Schlafen und Stillen mit 16 Monaten
Moderator: Giraeffchen
- Carraluma
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- Registriert: 28.04.2013, 10:57
Re: Schlafen und Stillen mit 16 Monaten
War bei uns auch so. Aber mittlerweile schläft sie auch oft durch bis früh (etwa 5 Uhr, dann mit Mama nochmal bis zum Aufstehen). Papa geht auch immer noch nur selten.
Also es wird irgendwann von allein besser.
Also es wird irgendwann von allein besser.
Carraluma mit der großen Tanzmaus (*2012), dem Fußballer (*2016) und der kleinen Tanzmaus (*2019)
- Missy
- alter SuT-Hase
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- Registriert: 28.06.2013, 15:49
Re: Schlafen und Stillen mit 16 Monaten
Hier wurde es um den 2. Geburtstag rum schlagartig besser, er hat dann plötzlich 6 Stunden am Stück geschlafen. Vorher maximal 2-4, weshalb ich mich erstmal richtig böse erschreckt hatte beim Blick auf die Uhr. 
Mittlerweile schläft er von 21Uhr - 6 Uhr, stillt und schläft nochmal bis 8 Uhr weiter. Damit kann ich gut leben.
Er wird nach wie vor einschlafgestillt auf dem Sofa ins Wohnzimmer und dann schlafend ins Familienbett getragen.
Mittlerweile schläft er von 21Uhr - 6 Uhr, stillt und schläft nochmal bis 8 Uhr weiter. Damit kann ich gut leben.
Er wird nach wie vor einschlafgestillt auf dem Sofa ins Wohnzimmer und dann schlafend ins Familienbett getragen.
Missy mit dem kleinen Wuselchen (6/13) und *(10/15)
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Lösche Benutzer 10310
Re: Schlafen und Stillen mit 16 Monaten
Hier beim Großen wurde es besser nachdem ich ihn nachts abgestillt habe, das war mit fast zwei. Papa ging dann auch, er musste aber Tragen.
Bei Zwillingen ist es genauso gerade, sie sind aber erst dreizehn Monate alt. Und ich muss teilweise doppelt so häufig, schluchz. Tagsüber komme ich übrigens auch zu nichts. Wir haben seit der Geburt auch jeib Fernseher mehr geschaut, ausgehen kann ich vergessen, kann den Papa abends nicht alleine mit drei Kindern lassen.
Bei Zwillingen ist es genauso gerade, sie sind aber erst dreizehn Monate alt. Und ich muss teilweise doppelt so häufig, schluchz. Tagsüber komme ich übrigens auch zu nichts. Wir haben seit der Geburt auch jeib Fernseher mehr geschaut, ausgehen kann ich vergessen, kann den Papa abends nicht alleine mit drei Kindern lassen.
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SpicyChili
Re: Schlafen und Stillen mit 16 Monaten
Und wie hast du das geschafft? Minnie würde sich direkt wieder im Bettchen aufstellen.Sweetpea hat geschrieben:SpicyChili hat geschrieben:Wie bringst du deinen Zwerg denn zum Einschlafen? Ich habe inzwischen rausgefunden, dass meine Maus ziemlich gut durchschläft, wenn sie ohne meine Brust im Mund in ihrem eigenen Bett eingeschlafen ist. Habe dazu mal gelesen, dass die Babys in dem Fall es leichter haben, die Schlafphasen zu wechseln, wenn sie schon alleine eingeschlafen sind.
Ich habe dazu das Buch "Schreien statt Schlafen" gelesen. Da wurde mir einiges klar. Es ist wohl so genetisch vorprogrammiert, dass jeder Mensch immer mal wieder wach wird, um zu schauen, ob alles noch so aussieht wie zum Einschlafen. Schläft das Baby also an Mamas Brust ein und wacht dann alleine auf, ist es das natürlichste der Welt, dass es dann immer mehr aus der Entspanntheit tritt und nach Mama schreit.
Ich habe das "alleine einschlafen" so gemacht, wie in dem Buch beschrieben. Wir stillen schön gemütlich, bis sie sanft und ruhig ist, quasi kurz vorm Einschlummern. Dann löse ich das Vakuum und schau was passiert. Moppert sie, geht die Brust wieder rein und ich warte, bis sie sich wieder entspannt. Dann löse ich das Vakuum wieder. Diese Prozedur passiert leider auch häufiger.
Irgendwann ist es aber okay für sie, dass die Brust weg ist und dann lege ich sie ins Bett. Manchmal moppert sie dann wieder, dann nehme ich sie wieder hoch und das Spiel geht von vorne los.
