Stillstreik mit 13 Monaten
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Sonny83
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Re: Stillstreik mit 13 Monaten
Liebe Juliane,
Du bist offensichtlich eine fürsorgliche Mutter die sich viele Gedanken macht und sehr bemüht ist alles richtig zu machen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass dein Sohn unter diesen Umständen ein Trauma erlebt [emoji5]
Du bist weiter für ihn da und entziehst ihm nicht deine Nähe. Ich denke es sind zwei Umstände die man so nicht miteinander vergleichen kann.
Hoffentlich bekommst du keine Trauma durch das plötzliche Abstillen [emoji4]
Mach dir auf jeden Fall keine Vorwürfe!
Vielleicht kommt ja aber auch noch ein ultimativer Tipp von einem Experten. Wünsche dir jedenfalls alles Gute!
Gesendet von meinem SM-G920F mit Tapatalk
Du bist offensichtlich eine fürsorgliche Mutter die sich viele Gedanken macht und sehr bemüht ist alles richtig zu machen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass dein Sohn unter diesen Umständen ein Trauma erlebt [emoji5]
Du bist weiter für ihn da und entziehst ihm nicht deine Nähe. Ich denke es sind zwei Umstände die man so nicht miteinander vergleichen kann.
Hoffentlich bekommst du keine Trauma durch das plötzliche Abstillen [emoji4]
Mach dir auf jeden Fall keine Vorwürfe!
Vielleicht kommt ja aber auch noch ein ultimativer Tipp von einem Experten. Wünsche dir jedenfalls alles Gute!
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Juliane123
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Re: Stillstreik mit 13 Monaten
Liebe Sonny,
das tut unheimlich gut zu lesen, danke für deine Worte! Tatsächlich war ich mir in etwas über einem Jahr Mama-sein noch nie so unsicher - wahrscheinlich weil das Abstillen so gegen mein Bauchgefühl geht.
Ich wünsche mir auch, dass vielleicht noch eine Stillberaterin ihr Sichtweise hierlässt
Hab einen schönen Abend,
Juliane
das tut unheimlich gut zu lesen, danke für deine Worte! Tatsächlich war ich mir in etwas über einem Jahr Mama-sein noch nie so unsicher - wahrscheinlich weil das Abstillen so gegen mein Bauchgefühl geht.
Ich wünsche mir auch, dass vielleicht noch eine Stillberaterin ihr Sichtweise hierlässt
Hab einen schönen Abend,
Juliane
- bayleaf
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- Wohnort: London
Re: Stillstreik mit 13 Monaten
Liebe Juliane,
Herzlichen Willkommen im Forum!
Sorry für die etwas verspätete Antwort. Möchtest Du noch beraten werden? Hand Mund Fuß Krankheit ist oft ein Auslöser von einem
Stillstreik da es wirklich fiese Schmerzen im Mund sind. Normalerweise sprechen wir vom Abstillen als ein kontinuierlicher Prozess, Kinder stellen sich zur Flasche, Schnuller oder irgendwann ganz ab indem sie weniger oft an die Brust wollen bzw. andere Sauger bevorzugen.
In Eurem Fall ist es ein hartnäckiger Stillstreik mit Brustaversion und das kann natürlich fließen ins Abstillen übergehen.
Wichtig ist vor Allem: Du bist für ihn da! Fängst ihn auf und begleitest ihn.
Ich kann sehr gut verstehen, dass Du traurig bist und noch nicht so recht loslassen kannst.
Wenn Du weiterhin versuchen möchtest ihn wieder an die Brust zu locken dann lohnt es sich es immer und immer wieder zu versuchen (im Schlaf, im Bad, im Tuch, beim Spielen, usw).
Auch wenn es wahnsinnig schwierig ist mit der Ablehnung umzugehen, ist der Zug noch nicht unbedingt abgefahren. Pumpst Du noch ab?
Oder möchtest Du es so wie bisher weiterlaufen lassen?
