Stillfrust
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Giggles
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Re: Stillfrust
Ja ich trage aber wegen der Tendenz zum Milchstau und meinem kräftigen Sohn leider viel zu selten. Nächste Woche bin ich aber bei einem Rückentragekurs und hoffe da eine Trage Lösung für mich zu finden 
Viele Grüße
Mit Tigger (03/15) und Frechi (11/18) unterwegs.
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Linda81
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Re: Stillfrust
Super! Das gefällt euch beiden bestimmt 
Linda mit Sohnio (10/2014), dem Freudenstrahl (01/18) und der Überraschung (01/21)
- deidamaus
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Re: Stillfrust
Hallo Giggles,
ich finde es ganz toll, dass du trotz der von dir beschriebenen Umstände dein Baby immer noch stillst und du dir jetzt Hilfe holst. Wie die anderen schon geschrieben haben: Abstillen und Formula geben kannst du jederzeit. Wir können aber gemeinsam versuchen, deine Lage zu verbessern, so dass dir das Stillen wenigstens nicht mehr unangenehm ist.
Dies ist ein ganz normales Verhalten für ein Baby in seinem Alter.
Dieses unangenehme Gefühl beim Stillen (das
Nachts kannst du dich eventuell mit einem eBook oder einem Hörbuch ablenken. Wenn dein Baby anfängt zu zappeln und zu boxen, würde ich ihn abdocken und anders beruhigen.
Bist du im Moment in therapeutischer Behandlung?
Wir können bestimmt einiges an deiner Situation verbessern.
Ganz liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
ich finde es ganz toll, dass du trotz der von dir beschriebenen Umstände dein Baby immer noch stillst und du dir jetzt Hilfe holst. Wie die anderen schon geschrieben haben: Abstillen und Formula geben kannst du jederzeit. Wir können aber gemeinsam versuchen, deine Lage zu verbessern, so dass dir das Stillen wenigstens nicht mehr unangenehm ist.
Das klingt sehr belastend für dich. Wir schauen mal, was wir an deiner Situation verbessern können.Ich bin total frustriert und genervt vom Stillen. Seit ein paar Tagen nervt es mich so sehr, dass ich mir sehnlichst den Zeitpunkt wünsche, abstillen zu können.
Nicht schlechtMein Sohn ist jetzt 12 Wochen alt und sehr kräftig (zur Geburt 4620g, jetzt 7800g).
Kannst du im Nachhinein einen Auslöser für deine Milchstaus ausmachen? Wurde eventuell ein MIlchgang durch deinen BH oder durch den Gurt einer Tragehilfe abgeklemmt? Oder hast du tendenziell zu viel Milch und deine Brust fühlt sich immer sehr voll an?Ich stille voll, das hat auch jederzeit geklappt. Ich habe einen starken Milchspendereflex und es kam schon zu dem ein oder anderen (fiebrigen) Milchstau.
Was belastet dich am Stillen besonders? Die Nähe durch dein Baby oder verursacht das Saugen an sich "negative" Gefühle?Ich stille nach Bedarf, versuche aber für mein eigenes Wohlbefinden möglichst 2h-Abstände einzuhalten (ich weiß, dass ich dann nicht genau nach Bedarf stille, mir ist es aber wichtig, zwischendurch "Luft zu holen")
.Eigentlich klappt das Stillen prima. Seit etwa 2 Wochen ist es aber so, dass mein Sohn tagsüber konsequent alle 2h an die Brust möchte und dort auch konsequent für eine halbe Stunde bleibt
Dies ist ein ganz normales Verhalten für ein Baby in seinem Alter.
Vielleicht ist auch das Gegenteil der Fall: Dein Baby ist eigentlich schon satt, würde aber gerne noch ein bisschen nuckeln ohne viel Milch zu trinken. Dock ihn in dem Moment doch mal ab und versuche ihn anders zu beruhigen (Tragen, Singen, auf einem Pezziball hüpfen, Spazieren gehen) oder abzulenken. Wenn das klappt, war Hunger auf jeden Fall nicht der Grund für das Gezappel an der Brust. Außerdem kannst du ihm dann auch den kleinen Finger zum Saugen anbieten, so dass er sein Saugbedürfnis nicht nur an der Brust befriedigen muss. Einen Schnuller bekommt er im Moment nicht, oder?Für viele andere Frauen mag das kein Problem, vielleicht sogar schön sein, mich nervt es tierisch. Mir graut es schon, wenn ich auf die Uhr gucke, dass ich gleich wieder "ran muss".
Das Ziehen und Ziepen, was meist nach etwa einer Viertelstunde in der Brust auftritt, empfinde ich als sehr unangenehm und noch dazu kommt, dass er seit längerem sehr unruhig an der Brust ist (die Tipps zur Unruhe an der Brust habe ich schon gelesen). Wenn es am Anfang des Stillens auftritt, vermute ich, dass es von dem starken Milchspendereflex kommt, dann drücke ich noch bisschen Milch raus oder warte ab bis die Milch nicht mehr spritzt, das hilft schon ein bisschen. Jetzt tritt es aber seit einiger Zeit so nach etwa 10-15min Stillen auf. Er strampelt dann wild mit den Beinen oder haut auf die Brust. Meine Hebamme vermutete, dass die Milch dann vielleicht alle ist und er wütend darüber ist, was ich mir allerdings nicht so recht vorstellen kann, da ja wenige Minuten zuvor noch die MIlch herausgespritzt ist.. ??
