herzlich willkommen im forum. schoen dass du hergefunden hast.
100 bzw 130ml sind breits recht grosse portionen, guenstiger ist es, oefter kleine portionen zuzufuettern.mamwa hat geschrieben:Wir füttern in meist 6 Zufütterungs-Mahlzeiten (manchmal aber auch nur 4) zwischen 400 und 610 ml zu. Die Menge pro Mahlzeit sind meist 100 ml, abends inzwischen meist 130 ml, tagsüber auch mal "nur" 70 ml. Weniger ist es selten.
gut, das ist unauffaellig.Wir haben aber mindestens 6 nasse Windeln am Tag. Stuhlgang hat sie nicht so regelmäßig, das variiert inzwischen von 2x am Tag bis hin zu alle 2 Tage.
danke fuer deinen bericht von eurem stillstart. da hattet ihr wirklich keine guten ausgangsbedingungen, das ist wirklich schade. versuche deine vorwuerfe an dich selbst zurueckzulassen und dich auf das hier und heute zu konzentrieren, auf deine tolle tochter und eure stillbeziehung.
da hat die stillberaterin recht.Fläschchen gebe ich ihr manchmal, auch wenn ich versuche, das möglichst selten zu machen. Da haben wir die Calma-Sauger von Medela, die hatte meine Hebamme uns empfohlen, wobei die Stillberaterin meinte, dass das keinen Unterschied macht, ob diese oder andere Fläschchen...
woran machst du fest, dass aus der rechten brust weniger milch kommt? am pumpen?* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können?
Meine Tochter ist gesund.Ich habe das Raynaud-Syndrom, weswegen ich auch manchmal das Zufüttern mit Fläschchen statt mit BES mache, da die Brustwarzen manchmal nach dem Stillen stark schmerzen. Manchmal kann ich aber auch die Zähne zusammenbeißen und manchmal (zum Glück meistens) habe ich keine Schmerzen. Außerdem habe ich vor 3 Wochen einen Knoten in meiner rechten Brust entdeckt, der wohl eine Zyste ist (wurde von der FÄ geschallt) - gibt es da evtl. einen Zusammenhang, dass aus der rechten Brust weniger Milch kommt?.
zum vasospasmus schreibe ich spaeter noch etwas.
stilloel, stilltee, malzbier usw haben keinen effekt auf die milchbildung. meine tipps stattdessen:
mach es dir bequem. in welchen positionen klappt das stillen gut bei euch? bau dir evtl aus kissen eine unterstuetzung, dass du deine tochter nicht halten musst. wenn du im sitzen stillst, bau dir einen so hohen kissenberg, dass deine tochter mit dem gesicht nicht unterhalb deiner brustwarze zu liegen kommt. wenn sie angedockt hat, entspanne bewusst deinen nacken und deine schultern. und dann noch einmal entspannen. vielleicht kann dir - wenn du nicht alleine bist - jemand ueber nacken und schultern streichen, damit du noch einmal bewusst diesen bereich entspannen kannst (der ist beim stillen von kleinen babys allermeistens ganz angespannt). stell dir ein grosses glas voll wasser bereit (gerne mit dickem strohhalm, trinkt sich oft leichter). geniesse dein wunderschoenes kind. waehrend du trinkst, stell dir vor, wie die fluessigkeit direkt in deine brueste fliesst und in milch umgewandelt wird (anatomisch nicht korrekt
DIE expertin fuer das steigern deiner milchmenge ist deine tochter. mit starkem, haeufigen stillen wird dein koerper auch mehr milch produzieren. ob es zum vollstillen reichen wird, kann ich dir nicht sagen. aber es ist nicht vollstillen an sich das ziel, sondern die fuer euch moegliche milchmenge erreichen und das stillen geniessen. jedes mehr an muttermilch tut deiner tochter gut, jede stillmahlzeit ist ein geschenk an nahrung, waerme, zuwendung, liebe, antikoerpern, freude. jede stillmahlzeit mehr ein erfolg. alles oder nichts macht zu viel druck.
