aiii.. die letzten Tage waren sehr anstrengend, so das ich es einfach nicht geschafft habe, hier mal Bericht zu erstatten!
@jean: das mit dem tagsüber stillen war ein sehr langwieriger Prozess. Das ging ungefähr immer so: 2 Schritte vor, 3 wieder zurück... und das über mehrere Wochen.. dachte das klappt nie

aber irgendwann hat es dann doch geklappt. Ich hab es anfangs zeitlich eingegrenzt, mit den Worten: "aber nur kurz!", da ein "nein" ne absolute Katastrophe ausgelöst. dann hab ich angefangen sie immer abzulenken und/oder zu vertrösten... das hab ich dann so lange ausgeweitet, bis wir quasi bei null waren. Hab halt den ganzen Prozess über sehr viel mit ihr darüber geredet, das hat dann wohl doch irgendwann gefruchtet.
@all: also die letzten Tagen war ein auf und ab der Gefühle.... zusammen gefasst kann ich sagen: morgens hat es sich schon ganz gut eingespielt, sie will auch nicht mehr direkt aufrumpeln nach dem aufwachen, sondern sie ist schon soweit, dass sie sich zu mir kuschelt und die Nähe auch annehmen und genießen kann. Sie fragt auch nicht mehr danach. tagsüber ist es eh kein thema.... nur abends ist es nach wie vor sehr schlimm.

das geht mir extrem ans Mutterherz und ich kämpfe übelst mit mir.
Es gab lediglich einen (!) Abend, an dem alles - wirlich alles! - traumhaft verlief: sie ging fröhlich (wie früh immer) ins Bett, und ist nach einer kurzen Kuscheleinheit eingeschlafen - das ganz hat keine 20 MIn gedauert. Das war aber leider ne absolute Ausnahme.
Sonst läuft es so, dass sie ne regelrechte Panikattacke bekommt, wenn ich sage: "So, wir gehen jetzt ins Bett" ... das Gesicht und ihre ganze (Körper-)Reaktion macht mich so traurig

sie fängt regelrecht das Zittern an, Unterlippe vibriert, angsterfüllter Blick und sie fängt sofort an zu weinen und sagt: "Ich will nicht, Mama, nein bitte, bitte, nicht ins Bett"... und das wo sie schon immer liebend gern ins Bett gegangen ist... sie ist sonst freiwillig gegangen und liebt es. Jetzt ist es genau das Gegenteil.
Naja,... sobald ich sie bettfertig gemacht habe und wir das Schlafzimmer betreten, tickt sie gänzlich aus... sie tobt, schreit, weint, schlägt und tritt um sich, wird ziemlich hysterisch und dann kommt wieder dieses: ich darf sie nicht anschauen, nicht anfassen, nicht ansprechen,... aber ich darf auch nicht gehen - bzw der Papa darf es auch nicht übernehmen.
Egal was ich auch versuche, sie nimmt nix an. Irgendwann hab ich in meiner Verzweiflung den TV angemacht und das hat dann geholfen - sie war schlagartig ruhig und fing dann kurze Zeit später sogar das kuscheln an und hat mir sehr viele Bussis geschenkt.
TJa... momentan gehts also mit TV ins Bett, weil nix anderes auch nur ansatzweise funktioniert hat. Fragt nicht, wie ich mich dabei fühle! Aber die andere Option (stillen) kommt für mich einfach nicht mehr in Frage. Aber ich schaff es einfach nicht mehr sie so brüllen und weinen so sehen, dass sie schon Atemnot dabei bekommt... oh man, das fühlt sich an wie das eintauschen von Pest gehen Cholera... unglaublich :-/
Also das das Abstillen ein schwieriger Prozess ist war mir klar, aber ehrlich gesagt, hab ich nicht damit gerechnet, dass es so ausartet. Für mich ist es hart, dass meine Maus jetzt so Panik vor dem Zubett-gehen hat... das bricht mir fast das Herz!