Hui, so viele Berichte, wie schön!
Ich fühle mich tatsächlich auch besser jetzt mit so viel Solidarität, hallo in die nette Runde
Sakura hat geschrieben:
Ganz ehrlich, ich glaube nicht an die Eulen-Theorie, wie sie hier oft verstanden wird.
Ich glaube aber mittlerweile, dass Kinder einen viel geringeren Schlafbedarf haben, als von den Großeltern suggeriert wird.
Hmm, das mit der Eulen/Lerchen-Theorie. Ich weiß nicht, Sakura, ich glaube definitiv auch, dass Kinder nicht soooo viel Schlaf brauchen wie oft von Generationen vor uns gemeint, und ich weiß auch nicht, ob diese Typen wirklich so in Stein gemeißelt sind. Ich war zum Beispiel früher eine ziemliche Nachteule, habe dann gegen Ende des Studiums gemerkt, dass das für mich beim Magisterarbeits-Schreiben nicht mehr funktioniert und mich umgestellt, was ganz gut funktioniert hat. Aber ich sehe schon auch, dass die meisten Kleinkinder in meinem Freundeskreis früher einschlafen (wollen). Klar, nicht alle um 19h, aber schon deutlich vor 21/22h. Die schlafen auch nicht unbedingt mehr als mein Kind und sind dann auch etwas früher wach, aber trotzdem. Ich denke schon, dass es Menschen gibt, denen das späte Insbettgehen leichter (im Fall der Kleinen vielleicht ZU leicht) fällt.
Peppa hat geschrieben: Andererseits ist es hier im Sommer tagsüber so heiß... Da wäre es wiederum eigentlich ganz gut, wenn er mittags schliefe und wir dann abends länger in den Garten
LG Peppa+ Wutz (06/13)+ Löwe in progress (08/16)
Im Sommer und im Urlaub kommt einem das definitiv entgegen, Peppa, das kenne ich auch. Hat eben alles zwei Seiten

Wir waren letztes Jahr in Süditalien im Urlaub und haben es genossen, mittags aus der Hitze zu kommen und abends das Kind einfach mit ins Restaurant nehmen zu können, ohne Müdigkeitsgequengel und ohne zwingend eine Küche in der Unterkunft haben zu müssen, ohne abends ans Haus gefesselt zu sein... da war es ausnahmsweise mal umgekehrt und die Eltern mit Frühschläfern haben uns beneidet.
23 oder 24h und schwanger klingt tatsächlich sehr anstrengend, oje.
kefo hat geschrieben:
Ich finde auch die Abendgestaltung momentan schwierig, da ich keine Lust habe nach 20 Uhr noch mit meiner Tochter zu spielen. (...)
Ich hoffe auch, dass es mit zunehmenden Alter einfacher wird und sie sich dann öfter mal alleine beschäftigt.
Vielleicht habt ihr noch einen Tipp, oder Erfahrungen bei euren Nachteulen, wie ihr die Abende gestaltet?
Das mit der Abendgestaltung frage ich mich eben auch. Ich wäre sehr gespannt auf Tips, wie Eltern mit Spätschläfern die Abende gestalten und falls Ihr es etwas "erwachsenenfreundlicher" gestaltet habt, wie habt Ihr es hinbekommen und ab wann? Ich kenne einige Eltern, die mit ihren Kindern, die nicht mehr Mittagsschlaf machen, in der ursprünglichen Schlafzeit so etwas eingeführt haben wie eine ruhige Zeit, wo man eben lesen, malen, Hörspiele hören, kuscheln, sich ruhig beschäftigen kann/darf, aber nicht mehr groß gespielt wird o.ä.. Sowas ginge ja vielleicht auch abends? Die Kinder sind aber auch deutlich älter als meins.
LaSonja hat geschrieben:x
Ich werde mal den Tipp mit den Schlafphasen ausprobieren...
An der Sache mit den Schlafphasen arbeite ich, das ist ein spannendes Projekt, hihi. Vorgestern habe ich es mal probiert, aber mein Sohn scheint diesen Schlafphasenwechsel seeeehr sanft und erst relativ spät zu vollziehen, habe aufgepasst wie ein Luchs und ihn (meine ich) beim ersten Seufzer hochgenommen und ins Wohnzimmer getragen und da geweckt und gestillt, das war allerdings erst nach 50 Minuten, vielleicht habe ich doch was verpasst. Auf jeden Fall war es interessant, denn das Jammern beim Wecken war definitiv extrem viel geringer als sonst, das scheint also echt zu helfen. Abends schlief er dann allerdings doch erst um 21:45 nach viel Streit und Gemecker und Gequengel, aber vielleicht ist das ausbaufähig. Heute schaffe ich es leider nicht, da ich jetzt zu lange hier rumgelesen habe

und noch etwas arbeiten muss. Konsequent dranbleiben würde sicher helfen...