Dieses unangenehme Gefühl beim Stillen (das
), tritt erst nach 10-15 Minuten auf, richtig? Wie ist es, wenn du dann die Seite wechselst?Ziehen und Ziepen
Wenn dir Ablenkung hilft, dann würde ich mir ein richtig spannendes Buch suchen und mir bewusst die Zeit des Stillens aussuchen, um darin zu lesen. Sozusagen als BelohnungSoviel zu den offensichtlichen, körperlichen Problemen. Hinzu kommt, und vermutlich ist es das größte Problem, dass mich das Stillen zunehmend seelisch belastet. In meiner Vergangenheit habe ich (vermutlich) Missbrauchserfahrungen gemacht, die auch zum Teil von mir therapeutisch aufgearbeitet wurden, aber eben noch nicht ganz verarbeitet sind, wodurch es im Alltag immer mal wieder zu Problemen kommt. Eines dieser Probleme ist das Stillen leider geworden. Es macht mich total wütend und aggressiv, vor allem wenn mein Sohn dann selber auch noch zappelt und tritt und boxt. Ich habe inzwischen schon versucht mich abzulenken (Lesen hilft, Fernsehen nicht). Wenn es schlimm wird, nehme ich irgendwas in die Hand, was ich drücken kann. VOr allem Nachts empfinde ich es als besonders schlimm. Dann fließen oft bei mir die Tränen. (Und das obwohl er nachts wirklich gut schläft und mir oft 5-6h Pause gönnt)
Bist du im Moment in therapeutischer Behandlung?
Sobald dein Kind vier Monate alt ist, kannst du - wenn es Zeichen der Beikostreife zeigt - anfangen gezielt einige Stillmahlzeiten durch Brei zu ersetzen, so dass du weniger häufig stillen musst. Da Milch (entweder Muttermilch oder Formula) im gesamten ersten Lebenshalbjahr Hauptnahrungsquelle sein sollte, kannst du ohne Pre leider nicht so schnell abstillen. Im zweiten Lebenshalbjahr sollten neben geeigneter Beikost auf jeden Fall noch Milch angeboten werden, d.h. wenn du deutlich vor dem ersten Geburtstag abstillen magst, sollte dein Baby auf jeden Fall noch Formula bekommen.Im Moment weiß ich nicht so recht weiter und sehne mich dem 5. Monat entgegen, wo es ja theoretisch möglich ist abzustillen. Gerade hier im FOrum traue ich es mich kaum zu schreiben, weil sich so viele Frauen das Stillen wünschen und es nicht klappt, aber ich glaube, dass es mir sehr gut tun würde recht zeitnah abzustillen oder zumindest 1-2 Mahlzeiten mit Brei zu ersetzen, um mir etwas mehr Luft zu verschaffen.
Du könntest mit Vollendung der ersten vier Lebensmonate bei beikostreife deines Babys die Abendmahlzeit durch Brei ersetzen. Nachts kannst du das Stillen schlecht durch Brei ersetzen, da müsstest du dann schon zu Flaschenmilch greifen.Mit Prenahrung und Flasche möchte ich ungern noch anfangen, weil ich es ja schon so weit geschafft habe. Wie funktioniert das denn generell mit dem Abstillen? Geht das Problemlos im 5. Monat? Wäre es auch möglich relativ schnell die Abend- oder Nachtmahlzeit zu ersetzen, da diese mich mit am meisten belastet?
Du brauchst kein schlechtes Gewissen haben. Jede Frau hat das Recht abzustillen bzw. das Stillen zu reduzieren, wenn sie das möchte. Und du hast deinem Kind schon sehr viel gegeben, dass du es bis jetzt voll gestillt hast, obwohl du mit dem Stillen soviel negatives verbindest. Und wir unterstützen dich auch gerne bei einem Abstillwunsch, egal wann und wie du das umsetzen möchtest.Ich weiß, dass Stillen für das Kind das Beste ist, deshalb bitte keine erhobenen Zeigefinger bezüglich des Abstillwunsches. Mir fällt das wirklich nicht leicht, das schlechte Gewissen schwingt mit
Das Zappeln ist relativ normal. Meine drei Kinder haben das alle gemacht (und machen es noch). Mal früher, mal später, mal mehr mal weniger. Ich glaube nicht, das sich dein Baby wegen deiner Gefühlslage so verhält.und ich bin trotzdem froh, es überhaupt bis hierhin geschafft zu haben. Gleichzeitig glaube ich, dass die negativen Gefühle, die mich beim Stillen beschleichen sich auch auf mein Kind übertragen (er vielleicht auch deshalb rumzappelt?) und ich deshalb glaube, dass ein (teilweises) Abstillen für uns langsam die bessere Entscheidung sein könnte.
Wir können bestimmt einiges an deiner Situation verbessern.
Ganz liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
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mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)
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Giggles
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Re: Stillfrust
VIelen Dank deidamaus für deine lieben Worte. Ich würde gern noch einiges an der Stillsituation verbessern, schließlich soll das Stillen ja etwas schönes sein.
