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Re: Verdacht auf Brustkrebs und stillen

Verfasst: 16.12.2017, 10:53
von Enni
Auch wenn ich fachlich nichts sinnvolles beitragen kann, so möchte ich dir doch hier lassen, dass ich an dich denke. (((Rosenrot)))

Re: Verdacht auf Brustkrebs und stillen

Verfasst: 16.12.2017, 10:59
von Lösche Benutzer 7240
Ich wünsche Dir alles alles Gute und dass Du vielleicht noch einen früheren Biopsie-Termin bekommst (())

Re: Verdacht auf Brustkrebs und stillen

Verfasst: 16.12.2017, 12:17
von 7erendipity
(((Rosenrot))). Was für ein furchtbarer Albtraum. Alles erdenklich gute und dass sich alles zum guten wendet!
Handelt es sich bei dem Krankenhaus um ein zertifiziertes Brustzentrum? Das wäre sehr wichtig. Falls nicht versuche in einem größeren Zentrum einen Termin zu bekommen, auch wenn das mit Fahrzeit verbunden ist.

Re: Verdacht auf Brustkrebs und stillen

Verfasst: 16.12.2017, 12:55
von IselWiesel
Liebe Rosenrot, auch ich wollte dich nicht einfach wegklicken.
Ich drücke dir die Daumen für baldige Gewissheit und hoffe auf einen Fehlalarm.
Fühl dich gedrückt falls du magst.

Re: Verdacht auf Brustkrebs und stillen

Verfasst: 16.12.2017, 13:12
von Seelentattoo
Auch ich mag dir alles Gute wünschen. Bei Mondenkind bist du sicherlich sehr gut beraten.
Diese Ungewissheit die nächsten Tage ist sehr belastend, vor allem, wenn man dann noch zusätzlich für so einen kleinen Wurm da sein muss. Ich hoffe, du bekommst alle Unterstützung die du brauchst, in medizinischer und privater Hinsicht.
Lass dich auch psychologisch begleiten, falls der Krebs sich bestätigen sollte. Meiner Tante mit Brustkrebs hat es unterstützend geholfen.

Re: Verdacht auf Brustkrebs und stillen

Verfasst: 16.12.2017, 13:52
von elfenblume
Schlimm genug damit konfrontiert zu sein und dann auch noch während der Stillzeit. Ich denke intensiv an dich und hoffe auf Entwarnung nach der Biopsie. Alles Gute!

Re: Verdacht auf Brustkrebs und stillen

Verfasst: 16.12.2017, 14:38
von Towonda
Ich schließe mich allen guten Wünschen an! So eine schlimme Nachricht und das noch kurz vor Weihnachten! Ich drücke dir die Daumen, dass sich bald alles zum Guten wendet! ((()))

Re: Verdacht auf Brustkrebs und stillen

Verfasst: 16.12.2017, 15:12
von jali
Ich drücke fest die Daumen, dass der Verdacht sich nicht bestätigt. Bei mir gab es den Verdacht auch, als die Große noch kein Jahr alt war. Auch höchste Verdachtsstufe nach Ultraschall. Zum Glück hat es sich als harmlos herausgestellt. Ich habe bis zur Biopsie weitergestillt, nur als danach noch ein MRT mit Kontrastmittel gemacht werden sollte, müsste ich eine kürzere Stillpause einlegen. Bei der Biopsie hatte ich etwas Probleme mit der Wundheilung. Ich glaube da hat sich Milch mit Blut gemischt, deshalb hat alles gesuppt und mein Mann musste nachts zu nothapotheke um neues Verbandsmaterial zu holen. Deshalb am besten gleich Ersatzverband mitgeben lassen. Ansonsten kann ich leider nichts schlaues beitragen. Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, dass es auch für dich Entwarnung gibt!

Re: Verdacht auf Brustkrebs und stillen

Verfasst: 16.12.2017, 15:24
von Mondenkind
Hallo, das ist eine schwere Situation grad für euch. Tut mir leid, dass ich dich hab warten lassen, vorhin ging aber echt nicht.
Es gibt wohl so eine Art „Wahrscheinlichkeits-Ranking“ mit den Klassen 1 bis 5.
Ich habe eine 5 bekommen. Die höchste Wahrscheinlichkeit auf Brustkrebs.
Damit ist höchstwahrscheinlich die sog. BIRADS-Klassifikation gemeint. BIRADS 5 sind dringend auf Bösartigkeit verdächtige Befunde, die mit eine STanzbiopsie abgeklärt werden müssen. Beweisend für Bösartigkeit sind nur die histologischen Ergebnisse. Wenn sie sagte, es sei ein BIRADS 5, dann bedeutet das aber schon erstmal was, klar. Bewiesen ist aber noch nichts.
Zu deinen Fragen.
1.
kann ich mit der Brust erstmal weiterstillen?
Klares ja. Auch nach der Stanze kannst du stillen.
2.
muss ich bzgl der Biopsie nächste Woche was beachten? Darf ich hinterher normal stillen?
Du kannst erstmal ganz normal so weiter machen wie bisher.
3.
eine Therapie würde vmtl recht plötzlich beginnen und wäre sicher nicht mit dem Stillen vereinbar.
Möchtest du jetzt wissen, wie es weiter ginge im Fall, dass es wirklich Krebs ist? Du könntest auch erstmal abwarten, was die STanze erbringt?!

Ja, die Therapie würde umgehend beginnen. Höchstwahrscheinlich in der Reihenfolge Chemotherapie, OP, Bestrahlung. Bei einer Chemo kann man nicht weiter stillen, nein. Oder man macht erst die OP, dann Chemo, dann Bestrahlung, das würde das Zeitfenster zum Abstillen verlängern. Die Therapie sollte aber vorrangig davon abhängig gemacht werden, was die besten Heilungschancen ergibt. Und die Therapieplanung ist abhängig vom vorliegenden Befund- den wir noch gar nicht haben, wir können jetzt also noch nichts Konkretes sagen.
Mein Sohn ist 7,5 Monate. Er isst eine Breimahlzeit, trinkt keine weitere Flüssigkeit und wird dementsprechend noch sehr viel gestillt. Sollte ich beginnen, das jetzt rasch und drastisch zu reduzieren? Nicht dass es dann von jetzt auf gleich wegfällt.
Schwierige Frage, das ist sicher Typsache. Was würde dich jetzt mehr belasten? Kannst du es gut verdrängen bis nächste Woche zum TErmin? Oder entlastet es dich, wenn du z.B. bis nächste Woche versuchst, das Stillen etwas einzuschränken, im Sinne von "eine Mahlzeit ersetzen"?

Hier findest du Informationen zum plötzlichen, dringenden Abstillen.

Aber wie gesagt, du kannst auch erstmal die nächste Woche abwarten, bevor du irgendwas machst. Noch ist ja gar nicht klar, worum es geht.

Du kannst mir jederzeit eine PN schicken. Wo wohnst du? Vielleicht kann ich dir jemanden empfehlen.

Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

Re: Verdacht auf Brustkrebs und stillen

Verfasst: 16.12.2017, 19:34
von Rosenrot85
Ganz ganz vielen lieben Dank!

Ich schaffe es grad nicht auf die Beiträge einzugehen. Es ist grad alles etwas viel.