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Re: Beikosteibführung schwierig

Verfasst: 20.08.2016, 08:50
von Missy
Hier noch eine Stimme für: Mach dich frei von Zwängen, Mengen, Essenszeiten und vertraue darauf, dass dein Kind essen wird, wenn es so weit ist.

Und zu BEikost, nicht Anstattkost ergänze ich noch: food under one is just for fun.
Soll heissen, das Kind soll Zeit bekommen verschiedene Geschmacksrichtungen und Konsistenzen kennen zu lernen und vor allem auch erfahren zu können.

Re: Beikosteibführung schwierig

Verfasst: 20.08.2016, 13:53
von Kerstin4388
Danke erstmal für eure fleißigen Antworten ! Ich muss echt versuchen mich zu entspannen was die Mengen angeht ...
Danke :-)

Re: Beikosteinführung schwierig

Verfasst: 20.08.2016, 20:42
von Marissa04
100 Gramm Obstmus schafft mein Kind gerade erst mit 15 Monaten.
Ich glaube er isst heute noch nicht so viel wie deine Maus.
Wenn ich da bin, dann stillt er gerne und viel. Wenn ich nicht da bin, kein Problem. Dann isst er ganz normal.

Mach dir keine Sorgen. Lass sie stillen. Ich finde das hört sich so wenig an. Sie ist noch ein Baby. Genießt den zeit.

Liebe grüße, geschrieben vom Handy

Re: Beikosteibführung schwierig

Verfasst: 20.08.2016, 21:11
von Salome
Kerstin4388 hat geschrieben:Danke erstmal für eure fleißigen Antworten ! Ich muss echt versuchen mich zu entspannen was die Mengen angeht ...
Danke :-)
Ja genau, am besten einfach gar nicht darauf achten, wie viel Gramm das sein könnten. Wenn ich z.B. Mittags für unseren Kleinen koche, kann ich gar nicht sagen, wie viel er gegessen hat, ich weiß noch nicht mal, wie viel ich gekocht habe - und die Reste esse ich dann :D

Re: Beikosteinführung schwierig

Verfasst: 20.08.2016, 21:23
von apfelgarten
Mein zweiter Sohn war mit fünf Monaten sehr interessiert an unserem Essen, wir haben ihn probieren lassen - und er hat es nicht vertragen. So ging es dann weiter, wir haben immer wieder alles Mögliche ausprobiert, auch Brei,). Eine Weile mussten wir ihn ablenken, wenn es Essen gab, weil er so unbedingt mitessen wollte, aber nichts vertragen hat, er hat dann nachts bitterlich geweint. Alle waren ratlos - ich habe ihn weiter gestillt und mit 10 Monaten hat er dann losgefuttert. Heute ist er 1,5 und isst mal ein Stück Apfel und mal 30 Nudeln bei einer Mahlzeit.
Warum ich das schreibe? Ebenso wie meine Vorschreiberinnen,) habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Einführung des Essens sehr unterschiedlich verlaufen kann und es am angenehmsten für alle ist, sich zu entspannen..
Frohe Mahlzeiten euch!
LG

Re: Beikosteinführung schwierig

Verfasst: 05.09.2016, 22:09
von Samsoli
Hey,

mein Vorschlag: Einfach nix mehr wiegen, dann weißt du gar nicht so genau wie viel oder wenig die Kleine isst :wink:

Mein Kleiner ist jetzt 6 Monate alt, er bekommt mit der Gabel kleingedrücktes Essen, wenn bei unserem was dabei ist, was er haben kann. Oder auch mal vorgekaut - entspricht bestimmt nicht irgendwelchen offiziellen Empfehlungen :wink:
Kartoffeln gehen zum Beispiel gut. Aber wir sind da bei Mengen von ungefähr, naja - schätzungsweise zwei bis drei TEElöffel voll... Und ich stille meistens kurz vorher und auch danach. Klar hat er dann keinen Hunger - aber mir geht es darum, dass er kennelernt, das es Dinge gibt, die man essen kann und die anders schmecken und sich anfühlen als Milch. Ich denke, das ist anstrengend für ein Baby. Also steht da für mich das satt werden nicht an erster Stelle - und deshalb finde ich (persönlich) es auch nicht so toll, zu versuchen, dass das Baby mehr isst, als es eigentlich will... Wenn es zeigt, dass es nicht mehr mag - dann hören wir halt auf. Essen soll Spaß machen :) Und zum "runterspülen" gibts gleich danach Mamamilch!

Re: Beikosteinführung schwierig

Verfasst: 05.09.2016, 22:16
von Serafin
Ich könnte gar nicht wiegen, was der Knilch hier gegessen hat. Wie zieht man das ab, was am Boden, am Hohstuhl, ins Gesicht... verschmiert ist...

Re: Beikosteinführung schwierig

Verfasst: 06.09.2016, 21:31
von newmanekineko
Meine Tochter wird voll gestillt und isst auch nur ein paar Krümel (Dinkelstange, Broccoli und Möhre). Sie ist 7 1/2 Monate alt und wiegt 9 Kg, also definitiv nicht am verhungern ;-) Ich kann dir das Buch "Mein Kind will nicht essen" von Dr. C. Gonzalez empfehlen. Das gibt dir vielleicht noch mehr Sicherheit und Gelassenheit (er gibt da bspw. Beispiel-Rechnung welch riesige Mengen man meint den Babys füttern zu müssen).

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Re: Beikosteinführung schwierig

Verfasst: 06.09.2016, 22:15
von PaleFire
Hier auch ein sieben Monate altes Baby, das maximal ein paar Löffelchen Obstmus pro Tag ist plus mal an einer Tomate lutscht oder so. [emoji23] Dein Baby isst rekordmäßig viel für das Alter!!! Nimm den Druck raus und still nach Bedarf, sieh das Essen als Experimentieren und Kennenlernen verschiedener Nahrungsmittel, nicht als "satt stopfen" (sorry wenn das böse klingt, liest sich aus Deinem ersten Post aber teilweise so [emoji15] ).

Re: Beikosteinführung schwierig

Verfasst: 06.09.2016, 22:15
von samoe
Hier auch noch eine Stimme fürs ENTSPANNEN!

Lass sie essen und wenn sie danach noch stillen mahg (oder kannst auch davor stillen), dann lass sie. Und wenn du mal nicht da bist, weil du kurz weg bist, dann wird sie nicht verhungern oder verdursten, wenn ihr jemand bissl was anbietet. Mit 7 Monaten tagsüber nahezu nicht mehr zu stillen, wäre auch ganz schön wenig.

Bei meinem Großen habe ich mir auch noch etwas mehr Stress gemacht, weil er immer "so wenig" aß. Aber er schaffte nie mehr als 90-100 Gramm, auch mit über einem Jahr nicht...auch jetzt (er ist knapp 4,5) isst er immer noch wie ein Spatz (und ist auch ein Hempfling)...da isst sein kleiner Bruder ja manchmal schon mehr (mi 14 Monaten...).

Also, alles schick! Mit 7 Monaten haben meine beiden kinder übrigens noch vollgestillt. LG