Viele liebe Grüße
bayleaf ModTeam Stillberatung
Herzlichen Willkommen im Forum!
Sorry für die etwas verspätete Antwort. Möchtest Du noch beraten werden? Hand Mund Fuß Krankheit ist oft ein Auslöser von einem
Stillstreik da es wirklich fiese Schmerzen im Mund sind. Normalerweise sprechen wir vom Abstillen als ein kontinuierlicher Prozess, Kinder stellen sich zur Flasche, Schnuller oder irgendwann ganz ab indem sie weniger oft an die Brust wollen bzw. andere Sauger bevorzugen.
In Eurem Fall ist es ein hartnäckiger Stillstreik mit Brustaversion und das kann natürlich fließen ins Abstillen übergehen.
Wichtig ist vor Allem: Du bist für ihn da! Fängst ihn auf und begleitest ihn.
Ich kann sehr gut verstehen, dass Du traurig bist und noch nicht so recht loslassen kannst.
Wenn Du weiterhin versuchen möchtest ihn wieder an die Brust zu locken dann lohnt es sich es immer und immer wieder zu versuchen (im Schlaf, im Bad, im Tuch, beim Spielen, usw).
Auch wenn es wahnsinnig schwierig ist mit der Ablehnung umzugehen, ist der Zug noch nicht unbedingt abgefahren. Pumpst Du noch ab?
Oder möchtest Du es so wie bisher weiterlaufen lassen?
Viele liebe Grüße
bayleaf ModTeam Stillberatung
Mit meinen 09/12/16 Jungs
-
Juliane123
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- Registriert: 26.10.2017, 12:27
Re: Stillstreik mit 13 Monaten
Hallo Bayleaf,
danke für deine Antwort und Willkommensgrüße
Sehr gerne möchte ich beraten werden und schon deine erste Einschätzung, dass es noch ein StillSTREIK und kein endgültiges Abstillen ist, hilft mir schon sehr.
Ich kann ja mal mein bisheriges Vorgehen beschreiben und bin dann sehr dankbar für weitere Ratschläge.
Ich habe in den letzten Tagen nicht abgepumt, allerdings habe ich schon immer sehr viel Milch und auch jetzt kann ich den MSR mit ein bisschen Massage oder der Pumpe sofort auslösen. Ich habe meinem Sohn die Brust immer wieder angeboten, besonders in Situationen, in denen er normalerweise trinken würde: Nach dem Aufwachen, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, als Trost wenn er sich gestoßen hat o.ä. aber auch einfach so beim Spielen zwischendurch. Er kommt auf die Brust zu, will die Brustwarze zwischen die Finger nehmen, lässt sich auch in Stillposition bringen, aber dann beißt er auf die Brustwarze, bis ich ihn wieder ablöse. Von Trinken keine Spur.
Beim ins Bett bringen habe ich vorher ein paar Tropfen Milch aus der Brust gedrückt, damit er die Milch schonmal riechen kann und auch gleich was kommt. Leider ist die Situation ohne Stillen sehr schwierig, er muss viel weinen und wir brauchen oft sehr lange, bis er sich beruhigt hat und in den Schlaf findet.
Im Gegensatz zu tagsüber wehrt er sich abends und nachts richtig gegen die Brust und wird hysterisch, wenn ich sie ihm anbiete (oder schon, wenn ich ihn in Wiegeposition lege). Auch Im Halbschlaf hatte ich bisher keinen Erfolg, genauso in der Badewanne.
Frag gerne nach, wenn du noch weitere Informationen brauchst, viele Grüße,
Juliane
danke für deine Antwort und Willkommensgrüße
Sehr gerne möchte ich beraten werden und schon deine erste Einschätzung, dass es noch ein StillSTREIK und kein endgültiges Abstillen ist, hilft mir schon sehr.
Ich kann ja mal mein bisheriges Vorgehen beschreiben und bin dann sehr dankbar für weitere Ratschläge.
