ins pure Gegenteil verwandelt hat. Es war/ist so, so wahnsinnig anstrengend mit ihr, dass ich im Frühjahr nach ihrem dritten Geburtstag so langsam versucht habe mich vom Kinderwunsch zu verabschieden und mich über die zwei Kinder, die da waren zu erfreuen. Und dann, eines Abends im Herbst 2016, hat sich ganz still und heimlich ein kleines Babymädchen in meinem Bauch eingenistet. Und, was soll ich sagen...es ist perfekt! Ich habe zwar oft zu wenig Hände, manchmal ist es laut und ziemlich häufig vermisse ich Zeit nur für mich aber wenn ich sehe, was die Ankunft der Babyschwester in den Grossen bewirkt hat, dann weiss ich, dass es so einfach richtig ist. Die drei gehören zusammen und ohne die Jüngste waren wir nicht komplett.
Signaturen sind halt doch praktisch für die Mitleser:innen…
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Re: Zwei oder drei Kinder- pro und contra
Ich hab nach zwei Kindern aus Vernunftgründen beschlossen, dass Schluss ist. Beide Kinder nicht unanstrengend, eins mit nem vererbten Diabetes. Ich hatte Schiss, dass noch ein Kind da nen Treffer landet.
Der Mann wollte gerne noch mehr Kinder.
Tja, ich bin dann ungeplant schwanger geworden. Der Mann ist mittlerweile der Exmann. Als der Kleine 1,5 war hatte er nen psych. Zusammenbruch. Um Familienarbeit hat er sich vorher wenig gekümmert. Jetzt ist seine Aktivität auf seine Kinderzeiten beschränkt. Darüberhinaus kommt nichts.
Manchmal denke ich ob es mit zwei Kindern nicht leichter gewesen wäre. Aber im Endeffekt fängt es auch so langsam an runder zu laufen. Ich möchte meinen jüngsten nicht missen, aber es ist schon echt anstrengend. Zumal die Kinder immer untereinander in unterschiedlichen Konstellationen unverträglich sind...
Der Mann wollte gerne noch mehr Kinder.
Tja, ich bin dann ungeplant schwanger geworden. Der Mann ist mittlerweile der Exmann. Als der Kleine 1,5 war hatte er nen psych. Zusammenbruch. Um Familienarbeit hat er sich vorher wenig gekümmert. Jetzt ist seine Aktivität auf seine Kinderzeiten beschränkt. Darüberhinaus kommt nichts.
Manchmal denke ich ob es mit zwei Kindern nicht leichter gewesen wäre. Aber im Endeffekt fängt es auch so langsam an runder zu laufen. Ich möchte meinen jüngsten nicht missen, aber es ist schon echt anstrengend. Zumal die Kinder immer untereinander in unterschiedlichen Konstellationen unverträglich sind...
Liebe Grüße von Meike mit drei Dickköpfen ( * 2007),( * 2010) und (*2013)
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anxel
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Re: Zwei oder drei Kinder- pro und contra
Vielen Dank für alle Antworten!
Tweety, klar, es darf sich jeder gern anhängen, ich freue mich ja gerade über den Austausch. Sehr vieles von dem was du schreibst, trifft hier auch zu.
Ein richtiges Pro für ein drittes Kind gibt es gar nicht, außer eben dem Wunsch nach noch einem Wunder. Bei mir allerdings auch stärker als bei meinem Mann. Der würde wohl mitmachen, ist an sich aber auch mit den zweien glücklich und ausgelastet.
Ob wir ein drittes Kind packen würden....hmm schwer zu beantworten die Frage. Für die Große wäre es sicher diesmal leichter zu verkraften und die Kleine ist weniger sensibel und anhänglich... Trotzdem kommen gefühlt beide oft zu kurz und ich zu gar nichts....
Ich schicke das Mal ab, obwohl es etwas wirr ist und hoffe, ich komme heute Abend nochmal ausführlicher zum antworten.
Tweety, klar, es darf sich jeder gern anhängen, ich freue mich ja gerade über den Austausch. Sehr vieles von dem was du schreibst, trifft hier auch zu.
