Hmm, euer eigentlicher Schalfrhythmus (tags ein Schläfchen und für Tag und Nacht recht feste Zeiten) hört sich ja ganz gut an. Führe doch wirklich mal über 2 Wochen Protokoll über die reinen Schlafzeiten (Wachphasen ausgenommen) und schaue mal, wie viel das ist. Dann gegebenenfalls wirklich den Mittagsschlaf kürzen oder morgens zu einer festen Zeit wecken. Wenn dein Kind den Schlaf von der nächtlichen Wachphase nicht mehr nachholen kann, schläft es vielleicht ja auch durch? Auch wenn das Buch "Jedes-Kind-kann-Schlafen-lernen" zu Recht nicht bei jedermann beliebt ist, finde ich die dort aufgestellte Regel "Bettzeit = Schlafenszeit" logisch. Wenn z.B. beim Protokollieren rauskommen sollte, dass dein Kind ca. 13 h Schlaf braucht, dann darf es auch insgesamt nur 13 h im Bett liegen. Ist es zwischendurch nachts wach, wird es morgens zur normalen Zeit geweckt und aus dem Bett genommen.
Würfel hat geschrieben: Dafür müsste ich sie aber wirklich körperlich niederringen und festhalten. Und das unter großem , schrillenden Geschrei . Kann das die Lösung zum Einschlafenlernen sein?
Nein, auf gar keinen Fall! Bei uns ist es glimpflicher zugegangen, deshalb die Idee. Mein Kind hat im eigenen Zimmer auch mal kurz geweint (max. 3 min) und das auch eher jammernd als herzzerreißend.
Könnte vielleicht sanfte Musik helfen? Vielleicht sogar ein Hörspiel? Monotonie kann ja auch schläfrig machen. Obwohl natürlich dein Mann und dein Sohn das wahrscheinlich stören wird
Die eigentliche Schlafdauer finde ich übrigens normal, mein gleichaltriger Sohn schläft nachts 10-11 h und tagsüber 1,5-2,5 h.
Was mir noch einffällt: Mein Sohn "darf" nur zum Schlafen ins Bett, nie zum Spielen. Ich glaube, so versteht er ganz genau, hier wird geschlafen und schaltet dann auch in seinen Schlafmodus um .
Mama mit großem Sohn (02/15) und kleinem Sohn (07/19) und kleinem Sternchen (09/18)
Gutrn Abend!
Die letzte Nacht war wieder eine der ganz schlechten. Aber hauptsächlich weil sich beide Kinder mit Wachsein abgewechselt haben und ich alleine war. Irgendwann gegen fünf bin ich auf der Couch aufgewacht auf der ich wohl eingeschlafen war nachdem ich den Grossen nach draussen gefolgt war und ihn überreden konnte, dass um drei die Nacht noch nicht vorbei ist. Er ist dann wohl zurück ins Bett und ich habs nichtmehr zurück geschafft. Die kleine war zwischen elf und halb drei nur im Halbschlaf aber immerhin blieb sie im Bett und ich mehr oder weniger wach neben ihr. Sie war aber den ganzen Tag fit und munter trotz nur 30minütigem Mittagsschlaf.
Mein Schlafprotokoll läuft und ich bin gespannt auf die Auswertung. Vielleicht ist es insgesamt ja tatsächlich garnicht so wenig wenn es bei Februarkind aussieht.
Februarkind, der Hinweis mit dem Bett nur fürs Schlafen ist auch sehr gut. Die Kinder toben sehr gerne im Bett zusammen. Vielleicht verlege ich das mal lieber ins Gästezimmer.
Monotone Geräusche habe ich auch schon probiert. Das hat früher bei meinem Sohn Wunder gewirkt. Meine Tochter wurde von weissem Rauschen aus dem Handy total aufgedreht und musste dringend ausfindig machen woher das Geräusch kommt.
Hallo Würfel, du Arme, bei zweien kommt man dann ja gar nicht zum Schlafen!
Also ruhig machen bei uns heißt, wenn sie stillen will (meist so nach einer halben Stunde Wachsein), dann kündige ich an, dass danach Schlafenszeit ist und ich nicht mehr mit ihr spiele. Früher hab ich sie dann nach dem Stillen geschuckelt oder bin auf den Petziball gegangen, damit sie einschläft, das war dann meist nach einer Stunde Gesamtwachphase. Sie ist aber dann auch müde und mag gar nicht mehr spielen, glaub ich. Sollte sie wollen, dann wiederhole ich meinen Satz von vor dem Stillen, wenn es sein muss auch 100mal. Klar, es kommt schon vor, dass sie dann mal jammert/schreit, aber ich bin ja da. Und in der Nacht spielen gehört für mich nicht zu den absolut zu erfüllenden Bedürfnissen [emoji6]Jetzt ist es neuerdings so, dass sie alleine einschlafen will, es aber scheinbar noch nicht kann. Sie wälzt sich eine Stunde im Bett rum, turnt, dann sitzt sie wieder, dann schmeißt sie sich wieder auf mich drauf, dann will sie nochmal stillen (aber ich nicht) , und irgendwann schläft sie dann entweder aus Erschöpfung bei der Turnerei ein, oder lässt sich doch schuckeln. Das dauert aber insgesamt jetzt oft 2 Stunden.
Februarkind, was du schreibst klingt schlüssig. Wenn dein Kind also 11 Stunden nachts braucht, und z.B um 7 aufsteht, dann bringst du es erst abends um 20 Uhr ins Bett, oder? Daran scheitert es bei uns nämlich, glaub ich. Der Mittagsschlaf ist oft zu früh, und dann schläft sie abends zu früh ein, braucht aber nicht soviel Schlaf. Ich müsste sie also eher abends wachhalten, das ist nur ganz schwierig. Ich bringe sie sowieso immer erst ins Bett, wenn sie todmüde ist, und sie schläft auch ganz schnell ein.
