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Re: Erbrechender Säugling und (un) sinnige Empfehlung?
Verfasst: 09.09.2017, 15:20
von saiidi
Meine mit 6 hat bei starkem Schnupfen auch erbrochen und zwei Tage später einen Abend lang Durchfall gehabt. Ist bei ihr oft wenn sie mal krank ist.
Re: Erbrechender Säugling und (un) sinnige Empfehlung?
Verfasst: 09.09.2017, 15:43
von Franzi175
Weiß nicht ob ich das jetzt richtig gelesen habe, dein Baby spuckt eigentlich seit Geburt!? Haben unsere beiden leider auch gemacht so ca 4-6 Monate lang, täglich mehrfach. Weiss nicht mehr wie oft wir am Tag umgezogen haben. Würde mal besser und wieder schlechter. Dadurch dass sie frühchen sind waren wir zwei Monate im Krankenhaus also unter ständiger ärztlicher Kontrolle. Sonographisch konnte die pylorusstenose auch nicht sicher ausgeschlossen werden. Haben beide gut zugenommen und so haben wir immer gehört - speikinder sind gedeihkinder - wir haben den Ausspruch irgendwann gehasst. Je nach längenwachstum des Babys stimmt der his Winkel vom Magen nicht, der quasi der Verschluss ist und die Kinder spucken halt viel dadurch wieder raus in hohem Bogen. Beim nächsten Schub ist der Winkel wieder besser und das spucken lässt nach. Irgendwann war der Spuk bei uns vorbei. Und bei Infekten diverser Art nehmen die Kinder doch oft ab. Alles gute
Re: Erbrechender Säugling und (un) sinnige Empfehlung?
Verfasst: 09.09.2017, 19:17
von Brianna
Gute Besserung!
Husten mit Erbrechen hat mein Vierjähriger immer noch.
Re: Erbrechender Säugling und (un) sinnige Empfehlung?
Verfasst: 09.09.2017, 20:33
von 7erendipity
Helencheb, seid ihr in einem Haus mit Kinderchirurgie? Oder ist das die Aussage eines Allgemein-/Abdominalchirurgen?
Die konservative Therapie der Pylorusstenose besteht aus Ausgleich der Alkalose, Antiememtika und
haufigen und kleinen Mahlzeiten
Wenn diese mittels Sono niht ausgeschlossen wurde, steht sie ja immer noch im Raum. Was sagen denn die pädiater vor Ort?
Ich finde den Zusammenhang Schmerzmittel und danach wieder trinken irgendwie ins Auge stechend. Was sind denn die DD der Pädiater (der Chirurg ist ja anscheinend schon auf seiner Fütterungsfehlerschiene, das finde ich schwierig weil dein Kind ja bedenklich abgenommen hat und es ein Überfüttern im Sinne von du machst aus deinem Kind eine Stopfgans und deshalb erbricht es und nimmt ab nicht gibt...was für ein Nonsens).
War das schön der Chirurg. OA? Ih glaube ich würde mich entlassen und in ein KH mit Kinderchirurgie wechseln.
Viele Adenoviren und andere haben ja eine Magendarmkomponente, aber der Verlauf ist ja schon seltsam bei euch.
Schreib doch mal Regenbogen82 an, die macht Päd.
Re: Erbrechender Säugling und (un) sinnige Empfehlung?
Verfasst: 09.09.2017, 21:06
von Maja
Wegen des Stillens meldet sich sicher noch ein Still-Mod hier.
Mein spontaner Gedanke war noch, ob mal irgendwann eine Reflux-Abklärung begonnen wurde. Erst Spucken, dann später auch Erbrechen, dann ein hartnäckiger, seltsam klingender Husten und Auswirkungen aufs Gedeihen - das ist alles unspezifisch, kann natürlich alles mögliche sein, gerade wenn auch ein Infekt vorlag, aber diese Symptomkette kann sich auch bei Reflux-Erkrankungen im Säuglingsalter finden.
Gute Besserung für euch!
