Vielen Dank für alle eure Tipps und Erfahrungen und dir liebe Tania für deine professionelle Sichtweise.
Gerne möchte ich mich hier beraten lassen, das wird mir auf jeden Fall helfen.
Nur ganz kurz zu den "normalen" Anzeichen des Milcheinschusses: ich hatte auch nie diese typischen Symptome, sondern immer einen eher sanften Übergang und habe die drei großen trotzdem völlig problemlos gestillt (die Zwillinge wurden im KH zugefüttert, aber die hatten auch noch Anpassungsschwierigkeiten - und zu Hause haben wir es nach drei Tagen auch zum Vollstillen geschafft). Typischer Milcheinschuss ist also echt nicht erforderlich - jede Frau ist anders.
Vielen Dank für diesen Hinweis, da werde ich mir also erst einmal keine Gedanken machen
Wir hatten ein Familienzimmer und hatten allen gesagt, dass wir die ersten Tage/ Wochen keinen Besuch möchten, um möglichst stressfrei das Baby kennen zu lernen.
Vielleicht wäre das auch was für Euch?
Oder ein Einzelzimmer im Krankenhaus (gegen Zuzahlung).
Ein Familienzimmer wird nicht möglich sein, da mein Mann sich um die anderen beiden Kindern kümmern muss. Zudem sind Familien- und Einzelzimmer nicht gerade günstig und im Moment möchte ich die Euros zusammen halten, da es um meinem Job gerade nicht so gut steht und ich nicht sicher sein kann, am Ende meiner Elternzeit nicht arbeitslos zu sein.
Mir persönlich hat es sehr geholfen, das Krankenhaus nach ein paar Stunden wieder zu verlassen und den Rest mit der Nachsorgehebamme zu machen.
Das hatte ich auch überlegt, aber ich glaube das wäre für mich nicht das richtige. Bei meiner Tochter war die Betreuung im Krankenhaus durch die Kinderkrankenschwestern die ganze Zeit gegeben und ich fand die Betreuung auch gut. Das Zufüttern der Flasche war nicht gut, aber das haben wir irgendwie gemeinsam entschieden. Jetzt weiß ich das aber besser

Ich fand es wirklich gut beim Anlegen immer jemand zu haben, der darüber schauen konnte.
Außerdem wollte ich durch meine Schilddrüsenerkrankung auch sicher gehen, dass das bei meinem Kind auch noch kontrolliert wird. Das geht aber erst am 3. oder 4. Lebenstag.
Zudem fand ich es gut mich nicht um mein Essen, den haushalt oder sonstiges zu sorgen, sondern einfach nur Zeit mit meinem Baby zu haben. Was allerdings echt genervt hat war der ständige Besuch meiner Zimmernachbarn.
stllen ist sicher moeglich! selbst wenn du zu dem geringen prozentsatz frauen gehoeren solltest, die nicht ausreichend milch produzieren koennen, um ihr baby voll zu stillen, kannst du eine schoene, entspannte und lange stillbeziehung mit deinem kind haben.
Das klingt wirklich gut, dann kann ich erst einmal beruhigt alles angehen und schauen, wie es sich entwickelt.
wahrscheinlicher ist jedoch, dass eure stillprobleme umgebungsgemacht sind, von mangelnder unterstuetzung und fehlender oder unguenstiger beratung ruehren. wenn du moechtest, erfaehrst du natuerlich auch hier unterstuetzung.
Da hast du sicherlich Recht. Aus diesem Grund habe ich hier einen Thread eröffnet. Ich würde mich sehr über deine Unterstützung und Beratung freuen. Damit ich zu Hause mehr Ruhe habe und meinem Mann mit ins Boot hole, dafür sorge ich im Moment
Auf was sollte ich denn deinem Meinung nach am Anfang besonders achten? Kann ich direkt mit Brustmassage, Brustkompression und Wechselstillen starten (natürlich passend eingesetzt) oder kann das sogar schaden?
Sollte ich mir vorher eine Waage besorgen oder erst einmal entspannt abwarten, was das Wiegen im Krankenhaus oder bei meiner Hebamme aussagt?
Macht es Sinn am Anfang ein Protokoll zu Stillhäufigkeit etc. zu führen?