Ich habe in den letzten Tagen nicht abgepumt, allerdings habe ich schon immer sehr viel Milch und auch jetzt kann ich den MSR mit ein bisschen Massage oder der Pumpe sofort auslösen. Ich habe meinem Sohn die Brust immer wieder angeboten, besonders in Situationen, in denen er normalerweise trinken würde: Nach dem Aufwachen, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, als Trost wenn er sich gestoßen hat o.ä. aber auch einfach so beim Spielen zwischendurch. Er kommt auf die Brust zu, will die Brustwarze zwischen die Finger nehmen, lässt sich auch in Stillposition bringen, aber dann beißt er auf die Brustwarze, bis ich ihn wieder ablöse. Von Trinken keine Spur.
Beim ins Bett bringen habe ich vorher ein paar Tropfen Milch aus der Brust gedrückt, damit er die Milch schonmal riechen kann und auch gleich was kommt. Leider ist die Situation ohne Stillen sehr schwierig, er muss viel weinen und wir brauchen oft sehr lange, bis er sich beruhigt hat und in den Schlaf findet.
Im Gegensatz zu tagsüber wehrt er sich abends und nachts richtig gegen die Brust und wird hysterisch, wenn ich sie ihm anbiete (oder schon, wenn ich ihn in Wiegeposition lege). Auch Im Halbschlaf hatte ich bisher keinen Erfolg, genauso in der Badewanne.
Frag gerne nach, wenn du noch weitere Informationen brauchst, viele Grüße,
Juliane
- bayleaf
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Re: Stillstreik mit 13 Monaten
Hallo Juliane,
Das klingt in der Tat wie eine festgefahrene Situation.
Kennt er künstliche Sauger? Wie stillt er denn im Lomemt sein Saugbedürfnis?
Liebe Grüße bayleaf ModTeam Stillberatung
Das klingt in der Tat wie eine festgefahrene Situation.
Hast Du es schon mal mit neuen Stillpositionen und ganz neuen Situationen probiert?Juliane123 hat geschrieben: Er kommt auf die Brust zu, will die Brustwarze zwischen die Finger nehmen, lässt sich auch in Stillposition bringen, aber dann beißt er auf die Brustwarze, bis ich ihn wieder ablöse. Von Trinken keine Spur.
Beim ins Bett bringen habe ich vorher ein paar Tropfen Milch aus der Brust gedrückt, damit er die Milch schonmal riechen kann und auch gleich was kommt. Leider ist die Situation ohne Stillen sehr schwierig, er muss viel weinen und wir brauchen oft sehr lange, bis er sich beruhigt hat und in den Schlaf findet.
Kennt er künstliche Sauger? Wie stillt er denn im Lomemt sein Saugbedürfnis?
Liebe Grüße bayleaf ModTeam Stillberatung
Mit meinen 09/12/16 Jungs
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Juliane123
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Re: Stillstreik mit 13 Monaten
Hallo Bayleaf,
ich habe zunächst versucht, alle Sauger wegzulassen, da er sowieso während und nach der Fuß_Hand-Mund Krankheit keinen Schnuller wollte.
Es gab aber zwei Einschränkungen: In der Kita schläft er nur eher kurz, daher wollte ich ihm in der unvertrauten Umgebung den Schnuller nicht wegnehmen und heute Mittag war er beim ins Bett bringen so untröstlich, dass ich ihm dann doch einen Schnuller gegeben hat, mit dem er sich dann gut beruhigen konnte. Ansonsten auch heute keine neuen Entwicklungen.
Das Abpumpen läuft gut, ich habe mit einem Mal so 160 ml zusammen, womit in dann Brei koche.
Muttermilch aus dem Becher trinkt er eher ungern, lässt sich allerdings 'überreden', das sind dann aber wirklich kleine Mengen.
Gibt es noch andere Empfehlungen, an die ich noch gar nicht gedacht habe?
Liebe Grüße,
Juliane
ich habe zunächst versucht, alle Sauger wegzulassen, da er sowieso während und nach der Fuß_Hand-Mund Krankheit keinen Schnuller wollte.
