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Re: Rückgewöhnung von Flasche zur Brust (nach Stillstreik, 10 Mon.)

Verfasst: 08.01.2017, 12:06
von afrodita
Also, heute morgen hat es wieder geklappt mit dem Avent-Sauger. Eine kleine restliche Menge habe ich dann im Fläschchen mit dem dm-Sauger gegeben. Jetzt eben habe ich es mit dem Stillhütchen versucht, das hat garnicht geklappt :( Ob es ihm zu weich war? Ich weiß es nicht. Soll ich vielleicht doch das Hütchen von medela besorgen, was etwas fester ist? Ich habe den Schlauch durch das Hütchen gefädelt. War das vielleicht falsch? Ich dachte so als Vorstufe zum "Schlauch an die Brust und das Hütchen füllen". Na ja, wir haben dann wieder umgeschwenkt auf Sauger an die Brust :( Er hat nämlich bei Hütchen kurz angesaugt minimal und wieder losgelassen. Kam da vielleicht nichts raus, obwohl es eingefädelt war? Ich kann ja selbst nicht die Probe machen :?

Eine Frage: Ich habe mir überlegt, dazu überzugehen, ihm öfters am Tag kleinere Mengen zu geben, um eben nachzuahmen, wie es wäre, wenn er wieder an der Brust trinken würde. Denn da wird er ja nicht morgens 200 ml auf einmal kriegen und bis abends nichts mehr. Sondern eher vor den Beikostmahlzeiten öfters am Tag. Sehe ich das richtig, deidamaus?
Außerdem befürchte ich, dass ich nicht genug Milchmenge habe (zumindest momentan), ich gebe ja auch immer zusätzlich etwas Pre. Würde sich mein Körper überhaupt wieder einstellen können? Nicht, dass er dann schnell frustriert wird und von der Brust wieder ablässt, weil wieder nicht genug kommt.

Ich habe am Dienstag einen Termin bei einem Endokrinologen, will mir eine zweite Meinung holen. Bin schon bei einer Ärztin, die eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse festgestellt hat. Mittlerweile nehme ich 50 Mikrogramm. Eine Stillberaterin hat mir gesagt, dass der TSH-Wert zwischen 0,5-1,5 liegen sollte, damit optimal und gut Milch produziert wird. Das wissen wohl viele Ärzte nicht, denn der Normbereich geht bis 4,5. Also, wenn man jetzt z.B. bei 3,5 liegen würde, würde die Milch zurückgehen, so wurde mir das gesagt. Ich weiß jetzt natürlich nicht, wo mein TSH-Wert liegt. Das muss ich noch herausfinden...nicht dass das das Problem war und ist :(

Re: Rückgewöhnung von Flasche zur Brust (nach Stillstreik, 10 Mon.)

Verfasst: 08.01.2017, 12:42
von afrodita
Noch eine kleine Frage. Ich kriege in 24 Stunden mit der Doppelpumpe ca. 230-250 ml Muttermilch (im Schnitt) raus. Ist das viel, wenig oder ok?

Re: Rückgewöhnung von Flasche zur Brust (nach Stillstreik, 10 Mon.)

Verfasst: 08.01.2017, 12:50
von delfinstern
Die Pumpmenge alleine sagt nichts über deine Milchproduktion aus. Da du das meiste ja nicht über die Brust fütterst, ist jeder ml Mumi wichtig/schön. Es gibt hier genügend Mütter, die vollstillen, aber keinen ml mit der Pumpe rausbekommen.
Wegen SD: Ich habe die Aussage vom FA, dass er nicht über 2 gehen sollte. Ob eine Über- oder Unterfunktion mehr Auswirkungen auf die Milchproduktion haben, weiß ich nicht. Kontrollieren lassen solltest du deinen Wert jedenfalls.

Re: Rückgewöhnung von Flasche zur Brust (nach Stillstreik, 10 Mon.)

