Hallo Atsitsa!
Atsitsa hat geschrieben:PS: Ist es ok, wenn ich
diesen Thread von Dir schließe und wir hier weitermachen?
Ja, na klar! Der Thread war eigentlich wirklich nur für die gezielte Frage nach dem Fingernuckeln gedacht und ist dann etwas länger geworden als beabsichtigt.
Atsitsa hat geschrieben:Liebe Louet,
herzlichen Glückwunsch zum Babyboy - und zu Eurer gemeinsamen Problemlösungskompetenz. Yeah - Ihr habt ganz toll was zusammen geschafft.
Danke schön. Ich glaube, ich muss mir noch ein paar mal öfter vorhalten, dass er erst gut zwei Wochen alt ist und wir dafür schon echt gut sind
“Atsitsa“ hat geschrieben:Das ist ein guter Plan. Kochsaltzlösung muss nicht unbedingt sein - warmes Wasser und Seife tun's auch. Dann desinfizieren (z.B. mit Octenisept) und wie Du sagst Lanolin und die Kompressen sowie Donuts.
Das mit dem reinigen/desinfizieren finde ich schwierig, weil hier nach den stillen vor dem Stillen ist

Bzw: er lässt los und schläft so halb ein, dass ich ihn nicht weglegen und mal eben die Brust waschen gehen kann. In meinem griffbereiten Stillkörbchen habe ich jetzt allerdings so kleine Ampullen mit Kochsalzlösung. Davon ein bisschen über die BW spülen und dann Lanolin schmieren geht meistens, auch wenn seine Lordschaft auf mir schläft
“Atsitsa“ hat geschrieben:Louet hat geschrieben:Milchstau ganz weg kriegen, so dass ich nicht immer die Uhr im Auge behalten muss, sondern ganz nach Bedarf stillen kann
Betrifft das beide Brüste? Oder nur die eine, die schon mal gestaut war?
Ihr steht ja noch ganz am Anfang und da müssen sich die Brüste erstmal aufs Stillen einstellen und neigen gerne mal dazu, etwas zu viel zu produzieren, was dann evtl. nicht abgerufen wird. Das pendelt sich ein.
Um den Staus entgegenzuwirken bzw. die Prallheit (gibt's das Wort eigentlich?) zu reduzieren, hilft, immer beide Seiten anzubieten. So kommt nach den 10 Minuten, die er gut trinkt, auch noch ein bißchen Action rein und er schläft vielleicht nicht direkt wieder ein. Das Anlegen klappt doch jetzt besser, wenn ich das richtig verstanden habe, oder?
Bisher habe ich für die gestaute Seite innert ein Auge auf die Uhr, so dass die nicht länger als 3 Stunden 'unbewegt' bleibt. Da Babyboy aber die Uhr nicht lesen kann und sich oft kurz nachdem ich gepumpt habe meldet, komme ich in so einen Kreislauf, denn bis er links angedockt hat, getrunken hat, gebäuert hat, in den Schlaf gefunden hat,...klingelt gefühlt eine halbe Stunde später schon wieder der Wecker für die Rechte Seite. Besonders nachts hab ich da immer den ollen Wecker im Nacken.
Das Anlegen klappt besser aber noch noch immer ohne Probleme. Außerdem tut es innert noch deutlich (links) bis höllisch(rechts) weh.

Wenn er einmal trinkt, geht es links. Rechts ist es während des stillens zumindest unangenehm.
Das ist momentan eine der größten Baustellen.
“Atsitsa“ hat geschrieben:Louet hat geschrieben:- stillen mit Stilloberteil (bisher leiere ich meine ganzen einfachen Trägershirts aus und sitze dann teilweise doch mit zwei nackten Brüsten da)
Das ist ja schon die Kür und erst so richtig chic, wenn Du außerhalb der eigenen vier Wände stillen möchtest. Mit der Zeit kommt auch mehr Körperspannung beim Baby, Du wirst geschickter darin, alles gleichzeitig zu handeln und kannst dann Deine Stilloberteile einhändig öffnen und das Baby andocken lassen. Das kommt!
Ich weiß

. Vielleicht weil ich da etwas zu viel zu schnell. Aber für mein Wohlgefühl wäre es toll. Dieses Gebär-Höhlen-Feeling war in der ersten Woche ganz gemütlich, aber mittlerweile feiere ich jede Stunde in der ich eine richtige Hose anhabe!
“Atsitsa“ hat geschrieben:Louet hat geschrieben:trotz babygeleitetem andocken bequemere Position finden
Genau. Es ist wichtig, dass es für Euch beide bequem ist. Sonst wird's krampfig. Stillkissen z.B. stören oft eher als dass sie wirklich stützen/helfen. Leicht zurückgelehnt mit Kissen im Rücken könnte bequem sein. Oder in Football-Haltung.
Auch hier: Ihr werdet mit der Zeit ein eingespieltes Team und dann fällt vieles leichter.
Mamageleitetes Abdocken ist oft nicht erwünscht.
Ich sitze schon recht bequem. Allerdings muss ich mit einer Hand seinen Kopf stützen und nur der anderen den Po halten. Das geht auf Dauer aufs Handgelenk und ich hab keine Hand frei. Da müssen wir noch ein bisschen tüfteln. Stillkissen hab ich gleich weg gelassen. Das hab ich nur mal für ein Experiment mit dem Footballgriff benutzt.
“Atsitsa“ hat geschrieben:Du hast das großartig gemacht bisher und Ihr werdet zusammen einen super (Still)alltag finden. Wenn Du weitere Fragen hast, ich bin hier!
Danke schön!

Ich Decke auch, dass wir das hinkriegen. Ich glaube, vieles wäre halt einfacher, wenn ich schmerzfrei stillen könnte. Dann wäre ich noch entspannter.
Danke erst mal für alle Tipps, ich melde mich, wenn es was neues gibt!