AUslöser für den Milchstau waren vermutlich Stress, Wachstumsperioden mit zuerst viel Trinken und dann wieder weniger, in den Zeiten sind meine Brüste auch immer sehr voll und laufen schnell aus, und das Tragen im Tuch bereitet mir immer wieder Probleme an den Brüsten. Also alles in allem zu viel für die Brüste.
Die Nähe durch mein Baby belastet mich nicht. Tragen zum Beispiel finde ich sehr schön. Ich glaube das Problem ist eher das Ziehen und Ziepen an den Brüsten. Und das Gebunden-Sein, bzw das Gefühl den Bedürfnissen des Kindes ausgeliefert zu sein. Mich stört es zum Beispiel auch, wenn er im Familienbett schlafen möchte und ich aber gerade Platz brauche... Ich würde mir auch ein bisschen mehr Freiraum wünschen, sodass ich auch mal länger als 2h weggehen kann, das wäre aber nur ein positiver Nebeneffekt des Abstillens.
Hm, ja vielleicht ist er schon satt und will nur nuckeln, da bin ich mir eben immer unsicher, weil es oft so klingt als würde er noch trinken, aber vielleicht trinkt er auch nur ein paar Minuten, dann nuckelt er nur und dann trinkt er ab und zu noch einen Schluck, gibt es das auch?
Ich habe das mit dem Abdocken ausprobiert, das funktioniert auch tatsächlich, der Finger reicht ihm dann auch. Meine Angst davor ist nur, dass er dann noch öfter gestillt werden möchte, was ich gern vermeiden würde. Aber das kann ich vermutlich nur ausprobieren.
Das Wechseln der Brüste beim Stillen wegen des Ziepens hab ich probiert und hilft auch auf jeden Fall, bringt nur den Nachteil mit sich, dass meine Brüste dann beide zur Milchbildung angeregt sind und sehr voll werden, sodass ich dann wieder Gefahr laufe, dass sich da was staut. Würde sich das denn theoretisch einpegeln, wenn ich immer beide Brüste kurz anbiete?
Ein gutes Buch versuche ich immer in die Nähe meines Stillplatzes zu legen, manchmal vergesse ich es aber in der Eile, wenn er schreit.
Was heißt nochmal genau Beikostreife? Er guckt schon manchmal zu, wenn wir essen, aber vielleicht guckt er uns auch nur einfach an..
Habt ihr generell Infos im Forum zum Thema Abstillen, Beikostreife und -einführung?
Ich dachte, wenn man mit Brei anfängt, fällt das Stillen irgendwann nachst weg, weil es sättigender ist, stimmt das?
Irgendwie hatte ich mir das Thema Stillen, Beikost und Co. leichter vorgestellt und dachte auch, man könnte schneller von der Brust zur festen Nahrung, aber da steht mir wohl noch ein langer Weg bevor.
Vielen Dank nochmal für die hilfreichen Tipps
AUslöser für den Milchstau waren vermutlich Stress, Wachstumsperioden mit zuerst viel Trinken und dann wieder weniger, in den Zeiten sind meine Brüste auch immer sehr voll und laufen schnell aus, und das Tragen im Tuch bereitet mir immer wieder Probleme an den Brüsten. Also alles in allem zu viel für die Brüste.
Die Nähe durch mein Baby belastet mich nicht. Tragen zum Beispiel finde ich sehr schön. Ich glaube das Problem ist eher das Ziehen und Ziepen an den Brüsten. Und das Gebunden-Sein, bzw das Gefühl den Bedürfnissen des Kindes ausgeliefert zu sein. Mich stört es zum Beispiel auch, wenn er im Familienbett schlafen möchte und ich aber gerade Platz brauche... Ich würde mir auch ein bisschen mehr Freiraum wünschen, sodass ich auch mal länger als 2h weggehen kann, das wäre aber nur ein positiver Nebeneffekt des Abstillens.
Hm, ja vielleicht ist er schon satt und will nur nuckeln, da bin ich mir eben immer unsicher, weil es oft so klingt als würde er noch trinken, aber vielleicht trinkt er auch nur ein paar Minuten, dann nuckelt er nur und dann trinkt er ab und zu noch einen Schluck, gibt es das auch?
Ich habe das mit dem Abdocken ausprobiert, das funktioniert auch tatsächlich, der Finger reicht ihm dann auch. Meine Angst davor ist nur, dass er dann noch öfter gestillt werden möchte, was ich gern vermeiden würde. Aber das kann ich vermutlich nur ausprobieren.
Das Wechseln der Brüste beim Stillen wegen des Ziepens hab ich probiert und hilft auch auf jeden Fall, bringt nur den Nachteil mit sich, dass meine Brüste dann beide zur Milchbildung angeregt sind und sehr voll werden, sodass ich dann wieder Gefahr laufe, dass sich da was staut. Würde sich das denn theoretisch einpegeln, wenn ich immer beide Brüste kurz anbiete?
Ein gutes Buch versuche ich immer in die Nähe meines Stillplatzes zu legen, manchmal vergesse ich es aber in der Eile, wenn er schreit.
Was heißt nochmal genau Beikostreife? Er guckt schon manchmal zu, wenn wir essen, aber vielleicht guckt er uns auch nur einfach an..
Habt ihr generell Infos im Forum zum Thema Abstillen, Beikostreife und -einführung?
Ich dachte, wenn man mit Brei anfängt, fällt das Stillen irgendwann nachst weg, weil es sättigender ist, stimmt das?
Irgendwie hatte ich mir das Thema Stillen, Beikost und Co. leichter vorgestellt und dachte auch, man könnte schneller von der Brust zur festen Nahrung, aber da steht mir wohl noch ein langer Weg bevor.
Vielen Dank nochmal für die hilfreichen Tipps
Viele Grüße
Mit Tigger (03/15) und Frechi (11/18) unterwegs.
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Re: Stillfrust
Brei ist nicht sättigender als Muttermilch. Muttermilch ist sehr leicht verdaulich für den Babymagen und hat mehr Kalorien als Brei. Es ist einfach sehr schnell durchverdaut, deshalb hat das Baby einfach trotzdem bald wieder Hunger. Aber es muss Unmengen Brei futtern, um an die Kalorienmenge der MuMi ranzukommen.
Ich hab mir das alles auch einfacher vorgestellt bevor ich gestillt habe. Und jetzt, mit etwas Übung im Still-Mama-Sein finde ich Stillen das einfachste der Welt. Das wird mit der Zeit! Man gewöhnt sich sehr daran, finde ich. Auch wenn ich manchmal auch gerne mal einfach ein paar Stunden frei hätte, ich glaube das Gefühl darf man auch mal haben.
Ich hab mir das alles auch einfacher vorgestellt bevor ich gestillt habe. Und jetzt, mit etwas Übung im Still-Mama-Sein finde ich Stillen das einfachste der Welt. Das wird mit der Zeit! Man gewöhnt sich sehr daran, finde ich. Auch wenn ich manchmal auch gerne mal einfach ein paar Stunden frei hätte, ich glaube das Gefühl darf man auch mal haben.
Unterwegs mit dem großen Bruder (5/13), dem mittleren Bruder (12/14) und dem kleinen Flöckchen (3/17)
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IsabelAlt
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Re: Stillfrust
Zum Thema Beikostreife habe ich folgendes gelernt:
- Kind kann den Kopf alleine halten
- Stabilität im Rücken (sackt nicht mehr zusammen wenn man es hinsetzt)
- Zungenstoßreflex soll weg sein (ist weg wenn sie sich drehen können)
- Mehr Speichelfluss
- Können klar anzeigen, dass sie satt sind (Kopf weg drehen, Mund verschließen)
- Augen-Hand-Mund Koordination ist sicher
Mit der Beikost kann zwischen der 17 - 26 Lebenswoche begonnen werden.
Und was deinen Frust angeht kann ich das im Moment sehr gut nachvollziehen. Mein Sohn ist 13 Wochen und ich hatte in der 12ten Woche ähnliche Gefühle. Zum einen hat er sein Verhalten dahin gehend geändert, dass er deutlich häufiger in der Nacht kam (von 1-2x die Nacht auf fast schon stündlich), zum anderen hatte ich das Gefühl, vollkommen überfordert zu sein und dabei ist er an der Brust deutlich grober geworden. Er zieht und reißt an ihr als wäre meine Brust ein Stück Kaugummi.
Wenn du tatsächlich nicht mit der PreMilch beginnen möchtest dann wäre es wahrscheinlich wirklich eine gute Kompromisslösung, wenn du abpumpst und deinem Baby die Flasche gibst. Vielleicht übernimmt dein Mann ja auch mal eine Nachtschicht für dich damit du ausschlafen kannst. Du musst ja nicht jede Mahlzeit mit der Flasche füttern... vielleicht hilft euch einfach ein schöner Mittelweg zwischen stillen und Flasche. Es entspannt mindestens bei dir die Lage und du kannst selbst entscheiden ob du das "Theater" mit der Flasche nimmst oder dein Kind stillst. Vielleicht findest du ja auch auf diesem Weg wieder ein besseres Gefühl für die Zweisamkeit beim stillen.
Viele liebe Grüße
Isabel
- Kind kann den Kopf alleine halten
- Stabilität im Rücken (sackt nicht mehr zusammen wenn man es hinsetzt)
- Zungenstoßreflex soll weg sein (ist weg wenn sie sich drehen können)
- Mehr Speichelfluss
- Können klar anzeigen, dass sie satt sind (Kopf weg drehen, Mund verschließen)
- Augen-Hand-Mund Koordination ist sicher
Mit der Beikost kann zwischen der 17 - 26 Lebenswoche begonnen werden.
Und was deinen Frust angeht kann ich das im Moment sehr gut nachvollziehen. Mein Sohn ist 13 Wochen und ich hatte in der 12ten Woche ähnliche Gefühle. Zum einen hat er sein Verhalten dahin gehend geändert, dass er deutlich häufiger in der Nacht kam (von 1-2x die Nacht auf fast schon stündlich), zum anderen hatte ich das Gefühl, vollkommen überfordert zu sein und dabei ist er an der Brust deutlich grober geworden. Er zieht und reißt an ihr als wäre meine Brust ein Stück Kaugummi.
