Hallo Malti. Ungaublich, was du schon alles mitmachen musstest!
Malti hat geschrieben: Hab jetzt auch Fieber dazubekommen. Wir probieren es trotzdem homöopathisch mit Bryonia und Phytolac und kalten Krautauflagen. Und ich soll viel Liegen und Schlafen
Ganz viel Ruhe und regelmäßiges Stillen ist völlig richtig. Du kannst die Brust auch gerne kühlen nach dem Stillen, am einfachsten mit KÜhlpacks aus dem Kühlschrank. Wenn es trotzdem nach 24 Stunden nicht besser wird und du weiterhin Fieber hast, solltest du aber ein Antibiotikum nehmen, um eine Abszessbildung nicht zu begünstigen.
ch eröffne einen neuen Thread, weil ich meine Lage als ziemlich dringlich empfinde und eine helfende und richtungsweisende Antwort suche... Ich hoffe, das ist okay, denn von den Titeln der anderen Themen, scheinen andere in einer ähnlichen Situation zu stecken.
Das hast du völlig richtig gemacht, hier soll jeder seinen eigenen Thread aufmachen.
ie Tage im Krankenhaus war ich viel mit Stillen beschäftigt. Ich durfte sie die ganze Zeit mit im Bett bei mir schlafen lassen, sie war fast nackig, wir hatten viel Hautkontakt. Nach zwei Tagen hatte ich den Milcheinschuss. Sie nahm nicht mehr als 7 % ihres Geburtsgewichtes ab und am dritten Tag durften wir nach Hause.
Das klingt sehr gut! Dass sie nicht mal 7% abgenommen hat weist auf eine gute Milchbildung hin.
Ihr erster MuMi-Stuhl kam an Tag 10.
Das ist allerdings recht spät.
An Tag 15 war Mira dann bei 25 g unter ihrem Geburtsgewicht angekommen. Wir haben uns sehr gefreut und die Hebamme meinte, Mira sähe gut aus, wir bräuchten sie nicht weiter wiegen... Der Stuhlgang blieb weiter so selten, alle 5-6 Tage.
Alle 5-6 Tage ist zu selten, ein so junger Säugling sollte täglich Stuhlgang haben, nach Möglichkeit mehrfach. Wenn dem nicht so ist, dann sollte auf jeden Fall häufiger gewogen werden, v.a. wenn die Zunahme bisher langsam vonstatten ging.
Die Hebamme meinte, das sei normal bei vollgestillten Kindern (von 10x pro Tag bis 1x alle 10 Tage alles möglich).
Dies ist ganz klar falsch. Diese Regel gilt für Kinder von min. 6 Wochen. Vorher sollte täglich Stuhlgang zu verzeichnen sein.
in denen Domperidon Wunder gewirkt hat und alles gut geworden ist, aber bei uns fühlt sich das nicht so an.
Domperidon bewirkt keine Wunder!
Mira hat ein sehr kurzes Zungenbändchen, aber de KiA und die Stillberaterin sagten, sie könne trotzdem genug Saugen.
Hier sehe ich einen Ansatzpunkt, denn bei Stillproblemen + kurzem Zungenband sollte _immer_ das Zungenband durchtrennt werden. Das ist letztlich ja auch für die Sprachentwicklung und Zahnstellung wichtig. Also auch wenn man nicht stillt. Gibt es da bei euch MÖglichkeiten?
Ich brauche Hilfe, eine ehrliche Meinung, wie ich weitermachen soll. Was überhaupt realistisch ist, denn wir bewegen uns gerade wieder vom Vollstillen weg. Und der ursprüngliche Plan des Reduzieren der Zufütterungsmenge macht uns ziemlichen Druck...
Lass uns gemeinsam schauen, wie wir den Druck rausnehmen können. Für mich liest es sich so, als wäre das ganz wichtig jetzt, denn du willst dein Kind ja auch genießen. Lass uns gemeinsam überlegen, was ihr machen könntet- abstillen könnt ich dann immer noch, das läuft ja nicht weg. Abstillen ist natürlich ok, wenn du das möchtest, auch dabei helfe ich dir, wenn es dein Wunsch ist. Aber ich denke schon, dass es noch andere Möglichkeiten gäbe, für die ihr nicht abstillen müsst.
180ml Tageszufüttermenge ist sehr gering. Mit Beikosteinführung kann man diese Menge ganz schnell durch Beikost ersetzen (es handelt sich um die Gesamtzufüttermenge am Tag, richtig? Also 180ml auf mehrere Portionen aufgeteilt?). Unter dieser sehr geringen Zufüttermenge ist die Zunahme unauffällig. Wir könnten also weiter reduzieren und in Richtung Vollstillen gehen- wenn du das möchtest.
Wenn du sagst, das sei dir zu stressig, was ich verstehen könnte, könnten wir mit Beikost die Zufütterung ersetzen.
Was hälst du davon?
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung