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Re: ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Verfasst: 17.02.2016, 20:04
von sonnenkäferlein
vielen, vielen dank für eure antworten!
auch und vor allem für den link ins stillforum, da hätte ich mal eher reinschauen können, zumal der ja auch ganz "frisch" war. :oops:

es beruhigt mich ein wenig, dass einige es doch auch schon im alter meiner tochter probiert haben, erfolgreich.
mich beunruhigt die sache, dass es eventuell zu hart ist, die ganze nacht stillfrei erreichen zu wollen, aber 6 stunden wären schon mal sowas von der hit!
ich hoffe, es verwirrt sie nicht, dass es ab 22 uhr nix mehr gibt und dann doch gegen 4 wieder, obwohl es immer noch dunkel ist... es also keinen richtigen zusammenhang gibt, in etwa: kleines lichtlein an = stillen ja - kein kleines lichtlein an = stillen nein. weiß nicht, ob sie sowas schon zu verknüpfen in der lage wäre.

ich fürchte bei der lösung, in ein anderes zimmer zu ziehen und den papa das übernehmen zu lassen, ist nur von temporärer erleichterung; sobald ich wieder da bin, muss sie es ja erneut aushalten, dass auch ich ihr nichts gebe... mein gefühl sagt, ich muss es gleich von anfang an mit ihr durchstehen.

Re: ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Verfasst: 17.02.2016, 20:10
von sonnenkäferlein
sarasu, da warst du gleichauf mit mir :) das mit dem licht finde ich nämlich ganz nett.

gordons methode habe ich schon mehrfach gelesen, das ist ja die mit dem zeitfenster.
inwiefern unterscheidet sich eigentlich pantley davon? das ist die methode mit der brustwarze entziehen... irgendwie ist mir das recht unangenehm, glaube ich, meine kleine hat die immer recht fest im mund und sie rauszuziehen, ggf. noch mehrfach während einer stillphase, hmmm.
und bei ihr ist es auch so, dass es manchmal kaum merklich ist, dass sie ruhiger wird und gleich schläft, denn das ist ja der moment, in dem man die brust rausziehen soll. meine tochter trinkt recht zügig (nuckelt nicht nur, trinkt und schluckt richtig) und dockt schnappab ab und grunzt weiter.

Re: ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Verfasst: 17.02.2016, 20:17
von Rekan
Ich fand es beruhigend zu wissen das es ohne mich geht. Das hat es für mich einfacher gemacht dann durchzuhalten als ich ihn wieder an der Backe hatte.

Re: ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Verfasst: 17.02.2016, 22:40
von Tigermama
Hi Sonnenkäferlein,

leider habe ich keinen Tipp für Dich, meinen Großen habe ich erst kurz vor seinem zweiten Geburtstag (nachts) abgestillt und ich habe es ihm erklärt können und es ging ohne Tränen vonstatten (obwohl er auch noch ganz viel gestillt hat). Tatsächlich hat er kurze Zeit später durchgeschlafen.

Mit meiner Kleinen bin ich im Moment in ziemlich ähnlicher Lage wie Du mit Deiner. Gestillt wird hier auch zweistündlich (abends noch häufiger). Ich bin tierisch müde und ich muss zwar nicht bald wieder arbeiten, aber der Große braucht mich auch und ich möchte tagsüber wieder mehr Kraft und Freude am Alltag haben. Und außerdem wünschen wir uns noch ein Nesthäckchen...
Es sprechen also viele und wichtige Punkte für das nächtliche Abstillen. Aber ich bringe es nicht übers Herz. Ich hab Angst, dass die Kleine leidet. Ich habe Angst, dass das Vertrauen, was sie in mich hat, erschüttert wird...
Wenn ich es doch nur erklären könnte- das ist auch immer mein Gedanke.

Ich verfolge diesen Thread mal mit...

Viel Kraft und liebe Grüße,
tigermama

Re: ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Verfasst: 18.02.2016, 08:46
von Rekan
Also bei uns hat das Vertrauen keinen Schaden genommen. Er ist genauso fröhlich und vertrauensvoll wie vorher auch.

Re: ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Verfasst: 18.02.2016, 09:12
von Peppa
Bei uns auch nicht. ...jetzt haben wir komplett abgestillt (von mir aus leider, wegen Schwangerschaft ) und ich hatte große Angst davor. ...aber die Kinder stecken das besser weg, als man sich das so denkt. Er fragt manchmal noch, ist aber zufrieden mit "Milch ist leider weg" und spielt dann fröhlich weiter. ...im Umgang mit mir hat sich gar nichts geändert.