Ein richtiges Pro für ein drittes Kind gibt es gar nicht, außer eben dem Wunsch nach noch einem Wunder. Bei mir allerdings auch stärker als bei meinem Mann. Der würde wohl mitmachen, ist an sich aber auch mit den zweien glücklich und ausgelastet.
Ob wir ein drittes Kind packen würden....hmm schwer zu beantworten die Frage. Für die Große wäre es sicher diesmal leichter zu verkraften und die Kleine ist weniger sensibel und anhänglich... Trotzdem kommen gefühlt beide oft zu kurz und ich zu gar nichts....
Ich schicke das Mal ab, obwohl es etwas wirr ist und hoffe, ich komme heute Abend nochmal ausführlicher zum antworten.
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Nusserl
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Re: Zwei oder drei Kinder- pro und contra
ich finde auch, es gibt kaum einen rationalen Grund für ein drittes Kind. Es ist und bleibt eine Herzensentscheidung.
Mein GG wollte immer 3, ich eher 2. Ein paar Wochen vor Geburt von Nummer zwei wurde mir schlagartig klar, dass das nicht die letzte Schwangerschaft war. GG fand das weiterhin gut und der Plan wurde im 1. Zyklus in die Tat umgesetzt (ich habe stillend ewig keine Zyklen)
Mein GG wollte immer 3, ich eher 2. Ein paar Wochen vor Geburt von Nummer zwei wurde mir schlagartig klar, dass das nicht die letzte Schwangerschaft war. GG fand das weiterhin gut und der Plan wurde im 1. Zyklus in die Tat umgesetzt (ich habe stillend ewig keine Zyklen)
Glücklich mit drei Mädels und Mann
07/2008, 11/2011 und 04/2014
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Re: Zwei oder drei Kinder- pro und contra
Ich finde es schon sinnvoll, sich Gedanken zu machen. Klar, je größer der Wunsch ist, desto besser kann man auch praktische Gegengründe überwinden, insofern wird die Entscheidung wohl hauptsächlich darauf basieren, wie groß eben der Wunsch ist. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich nie über ein drittes Kind nachgedacht hätte, aber da wir beide schon älteren Semesters sind, Kind 1 durchaus fordernd und anstrengend ist, Kind 2 sich in dieser Situation auch regelmäßig Gehör verschaffen muss, haben wir schon festgestellt, dass wir unsere Belastungsgrenze eher nicht weiter ausreizen wollen. Die Absprache war so, dass wir ein Einschleicherle auch freudig aufnehmen würden, aber es eher nicht darauf anlegen wollen.
Der Gedanke, was wäre wenn, kommt sicher ab und an durch, aber es ist nicht so, dass da jemand fehlt oder so. Im Gegenteil werde ich eher bestätigt, wenn ich mir Freundinnen mit dritten Kindern so anschaue und mich in ihrer Situation sehe - ich bin eigentlich ganz froh, dass bestimmte Themen hier durch sind, und das Leben gerade etwas runder läuft.
Dass du hier umgekehrt wohl auch niemanden finden wirst, der schreibt, 'ja, wir haben uns für drei Kinder entschieden, aber im Nachhinein hätten wir auf Nr. 3 lieber verzichten sollen' ist auch klar. Wenn das Kind da ist, ist es natürlich eine Bereicherung, eine Person, die man nicht missen möchte - wäre ja schlimm, wenn nicht.
Konkret finde ich die Freizeitaktivitäten von 2 Kindern schon anstrengend zu koordinieren und wahrzunehmen, das Geschäftsauto meines Mannes hätte keinen Platz für 3 Kindersitze oder überhaupt 5 Personen, der Kofferraum wäre zu klein für 5 Prsonen, die Großeltern mit 3 Kindern gleichzeitig auch eher überfordert. Wir haben ganz gern ein Gästezimmer und brauchen das auch für Großelternbesuche, die nun mal bei 650 km Entfernung nicht nur für 2-3 Tage herkommen, andererseits sind die Kinder gerade glücklich, jede ihr eigenes Zimmer zu haben. Haus ist eigentlich sehr groß, aber gut geeignet für ein weiteres Kinderzimmer ist gerade keines. - Klar würden wir im Fall der Fälle für all das Lösungen finden, aber es ist halt kein Szenario, das ich mir im Moment aussuchen würde, und das finde ich auch legitim zu sagen.