Es gab aber zwei Einschränkungen: In der Kita schläft er nur eher kurz, daher wollte ich ihm in der unvertrauten Umgebung den Schnuller nicht wegnehmen und heute Mittag war er beim ins Bett bringen so untröstlich, dass ich ihm dann doch einen Schnuller gegeben hat, mit dem er sich dann gut beruhigen konnte. Ansonsten auch heute keine neuen Entwicklungen.
Das Abpumpen läuft gut, ich habe mit einem Mal so 160 ml zusammen, womit in dann Brei koche.
Muttermilch aus dem Becher trinkt er eher ungern, lässt sich allerdings 'überreden', das sind dann aber wirklich kleine Mengen.
Gibt es noch andere Empfehlungen, an die ich noch gar nicht gedacht habe?
Liebe Grüße,
Juliane
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SteN181
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Re: Stillstreik mit 13 Monaten
In einem alten Thread von 2009 von Mayra hatte ich gelesen dass sie es dann mit dem BES und Sauger über die bw stülpen geschafft hat. Zuvor auch 18 Tage keine Brust. Insgesamt 4 Wochen gedauert bis komplett wieder gestillt.
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SteN181
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Re: Stillstreik mit 13 Monaten
Habe nämlich das gleiche Problem, mit seit heute 10 Monatigem Jungen ,
Daher Klinke ich mich einfach mal mit ein. Habe mir jetzt auch ein BES gekauft, allerdings über Kleinanzeigen, da Apotheke 50€ haben will.
Zur Vorgeschichte.
Mein Kleiner wird jetzt 10 Monate alt und befindet sich seit nunmehr 8 Tagen im Bruststreik. Ich habe natürlich schon alles versucht was mir möglich war, was an Tipps in vergangenen Beiträgen stand.
Da ich nicht mit dem Vater des Kindes zusammen lebe, ihm es jedoch von Anfang an ermöglichen wollte auch das Kind zu nehmen, haben wir früh angefangen auch eine Flasche zu geben mit abgepumpter Milch. Bruststreik gab es immer wieder mal, das 1. Mal im März. Ich hatte sie auch immer im Griff. Anfangs durch Schnuller in den Mund, dran saugen lassen, schnell raus ziehen und Brust in Mund. Von Mal zu mal mussten meine Tricks anspruchsvoller werden. Beim vorletzten Mal musste ich ihm Flasche mit 10-20 ml geben, (wobei ich den calma Sauger verwende) die er dann leer trank, feststellte dass Flasche leer und danach an die Brust wechselte. Beim letzten Mal im September funktionierte auch der Trick nicht mehr, so dass der kleine 24h die Brust anbrüllte. Ich habe dann konsequent keine Flasche gegeben und somit gab es 24h auch keine Milch. Gleichzeitig war er so bockig dass er auch den Tag Brei abgelehnt hatte und somit den ganzen Tag nur etwa 300g Nahrung zu sich nahm. Nach 24h ohne Muttermilch oder Fläschen hat er sich dann aber entschlossen wieder an die Brust zu gehen. Wasser oder Fencheltee kann er schon gut aus dem Becher trinken. Auch eine Wasserflasche ist kein Hindernis. Sein Trinkrhytmus war von Geburt an 3-stündlich, nun bekommt er Muttermilch nur noch etwa 6-stündlich da dazwischen die Mahlzeiten liegen, bei denen er immer mit am Tisch sitzt. Inzwischen isst er eigentlich alles mit, trotzdem wollte und will ich ihm noch länger Muttermilch geben und auch das Stillen,was abends und nachts (da nach Bedarf) und morgens nach dem Aufwachen (da aber immer) angesagt war. Den Nunni benötigt er nur zum Einschlafen, dann nimmt er ihn sich selbstständig und zeigt somit