Nach einigen Abenden merke ich jetzt deutlich, dass es immer mehr in Ordnung für sie ist, den letzten Schritt zum Einschlafen alleine zu machen. So kann ich sie langsam aber sicher etwas schneller ins Bett legen. Sie sucht sich dann eine Schlafposition und gut ist.
Meine Beobachtungen seitdem sind folgende: Vorher meldete sie sich regelmäßig nach 45 Minuten und ich musste hoch zu ihr. Hat sie sich nicht gemeldet, dann lag sie unverändert so da wie ich sie verlassen hatte. Ich glaube, da hat sie einfach direkt schon schön tief geschlafen.
Jetzt meldet sie sich eigentlich (EIGENTLICH!!) nicht mehr. Ich sehe, dass sie sich aber bewegt hat und die Position sehr deutlich verändert hat. Ich werte das als Zeichen, dass sie kurz wach war, aber alleine den Sprung in die nächste Schlafphase geschafft hat.
Ich betone aber, dass ich mit meinem Experiment noch ganz am Anfang stehe und wir noch meilenweit vom Durchschlafen entfernt sind. Diese Dauernuckelei in der Nacht ist aber mit der o.g. Methode viel besser geworden.
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SpicyChili
Re: Schlafen und Stillen mit 16 Monaten
Lol, das Buch heißt "Schlafen statt Schreien"!!!!!! Ooooooh Mann. Sorry!
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SpicyChili
Re: Schlafen und Stillen mit 16 Monaten
Lol, das Buch heißt "Schlafen statt Schreien"!!!!!! Ooooooh Mann. Sorry!
- Sweetpea
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 771
- Registriert: 09.02.2013, 15:08
- Wohnort: Niedersachsen
Re: Schlafen und Stillen mit 16 Monaten
Ist doch ein lustiger Verschreiber. 
Das klingt schön sanft, dass könnte ich mir für uns auch vorstellen.
Lil'B (11/12) & Minnie (5/14)
Das klingt schön sanft, dass könnte ich mir für uns auch vorstellen.
Lil'B (11/12) & Minnie (5/14)
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xeniah
- Herzlich Willkommen
- Beiträge: 5
- Registriert: 07.09.2015, 21:56
- Wohnort: Hannover
Re: Schlafen und Stillen mit 16 Monaten
Das mit dem sanften Einschlafen klingt echt gut! Ich habe das Buch sogar auch gelesen und hatte die Methode mal versucht. Aber vielleicht war der Zwerg da noch zu klein oder ich nicht motiviert genug. Ich glaube ich starte nochmal einen zweiten Versuch, weil das was du schreibst, klingt echt gut. Schreibst du weiter wie es läuft? *neugierigsei*
Ansonsten ist es echt schön zu hören, dass wir hier nicht alleine sind.... so offen erzählt einem das ja meist keiner
Ansonsten ist es echt schön zu hören, dass wir hier nicht alleine sind.... so offen erzählt einem das ja meist keiner
xeniah mit * und Frederic *05/2014
- soda
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 5301
- Registriert: 20.12.2013, 19:14
Re: Schlafen und Stillen mit 16 Monaten
Ich hab das Buch auch gelesen und die Ratschläge umgesetzt. Die ersten 2 Abende/Nächte waren anstrengend, dann wurde es tatsächlich besser. Allerdings hat mich das lange Wachsein meinerseits in der Nacht völlig fertig gemacht. Wenn ich dann mit eingeschlafen war, war der Lerneffekt natürlich auch nicht zu erwarten....
Da ich zu dem Zeitpunkt auch wieder arbeiten ging, mußte ich nach einigen Tagen abbrechen, das wäre mir zu gefährlich gewesen (mit Tagesmüdigkeit).
Ich hätte es evtl wieder probieren wollen (Urlaub oder so) aber dann fing die Maus von allein und ziemlich plötzlich mit dem Durchschlafen an und das Thema entfiel.
Wenn ich mal genervt bin vom langen Nuckeln abends, dann sage ich ihr, dass sie der Mimi Tschüß sagen soll, weil die jetzt schlafen muss. Findet sie erst ok, dann wenn sie merkt, dass es ernst ist, schimpft sie und bettelt auch gelegentlich. Aber dann schläft sie trotzdem zügig mit Kuscheln/Singen ein.