Wenn du tatsächlich nicht mit der PreMilch beginnen möchtest dann wäre es wahrscheinlich wirklich eine gute Kompromisslösung, wenn du abpumpst und deinem Baby die Flasche gibst. Vielleicht übernimmt dein Mann ja auch mal eine Nachtschicht für dich damit du ausschlafen kannst. Du musst ja nicht jede Mahlzeit mit der Flasche füttern... vielleicht hilft euch einfach ein schöner Mittelweg zwischen stillen und Flasche. Es entspannt mindestens bei dir die Lage und du kannst selbst entscheiden ob du das "Theater" mit der Flasche nimmst oder dein Kind stillst. Vielleicht findest du ja auch auf diesem Weg wieder ein besseres Gefühl für die Zweisamkeit beim stillen.
Viele liebe Grüße
Isabel
Isabel, 41 Jahre
Joshua, * 18.03.2015 und Jonah, * 10.03.2017
Geschwister aus erster Ehe meines Partners: Hannah und Frieda (6 1/2) und Luca (12)
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- deidamaus
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Re: Stillfrust
Ich finde, dass das Stillen mit steigendem Alter des Kindes entspannter wird. Bleib noch ein bisschen dabei, die anstrengenste Babyzeit ist bald vorbei. Die ersten paar Monate fand ich bei allen Kindern kräftezehrend.Giggles hat geschrieben:VIelen Dank deidamaus für deine lieben Worte. Ich würde gern noch einiges an der Stillsituation verbessern, schließlich soll das Stillen ja etwas schönes sein.
Wichtig ist, dass du an dich denkst und für dich sorgst. Schaffe dir kleine Ausweiten im Alltag.
- Gönne dir ein Bad, wenn dein Baby schläft,
- schicke Oma, Opa, Papa, Freundin mit deinem Baby spazieren und leg dich in der Zeit etwas hin (nicht putzen!)
- geh tagsüber oder abends ohne Baby weg, die Betreuungsperson kann abgepumpte Muttermilch per Becher oder Löffel in der Zeit füttern. Vielleicht gibt es ja eine Sportgruppe zu der du einmal die Woche gehen kannst
In welcher Bindeweise trägst du?AUslöser für den Milchstau waren vermutlich Stress, Wachstumsperioden mit zuerst viel Trinken und dann wieder weniger, in den Zeiten sind meine Brüste auch immer sehr voll und laufen schnell aus, und das Tragen im Tuch bereitet mir immer wieder Probleme an den Brüsten. Also alles in allem zu viel für die Brüste.
Wenn es zieht und zielt, dann dock dein Baby ruhig ab und leg es nochmal an. Du kannst auch ruhig die andere Seite nehmen. Trinkt dein Baby da nochmal ruhig, dann war es die richtige Wahl, wenn nicht, wieder abmachenDie Nähe durch mein Baby belastet mich nicht. Tragen zum Beispiel finde ich sehr schön. Ich glaube das Problem ist eher das Ziehen und Ziepen an den Brüsten.
Das kann ich so gut verstehen. Vor der Geburt meines ersten Kindes konnte ich mir das garnicht vorstellen, wie es ist, NIE "frei" zu haben. Man steht immer auf Abruf, da das Baby ja jederzeit aufwachen könnte, Hunger haben könnte, schreien könnte,....Und das Gebunden-Sein, bzw das Gefühl den Bedürfnissen des Kindes ausgeliefert zu sein.
Mir hat es sehr geholfen, regelmäßig ohne Kind wegzugehen. Mein Mann hat das prima gemacht, sie hat abgepumpte Mumi bekommen (aber irgendwann dann 3-4 h ohne Milch ausgehalten). Das war sehr wichtig für mich. Einfach mal raus und nicht auf Abruf bereit stehen.
Wie groß ist euer Bett? Ich bin gerne mit kleinem Baby in ein eigenes Doppelbett ausgezogen, dann hatte ich genug Platz. Wenn dir dein Baby zu sehr hinterher kommt, kann es helfen, es auf eine eigene etwas niedrigere Matratze zu legen. Der Höhenunterschied dient dann als Bremse. Schaue, dass du es dir bequem machst. Nächtliches Aufstehen ist sooo anstrengend. Wenn man das Baby nur zu sich ziehen oder sich selber nur kurz rüberrollen muss, ist das viel stressfreier. Und mit kleinen Babys muss man wirklich schauen, dass man sich das Schlafen so bequem wie möglich macht.Mich stört es zum Beispiel auch, wenn er im Familienbett schlafen möchte und ich aber gerade Platz brauche...
Dafür musst du nicht abstillen, sondern nur ein bisschen Milch abpumpen und jemanden haben, der auf das Kind aufpasst. Vollstillen ist kein Hinderungsgrund zum Weggehen. Gönne dir kleine Auszeiten, sie sind so wichtig.Ich würde mir auch ein bisschen mehr Freiraum wünschen, sodass ich auch mal länger als 2h weggehen kann, das wäre aber nur ein positiver Nebeneffekt des Abstillens.
Ja, klar.Hm, ja vielleicht ist er schon satt und will nur nuckeln, da bin ich mir eben immer unsicher, weil es oft so klingt als würde er noch trinken, aber vielleicht trinkt er auch nur ein paar Minuten, dann nuckelt er nur und dann trinkt er ab und zu noch einen Schluck, gibt es das auch?