seine Müdigkeit an. Doch plötzlich am 31.10 Bruststreik. Jetzt ist schon der 8.Tag und so langsam mache ich mir Sorgen da ich alles ausprobiert habe was in älteren Beiträgen stand: Im halbdunkel stillte ich sowieso immer, habe ihn auch nachts im Halbschlaf versucht anzulegen- doch er ist sofort voll da und brüllt beim Anblick der Brust. Und wendet sich ab(dreht sich also weg),guckt aber immer wieder ob ich noch da bin. Drehe ich mich weg kommt er angerollt und befummelt meinen Rücken. Drehe ich mich zu ihm rollt er wieder davon. Manchmal bleibt er aber auch liegen will aber nix von der Brust wissen. Stillhütchen habe ich auch probiert- ebenfalls abgelehnt, mit 1ml Spritze versucht und MM auf die Brust und bei ihm in Mund geträufelt damit er sofort ein Erfolgserlebnis hat, auch Fehlanzeige. In anderen Lagen (stille im Liegen seitdem er so groß ist, das es im sitzen nicht mehr ging) probiert zuStillen- Fehlanzeige. Wieder Milch aus Flasche eingestellt- trotzdem kein Erfolg. Nunni weg genommen, und obwohl er nirgends sein Saugbedürfnis befriedigen kann- Fehlanzeige. Jetzt fängt er allerdings an Finger als Ersatz Sauger zu nutzen. Da ich das natürlich nicht möchte (Zahnfehlstellungen etc)muss ich ihm alle Minuten ein Finger aus dem Mund ziehen .
nach 2 Tagen dann erstes mal Milch aus Becher , da ich ja ihm doch die Milch anbieten möchte. Da schafft er aber maximal 30ml zu trinken,( in mehreren Etappen) seine standartmilchportion sind aber 130 ml (Flasche) und sonst ca. 90ml von der Brust (das ist das was ich etwa alle 3h abpumpen kann). Sodass er in der Regel zwischen 700-800ml Nahrung am Tag(Milch und Brei- Schnitte nicht inklusive) zu sich nahm.
Ich möchte ihn aber auch nicht hungern lassen und auch der Papa ist dagegen ihm seine Milch zu verwehren,ist aber der Meinung dass das dann eben so ist und ich mich damit abfinden soll das das Kind nicht mehr gestillt werden will. Doch ich denke: kein Stillen> keine Milch, da die Pumpe ja nur ein Luxusartikel ist.
Auch sonst ist er ein schwieriger Esser, (von Anfang an) wenn Essen von Brei nicht nach seiner Regel geschieht (immer mit Ablenkung in Form von Spielen mit eigener Schüssel, Becher oder Besteck)verweigert er das Essen, teilweise den ganzen Tag lang.
Auch sonst ist er nicht frustrationstolerant, er weint sofort wenn der Körper nicht so will wie er wodurch er sehr viel weint. Entspannung gibt es eigentlich nur draußen in der Natur (durch den Hund ja sowieso jeden Tag 3h draußen) und bei anderen Leuten wo immer "Action" ist. Die verstehen immer gar nicht was ich habe"ist doch so ein lieber Junge"
Stillen ging aber nur in Ruhe, ohne Ablenkung- sonst wurde sofort losgelassen und geguckt was geschieht.
jetzt bin ich auch natürlich extrem niedergeschlagen und weine häufig was natürlich wieder schlecht ist für die Milchproduktion.
In anderen Foren wurde mir auch gesagt dass es tatsächlich sein kann dass das Kind sich abstillt, doch dann las ich hier mayra's Geschichte, die mir wieder etwas Hoffnung gab. Allerdings habe ich noch eine Frage an Mayra, falls noch irgendwer zu ihr Kontakt hat: welchen Sauger hast du damals für die Brust genommen??
Lg
Daher Klinke ich mich einfach mal mit ein. Habe mir jetzt auch ein BES gekauft, allerdings über Kleinanzeigen, da Apotheke 50€ haben will.
Zur Vorgeschichte.