Der Gedanke, was wäre wenn, kommt sicher ab und an durch, aber es ist nicht so, dass da jemand fehlt oder so. Im Gegenteil werde ich eher bestätigt, wenn ich mir Freundinnen mit dritten Kindern so anschaue und mich in ihrer Situation sehe - ich bin eigentlich ganz froh, dass bestimmte Themen hier durch sind, und das Leben gerade etwas runder läuft.
Dass du hier umgekehrt wohl auch niemanden finden wirst, der schreibt, 'ja, wir haben uns für drei Kinder entschieden, aber im Nachhinein hätten wir auf Nr. 3 lieber verzichten sollen' ist auch klar. Wenn das Kind da ist, ist es natürlich eine Bereicherung, eine Person, die man nicht missen möchte - wäre ja schlimm, wenn nicht.
Konkret finde ich die Freizeitaktivitäten von 2 Kindern schon anstrengend zu koordinieren und wahrzunehmen, das Geschäftsauto meines Mannes hätte keinen Platz für 3 Kindersitze oder überhaupt 5 Personen, der Kofferraum wäre zu klein für 5 Prsonen, die Großeltern mit 3 Kindern gleichzeitig auch eher überfordert. Wir haben ganz gern ein Gästezimmer und brauchen das auch für Großelternbesuche, die nun mal bei 650 km Entfernung nicht nur für 2-3 Tage herkommen, andererseits sind die Kinder gerade glücklich, jede ihr eigenes Zimmer zu haben. Haus ist eigentlich sehr groß, aber gut geeignet für ein weiteres Kinderzimmer ist gerade keines. - Klar würden wir im Fall der Fälle für all das Lösungen finden, aber es ist halt kein Szenario, das ich mir im Moment aussuchen würde, und das finde ich auch legitim zu sagen.
Lieben Gruß,
Chennai mit Weihnachtsengel (Ende Dezember 2008) und Maikäferchen (Ende Mai 2011)
Meine Blogs: http://mamafecit.blogspot.com/ und http://minikin-pin.blogspot.com/
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Zweierlei
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Re: Zwei oder drei Kinder- pro und contra
Ich glaube das kennen viele, den plötzlichen Wunsch nach einem dritten, vor allem wenn die zwei großen aus dem Babyalter raus sind...bei uns war der Gedanke nur ganz kurz da (Damals) und das ganz kurz hat dann auch schon genügt und ich war schwanger...wenn ich/wir länger drüber nachgedacht hätte, wäre es wahrscheinlich in der damaligen Situation nicht zu Nr. 3 gekommen. Und ja, ich empfand das dritte Baby als am wenigstens anstrengend, wir waren schon auf Baby und Kind eingestellt und es lief eben einfach so mit.
Hier wird oft angeführt das die Autos nicht mehr passen, die Urlaube nicht mehr so unkompliziert möglich sind etc...das STIMMT ALLES!!!
Unsere Autos sind immer größer geworden, aber es gibt auch im günstigeren Bereich Autos mit genügend Sitzplätzen (wir sind noch nie VW, Audi, Bmw etc...) und Autos halten doch heutzutage eh nicht mehr ein Leben lang, bzw. man kann sie verkaufen und ein anderes secondhand kaufen...
Urlaub haben wir noch nie im Hotel gemacht, eher Camping oder Ferienwohnung / Haus und da wir oft mit Freunden fahren brauchen wir eh mehr Platz.
Aber wir helfen auch alle mit, mein Mann, meine Kinder etc. es bleibt nie die ganze Arbeit an mir hängen!
Mit Nr. 4 wars dann schon komplizierter. Ich schon Ü40, die großen Kinder schon alle deutl. im Schulalter, Haus gebaut (mit 3 Kinderzimmern) etc., aber das war auch nicht geplant und wir haben wirklich ganz kurz (10 Minuten Diskussionen) überlegt ob es sein muss oder nicht...vor allem wegen dem Gesundheitsrisiko.