Oh man, du Arme.
Bei uns (Baby ist auch 14 Monate) ist es folgendermaßen gewesen: Ich habe lange lange lange gebraucht, um zu akzeptieren, dass mein Kind leider nicht das durchschnittliches Schlafbedürfnis seines Alters hat (13-14h). Ich hatte mir das schön einfach vorgestellt, 12h nachts, 1-2 mittags, fertig. Dann kamen die Wachphasen. Ich finde es immer noch manchmal "ungerecht", dass er irgendwie weniger schlafen muss (in Ausnahmefällen kommt er sogar gut mit 10h über die Runden, maximal sind es 12), aber seit ich es akzeptiere, klappt es deutlich besser. Er geht nun gegen 7 ins Bett und wenn er dann zwischen 5 und 6 aufwacht, dann ist das ok. Mittags schläft er 1-1,5h. Ich denke, er wird auch ein Kind sein, wo man relativ schnell den Mittagsschlaf dann einkürzen kann, das werden wir mal beobachten.
Ich hoffe jedenfalls, dass ihr den Schlafbedarf eurer Tochter ermitteln könnt und mit einigen Adjustierungen wieder alle nachts schlafen könnt! Es ist so zermürbend!
Hihi, ich habe auch lange gebraucht, zu akzeptieren/ herauszufinden, dass mein Kind einfach nicht viel Schlaf braucht. Er schläft nachts in der Regel 11 Std. manchmal auch nur 10 Std. und manchmal auch 12 Std., mittags gar nicht.
Puh. Aber im Endeffekt wurde wirklich alles leichter und entspannter als ich mich damit abgefunden hatte
Huhu,
wir sind auch aus dem Club der Februarbabies und mit sieben Monaten fingen bei uns auch die Wachphasen an. Im Moment sind die aber - toi, toi, toi - vorbei. Seit einigen Wochen schläft sie wieder gleich ein, wenn sie gestillt oder geschuckelt wird, manchmal sogar, wenn ich sie nachts wach ins Bett lege Allerdings wacht sie sehr schnell wieder auf - mit Pech nach wenigen Momenten, mit viel Glück nach drei Stunden. Durchschnittlich sind es ein bis zwei Stunden, vor allem ab eins. Vorher ist es oft kürzer. Da setzt sich mein Mann meistens mit ihr für 1-2 Stunden aufs Sofa.
Ich denke nicht, dass es bei uns zuviel Schlaf ist. Sie schläft nachts ihre 11-12 Stunden, lege ich sie später ins Bett, wacht sie später auf. Ich vermute eher, dass ihr vielleicht zu warm ist, sie schlecht träumt, der Bauch drückt oder sonstwas. Zumindest, wenn sie kürzer als zwei Stunden schläft. Die zwei Stunden scheinen bei ihr regulär zu sein
Was ist denn da los bei den Februarbabys? Ist das irgendein bekanntes Phänomen in dem Alter von dem ich noch nichts gehört habe oder ist das einfach ein Februar Baureihenproblem?
Bei uns gibt es Tolles zu berichten. Nach zwei grottigen Nächten hat die Maus heute Nacht bis fünf durchgeschlafen! Und damit nicht genug. Nachdem sie getrunken hatte, hat sie einfach weiter bis halb acht geschlafen. Ich könnte um fünf mein Glück schon garnicht fassen und war seitdem eigentlich wach. Aber es ist so toll eine Nacht geschlafen zu haben!
Ich habe den Eindruck, dass es bei uns mit dem Nichtstillen zusammenhängt. Keine Ahnung warum aber nach zwei Nächten mit tragen ohne Stillen ist die einfach nichtmehr aufgewacht zum trinken. Die Wachphasen waren bis auf letzte Naht allerdings gleich.
Wie geht es euch?
Toll, dass du mal wieder eine gute Nacht hattest! Da fühlt man sich gleich viel besser, oder?
Es ist echt komisch, dass hier jetzt soviele Februarbabys vertreten sind...
Wir sind grad dabei, die Kleine ein bisschen zu ziehen, so dass sie abends später ins Bett geht. Ob's wirklich was bringt, weiß ich noch nicht. Mal ist sie wach, mal nicht. Gestern Nacht war die Wiedereinschlafzeit aber unter einer Stunde, rekordverdächtig schnell...
Klingt aber super, drücke die Daumen, dass es so weitergeht. Wir hatten so eine super Nacht vorgestern, gestern war Horror. (18.30 -19.15 und dann durch NICHTS zum wieder Einschlafen zu bewegen bis 23 Uhr und natürlich trotzdem um 6 wach). AAARGS!
Hier ist noch ein Februar- Baby und das schläft eigentlich sehr gut. Unsere schlechte Phase war zwischen August und Dezember. Nicht mit stundenlangen Wachphasen, aber mit stündlichen Und auf einmal wurde es besser.
Momentan schläft sie gegen sieben ein, nach ca 10-20 Einschlafbegleitung, und wird mit meistens einer kurzen Wachphase wegen Durst wieder wach gegen halb sieben. Also wirklich ok.
Spontan hätte ich auch gesagt, dass ich nachts nicht zum spielen aufstehen würde (haben wir aber zum tragen etc pp nie gemacht, wir haben sie dann im Bett auf den Arm genommen, das hat ihr gereicht), aber im FB ist das bei lautem Protest natürlich schwierig. Mh, ich hoffe für dich, dass die letzte gute Nacht erst der Anfang war!
mit der Motte (2/15) an der Hand und drei Sternchen im Herzen