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Re: Stillen trotz Berufseinstieg
Verfasst: 15.01.2018, 07:59
von Lösche Benutzer 23583
Ich habe nun auch letzte Woche wieder angefangen zu arbeiten und es macht wirklich keine Probleme. Mein Baby ist fast 13 Monate alt, er stillt morgens im Bett vor dem Aufstehen, mittags, wenn ich nach Hause komme (das Kuscheln brauchen wir beide) und dann abends zum Schlafen.
Bei meinem Sohn ist es allerdings so, dass er bis auf abends das Stillen nicht mehr einfordert. Ich biete es ihm aber nach wie vor an, da es mir wichtig ist, dass er noch Milch bekommt. Trinken tut er dann sehr gerne.
Meinen Brüsten ist es auch egal, ob ich nur morgens und abends stille oder öfter. Ich merke da keinen Unterschied.
Re: Stillen trotz Berufseinstieg
Verfasst: 15.01.2018, 08:12
von Klarrti
Ich gehe jetzt auch 4 mal die Woche a 6 Stunden arbeiten plus eine Stunde Fahrt. Ich habe die erste Woche 3 Stunden arbeiten können und dann jede Woche um eine Stunde erhöht. Am Anfang waren meine Brüste sehr prall, wenn ich nach Hause kam, hab ab und an auch etwas ausstreichen müssen. Nach ca. einem Monat ist es deutlich besser. Mittlerweile haben die sich komplett eingestellt, trotz mancher Wochenenden mit fast ausschließlich Stillen wegen Zahnschmerzen.
Re: Stillen trotz Berufseinstieg
Verfasst: 15.01.2018, 14:14
von Glyzinie
Bei uns gibt es die Trinklerntasse von der Krippe. Daheim hat er keine. Die dort ist mit hartem Schnabel und großen Löchern, scheint Standard zu sein. Aber ist ja auch am besten zu reinigen.
Da mein Sohn schon eins ist, trinkt er ja auch nicht mehr aus Reflex sondern erlernt vermutlich. Ich denke mal, da kann er sich eine weitere Technik aneignen. Er ist in der 2. Woche Eingewöhnung. Vor ca. zwei Wochen hatte er eine Art Sprung und haut seitdem rein. Will teils auch gar nicht mehr stillen davor.
Ansonsten ist er seit ca. drei Monaten 1x wöchentlich beim Papa gewesen. Danach war ich immer voll aber passiert ist zum Glück nichts.
Re: Stillen trotz Berufseinstieg
Verfasst: 15.01.2018, 17:20
von dingsda
nido56 hat geschrieben: 15.01.2018, 06:03
Was das Trinken angeht, warum ist denn eine Schnabeltasse undenkbar? Ich war da recht pragmatisch. Aus dem Becher trinken ging anfangs nur mit Hilfe und viel Sauerei. Beim hiesigen Personalschlüssel fand ich das für die Erzieher schwer machbar. Schnabeltasse ging gut. War also eine praktische Lösung. Wir hatten eine mit hartem Schnabel und relativ grossen Löchern. Da konnte man also nicht dran nuckeln.
mein sohn war zwar schon etwas älter als er in die Kita kam (1,5) aber hat ebenfalls weder schnabel- noch trinklernflasche bekommen. er hatte ne simple schraubverschlussflasche ohne sportaufsatz oder ähnliches. wenn er durst hatte, hat er der erzieherin die flasche gegeben, sie hat sie ihm geöffnet und beim trinken geholfen und dann wieder verschlossen. d
Re: Stillen trotz Berufseinstieg
Verfasst: 15.01.2018, 17:22
von dingsda
ich wollte eigentlich in den Entwürfen speichern um später weiterzuschreiben

Re: Stillen trotz Berufseinstieg
Verfasst: 15.01.2018, 20:10
von nido56
Naja, dein Sohn konnte aus der Flasche trinken. Also hattet ihr kein Problem. Aber hier geht es ja um ein Kind, das es noch nicht gut kann, und die Mutter macht sich Sorgen, dass es deshalb nicht genug Flüssigkeit zu sich nimmt. Daher habe ich gefragt, warum eine Schnabeltasse auf keinen Fall in Frage kommt.
Ich finde die Dinger weder wichtig noch schlimm. Je nach Alter und Geschick des Kindes können sie aber ein praktisches Hilfsmittel sein.
Re: Stillen trotz Berufseinstieg
Verfasst: 15.01.2018, 21:36
von Serafin
Unser Kind war neun Monate. Und hat aus einem Glas getrunken. Zudem gab's noch so nen Magic Cup. Den haben wir mitgegeben.
Re: Stillen trotz Berufseinstieg
Verfasst: 15.01.2018, 22:20
von Milulu
nido56 hat geschrieben: 15.01.2018, 06:03
Wegen deiner Brüste vielleicht in den ersten Tagen eine Handpumpe mitnehmen? Bei mir hat es ungefähr 1 Woche gedauert, bis sich die Brüste daran gewöhnt hatten. Danach ging es dann problemelos. Auch wenn ich am Wochenende mehr gestillt habe, war das kein Problem. Bei Geschäftsreisen über Nacht, habe ich allerdings die Pumpe bis zum Schluss immer dabei gehabt.
Was das Trinken angeht, warum ist denn eine Schnabeltasse undenkbar? Ich war da recht pragmatisch. Aus dem Becher trinken ging anfangs nur mit Hilfe und viel Sauerei. Beim hiesigen Personalschlüssel fand ich das für die Erzieher schwer machbar. Schnabeltasse ging gut. War also eine praktische Lösung. Wir hatten eine mit hartem Schnabel und relativ grossen Löchern. Da konnte man also nicht dran nuckeln. Sauerei ging damit natürlich auch, aber deutlich weniger als mit Becher, und es ist mehr im Kind gelandet.
Heute trinkt er in der Schule auch nicht aus dem Becher sondern aus Trinkflaschen mit so einem Fahrradflaschensystem, weil es einfach praktischer ist.
Eine Pumpe sollte ich tatsächlich mitnehmen. Wer weiß, wie man reagiert. Aber ich hoffe, bei mir geht es mit der Anpassung auch so schnell wie bei dir. Wegen der Trinklernflasche: Ich hatte ganz schlimme Stillprobleme, die wahrscheinlich auf eine Saugverwirrung zurückzuführen sind. Ich habe mich monatelang ganz schlimm gequält und gefühlt jeden Tag gesagt: "Ich kann nicht mehr, ich still ab!" Deswegen möchte ich erstmal lieber nichts riskieren. Wenn es nicht anders geht in der KITA, dann ist es eben so und wir werden sehen, wie mein Kleiner reagiert. Aktuell möchte ich aber drauf verzichten. :-/
Re: Stillen trotz Berufseinstieg
Verfasst: 15.01.2018, 22:26
von Milulu
dingsda hat geschrieben: 15.01.2018, 17:22
ich wollte eigentlich in den Entwürfen speichern um später weiterzuschreiben
Kannst du ja trotzdem noch machen

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Re: Stillen trotz Berufseinstieg
Verfasst: 16.01.2018, 05:52
von 7erendipity
Ich versteh deine Abneigung gegen die schnabeltasse, ich hatte auch mal Stillprobleme wegen so etwas.
Kennst du den magic Cup den Serafin oben genannt hat? Ist von nuk, ein normaler Becher mit Auslaufschutz, der hat hier super funktioniert am Anfang.