Re: Erbrechender Säugling und (un) sinnige Empfehlung?
Verfasst: 09.09.2017, 21:34
von Helenchen
An Reflux habe ich selbst auch schon gedacht. Penfelperostaltik oder ähnliches konnte aber auch nicht gesehen werden aufgrund der Luft.
Nach langem hin und her durften wir erst mal nach Hause. Der kleine Kerl wurde noch x mal gestochen da wohl die erste blutgasanalyse auffällig war. Letztendlich war es wohl ein Abnahmefehler.
Wir sind in einem Haus mit perinatalzentrum und kinderchirurgie. Nachmittags hatten wir noch ein Gespräch mit einer "normalen" Kinderärztin die etwas entspannter war. Arbeitsdiagnose ist jetzt ein schwerer Atemwegsinfekt mit daraus resultierendem Erbrechen komischerweise ohne andere infektzeichen. Gottseidank ist er so speckig und hat gut reserven. Noch mehr abnehmen darf er aber nicht und wir müssen nächste Woche noch mal zur gewichtskontrolle bzw sollte er wieder anfangen mit erbrechen geht die ganze Diagnostik von vorne los da die pylorusstenose ja nicht sicher ausgeschlossen wurde. Dummerweise hustet er weiter sehr heftig.
Danke für euren input. Ein "stillproblem" liegt ja nicht vor, auch wenn ich etwas vor den Kopf gestoßen war dass man mir da eine Schuld für zuschieben wollte. Die eine Schwester meinte dann noch man müsse ja schließlich nicht jedes Bedürfniss mit der Brust beantworten....
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Re: Erbrechender Säugling und (un) sinnige Empfehlung?
Verfasst: 09.09.2017, 21:37
von Mausebär
Ich wünsche euch alles Gute und das es deinem Kleinen Schatz bald wieder gut geht
Re: Erbrechender Säugling und (un) sinnige Empfehlung?
Verfasst: 09.09.2017, 21:44
von 7erendipity
Das wünsche ich euch auch! So blöde sorgen mit so einem kleinen Mann und deine Mädels sind wahrscheinlich auch völlig durch den Wind.
Hoffentlich geht es ihm bald besser und es verschwindet alles von selbst!
EllenRipley hat Erfahrung mit reflux.
Re: Erbrechender Säugling und (un) sinnige Empfehlung?
Verfasst: 09.09.2017, 21:51
von Mondenkind
Gut, dass ihr wieder zuhause seid.
Ich hab heute Hochzeitstag, konnte daher nicht eher schreiben. BEhalte aber deinen Thread im Auge, melde dich, wenn du Fragen hast!
Bei Erbrechen im Allgemeinen und auch bei Reflux und Pylorusstenose sind kleine, häufige Stillmahlzeiten günstig. Muttermilch ist leicht verdaulich und passiert den Magen schnell, so dass auch eigentlich immer was davon drin bleibt.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Re: Erbrechender Säugling und (un) sinnige Empfehlung?
Verfasst: 12.09.2017, 13:01
von Helenchen
Alles gute zum Hochzeitstag Mondenkind.
Euch anderen vielen dank für die guten Wünsche.
Es geht ihm deutlich besser. Irgendwie komisch ist es aber immer noch. Wir waren noch mal zum wiegen und er hat nicht wieder abgenommen. Sein altes Gewicht hat er aber auch noch nicht wieder. Er hustet und würgt weiter massiv, muss inhalieren und bekommt für die Nacht Cortison weil er da sonst richtig Luftnot hat. Tagsüber ist alles super und man merkt ihm kaum was an ausser dass er insgesamt vor allem nach dem trinken sehr unruhig ist und viel weint. Es gibt auch keinerlei sonstige Infektzeichen.
Häufiges kurzes Anlegen bekommt ihm definitiv besser als wenn er lange nicht trinkt. Dann kommt oft doch wieder alles Retour aber es ist sehr viel seltener geworden.
Was auch immer er hatte scheint das schlimmste jedenfalls ausgestanden zu sein.
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