Tja, nun ist es da, es war nicht für alle ganz einfach, unser Jüngster hat ganz schön zu knapsen gehabt, wir haben nochmal umgebaut und letztendlich sogar nochmal angebaut und sie bereichert unsere ganze Familie enorm.
Generell ist ein drittes Kind ja kein "Normkind" mehr...ein oder zwei Kinder sind normal...mehr sind oft schon grenzwertig...nicht umsonst gilt man in Deutschland mit 3 Kindern schon als Grossfamilie. Wir werden oft komisch angeschaut und oft sogar angesprochen, liegt aber bestimmt auch dran das unsere große Tochter schon 15 ist und etwas älter aussieht und ich wohl etwas Jünger aussehe und die Leute es nicht einschätzen können, wer da wie zu wem gehört.
Hier wird oft angeführt das die Autos nicht mehr passen, die Urlaube nicht mehr so unkompliziert möglich sind etc...das STIMMT ALLES!!!
Unsere Autos sind immer größer geworden, aber es gibt auch im günstigeren Bereich Autos mit genügend Sitzplätzen (wir sind noch nie VW, Audi, Bmw etc...) und Autos halten doch heutzutage eh nicht mehr ein Leben lang, bzw. man kann sie verkaufen und ein anderes secondhand kaufen...
Urlaub haben wir noch nie im Hotel gemacht, eher Camping oder Ferienwohnung / Haus und da wir oft mit Freunden fahren brauchen wir eh mehr Platz.
Aber wir helfen auch alle mit, mein Mann, meine Kinder etc. es bleibt nie die ganze Arbeit an mir hängen!
Mit Nr. 4 wars dann schon komplizierter. Ich schon Ü40, die großen Kinder schon alle deutl. im Schulalter, Haus gebaut (mit 3 Kinderzimmern) etc., aber das war auch nicht geplant und wir haben wirklich ganz kurz (10 Minuten Diskussionen) überlegt ob es sein muss oder nicht...vor allem wegen dem Gesundheitsrisiko.
Tja, nun ist es da, es war nicht für alle ganz einfach, unser Jüngster hat ganz schön zu knapsen gehabt, wir haben nochmal umgebaut und letztendlich sogar nochmal angebaut und sie bereichert unsere ganze Familie enorm.
Generell ist ein drittes Kind ja kein "Normkind" mehr...ein oder zwei Kinder sind normal...mehr sind oft schon grenzwertig...nicht umsonst gilt man in Deutschland mit 3 Kindern schon als Grossfamilie. Wir werden oft komisch angeschaut und oft sogar angesprochen, liegt aber bestimmt auch dran das unsere große Tochter schon 15 ist und etwas älter aussieht und ich wohl etwas Jünger aussehe und die Leute es nicht einschätzen können, wer da wie zu wem gehört.
4 allertollste Kinder - 03/16 + 04/07 + 04/05 + 07/02
Bewertungen für die Kruschelkiste bitte hier: viewtopic.php?f=352&t=211163
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Sibi
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Re: Zwei oder drei Kinder- pro und contra
Wir haben ja das dritte mit dem zweiten Kind mitgeliefert bekommen. Ich weiß also nicht, wie es mit zweien ist. Mit dreien ist es jedenfalls toll! Ich finde die Geschwisterdynamik schon jetzt grandios, wobei wir auch Glück mit einer großen Schwester haben, die sich jahrelang nichts sehnlicher gewünscht hat als Geschwister. Aber ich mag tatsächlich den Trubel am meisten, das Miteinander der Kinder zu beobachten. Und das ist allein mit den beiden Kleinen schon toll und mit der großen Schwester erst recht. Und ich mag große Familien, vielleicht weil meine eigene Herkunftsfamilie so klein war. Ich freue mich, dass unsere Kinder gute Chancen haben, Tante und Onkel zu werden; dass unsere Enkelkinder Cousins und Cousinen haben werden. Und mein Mann und ich hoffentlich aktive Großeltern werden dürfen.