Genau. Da hilft nur ausprobieren. Oder dann noch dir zweite Seite anbieten, vielleicht hält er dann auch länger als zwei Stunden aus.Ich habe das mit dem Abdocken ausprobiert, das funktioniert auch tatsächlich, der Finger reicht ihm dann auch. Meine Angst davor ist nur, dass er dann noch öfter gestillt werden möchte, was ich gern vermeiden würde. Aber das kann ich vermutlich nur ausprobieren.
Das pendelt sich im Normalfall ein. Eventuell reicht es auch, wenn du ihn kurz abmachst und an der gleichen Brust nochmal anlegst. Probiere es mal aus.Das Wechseln der Brüste beim Stillen wegen des Ziepens hab ich probiert und hilft auch auf jeden Fall, bringt nur den Nachteil mit sich, dass meine Brüste dann beide zur Milchbildung angeregt sind und sehr voll werden, sodass ich dann wieder Gefahr laufe, dass sich da was staut. Würde sich das denn theoretisch einpegeln, wenn ich immer beide Brüste kurz anbiete?
Ich habe immer das Smartphone in der Hosentasche gehabt, da konnte ich dann im SuT surfenEin gutes Buch versuche ich immer in die Nähe meines Stillplatzes zu legen, manchmal vergesse ich es aber in der Eile, wenn er schreit.
In derWas heißt nochmal genau Beikostreife? Er guckt schon manchmal zu, wenn wir essen, aber vielleicht guckt er uns auch nur einfach an..
Habt ihr generell Infos im Forum zum Thema Abstillen, Beikostreife und -einführung?
Linksammlung Stillwissen findest du ein paar Links zum Abstillen und hier einiges zum Thema Beikost Grundinfo Beikosteinführung. Schau da mal rein und dann kannst du offene Fragen einfach hier noch loswerden.
Nein, das stimmt leider nicht. Abendliches Brei füttern hat keinen Einfluss auf das Schlafverhslten des Babys. Brei hat im Normalfall auch weniger Kalorien als Mumi.Ich dachte, wenn man mit Brei anfängt, fällt das Stillen irgendwann nachst weg, weil es sättigender ist, stimmt das?
Du wirst sehen, die Zeit vergeht wie im Flug und auf einmal steht dein Kind vor dir und sagt: "Mama, Schokolade." [emoji38]Irgendwie hatte ich mir das Thema Stillen, Beikost und Co. leichter vorgestellt und dachte auch, man könnte schneller von der Brust zur festen Nahrung, aber da steht mir wohl noch ein langer Weg bevor.![]()
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
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Re: Stillfrust
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.IsabelAlt hat geschrieben: - Zungenstoßreflex soll weg sein (ist weg wenn sie sich drehen können)
Das Baby sollte mindestens vier Monate alt sein und mit einem halben Jahr sollte Beikost angeboten werden.Mit der Beikost kann zwischen der 17 - 26 Lebenswoche begonnen werden.
Flasche gebe kann die Stillbeziehung gefährden. Wenn man nicht zeitnah abstillen möchte, sollte stillfreundlich zugefüttert werden.Wenn du tatsächlich nicht mit der PreMilch beginnen möchtest dann wäre es wahrscheinlich wirklich eine gute Kompromisslösung, wenn du abpumpst und deinem Baby die Flasche gibst. Vielleicht übernimmt dein Mann ja auch mal eine Nachtschicht für dich damit du ausschlafen kannst. Du musst ja nicht jede Mahlzeit mit der Flasche füttern... vielleicht hilft euch einfach ein schöner Mittelweg zwischen stillen und Flasche.
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Re: Stillfrust
Ach, deidamaus, du hast sicher Recht, dass es leichter wird. Ich merke, dass ganz viel an Erwartungen hängt. Und ich hatte eben erwartet dass es mit drei Monaten schon deutlich entspannter und einfacher wird und dass das mit dem Abstillen und Brei geben usw leichter ist. Aber gut. Je mehr ich in das Thema einsteige, umso klarer wird mir, dass schnelles Abstillen auch nicht einfach und vielleicht auch nicht die optimale Wahl ist. Ich kämpfe mich jetzt also durch den vierten Monat, versuche das Stillen so angenehm wie möglich zu machen und mir immer wieder Auszeiten zu nehmen. Und dann schau ich mal wie es mit dem Brei klappt. Da mein Sohn sich schon jetzt aufzusetzen versucht, bin ich optimistisch, dass er vielleciht auch in Bezug auf Brei ein Frühstartet ist 
Sport würde ich sehr gern machen, aber ich habe noch eine zu bearbeitende Rectusdiastase, die mich ziemlich ausbremst. Schwimmen geht aber, das nehme ich mir vor, öfter zu machen!
Ich habe bis jetzt vor allem die Wickelkreuztrage genutzt, werde demnächst den einfachen Rucksack lernen, hoffe dass es dann mit den Brüsten besser wird und auch insgesamt leichter zu tragen.
Was die Unruhe an der Brust und auch das Ziehen in der Brust habe ich festgestellt, dass mein Sohn oft fertig ist und dann einfach schon mit Pupsen und Windel füllen beschäftigt ist und nur noch an der "leeren" Brust zieht. Ich docke ihn jetzt schneller ab und gebe ihm den Finger als Ersatz, das scheint erstmal zu funktionieren.
