Giggles hat geschrieben:VIelen Dank deidamaus für deine lieben Worte. Ich würde gern noch einiges an der Stillsituation verbessern, schließlich soll das Stillen ja etwas schönes sein.
Ich finde, dass das Stillen mit steigendem Alter des Kindes entspannter wird. Bleib noch ein bisschen dabei, die anstrengenste Babyzeit ist bald vorbei. Die ersten paar Monate fand ich bei allen Kindern kräftezehrend.
Wichtig ist, dass du an dich denkst und für dich sorgst. Schaffe dir kleine Ausweiten im Alltag.
- Gönne dir ein Bad, wenn dein Baby schläft,
- schicke Oma, Opa, Papa, Freundin mit deinem Baby spazieren und leg dich in der Zeit etwas hin (nicht putzen!)
- geh tagsüber oder abends ohne Baby weg, die Betreuungsperson kann abgepumpte Muttermilch per Becher oder Löffel in der Zeit füttern. Vielleicht gibt es ja eine Sportgruppe zu der du einmal die Woche gehen kannst
AUslöser für den Milchstau waren vermutlich Stress, Wachstumsperioden mit zuerst viel Trinken und dann wieder weniger, in den Zeiten sind meine Brüste auch immer sehr voll und laufen schnell aus, und das Tragen im Tuch bereitet mir immer wieder Probleme an den Brüsten. Also alles in allem zu viel für die Brüste.
In welcher Bindeweise trägst du?
Die Nähe durch mein Baby belastet mich nicht. Tragen zum Beispiel finde ich sehr schön. Ich glaube das Problem ist eher das Ziehen und Ziepen an den Brüsten.
Wenn es zieht und zielt, dann dock dein Baby ruhig ab und leg es nochmal an. Du kannst auch ruhig die andere Seite nehmen. Trinkt dein Baby da nochmal ruhig, dann war es die richtige Wahl, wenn nicht, wieder abmachen
Und das Gebunden-Sein, bzw das Gefühl den Bedürfnissen des Kindes ausgeliefert zu sein.
Das kann ich so gut verstehen. Vor der Geburt meines ersten Kindes konnte ich mir das garnicht vorstellen, wie es ist, NIE "frei" zu haben. Man steht immer auf Abruf, da das Baby ja jederzeit aufwachen könnte, Hunger haben könnte, schreien könnte,....
Mir hat es sehr geholfen, regelmäßig ohne Kind wegzugehen. Mein Mann hat das prima gemacht, sie hat abgepumpte Mumi bekommen (aber irgendwann dann 3-4 h ohne Milch ausgehalten). Das war sehr wichtig für mich. Einfach mal raus und nicht auf Abruf bereit stehen.
Mich stört es zum Beispiel auch, wenn er im Familienbett schlafen möchte und ich aber gerade Platz brauche...
Wie groß ist euer Bett? Ich bin gerne mit kleinem Baby in ein eigenes Doppelbett ausgezogen, dann hatte ich genug Platz. Wenn dir dein Baby zu sehr hinterher kommt, kann es helfen, es auf eine eigene etwas niedrigere Matratze zu legen. Der Höhenunterschied dient dann als Bremse. Schaue, dass du es dir bequem machst. Nächtliches Aufstehen ist sooo anstrengend. Wenn man das Baby nur zu sich ziehen oder sich selber nur kurz rüberrollen muss, ist das viel stressfreier. Und mit kleinen Babys muss man wirklich schauen, dass man sich das Schlafen so bequem wie möglich macht.
Ich würde mir auch ein bisschen mehr Freiraum wünschen, sodass ich auch mal länger als 2h weggehen kann, das wäre aber nur ein positiver Nebeneffekt des Abstillens.
Dafür musst du nicht abstillen, sondern nur ein bisschen Milch abpumpen und jemanden haben, der auf das Kind aufpasst. Vollstillen ist kein Hinderungsgrund zum Weggehen. Gönne dir kleine Auszeiten, sie sind so wichtig.
Hm, ja vielleicht ist er schon satt und will nur nuckeln, da bin ich mir eben immer unsicher, weil es oft so klingt als würde er noch trinken, aber vielleicht trinkt er auch nur ein paar Minuten, dann nuckelt er nur und dann trinkt er ab und zu noch einen Schluck, gibt es das auch?
Ja, klar.
Ich habe das mit dem Abdocken ausprobiert, das funktioniert auch tatsächlich, der Finger reicht ihm dann auch. Meine Angst davor ist nur, dass er dann noch öfter gestillt werden möchte, was ich gern vermeiden würde. Aber das kann ich vermutlich nur ausprobieren.
Genau. Da hilft nur ausprobieren. Oder dann noch dir zweite Seite anbieten, vielleicht hält er dann auch länger als zwei Stunden aus.
Das Wechseln der Brüste beim Stillen wegen des Ziepens hab ich probiert und hilft auch auf jeden Fall, bringt nur den Nachteil mit sich, dass meine Brüste dann beide zur Milchbildung angeregt sind und sehr voll werden, sodass ich dann wieder Gefahr laufe, dass sich da was staut. Würde sich das denn theoretisch einpegeln, wenn ich immer beide Brüste kurz anbiete?
Das pendelt sich im Normalfall ein. Eventuell reicht es auch, wenn du ihn kurz abmachst und an der gleichen Brust nochmal anlegst. Probiere es mal aus.
Ein gutes Buch versuche ich immer in die Nähe meines Stillplatzes zu legen, manchmal vergesse ich es aber in der Eile, wenn er schreit.
Ich habe immer das Smartphone in der Hosentasche gehabt, da konnte ich dann im SuT surfen

, online Sudokus lösen, sinnlos Geld beim Onlineshoppen ausgeben, endlich mal meine Mails beantworten,...
Was heißt nochmal genau Beikostreife? Er guckt schon manchmal zu, wenn wir essen, aber vielleicht guckt er uns auch nur einfach an..
Habt ihr generell Infos im Forum zum Thema Abstillen, Beikostreife und -einführung?
In der
Linksammlung Stillwissen findest du ein paar Links zum Abstillen und hier einiges zum Thema Beikost
Grundinfo Beikosteinführung. Schau da mal rein und dann kannst du offene Fragen einfach hier noch loswerden.
Ich dachte, wenn man mit Brei anfängt, fällt das Stillen irgendwann nachst weg, weil es sättigender ist, stimmt das?
Nein, das stimmt leider nicht. Abendliches Brei füttern hat keinen Einfluss auf das Schlafverhslten des Babys. Brei hat im Normalfall auch weniger Kalorien als Mumi.
Irgendwie hatte ich mir das Thema Stillen, Beikost und Co. leichter vorgestellt und dachte auch, man könnte schneller von der Brust zur festen Nahrung, aber da steht mir wohl noch ein langer Weg bevor.
Du wirst sehen, die Zeit vergeht wie im Flug und auf einmal steht dein Kind vor dir und sagt: "Mama, Schokolade." [emoji38]
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung