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Re: Wenig essendes Stillkind

Verfasst: 25.01.2016, 22:34
von Theolino
Danke Dir Luna, für Deinen "positiv-Bericht" :) Der Zwerg hier ist eben auch absolut fit, bis auf Impfreaktionen und Dreitagefieber noch nie krank gewesen. Wächst entlang seiner Percentile, ist ein leichter aber kein dürrer kleiner Kerl. Motorisch ein Überflieger. Ausgeglichen - eher nicht. Ein kleiner Sturkopf, der sehr lautstark werden kann trifft es hier wohl eher :)
Aber ich bin es auch echt leid, immer zu schauen, dass er was ißt und nachher doch wieder alles dem Hund füttern zu können.

Re: Wenig essendes Stillkind

Verfasst: 25.01.2016, 22:46
von Carraluma
Hier ist auch ein kleiner Spatz. Aber das wenig Essen/keine Zeit fürs Essen hat sich mit dem Abstillen/Milch wegbleiben in der Schwangerschaft auch nicht wirklich geändert (insgesamt wird schon etwas mehr gegessen, aber nicht alles). Eigentlich mache ich mir nun noch mehr Gedanken übers Essen, weil ja die MuMi fehlt. Nach meiner Nachfrage wegen Eisen mit 2 Jahren meinte der KiA, dass MuMi zwar nicht so viel Eisen, aber dafür gut verfügbar enthält.

Re: Wenig essendes Stillkind

Verfasst: 25.01.2016, 22:52
von koalina
Wir haben hier einen Breiliebhaber, der mal soviel isst, das ich mich frage wie das in den Magen passt und dann wieder wenig. Stückiges wird nur in kleinen Mengen verzehrt, Brei lässt er sich immer noch gern füttern 8)
Gestillt wird hier auch noch viel, aber wir wollen es auch nicht bewusst reduzieren sondern lassen Krümel entscheiden, was er wann will.

Mag dein Kleiner evtl auch Brei gern? Hier kommt es bei uns sehr auf die Konsistenz an, nicht zu klebrig, nicht zu flüssig... :roll: :lol:

Re: Wenig essendes Stillkind

Verfasst: 25.01.2016, 23:38
von Theolino
Ja, er mag Brei... oft lieber als anderes. Deshalb gibt es auch fast jeden Abend welchen. Die Konsistenz scheint keine Rolle zu spielen, er darf nur nicht warm sein. Aber auch davon ißt er nur dann wirklich viel, wenn ich ihn unter Ablenkung füttere. Sprich ich setzte das Kind in die Badewanne, er spielt und ich füttere und so Sachen. Aber DAS MAG ICH NICHT! Hat für mich was von Zwang durch die Hinterüre....

Re: Wenig essendes Stillkind

Verfasst: 26.01.2016, 10:47
von Leja
Wir hatten um diese Zeit ähnliche Fragen und Bedenken. Der zwuck hat nicht nur kaum gegessen. Es hat ihn auch dauernd etwas abgelenkt und ich dachte - wenn das so weitergeht isst der nie was. Kann das denn wirklich von allein kommen? Auch schlaftechnisch war es eine schwierige Zeit - er hat nachts wieder öfter gestillt und ich war auch schon ziemlich fertig.

So mit ca 13 Monaten hat er dann begonnen "relevante" Mengen zu essen. Wir erleben nach wie vor einiges an auf und ab - aber alles in allem bin ich zuversichtlich. Er probiert verschiedenstes: is teilweise ganz wild auf Reis oder Nudeln, Obstbrei mag er, Gemüse weniger und eher nur wenn es gewürzt is (zB gestern im Ingwer-Zitronen-Huhn). Letztens beim Chinesen hat e misosuppe mit Tofu gegessen.

Ich kann dir also nur raten einerseits entspannt zu bleiben und zu vertrauen, wenn es für dich stimmig ist und dir andererseits ohne zu zögern Rat zu holen (zB von einem Arzt deines Vertrauens) wenn du ein schlechtes Gefühl hast.

Was ich dir auch noch sagen wollte: Zwucki wird und wurde seit er 5 Monate alt ist immer wieder bis zu 4 Stunden (jetzt auch länger) von Papa, Oma, Opa, Tante... betreut wenn ich in der Uni war. Mit diesem Semester (da war er dann 12/13 Monate alt) haben wir keine abgepumpte Milch mehr gebraucht - er konnte also durchaus länger ohne aushalten wenn ich nicht da war - und das sogar sehr zufrieden! Außerdem hat er das Füttern bei Oma, Tante anfangs eher akzeptiert als bei mir.