Mein Kleiner wird jetzt 10 Monate alt und befindet sich seit nunmehr 8 Tagen im Bruststreik. Ich habe natürlich schon alles versucht was mir möglich war, was an Tipps in vergangenen Beiträgen stand.
Da ich nicht mit dem Vater des Kindes zusammen lebe, ihm es jedoch von Anfang an ermöglichen wollte auch das Kind zu nehmen, haben wir früh angefangen auch eine Flasche zu geben mit abgepumpter Milch. Bruststreik gab es immer wieder mal, das 1. Mal im März. Ich hatte sie auch immer im Griff. Anfangs durch Schnuller in den Mund, dran saugen lassen, schnell raus ziehen und Brust in Mund. Von Mal zu mal mussten meine Tricks anspruchsvoller werden. Beim vorletzten Mal musste ich ihm Flasche mit 10-20 ml geben, (wobei ich den calma Sauger verwende) die er dann leer trank, feststellte dass Flasche leer und danach an die Brust wechselte. Beim letzten Mal im September funktionierte auch der Trick nicht mehr, so dass der kleine 24h die Brust anbrüllte. Ich habe dann konsequent keine Flasche gegeben und somit gab es 24h auch keine Milch. Gleichzeitig war er so bockig dass er auch den Tag Brei abgelehnt hatte und somit den ganzen Tag nur etwa 300g Nahrung zu sich nahm. Nach 24h ohne Muttermilch oder Fläschen hat er sich dann aber entschlossen wieder an die Brust zu gehen. Wasser oder Fencheltee kann er schon gut aus dem Becher trinken. Auch eine Wasserflasche ist kein Hindernis. Sein Trinkrhytmus war von Geburt an 3-stündlich, nun bekommt er Muttermilch nur noch etwa 6-stündlich da dazwischen die Mahlzeiten liegen, bei denen er immer mit am Tisch sitzt. Inzwischen isst er eigentlich alles mit, trotzdem wollte und will ich ihm noch länger Muttermilch geben und auch das Stillen,was abends und nachts (da nach Bedarf) und morgens nach dem Aufwachen (da aber immer) angesagt war. Den Nunni benötigt er nur zum Einschlafen, dann nimmt er ihn sich selbstständig und zeigt somit seine Müdigkeit an. Doch plötzlich am 31.10 Bruststreik. Jetzt ist schon der 8.Tag und so langsam mache ich mir Sorgen da ich alles ausprobiert habe was in älteren Beiträgen stand: Im halbdunkel stillte ich sowieso immer, habe ihn auch nachts im Halbschlaf versucht anzulegen- doch er ist sofort voll da und brüllt beim Anblick der Brust. Und wendet sich ab(dreht sich also weg),guckt aber immer wieder ob ich noch da bin. Drehe ich mich weg kommt er angerollt und befummelt meinen Rücken. Drehe ich mich zu ihm rollt er wieder davon. Manchmal bleibt er aber auch liegen will aber nix von der Brust wissen. Stillhütchen habe ich auch probiert- ebenfalls abgelehnt, mit 1ml Spritze versucht und MM auf die Brust und bei ihm in Mund geträufelt damit er sofort ein Erfolgserlebnis hat, auch Fehlanzeige. In anderen Lagen (stille im Liegen seitdem er so groß ist, das es im sitzen nicht mehr ging) probiert zuStillen- Fehlanzeige. Wieder Milch aus Flasche eingestellt- trotzdem kein Erfolg. Nunni weg genommen, und obwohl er nirgends sein Saugbedürfnis befriedigen kann- Fehlanzeige. Jetzt fängt er allerdings an Finger als Ersatz Sauger zu nutzen. Da ich das natürlich nicht möchte (Zahnfehlstellungen etc)muss ich ihm alle Minuten ein Finger aus dem Mund ziehen .
nach 2 Tagen dann erstes mal Milch aus Becher , da ich ja ihm doch die Milch anbieten möchte. Da schafft er aber maximal 30ml zu trinken,( in mehreren Etappen) seine standartmilchportion sind aber 130 ml (Flasche) und sonst ca. 90ml von der Brust (das ist das was ich etwa alle 3h abpumpen kann). Sodass er in der Regel zwischen 700-800ml Nahrung am Tag(Milch und Brei- Schnitte nicht inklusive) zu sich nahm.