das liest sich, als seien die einzelnen zufuetterungsmahlzeiten zu gross. besser oefter und kleinere mahlzeiten. da kann auch wecken, nachts und tagsueber zumindest fuer die zeit der reduktion, notwendig sein.- Ich habe versucht, oft anzulegen, das klappt inzwischen besser, aber auch nicht immer, weil meine Tochter manchmal nach dem Zufüttern längere Zeit schläft. Da ich sie anfangs aufgrund der Gewichtsproblematik öfter zum Stillen wecken musste und mir das ziemlich schwer gefallen ist, bringe ich das jetzt nicht mehr über's Herz, zumal sie jetzt gut zunimmt.
gut. es kann sinnvoll, das wieder mehr zu machen, das werden wir zusammen sehen.- Wechselstillen habe ich versucht. Da es aber häufig mehrere Minuten dauert, bis meine Tochter regelmäßig schluckt (s.u. zum MSR) und das dann auch nur sehr kurz ist, müsste ich so ungefähr jede Minute die Seite wechseln, was ich sehr anstrengend und stressig finde. Ich mache es aber trotzdem so, dass ich immer mal wieder zwischendurch wechsel, wenn ich das Gefühl habe, dass auf einer Seite so gar nichts mehr kommt und meine Tochter komplett wegdöst.
zu brustkompression lies doch bitte noch einmal hier. es waere gut, wenn du es wieder probieren wuerdest.- Brustkompression habe ich versucht, das hat allerdings kaum einen Effekt.
ja, das stimmt- Wenn möglich (d.h. wenn meine Tochter nicht schon wie am Spieß schreit), massiere ich meine Brust vor dem Stillen (Methode nach Marmet). Ich habe auch herausgefunden, dass es etwas bringt, wenn ich während des Stillens meine Finger kreisend über das Brustdrüsengewebe bewege.
die menge im moment erst einmal nicht weiter reduzieren bitte. ich schlage dir heute ein paar veraenderungen im stillmanagement vor und dann schauen wir gemeinsam die gewichtsentwicklung deiner tochter mit haeufigen und dadurch tragfaehigen daten an, bevor wir entscheiden, wie es weitergeht. wir im hinblick auf die zufuettermenge und die im hinblick darauf, ob du eine reduktion hier mit uns versuchen moechtest.- Aktuell nehme ich noch 5x2 Kapseln Bockshornklee von Dr. Pandalis pro Tag (habe ich gestern von 5x3 Kapseln reduziert, um festzustellen, ob ich die Menge weiter nehmen muss oder reduzieren kann).
toll, BES ist die erste wahl! sehr schoen- Ich versuche, möglichst viele Zufütterungsmahlzeiten über das Brusternährungsset zuzufüttern. Wenn ich unterwegs bin bzw. Termine habe (Arzt, Hebamme o.ä.) oder nachts sehr müde oder meine Tochter sehr sehr müde aber quatschig, oder wenn ich zu starke Schmerzen in den Brustwarzen habe, gebe ich das Fläschchen.
die weiche brust ist kein anzeichen fuer wenig milch. auch die unruhe deiner tochter deutet nicht automatisch auf hunger hin. abends sind alle babys unruhiger. ein langer tag liegt hinter deiner tochter, aufregung, eindruecke.Das eine, was ich feststellen konnte ist, dass meine Brüste nachts bzw. früh morgens etwas voller sind (dann kann ich vor dem Stillen Milchansammlungen ausmachen), abends sind sie komplett weich und es ist keine Milchansammlung zu fühlen.
Abends verlangt meine Tochter auch mehr (meist inzwischen 130 ml). Die Milchmenge spielt schon eine Rolle, manchmal dreht meine Tochter an der Brust ziemlich auf, wird hektisch, kratzt und boxt mich, weil sie nicht genug Milch aus der Brust bekommt. Das ist meist eher abends.
