FuFu hat geschrieben:Dass Kinder dann genau ein Bettchen, ein Kuscheltier, eine Melodie zum einschlafen brauchen, sehe ich persönlich als Ersatz für die Nähe an und als Gewohnheit. Nicht umgekehrt.
Das ist ein schöner und sicher sehr wahrer Gedanke! L schläft überall ohne Probleme ein, Hauptsache ich liege daneben, bzw wir stillen eben.
Wobei ich eher das Gefühl habe, dass ich die Nähe mehr brauche wie er, er schläft von 19 bis 0 Uhr friedlich alleine im Bett ohne aufzuwachen. Ich kuschel jedoch so gerne, und ich wüsste nicht wie ich das stillen nachts sonst organisieren sollte.
[quote="FuFu]
Und noch eine kleine Anekdote am Rande: Eine Freundin sagte mal zu mir, sie hätte bei ihrem ersten Kind so ein Theater mit dem nicht beim stillen einschlafen gemacht. Wie oft wäre ihr Sohn dann wieder aufgewacht, wie sehr sie das behindert hat, weil es nachts anstrengend ist, auf sowas zu achten.
Bei ihrem zweiten Kind hat sie das gelassen. Es war viel entspannter für sie und das Abstillen und alleine schlafen war letztlich sogar weniger schwierig als beim ersten, obwohl der ja theoretisch keine Verbindung zwischen Saugen und schlafen kannte...[/quote]
Deine Freundin hat also beides getestet, und ist klar fürs einschlafstillen, das lese ich gerne [emoji1]
miss_undercover hat geschrieben: Gute Idee deshalb: wenn das Baby nachts wach wird und nicht hungrig wirkt, einfach mit streicheln o.ä. wieder in den Schlaf begleiten. Viele Mütter stillen ihre Babys nachts fast schon reflexartig jedes Mal, wenn die wach werden. Also auch zum Beruhigen. Dagegen spricht natürlich gar nichts, wenn es Mutter und Kind damit gut geht, aber so kann sich ein Baby tatsächlich dran gewöhnen x mal pro Nacht an die Brust zu wollen und ohne quasi gar nicht mehr zu schlafen. Da macht es aus meiner Sicht schon Sinn, zu sagen: Ich befriedige nachts gerne den Hunger meines Babys, aber zum Dauernuckelstillen bin ich nachts nicht bereit, da helfe ich meinem Kleinen lieber anders beim Weiterschlafen!
Das ist genau die Situation die ich vermeiden will!
Ich sehe jedoch bei uns keine Gefahr momentan da rein zu rutschen. L wird nachts auch wenn er Hunger hat nicht richtig wach, er schlägt erstmal mitm Kopf hin und her, und rollt sich von einer Seite auf die andere - alles im Schlaf mit geschlossenen Augen. So wird dann auch gestillt, im Schlaf. Wenn er keinen Hunger hätte, würde er vermutlich durchschlafen.
mama2008 hat geschrieben:
Der kleine stillte sich immer in den Schlaf, auch nachts wachte er alle halbe Stunde auf, dann ging nur schlafen mit Mama oder generell nur Mama. Ihn hab ich mit ca. Zwei Bzw kurz vorher abgestimmt. Die Nächte waren die ersten beiden Lebensjahre furchtbar. Ich weiß nicht, ob es am einschlafstillen lag oder ob er eben generell ein intensiveres Kind ist.
Oh das tut mir leid dass eure Nächte so anstrengend waren

Ist es nach dem abstillen dann direkt besser geworden?
Ich danke euch für eure Erfahrungen, und habe heute mit gutem Gewissen in den Schlaf gestillt.
Komischerweise mag er da nicht im liegen stillen, das klappt nur im Sitzen. Wenn ich liege, dreht er sich weg und weint. Im Sitzen dockt er an und trinkt als wäre nichts gewesen...
LG Skoxi