Aber ich finde das Verhalten ziemlich normal und ich konnte auch oft nicht trennen ob das Stillen jetzt Hunger, Unwohlsein bekämpfen, Einschlafhilfe oder was auch immer sein soll. Die Vorstellung, dass es nur der Nahrungsaufnahme dienen soll, ist ja auch überholt, auch wenn es sich ja recht hartnäckig hält.
Also kann es ja durchaus sein, dass er im Moment auch das Unwohlsein der Verspannungen wegtrinken/-nuckeln will. Aber da ist es doch eigentlich toll, etwas in der Hand zu haben, das ihm hilft. Was wäre den die Alternative? Schreien, rumtragen,...alles sehr nervenaufreibend für beide Seiten. Kind 1 wäre auch ein "Schreibaby" gewesen, wenn ich mich an so Ratschläge wie 3h-Abstände gehalten hätte.
Mal ganz andersrum betrachtet. Der Argumentation des Ostheopathen folgend, löst sich das Problem ja eh von ganz alleine, wenn seine Behandlung fruchtet und die Verspannungen weg sind. Du musst also garnichts anders machen
Mit Kind 1 war ich auch bei einer Ostheopathin wegen einer Asymmetrie und der Erfolg war umwerfend, ich bin immer noch ganz beeindruckt, weil man während der Behandlung garnicht das Gefühl hatte, dass sie überhaupt irgendetwas "macht".