Re: Wenig essendes Stillkind

Verfasst: 26.01.2016, 13:01
von Sturmkind
Hallo,
Ich kann Deine Sorge gut verstehen und das Essen in das Kind mit Tricks zum Essen bewegen fand ich auch furchtbar. Hier wurde zwar prinzipiell gut gegessen (BLW) , aber alles eisenhaltige (egal ob pflanzlichen oder tierischen Ursprungs) konsequent über Monate verweigert.
Wir haben es einfach mit unserer KiÄ besprochen, abgewartet und weiter BLW/ Stillen betrieben.
Rede doch mit Eurem KiA, den Eisenmangel kannst du nur so abklären lassen. Wir haben auch nie einen negativen Kommentar wegen BLW & Stillen gehört, unsere KiÄ ist auch absolut gegen den Zwang essen zu müssen.
Lg

Re: Wenig essendes Stillkind

Verfasst: 26.01.2016, 13:35
von Theolino
Eure Antworten entspannen mich wieder ein bisschen.Danke. Ich denke ich lasse es weiter laufen. Versuche viel eisenhaltige Sachen anzubieten und spreche es im März bei der nächsten Impfung bei der Ärztin an.Sie fand stillen und wenig am Tisch mitessen bislang total in Ordnung. Ich hoffe mal das Beste.

Re: Wenig essendes Stillkind

Verfasst: 27.01.2016, 18:57
von Buxtehude
Gut, dass es diesen Thread gibt! Ich mache mir nämlich mittlerweile auch so meine Gedanken.

Unsere Tochter ist jetzt bald 16 Monate alt, seit 2 Monaten geht sie zur Tagesmutter. Sie hat im ersten Jahr sehr viel gestillt, so alle 1 - 2 Stunden und dann meistens 30 - 60 Minuten (sie ist oft an der Brust eingeschlafen). Nachts hat sie auch immer viel gestillt, sodass wir insgesamt bestimmt auf 15 - 20 Mal pro 24 Stunden gekommen sind. Gegen Ende des 1. Lebensjahres ist es zum Glück weniger geworden; sie hatte ab dem 8./9. Monat schon Interesse am Selberessen (BLW) und sie hat viel probiert. Wirklich relevante Mengen isst sie allerdings immer noch nicht. Bei der Tagesmutter ist sie zwar, aber sooo weltbewegend scheint das auch nicht zu sein, zumal sie sich nichts füttern lässt (nur in Ausnahmefällen). Es läuft bei uns so ab, dass sie in den Morgenstunden sehr viel stillen will, dann frühstückt sie höchstens noch ein wenig Obst, Gemüse oder Käse, vielleicht auch mal Müsli. Dann ist sie bei der Tagesmutter und wenn sie wieder daheim ist, will sie meistens noch stillen. Mit Abendessen ist auch nicht viel los. Wenn wir ihr Brote schmieren, Obst oder Gemüse anbieten oder Brei, ist es eher eine Glücksfrage, ob und wieviel sie zu sich nimmt. Wenn sie mal "zugreift", dann ist sie auf jeden Fall nicht mal die Hälfte der Menge.
Wir sind vom Einschlafstillen zwar einigermaßen weggekommen (weil mein Freund sie ins Bett bringt), doch dauert es höchstens 3 Stunden, bis sie aufwacht und Milch will. Mit Wasser ist da nichts zu machen. So geht das noch 1 - 3 Mal, bis sie endlich so tief schläft, dass sie erst wieder am frühen Morgen stillen will.
Ich merke aber schon, dass ich an meine Grenzen stoße und mir die Fragen stelle, welche hier schon genannt wurden: Kann ich abstillen bzw. deutliches Reduzieren überhaupt verantworten, wenn sie noch nicht so große Mengen isst? Braucht sie die Milch wirklich noch so dringend oder ist es eher Gewohnheit/Nähe/Geborgenheit? Ich denke, sie spürt meine Ambivalenz schon, weil ich zugegbenermaßen nachts öfter mal sehr genervt reagiere, weil sie nach 3x ausgiebig stillen und abdocken wieder an die Brust will und ich einfach meine Ruhe haben will.... :oops:

Die Sache mit den eisenhaltigen Lebensmitteln bzw. Fleisch anbieten sollten wir uns aber zu Herzen nehmen. Hier gibt es kaum Fleisch und ich würde einen Eisenmangel ehrlich gesagt nicht ausschließen).

Ich höre jetzt mal besser auf nach diesem Roman :wink:

Re: Wenig essendes Stillkind

Verfasst: 27.01.2016, 20:19
von Leja
Ich kenne auch viele nicht (mehr) gestillte Wenigesesser im Alter von 1-5... Nur mal so als Gedanke.

Re: Wenig essendes Stillkind

Verfasst: 27.01.2016, 23:32
von FamilieChaos
meine 5jährige isst auch wie ein spatz.Die kleine sowieso.Aber ich will mal nicht meckern.Momentan geht es.Ganz weit weg von Mengen,die andere so verputzen aber für ihre Verhältnisse viel.
Wenn sie nicht will,kann man eh nichts machen.Blutwerte haben wir checken lassen-die sind ok.Ich lass sie jetzt machen.SOlange ich stille,hat sie ja alles,was sie braucht