den MSR nicht zu spueren ist kein anzeichen fuer einen schwachen MSR und das bei hand entleeren nichts kommt (genau wie die menge bei abpumpen) sagt auch nichts ueber die milchmenge aus, nur darueber, wie leicht du milch via pumpe und hand gewinnen kannst.Zum anderen habe ich aber, glaube ich, einen nur sehr schwach ausgeprägten Milchspendereflex. Wenn einer da ist (gespürt habe ich den noch nie, ich gehe da vom Schluck- und Saugverhalten meiner Tochter aus), dann schluckt meine Tochter auch gierig, das ebbt aber sehr schnell ab (nach ca. 10 - 20 Sekunden), danach saugt sie wieder ca. 5x oder auch häufiger, bis sie einmal schluckt. Wenn der Reflex da ist, wacht sie auch auf. Beim BES bleibt sie auch meist dran und schläft nicht ein (jedenfalls nicht mit den weißen Schläuchen). Da es mit dem Abpumpen nicht geklappt hatte, hatte ich mal versucht, meine Brust von Hand zu entleeren, da tropft es aber nur raus (auch nach vorheriger Massage).
es kann durchaus sein, dass ihr vollstillen werdet, es ist aber auch moeglich, dass bis zum beikoststart eine zufuetterung sinnvoll bleibt. auf jeden fall sehe ich verbesserungspotenzial in eurem stillmanagement und ich hoffe, dass die beratung hier zu einem deutlich entspannteren und schoenen stillen fuehrt.Meine Tochter ist jetzt 9 Wochen alt und ich habe so viel ausprobiert, ohne dass wir die Zufütterungsmenge wesentlich reduzieren konnten (eine leichte Reduktion von durchschnittlich 580 ml auf 530 ml haben wir erreicht als ich angefangen habe, das Brusternährungsset häufiger einzusetzen). Ist es überhaupt noch möglich, dass ich noch irgendwann zum Vollstillen komme (das wäre mein Traum)? Die Stillberaterin hatte mir da wenig Hoffnung gemacht, sie meinte, dass es ab der 7. Woche sehr, sehr unwahrscheinlich ist, dass die Milchmenge noch wesentlich gesteigert werden kann.
der MSR kommt bei dir aber doch? lass uns gemeinsam an eurem stillmanagement ansetzen. mit den oxytocin globuli habe ich keine erfahrung.Die Stillberaterin hatte mir noch Oxytocin C30 Globuli von Homeda empfohlen, damit der Milchspendereflex kommt - macht das Sinn? Bekämpft man nicht normalerweise in der Homöopathie gleiches mit gleichem, so dass das eher das Gegenteil bewirken müsste? Habt Ihr da Erfahrungen?
um die fuer euch richtige zufuettermenge festzustellen und vor allem um eine reduktion hier gemeinsam zu versuchen, brauchen wir belastbare taegliche daten. dafuer braucht ihr eine digitale babywaage auf 10g genau. die kannst du in der apotheke leihen oder kaufen. und dann jeden tag zur gleichen uhrzeit unter aehnlichen bedingungen (morgens in windel und body zum beispiel) wiegen.
ja, das ist einmal stillen.Zufütterungsmengen und Stillhäufigkeiten seit dem 23.04. (eine Frage noch dazu: Was zählt als eine Stillmahlzeit - wenn ich stille und dann mit Fläschchen oder BES zufüttere und anschließend nochmal stille - ist das ein Stillvorgang oder ein zweiter? Ich zähle das hier mal als einen):
11.05.: 12x gestillt, 4x Fläschchen, 3x BES (= insg. 560 ml)
12.05.: 10x gestillt, 2x Fläschchen, 3x BES (= insg. 460 ml)
13.05.: 12x gestillt, 3x Fläschchen, 3x BES (= insg. 560 ml)
14.05.: 7x gestillt, 2x Fläschchen, 4x BES (= insg. 590 ml)
15.05.: 9x gestillt, 3x Fläschchen, 2x BES (= insg. 530 ml)
16.05.: 9x gestillt, 5x Fläschchen, 1x BES (= insg. 600 ml)
17.05.: 10x gestillt, 1x Fläschchen, 3x BES (= insg. 400 ml)
18.05.: 10x gestillt, 2x Fläschchen, 4x BES (= insg. 580 ml)
natuerlichNach diesem Roman (hat irgendwer durchgehalten bis zum Schluss?)
