Hallo Jannihoney,
erstmal herzlich Willkommen hier im SuT und alles Gute zu deinem kleinen Baby.
Kannst du noch offenen Fragen aus dem Thread
Wie funktioniert Stillberatung hier im SuT?
Jannihoney hat geschrieben:
Schon mit 18 hatte ich eine OP zur Brustreduktion, wobei mir jedoch damals der Chirurg sagte, dass grundsätzlich keine Einschränkung meiner Stillfähigkeit bestehe.
Dies ist eine sehr wichtige Info. Danke.
Ich habe regelmäßig mind. alle 4 Stunden angelegt,
Ganz wichtig: Stille mindestens 10-12 mal in 24 h, d.h. etwa alle 2 h tagsüber und nachts circa alle 3h. Eine einmalige Pause von 4-5 h ist nachts in Ordnung. Dazu bitte dein Baby wecken. Die Wecktipps wurden ja schon verlinkt.
Biete bei jedem Stillen beide Seiten an und versuche dein Baby mit
Brustkompression immer wieder zum Saugen zu motivieren. Außerdem steigert dies deine Milchbildung.
Falls dein Baby keine Probleme mit dem Andocken hat, ist
Wechselstillen zum wachhalten und zur Steigerung der Milchbildung sehr gut.
. Ich habe mich ganz gut eingespielt in das vierstündige Wiegen-Stillen-Wiegen, Zufüttern, Abpumpen, aber es geht mir total an die Substanz.
Total verständlich. Wir schauen jetzt gemeinsam, was wir an deiner Situation verbessern können. Obige Tipps (10-12 mal stillen, Brustkompression und Wechselstillen) sind der erste sehr wichtige Schritt.
Der nächte ist: Nur einmal am Tag unter gleichen Bedingungen wiegen. Wie das geht steht in der
GRUNDINFO Gedeihen, Gewichtskontrolle, korrektes Wiegen. Stillproben sind hier unnötig und verunsichern dich nur.
Jetzt überlege ich, ob ich nicht einfach aufgeben soll zu versuchen Avery zur Ernährung zu stillen und nur noch anzulegen zum Trost, für Nähe und Verbindung.
Es besteht noch so viel Verbesserungspotential und es lässt sich mit wenigen Dingen schon viel erreichen.
Der nächste wichtige Punkt ist die Umstellung der Zufütterung auf eine
stillfreundliche Methode. Damit kann dein Baby ungestört von künstlichen Saugern seine Stilltechnik verbessern (und damit effektiver an der Brust trinken) und es besteht nicht die Gefahr, dass er eine Saugverwirrung bekommt, die darin enden kann, dass er an der Brust nicht mehr trinken kann.
Das wären jetzt mal die wichtigten Punkte. Wenn du es probieren magst, dann begleite ich dich gerne dabei. Dafür bräuchte ich dann täglich Gewicht, Stillhäufigkeit, Zufüttermenge und Häufigkeit sowie Art der Zufütterung, Abpumphäufigkeit, Anzahl an Urin- und Stuhlwindeln. Mit Hilfe der Daten und unserem tägliche Austausch, schauen wir dann gemeinsam, wie wir die Situation verbessern können, so dass ihr beide das Stillen genießen könnt und dein Sohn moglichst viel Muttermilch (im Idealfall nur Muttermilch) bekommt.
Was meinst du? Magst du es probieren?
Ich melde mich erst morgen Abend wieder und wünsche dir trotz allem ein frohes und besinnliches Fest, deidamaus
ModTeam-Stillberatung