Und die Abstände werden gerade wieder länger, er pendelt sich auf 2,5 bis 3,0 ein, ich hoffe, er bleibt dabei
Letzte Nacht hat er allerdings mal wieder beschlossen 7h Pause zu machen.. An und für sich schön, aber jetzt quarke ich wieder,weil ich rote schmerzende Stellen habe *hmpf*
Ich empfinde es als angenehmer, mein Bett nachts für mich zu haben. Ab um 6 ist er meist wach, dann hole ich ihn rüber und wir kuscheln und schlafen noch ein bisschen nebeneinander, aber den Rest der Nacht stehe ich lieber auf und habe dafür mehr Platz im Bett. Er hat sein eigenes Bett auch sofort akzeptiert, deshalb denke ich,d as ist eine gut Lösung für uns.
Das mit dem Abpumpen traue ich mihc nicht so recht. Wann macht man das denn? Nach dem Stillen, wenn noch Milch übrig ist? Zwischen dem Stillen? Ich versuche meine Brüste immer so gut es geht nicht weiter zu stimulieren weil ich sowieso schon zu viel habe... Und dann einfach in den Kühlschrank? Und dann mit der Flasche? Oder muss es der Becher sein?
Vielen Dank für das Beantworten so vieler Fragen, es geht voran!
Sport würde ich sehr gern machen, aber ich habe noch eine zu bearbeitende Rectusdiastase, die mich ziemlich ausbremst. Schwimmen geht aber, das nehme ich mir vor, öfter zu machen!
Ich habe bis jetzt vor allem die Wickelkreuztrage genutzt, werde demnächst den einfachen Rucksack lernen, hoffe dass es dann mit den Brüsten besser wird und auch insgesamt leichter zu tragen.
Was die Unruhe an der Brust und auch das Ziehen in der Brust habe ich festgestellt, dass mein Sohn oft fertig ist und dann einfach schon mit Pupsen und Windel füllen beschäftigt ist und nur noch an der "leeren" Brust zieht. Ich docke ihn jetzt schneller ab und gebe ihm den Finger als Ersatz, das scheint erstmal zu funktionieren.
Und die Abstände werden gerade wieder länger, er pendelt sich auf 2,5 bis 3,0 ein, ich hoffe, er bleibt dabei
Letzte Nacht hat er allerdings mal wieder beschlossen 7h Pause zu machen.. An und für sich schön, aber jetzt quarke ich wieder,weil ich rote schmerzende Stellen habe *hmpf*
Ich empfinde es als angenehmer, mein Bett nachts für mich zu haben. Ab um 6 ist er meist wach, dann hole ich ihn rüber und wir kuscheln und schlafen noch ein bisschen nebeneinander, aber den Rest der Nacht stehe ich lieber auf und habe dafür mehr Platz im Bett. Er hat sein eigenes Bett auch sofort akzeptiert, deshalb denke ich,d as ist eine gut Lösung für uns.
Das mit dem Abpumpen traue ich mihc nicht so recht. Wann macht man das denn? Nach dem Stillen, wenn noch Milch übrig ist? Zwischen dem Stillen? Ich versuche meine Brüste immer so gut es geht nicht weiter zu stimulieren weil ich sowieso schon zu viel habe... Und dann einfach in den Kühlschrank? Und dann mit der Flasche? Oder muss es der Becher sein?
Vielen Dank für das Beantworten so vieler Fragen, es geht voran!
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Re: Stillfrust
Das kann ich sehr gut verstehen. Mir ging es bei meiner Großen genauso. Ich dachte, Babys schlafen ja 16 h am Tag, da kann ich ganz viel nebenher machen. Tja, sie hat mich dann eines Besseren belehrt. Mir hat damals der Besuch einer Stillgruppe sehr viel geholfen, da es den anderen Müttern genauso ging. Da war ich nämlich eine unter vielen, deren Kind ständig stillt, nur getragen werden will und nachts alle 1-2 h aufwacht.Giggles hat geschrieben:Ach, deidamaus, du hast sicher Recht, dass es leichter wird. Ich merke, dass ganz viel an Erwartungen hängt.
Bevor man nicht selber ein Baby hat, ist man sich garnicht bewusst, wie viel Zeit und Energie so ein kleines Wesen kostet. Und wenn die Kleinen dann größer sind, denkt man an die wunderschöne Babyzeit zurück. Trotz aller Anstrengung, der ständigen Müdigkeit und dem Gefühl, dass man zu nichts kommt, bleibt einem das erste Jahr (das viel zu schnell vorbeigeht) als etwas ganz besonderes in Erinnerung. In drei Monaten wird dein Baby sich umdrehen, etwas essen, eventuell schon robben oder krabbeln und sich eine Weile alleine mit etwas beschäftigen können. Und noch ein halbes Jahr später, kann es wahrscheinlich schon Mama sagen, die ersten Schritte machen und ganz beachtliche Mengen essen. Dann wirst du denken, wo ist mein kleines Baby hin.Und ich hatte eben erwartet dass es mit drei Monaten schon deutlich entspannter und einfacher wird und dass das mit dem Abstillen und Brei geben usw leichter ist. Aber gut. Je mehr ich in das Thema einsteige, umso klarer wird mir, dass schnelles Abstillen auch nicht einfach und vielleicht auch nicht die optimale Wahl ist.