ja, ihr habt eine chance. aber wie gesagt, eine zielneuformulierung kann dir den prozess der reduktion erleichtern, wie zum beispiel "ich moechte entspannt und sorgenfrei stillen und mir sicher sein, dass mein kind gut gedeiht" oder so aehnlich.meine abschließende Frage, die ja auch im Betreff steht: Haben wir noch eine Chance, zum Vollstillen zu kommen (auch ohne Domperidon) - wie ist da Eure Einschätzung?
zu den vasospasmen, bzw raynaud-syndrom: das magnesium hat direkt keinen einfluss auf die stillmenge. mit schmerzen zu stillen ist aber definitiv nicht schoen und fuehrt leicht zu etwas kuerzerem und etwas weniger haeufigem stillen. der einstieg in eine behandlung von vasospasmen ist magnesium, in der hoechstangegebenen dosierung. hier wuerde ich dir tatsaechlich raten, in der linksammlung stillwissen und ueber die suche nach threads mit vasospasmus zu suchen und dich ein bisschen zu belesen.
wie geht es deinen bruesten sonst? tut das stillen anfangs oder ueberhaupt jemals weh, jetzt abgesehen von dem vasospasmus? sind deine brustwarzen momentan wund, bzw waren sie es mal?
die gesamtdauer einer stillmahlzeit ist bei euch momentan wirklich sehr hoch. du kannst versuchen, bereits nach zehn minuten stillen das BES "zuzuschalten" und nach insgesamt 30/40 minuten deine tochter abzudocken und deutlich frueher wieder erneut zu stillen. du kannst deinem kind nicht zu oft die brust anbieten. wenn sie nicht stillen will, wird sie es auch nicht tun.
zu dem mittel "moremilk plus": bockshornklee ist tatsaechlich wirksam, alles andere nicht. es braucht also kein (teureres) kombipraeparat.
und noch eine frage: du schreibst, du muesstest nachts "raus". wie schlaft ihr, wie stillt ihr nachts? naechtliches stillen ist deutlich bequemer, angenehmer (und damit auch effektiver), wenn du nah bei deinem kind schlaefst, im familienbett oder mit beistellbett.
der nicht vorhandene rhythmus deiner tochter ist tatsaechlich sehr typisch fuer dieses alter und fuer dein baby unproblematisch, bzw sogar genau richtig - eben ihr rhythmus. und den typ von rrt kann ich nur unterschreiben - ich hab mein kind im tuch gehabt und war dadurch mobil, weil ich so seine schlaefchen meinen beduerfnisse anpassen konnte (zumindest in einem gewissen rahmen
mein vorschlag:
- du besorgst dir eine waage und wiegst dein kind taeglich.
- gewicht und ausscheidungen (zum beispiel 5xpipi 1xkaka) in die obige liste mit stillhaeufigkeit und zufuettermenge
einfuegen und hier taeglich posten
- ab sofort mind. (!) 12x stillen. maximale zufuettermenge pro mahlzeit 80ml. ich wuerde dir sechs zufuetterungen vorschlagen, dann seid ihr bei 480ml. tagsueber nicht mehr als zwei stunden zwischen den stillmahlzeiten, nachts nicht mehr als drei (dafuer musst du sie evtl auch wecken). auch kurze stillmahlzeiten sind stillmahlzeiten. wenn sie fuenf minuten getrunken hat und dann irgendwie nicht mehr will - hochnehmen, spielen, schaukeln, anderweitig beruhigen und ruhig auch nach einer halben stunde (oder fuenf minuten
- die bockshornkleedosierung fuer den moment beibehalten.
- der brustkompression noch einmal eine chance geben.
- wechselstillen gerne weiter wie oben beschrieben, gerne auch oefter.
die wenigen gewichtsdaten, die ich von deiner tochter habe, zeigen, dass sie gut gedeiht. du kannst deinen fokus vom zufuettern und der sorge um die zunahme auf das stillen und das geniessen des stillens (und dass es dir dabei gut geht und es nicht anderthalb stunden dauert!) verschieben.
liebe gruesse, tania
ModTeam Stillberatung