Hier sind auch nur 2 Kinderzimmer vorhanden. Wir werden dann irgendwann das Schlafzimmer räumen und zum 3. Kinderzimmer umgestalten und im Wohnzimmer schlafen. Auto ist noch eine große Frage - bisher ging es im Passat mit einem Kindersitz und zwei Babyschalen, bzw. Kindersitz, Reboarder und Babyschale. Wie es wird, wenn das Mädchen aus der Babyschale wächst, weil ich noch nicht. Aber ein gebrauchter Kangoo oder ähnliches ist ja prinzipiell bezahlbar und tauglich für 3 Kindersitze. Urlaub haben wir auch mit einem Kind fast nur in Ferienwohnungen gemacht, das ändert sich nicht und wird nur teurer, wenn die Kinder größer werden und wir mehr Zimmer brauchen. (Der erste Sommerurlaub fand in einer gut geschnittenen 2-Zimmer-Wohnung statt.)
Ich glaube, der große Schritt ist tatsächlich nicht das 3., sondern das 4. Kind. Denn das ist echt selten und dann steigt der Platzbedarf doch noch mal an. In meinem Büro gibt es übrigens inzwischen 4 Mitarbeiter mit 3 Kindern, ein MA mit einem Kind und 4 MA mit 2 Kindern. Ich empfinde 3 Kinder nicht als "viel" oder "außerhalb der Norm".
Hier sind auch nur 2 Kinderzimmer vorhanden. Wir werden dann irgendwann das Schlafzimmer räumen und zum 3. Kinderzimmer umgestalten und im Wohnzimmer schlafen. Auto ist noch eine große Frage - bisher ging es im Passat mit einem Kindersitz und zwei Babyschalen, bzw. Kindersitz, Reboarder und Babyschale. Wie es wird, wenn das Mädchen aus der Babyschale wächst, weil ich noch nicht. Aber ein gebrauchter Kangoo oder ähnliches ist ja prinzipiell bezahlbar und tauglich für 3 Kindersitze. Urlaub haben wir auch mit einem Kind fast nur in Ferienwohnungen gemacht, das ändert sich nicht und wird nur teurer, wenn die Kinder größer werden und wir mehr Zimmer brauchen. (Der erste Sommerurlaub fand in einer gut geschnittenen 2-Zimmer-Wohnung statt.)
Ich glaube, der große Schritt ist tatsächlich nicht das 3., sondern das 4. Kind. Denn das ist echt selten und dann steigt der Platzbedarf doch noch mal an. In meinem Büro gibt es übrigens inzwischen 4 Mitarbeiter mit 3 Kindern, ein MA mit einem Kind und 4 MA mit 2 Kindern. Ich empfinde 3 Kinder nicht als "viel" oder "außerhalb der Norm".
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Elena
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Re: Zwei oder drei Kinder- pro und contra
Genau so sehe ich es auch. Für uns hat sich die Familie erst mit drei Kindern vollständig angefühlt.Sandküste hat geschrieben: 17.01.2018, 11:07 Natürlich sollte man wirklcih schwerwiegende "praktische" Gründe nicht außen vor lassen, man muss ja noch leben, sich ernähren können usw.
Aber Kinder sind NIE logisch - dann sollten wir alle wohl besser keine bekommen- das ist doch immer eine Gefühlsentscheidung, eine Herzenssache.
Und ein fehlendes ZImmer wäre für mich nie ein Grund gegen ein drittes Kind gewesen.
Wenn ich im Freundeskreis so beobachte, dann sind die Eltern, die bewusst nur zwei Kinder bekommen, im Schnitt etwas anders gestrickt als die, die drei oder mehr bekommen: Legen mehr Wert auf geordnete Verhältnisse, auf Zeit für sich und/oder die Arbeit, auf Planbarkeit. Die mit mehr Kindern (zu denen wir auch zählen) können einem gewissen Maß an Chaos durchaus etwas abgewinnen, mögen Trubel, auch mal Unordnung, kochen gern für viele, halten mehr Lärm aus etc.
Das ist jetzt mein ganz subjektives Erleben und sicher nicht repräsentativ. Aber auf die Familien in meinem Freundes- und Bekanntenkreis trifft es eigentlich zu. Da fand ich es überall nachvollziehbar, warum sie sich "nur" für zwei Kinder oder für mehr als zwei entschieden haben.
Hier gehts zu meinen Bewertungen:
viewtopic.php?f=352&t=216642
viewtopic.php?f=352&t=216642