Ich möchte ihn aber auch nicht hungern lassen und auch der Papa ist dagegen ihm seine Milch zu verwehren,ist aber der Meinung dass das dann eben so ist und ich mich damit abfinden soll das das Kind nicht mehr gestillt werden will. Doch ich denke: kein Stillen> keine Milch, da die Pumpe ja nur ein Luxusartikel ist.
Auch sonst ist er ein schwieriger Esser, (von Anfang an) wenn Essen von Brei nicht nach seiner Regel geschieht (immer mit Ablenkung in Form von Spielen mit eigener Schüssel, Becher oder Besteck)verweigert er das Essen, teilweise den ganzen Tag lang.
Auch sonst ist er nicht frustrationstolerant, er weint sofort wenn der Körper nicht so will wie er wodurch er sehr viel weint. Entspannung gibt es eigentlich nur draußen in der Natur (durch den Hund ja sowieso jeden Tag 3h draußen) und bei anderen Leuten wo immer "Action" ist. Die verstehen immer gar nicht was ich habe"ist doch so ein lieber Junge"
Stillen ging aber nur in Ruhe, ohne Ablenkung- sonst wurde sofort losgelassen und geguckt was geschieht.
jetzt bin ich auch natürlich extrem niedergeschlagen und weine häufig was natürlich wieder schlecht ist für die Milchproduktion.
In anderen Foren wurde mir auch gesagt dass es tatsächlich sein kann dass das Kind sich abstillt, doch dann las ich hier mayra's Geschichte, die mir wieder etwas Hoffnung gab. Allerdings habe ich noch eine Frage an Mayra, falls noch irgendwer zu ihr Kontakt hat: welchen Sauger hast du damals für die Brust genommen??
Lg
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Juliane123
- Herzlich Willkommen
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- Registriert: 26.10.2017, 12:27
Re: Stillstreik mit 13 Monaten
Hallo ihr Lieben,
dann darf ich auch mal etwas Hoffnung verbreiten. Ich melde mich heute Abend nochmal ausführlicher, wollte aber schonmal hierlassen, dass mein kleiner Schatz seit vorgestern Abend wieder stillt
Die Kurzversion: Ich hatte ja "nachgegeben" und ihm wieder einen schnuller gegeben. So auch zum Einschlafen vorgestern. Als er fast eingeschlafen war, habe ich ihm den Schnuler abgenommen und mit der Brust ersetzt und er hat weitergenuckelt.
Ich berichtee hier später noch ausführlich, auch mit dem Gedanken, dass den Thread auch später noch andere mütter mit ähnlichem Problem lesen.
Bis dahin, liebe grüße,
Juliane
dann darf ich auch mal etwas Hoffnung verbreiten. Ich melde mich heute Abend nochmal ausführlicher, wollte aber schonmal hierlassen, dass mein kleiner Schatz seit vorgestern Abend wieder stillt
Die Kurzversion: Ich hatte ja "nachgegeben" und ihm wieder einen schnuller gegeben. So auch zum Einschlafen vorgestern. Als er fast eingeschlafen war, habe ich ihm den Schnuler abgenommen und mit der Brust ersetzt und er hat weitergenuckelt.
Ich berichtee hier später noch ausführlich, auch mit dem Gedanken, dass den Thread auch später noch andere mütter mit ähnlichem Problem lesen.
Bis dahin, liebe grüße,
Juliane
-
taenzerin
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2176
- Registriert: 17.11.2016, 12:54
Re: Stillstreik mit 13 Monaten
Das sind ja gute Neuigkeiten! Weiterhin viel Erfolg und gutes Stillen!
taenzerin mit Herbstsohn 2016 und Frühlingstochter 2020