Oh vielen Dank für die vielen aufbauenden Worte!!! Ihr glaubt nicht, wie gut das tut.
Inzwischen war ich mental zunächst wieder etwas gefestigter.
Zum einen ist die Temperatur wieder völlig normal. Sogar eher etwas zu niedrig, so dass wir noch einen Schlafsack bekommen haben. Die Schwester hier hat mir auch bestätigt, dass eine erhöhte Temperatur auch allein vom Schreien kommen kann. Noch dazu, da es heute sehr heiß war. Geschrien hat sie tatsächlich das erste Mal für längere Zeit seit ihrer Geburt kurz bevor wir kurz vor 12 Uhr mittags zur U2 mussten. Das nächste Mal länger geschrien hat sie bei den ganzen Untersuchungen und dem Zugang legen etc. im Krankenhaus. Und genau danach haben wir noch mal gemessen. Blödes timing offensichtlich.
Seit sie sich beruhigt hat, ist die Temperatur normal!
Blutwerte sind auch da, aber wurden mir erst sehr spät (23 Uhr?!) mitgeteilt. Anscheinend ist hier heute viel Chaos wegen vieler Notfälle.
Die Werte sind alle in Ordnung und es hieß, dass es dann vielleicht ein kurzer Aufenthalt wird, sofern alles weiterhin passt. Kurz darauf kam der Arzt allerdings wieder (inzwischen kurz vor Mitternacht) und meinte, man müsse dennoch nun nachts eine Monitor Überwachung machen, da sie schließlich mit Verdacht auf Entzündung/ Infekt eingeliefert wurde. Fand ich von Anfang an übertrieben und macht die Sache hier nicht einfacher. Kabelei, ständiges piepsen bei minimalsten Abweichungen von den eingestellten Grenzwerten, stillproben, ein heute Nacht das erste mal schläfriges Kind und so gut wie kein schlaf für mich - super Voraussetzungen für effizientes stillen.
Dazu wollte er direkt eine Infusion geben weil der Salzgehalt wohl etwas niedrig wäre. Das wollte er den ganzen Tag schon, obwohl mir ALLE bestätigen, dass sie keineswegs Austrocknungsanzeichen zeigt. Immerhin konnte ich ihn von der Infusion abbringen, da er direkt nochmal den Salzgehalt getestet hat und dieser nun so gut wie im normbereich war. Da ist mir ja fast der "Stillexperten-Arzt" von heute Mittag lieber...
Zu euren fragen: ich kenne mich mit der zitier-Funktion nicht gut aus, daher nun so an dieser Stelle:
Sie hat fast, also so gut wie 10% abgenommen. Wobei ein einzelner Gewichtswert ja auch wenig aussagt... Von daher ist es aber absolut nachvollziehbar, auf das Thema zu schauen. Nur das hätte nicht im kkh sein müssen.
Einen echten Rhythmus haben wir noch nicht, aber ich versuche natürlich nach meinen Erfahrungen von damals, auch bereits am Anfang eine hohe StillFrequenz zu gewährleisten. Nachts ist sie noch sehr viel wach (bis auf heute Nacht hier im kkh...) und möchte eigentlich dauerhaft an die Brust. Von daher denke ich auch, dass sie damit den Milcheinschuss unterstützt, den ich immer deutlicher spüre.
Offensichtlich gibt es hier in der Klinik eine große Diskrepanz zwischen stillBeratung und den KinderÄrzten. Tatsächlich gibt es hier auch mehrere ibclc Stillberaterinnen im Krankenhaus die auch mittels Flyer bekannt gemacht werden. Sofern es beim Thema Gewicht/zufüttern morgen noch schwieriger wird, werde ich nach diesen Fragen und um Unterstützung bitten.
Ich denke auch, dass ich, wenn es nur noch um das Thema zufüttern geht noch einmal klar äußern werde, dass ich das Thema selbstverständlich SEHR ernst nehme (genau wie beim ersten Kind) und äußerst gewissenhaft damit umgehen werde, da ich mein Kind natürlich nicht "an der Brust verhungern lasse", wie mir heute nett erläutert wurde (falls ich wirklich zu wenig Milch haben sollte).
Des Weiteren bin ich auch durch meine Hebamme, die selbst ausgebildete stillberaterin ist und daher meine wunschhebamme für die 2. Schwangerschaft war (und natürlich das SuT), kompetent betreut. Demnach sehe ich keinen Grund, dafür im kkh zu bleiben, wenn es dem Kind offensichtlich gut geht (bis auf Gewichtsverlust gerade an der Grenze).
Ich bin gespannt, wie es weitergeht.... drückt mir bitte weiterhin die Daumen.
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