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Re: ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Verfasst: 18.02.2016, 13:13
von Sarasu
Mir kommt es so vor als wäre das komplette Abstillen meines Sohnes damals mit 13 Monaten mit deutlich weniger Protest gegangen als das nächtliche Abstillen der 18monatigen Tochter jetzt.
Ob das am Alter liegt, am Charakter des Kindes, am Sternzeichen (Krebs vs. Löwin), an der Pre die er stattdessen bekommen hat oder schlicht an der verklärten Erinnerung kann ich nicht sagen. Jedenfalls ist es hier nicht so dass es nur ein paar Tage dauert. Aber wir sind auch erst seit zwei Wochen richtig dran und ich bin nach wie vor fest überzeugt dass es notwendig ist für mich. Auch wenn ich aktuell nicht viel besser schlafen kann als mit Stillen.


Sohn 7/10 und Tochter 8/14

Re: ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Verfasst: 18.02.2016, 14:17
von Rekan
Man kann den Kindern durchaus da auch was zutrauen. Und selbst wenn Protest kommt: Auch eine Mama hat Bedürfnisse die beachtet werden müssen. Das ist eine sehr wichtige Lektion.

Re: ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Verfasst: 18.02.2016, 22:59
von xpet
sonnenkäferlein hat geschrieben: inwiefern unterscheidet sich eigentlich pantley davon? das ist die methode mit der brustwarze entziehen... irgendwie ist mir das recht unangenehm, glaube ich, meine kleine hat die immer recht fest im mund und sie rauszuziehen, ggf. noch mehrfach während einer stillphase, hmmm.
und bei ihr ist es auch so, dass es manchmal kaum merklich ist, dass sie ruhiger wird und gleich schläft, denn das ist ja der moment, in dem man die brust rausziehen soll. meine tochter trinkt recht zügig (nuckelt nicht nur, trinkt und schluckt richtig) und dockt schnappab ab und grunzt weiter.
hm, meine Tochter dockt erst ab wenn sie schläft. da klappt das gut mit der Methode. ich hab mir das Buch kürzlich ausgeliehen und bin seit 3 Tagen völlig von den Socken, dass das funktioniert.
ich hab ihr z.b. auch erzählt, dass die müllo nachts schläft, unfassbar dass sie das glaubt.
Leih dir doch die beiden Bücher mal aus, lesen schadet ja nicht.


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Re: ich möchte nachts nicht mehr stillen.

Verfasst: 24.02.2016, 20:06
von LaRija
Hallo Sonnenkäferlein,

der Post/ die Fragen hätten gut auch von mir stammen können :shock: das kommt mir alles soooo bekannt vor, ich kann das eins zu eins unterschreiben, welche Sorgen und Ängste dich umtreiben...Es ist toll, dass du den Mut hast, deine Geschichte hier zu teilen.
Meine Tochter ist nun 11 Monate und ich habe mir in letzter Zeit auch sehr oft die Frage gestellt, wie lange ich das noch durchstehen kann. Erschwerend hinzu kommt, dass ich ab April wieder arbeiten gehen muss und ich weiß nicht, wie lange mein Körper noch mit dem Schlafmangel auskommt...
Wie dem auch sei, wir haben uns auch die Gordon-Methode angeschaut und das ist wirklich momentan die einzige, die ich mir für uns vorstellen kann. Das muss natürlich jeder selbst für sich entscheiden, aber es klingt wirklich vernünftig. Zur Zeit ist die Maus krank, aber sobald es ihr wieder besser geht, wollen wir es versuchen.
Außerdem versuche ich nun schon, das abendliche Stillen nicht im Bett zu machen, sondern auf der Couch. Dort kuscheln wir sowieso nach dem Baden und lesen ein Buch vor. Ich habe das einfach gestern mal gemacht und sie dann ins Bett gelegt (wir haben ein kuscheliges Familienbett, aber möchten sie auf lange Sicht auch an ihr Bettchen gewöhnen, da sie dort meistens besser schlafen kann...), die Spieluhr angemacht und sanft gestreichelt. Ich habe das NIE für möglich gehalten, aber es hat funktioniert. Vielleicht ist das ein dummer Zufall, heute klappte es wieder ganz gut, aber kann morgen wieder ganz anders sein :lol:
Ich wünsche dir viel Kraft und freu mich auf den Austausch mit den anderen Mamas!