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Re: Kletterkind auf Höhenerkundigung
Verfasst: 11.08.2016, 18:07
von Jamelek
Marla84 hat geschrieben:Hui, das wäre mir aber auch nicht geheuer in der Höhe... [emoji47]
Im Berliner Umland gibt es zwei Kinderkletterparks für Kinder ab 2. Da wollte ich mit der kleinen Schildkröte mal hin. Vielleicht tun wir uns da mal zusammen.
Kletterpark
Cool, kannte ich gar nicht und der eine ist gar nicht so arg weit weg von uns. Da gehts nächste Woche mal hin. Mag jemand mit nach Mahlow? Marla?
Zu den Höhen, vielleicht schätze ich das auch falsch ein. Es muss doch bestimmt eine Höchsthöhe für Klettergerüste geben, habe aber auf die Schnelle im Netz nichts gefunden. Nur 1000 Urteile von Eltern die Kiga, Stadt und Erzieher verklagen wollen weil deren Kinder 1,5 Höhe vom Klettergerüst gefallen sind. Jetzt weiß ich wenigstens, warum im Kiga und co nur solche Minipoppelgerüste stehen.
Aber auch eine Höchsthöhe besagt wohl auch nur die Höhe der obersten Plattform, wenn Kinder aufs Dach oder Rutschen klettern ist das ja oft nochmal 1 m höher.
Und der Ansatz der Gefahrenwahrnehmung, das ist richtig, habe ich vorher wohl auch nicht so recht bedacht. Er hat fast kein Gefahrenbewußtsein. Das merke ich schon bei wiederhohlenden Gesprächen über den Straßenverkehr. Bezüglich am Bordstein stehen bleiben. ER hält an, weil ich es von ihm erwarte. Die Worte, bei einem Ufall kannst du sterben begreift er nicht, er weiß -ein Glück- noch nicht, was sterben bedeutet.
Achja und das ist besagte Röhrenrutsche und diesen Aufenthaltsort werde ich dann wohl doch zukünftig versuchen zu unterbinden.
Re: Kletterkind auf Höhenerkundigung
Verfasst: 11.08.2016, 19:08
von kroschka
Das könnte mein Kind sein. Sie ist auch immer die erste, die diese hohen pyramidenartigen Kletternetze erklimmt. Ich kann da teilweise gar nicht hingucken.

Wir haben die Regel, dass sie nur da klettern darf, wo der "normale" Weg lang geht. In deinem Beispiel dürfte sie also nicht auf die Rutsche. Wobei ich das mittlerweile auch schon lockerer sehe, weil sie nun auch schon fast 5 ist.
Wir hatten damals recherchiert und ebenfalls keine vernünftigen Kletterangebote gefunden. Sportklettern wird frühestens im Schulalter angeboten, eher so mit 8/9 oder noch später. Dabei findet sie und auch wir diese Kletterwände eigentlich am coolsten. Kletterparks sind mal ganz cool, aber das kann man ja auch nicht jede Woche machen. Und nachdem wir jetzt schon 3 Mal in dem Kletterpark bei uns in der Nähe waren, findet sie den Kinderparcours langweilig. Für die nächsten Stufen muss sie min. 1,10 groß sein, aber sie krebst noch knapp darunter rum. Natürlich wird es dann auch teurer...
Hier hilft es wenn wir mit anderen Kindern auf dem Spielplatz sind, so dass sie eher mit denen spielt und gar nicht so viel rumklettert. Ansonsten wechseln wir öfter mal die Spielplätze oder gehen in den Wald, wo sie auf Felsen und Bäumen rumklettern kann.
Re: Kletterkind auf Höhenerkundigung
Verfasst: 25.08.2016, 13:29
von nifty
Ich muss mich auch denen anschließen, die es zu gefährlich finden.
Austesten lassen ist schön und gut, aber die Höhe finde ich gefährlich, auch über Sand. Auf sowas kann man leicht abrutschen und eben auch blöd unten aufkommen bzw. sich auf dem Weg nach unten beim seitlich abrutschen den Kopf gefährlich anschlagen.
Meine Idee wäre auch Kletterhalle o.ä., teilweise gibt's Bouldern doch auch schon für Kinder (allerdings weiß ich nicht, ab welchem Alter).
Mein Bruder ist übrigens, als er gerade mal so laufen konnte, von ner Betonröhre mit ca. 2m Durchmesser runter gesprungen und laut meiner Mutter gerade noch so mit nem Schrecken davon gekommen. Der musste auch überall hoch...