Verfasst: 08.01.2017, 14:47
von mayra
afrodita hat geschrieben:Noch eine kleine Frage. Ich kriege in 24 Stunden mit der Doppelpumpe ca. 230-250 ml Muttermilch (im Schnitt) raus. Ist das viel, wenig oder ok?
Wie oft pumpst du denn?

Re: Rückgewöhnung von Flasche zur Brust (nach Stillstreik, 10 Mon.)

Verfasst: 08.01.2017, 14:59
von afrodita
Ich pumpe 4-5 mal.

Re: Rückgewöhnung von Flasche zur Brust (nach Stillstreik, 10 Mon.)

Verfasst: 08.01.2017, 15:16
von mayra
Ist das genauso oft wie er gestillt hat? Mein Sohn hat damals quasi noch voll gestillt. Also hab ich ca. alle 3/4 h abgepumpt. Es kamen ca. 900ml zusammen. Ihm haben sie aber aus der Flasche nicht gereicht. Da er dann plötzlich gut gegessen hat, haben wir die Milch mit Wasser gestreckt. Nach dem Stillstreik wird sich (sofern du gut eingestellt bist) die Milchmenge innerhalb 48h an seinen Bedarf anpassen.

Re: Rückgewöhnung von Flasche zur Brust (nach Stillstreik, 10 Mon.)

Verfasst: 08.01.2017, 15:45
von afrodita
mayra hat geschrieben:Ist das genauso oft wie er gestillt hat? Mein Sohn hat damals quasi noch voll gestillt. Also hab ich ca. alle 3/4 h abgepumpt. Es kamen ca. 900ml zusammen. Ihm haben sie aber aus der Flasche nicht gereicht. Da er dann plötzlich gut gegessen hat, haben wir die Milch mit Wasser gestreckt. Nach dem Stillstreik wird sich (sofern du gut eingestellt bist) die Milchmenge innerhalb 48h an seinen Bedarf anpassen.
Das kann man schlecht sagen...ich habe ihn ja nachts 2-3 mal gestillt, das fällt jetzt weg. Ich pumpe nicht nachts. Tagsüber hat er nicht mehr so viel gestillt, dafür pumpe ich tagsüber öfters. Vom Vollstillen waren wir schon lange weg, also bezweifle ich, dass er so viel getrunken hat, wie du abgepumpt hast, also ca. 900 ml. kann ich mir nicht vorstellen. Aber ich Kann mich ja auch irren.
Ich fiebere echt dem Arzttermin am Dienstag entgegen. Ich hoffe, er kann mir was dazu sagen.

Ansonsten habe ich das Problem gerade vom Flaschensauger auf das Stillhütchen umzuschwenken, weil er sich nicht in die Stillposition bringen lässt, bevor nichts in seinen Mund fließt. Den Flaschensauger muss ich ihm erst in den Mund halten, dann fängt er an zu saugen und dann entspannt er sich und lässt sich in die Stillpostion legen. Vorher kriege ich ihn nicht so liegend, damit er an das Stillhütchen geht :(
Hmmm, irgendwelche Tipps?

Re: Rückgewöhnung von Flasche zur Brust (nach Stillstreik, 10 Mon.)

Verfasst: 08.01.2017, 15:50
von mayra
Auf beiden Seiten? Auch in der Footballer Haltung?

Re: Rückgewöhnung von Flasche zur Brust (nach Stillstreik, 10 Mon.)

Verfasst: 08.01.2017, 16:11
von afrodita
Ja, auf beiden Seiten.

Was ist die Footballer Haltung? Wo die Beinchen nach hinten zeigen und zwischen Oberkörper und Arm "geklemmt" sind? Das stelle ich mir sehr schwierig vor, weil er schon ein großes und schweres Kind ist...

Re: Rückgewöhnung von Flasche zur Brust (nach Stillstreik, 10 Mon.)

Verfasst: 08.01.2017, 16:15
von mayra
Genau das ist sie... Es wäre nur evtl. um zu sehen, ob er Schmerzen in einer bestimmten Position hat... Dann könnte man mal zum Ostheopath mit ihm.