Mir war nur folgendes wichtig (reiner Selbstschutz):
Hauptsache, ich muß nicht auf dem Arm tragen (auaaaa Schulter) und Hauptsache, ich kann dabei auch einschlafen.
Da ich zu dem Zeitpunkt auch wieder arbeiten ging, mußte ich nach einigen Tagen abbrechen, das wäre mir zu gefährlich gewesen (mit Tagesmüdigkeit).
Ich hätte es evtl wieder probieren wollen (Urlaub oder so) aber dann fing die Maus von allein und ziemlich plötzlich mit dem Durchschlafen an und das Thema entfiel.
Wenn ich mal genervt bin vom langen Nuckeln abends, dann sage ich ihr, dass sie der Mimi Tschüß sagen soll, weil die jetzt schlafen muss. Findet sie erst ok, dann wenn sie merkt, dass es ernst ist, schimpft sie und bettelt auch gelegentlich. Aber dann schläft sie trotzdem zügig mit Kuscheln/Singen ein.
Mir war nur folgendes wichtig (reiner Selbstschutz):
Hauptsache, ich muß nicht auf dem Arm tragen (auaaaa Schulter) und Hauptsache, ich kann dabei auch einschlafen.
mit T (2013) und T (2017)
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SpicyChili
Re: Schlafen und Stillen mit 16 Monaten
Ne, xeniah. Alleine seid ihr nicht mit dem Schlaf"Problem". Ich denke ehrlich gesagt, dass 97% aller Eltern schlicht und ergreifend lügen. Meiner Erfahrung nach rücken nämlich alle Mütter früher oder später mit der Sprache raus, wenn man selbst von seinen Horrornächten berichtet.
Bei uns hat es gestern Abend wieder recht gut funktioniert. Ich habe auf jeden Fall sage und schreibe 8! Stunden Schlaf am Stück bekommen. Ich fühle mich wie neu geboren!!!!! Das liegt aber sicher nicht nur an der neuen Einschlafmethode. Es kommen viele günstige Faktoren zusammen. Kein Wachstumsschub, keine Zähne, keine Krankheit. Das hat mir wahrscheinlich diese selige, wunderbare Nacht beschert.
Ich gestehe, dass ich das jetzt auch nicht mega akribisch durchziehen möchte. Ich sehe das mehr als Angebot an meine Tochter, ihr zu zeigen, dass sie auch ohne zu Saugen einschlafen kann. Nimmt sie es an, super; wenn nicht, dann nicht. Zu mehr habe ich keine Lust, da irgendwas zu erzwingen. Wenn ich also mal nachts beim Stillen einschlafen möchte, weil ich nicht mehr kann, dann ist das so. Geschadet hat es jedenfalls noch nicht. Ich weiß auch nicht, ob harte Beharrlichkeit ein schnelleres Ergebnis bringen würde. Meine Tochter gerät jedenfalls schnell in Panik, wenn ich sie zu was drängen möchte, daher halte ich strikte Reglementierung für meine Tochter als kontraproduktiv. Ich sehe es lieber als Angebot meinerseits, das sie annimmt oder nicht.
Ich werde gerne weiter berichten.
Bei uns hat es gestern Abend wieder recht gut funktioniert. Ich habe auf jeden Fall sage und schreibe 8! Stunden Schlaf am Stück bekommen. Ich fühle mich wie neu geboren!!!!! Das liegt aber sicher nicht nur an der neuen Einschlafmethode. Es kommen viele günstige Faktoren zusammen. Kein Wachstumsschub, keine Zähne, keine Krankheit. Das hat mir wahrscheinlich diese selige, wunderbare Nacht beschert.
Ich gestehe, dass ich das jetzt auch nicht mega akribisch durchziehen möchte. Ich sehe das mehr als Angebot an meine Tochter, ihr zu zeigen, dass sie auch ohne zu Saugen einschlafen kann. Nimmt sie es an, super; wenn nicht, dann nicht. Zu mehr habe ich keine Lust, da irgendwas zu erzwingen. Wenn ich also mal nachts beim Stillen einschlafen möchte, weil ich nicht mehr kann, dann ist das so. Geschadet hat es jedenfalls noch nicht. Ich weiß auch nicht, ob harte Beharrlichkeit ein schnelleres Ergebnis bringen würde. Meine Tochter gerät jedenfalls schnell in Panik, wenn ich sie zu was drängen möchte, daher halte ich strikte Reglementierung für meine Tochter als kontraproduktiv. Ich sehe es lieber als Angebot meinerseits, das sie annimmt oder nicht.
Ich werde gerne weiter berichten.