Sehe es nicht als Kampf, sondern als Herausforderung an dich und deinen neuen Job: Mutter. Das muss erst gelernt werden und vor allem muss man sich klar machen, dass es wirklich ein Job ist, ein 24h-Job.Ich kämpfe mich jetzt also durch den vierten Monat,
Genau. Ich habe beim ersten Kind die Stillzeit zum Lesen genutzt. Endlich mal Zeit um einen dicken Roman zu verschlingen.versuche das Stillen so angenehm wie möglich zu machen
Und das ist sehr wichtig. Und wenn du nur abends mal eine Stunde mit einer Freundin spazieren gehst. Dafür brauchst du auch keine Milch abpumpen.und mir immer wieder Auszeiten zu nehmen.
Und bis dahin ist es nicht mehr lang. Vielleicht genießt du bis dahin auch das Stillen, so dass du garnicht gleich mit vier Monaten mit Brei starten willst.Und dann schau ich mal wie es mit dem Brei klappt. Da mein Sohn sich schon jetzt aufzusetzen versucht, bin ich optimistisch, dass er vielleciht auch in Bezug auf Brei ein Frühstartet ist![]()
Musst du operiert werden?Sport würde ich sehr gern machen, aber ich habe noch eine zu bearbeitende Rectusdiastase, die mich ziemlich ausbremst.
Das tut dir bestimmt gut.Schwimmen geht aber, das nehme ich mir vor, öfter zu machen!
Kennst du die Känguruhtrage?Ich habe bis jetzt vor allem die Wickelkreuztrage genutzt, werde demnächst den einfachen Rucksack lernen
Sehr typisch. Da winden sich die Babys so lange mit Brust im Mund bis alles draussen ist. Meine beiden Jungs habe ich dann abgehalten, dass hat gut geholfen.Was die Unruhe an der Brust und auch das Ziehen in der Brust habe ich festgestellt, dass mein Sohn oft fertig ist und dann einfach schon mit Pupsen und Windel füllen beschäftigt ist und nur noch an der "leeren" Brust zieht.
Das ist doch gut.Ich docke ihn jetzt schneller ab und gebe ihm den Finger als Ersatz, das scheint erstmal zu funktionieren.
Und die Abstände werden gerade wieder länger, er pendelt sich auf 2,5 bis 3,0 ein, ich hoffe, er bleibt dabei![]()
Kennst du unsere Tipps zu Milchstau?
Letzte Nacht hat er allerdings mal wieder beschlossen 7h Pause zu machen.. An und für sich schön, aber jetzt quarke ich wieder,weil ich rote schmerzende Stellen habe *hmpf*
Nachts ist die Schlaflösung für alle am Besten, mit der Mutter und Baby am meisten Schlaf bekommen. Wenn es so für euch passt, dann bleibt dabei.Ich empfinde es als angenehmer, mein Bett nachts für mich zu haben. Ab um 6 ist er meist wach, dann hole ich ihn rüber und wir kuscheln und schlafen noch ein bisschen nebeneinander, aber den Rest der Nacht stehe ich lieber auf und habe dafür mehr Platz im Bett. Er hat sein eigenes Bett auch sofort akzeptiert, deshalb denke ich,d as ist eine gut Lösung für uns.
Der Zeitpunkt zum Abpumpen ist ziemlich egal. Ob davor, danach oder dazwischen spielt kaum eine Rolle. Besonders nicht, wenn du nur ein bisschen Milch als Reserve haben willst, falls dein Baby in deiner Abwesenheit Hunger bekommt. Pumpe kleine Mengen ab (so 40-50ml), dann wird deine Milchbildung kaum angeregt.Das mit dem Abpumpen traue ich mihc nicht so recht. Wann macht man das denn? Nach dem Stillen, wenn noch Milch übrig ist? Zwischen dem Stillen? Ich versuche meine Brüste immer so gut es geht nicht weiter zu stimulieren weil ich sowieso schon zu viel habe...
Je nach Temperatur ist Muttermilch entsprechend lange haltbar:Und dann einfach in den Kühlschrank?
Bei 25°C: 4-6 Stunden
Bei 19-22°C: 10 Stunden
Bei 15°C: 24 Stunden
Im Kühlschrank (nicht in der Kühlschranktür!): 3 Tage; wenn 0-4°C gewährleistet sind, 5 (max.
Im Tiefkühlgerät (bei -19°C ): 6 Monate und länger
Becher ist sinnvoll. Eine Flasche kann zu Problemen führen. Es gibt aber auch genug Mütter, die ab und zu mal mit Flasche füttern lassen und es keine Probleme gibt. Es kann aber sein, dass dein Baby garnicht aus der Flasche trinken kann, da die Tricktechnik sich sehr stark von der Stilltechnik unterscheidet. Ich würde es erstmal mit einem Becher probieren, was mit etwas Übung meist gut klappt. So funktioniert es:Und dann mit der Flasche? Oder muss es der Becher sein?
Bechern bei Babys
Das freut mich sehr.Vielen Dank für das Beantworten so vieler Fragen, es geht voran!
Ganz liebe Grüße von deidamaus,
ModTeam-Stillberatung
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)
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