Re: Ins Bett geh Zeiten
Verfasst: 15.04.2017, 07:44
Wir hatten in mittlerweile 2,5 Jahren schon (fast) alles durch. Als Baby bis ca 3 Monate ca 22:00 bis 8 oder 9. Dann mit rund 4 Monaten hab ich mir gedacht: "Oh. Jetzt schläft er wie "ein normales Kind" von 8 bis 6 oder 7". Das hat mich einerseits gefreut, weil endlich Zeit für mich/ uns als Paar. Andererseits hat es mich auch wertvollen Schlaf gekostet.
Als er dann so 7 Monate alt war und der Sommer kam war wieder alles anders. Unmoglich ihn vor 22 Uhr hinzulegen. Schlafen war dann bis ca zu seinem 1. Geburtstag nur ein Kampf. Egal ob stillen, Kinderwagen,... Heute glaub ich dass ich mir ausgelöst durch eigene Erwartungshaltung und völlig miese körperliche Verfassung zu viel Stress gemacht hab ihn "früh genug" hinzulegen.
Im zweiten Lebensjahr hat es sich so fortgesetzt, immer wieder veränderte Schlafzeiten und Bedürfnisse. Nur den "normalen Rhytmus" hatte er nie.
Als er mit 2 in den Kindergarten gekommen ist und wir um 7-7:30 aufstehen mussten. Hat sich für kurze Zeit (nur etwa 2-3 Wochen) 8 Uhr als Schlafzeit eingependelt um dann wieder auf 9:30 bis 10:00 zurückzugehen. Das is die aktuelle Zeit. Meistens. Und früher hinlegen hat den Effekt: Zur gleichen Zeit oder noch später einschlafen.
Wie auch immer. Fazit des ganzen:
• Auch wenn Kinder/ Babys einen Rhythmus brauchen heißt nicht, dass es zwangsläufig immer derselbe Rhythmus ist.
• Sich an gängigen Vorstellungen vom normalen Schlafrhythmen zu orientieren kann mehr Stress bedeuten als es gut tut.
• Von der Vorstellung/Erwartungshaltung von mir und einem Großteil der Gesellschaft, dass eine Mutter immer weiß was ihr Kind braucht musste ich mich schmerzlich verabschieden.
Als er dann so 7 Monate alt war und der Sommer kam war wieder alles anders. Unmoglich ihn vor 22 Uhr hinzulegen. Schlafen war dann bis ca zu seinem 1. Geburtstag nur ein Kampf. Egal ob stillen, Kinderwagen,... Heute glaub ich dass ich mir ausgelöst durch eigene Erwartungshaltung und völlig miese körperliche Verfassung zu viel Stress gemacht hab ihn "früh genug" hinzulegen.
Im zweiten Lebensjahr hat es sich so fortgesetzt, immer wieder veränderte Schlafzeiten und Bedürfnisse. Nur den "normalen Rhytmus" hatte er nie.
Als er mit 2 in den Kindergarten gekommen ist und wir um 7-7:30 aufstehen mussten. Hat sich für kurze Zeit (nur etwa 2-3 Wochen) 8 Uhr als Schlafzeit eingependelt um dann wieder auf 9:30 bis 10:00 zurückzugehen. Das is die aktuelle Zeit. Meistens. Und früher hinlegen hat den Effekt: Zur gleichen Zeit oder noch später einschlafen.
Wie auch immer. Fazit des ganzen:
• Auch wenn Kinder/ Babys einen Rhythmus brauchen heißt nicht, dass es zwangsläufig immer derselbe Rhythmus ist.
• Sich an gängigen Vorstellungen vom normalen Schlafrhythmen zu orientieren kann mehr Stress bedeuten als es gut tut.
• Von der Vorstellung/Erwartungshaltung von mir und einem Großteil der Gesellschaft, dass eine Mutter immer weiß was ihr Kind braucht musste ich mich schmerzlich verabschieden.