also banane ist definitiv exotisch und gilt ja als DAS babyobst (meine beiden assen banane erst mit deutlich ueber einem jahr..).
ich hab auch mit saeure nicht "aufgepasst" - meine kinder haben beide sehr saeurehaltige sachen nur wenig gegessen.
und avocados sind ja so ziemlich das babytauglichste, was man sich so vorstellen kann (sehr gute fette, feiner geschmack, klasse konsistenz - und selber loeffeln laesst es sich auch, weil es so freundlich am loeffel klebt ).
das wird wohl genetische gründe haben. man kann davon ausgehen, dass ein kind das in erster linie verträgt, was seine vorfahren gegessen haben, da ein mitteleuropäer mit unverträglichkeiten auf heimische früchte einfach einen evolutionären nachteil hat. über die jahrtausende wird sowas dann einfach "ausgesiebt". das ist jetzt sehr vereinfacht, aber geht wohl in die richtung.
die Große 03/2002 die Kleine 02/2012 getragene, gestillte, zuhause entbundene, bei mir schlafende Familientischesserin
“There's no way to be a perfect mother and a million ways to be a good one.”
Ich habe bei Kind 1 in einer Beikostberatung einen Zettel bekommen, auf dem stand, dass sich heimische Obst- und Gemüsesorten besonders gut eignen. Als Beispiele standen "Apfel, Birne und Banane" [emoji6]
Äh, das mit meinem "europäischen" Baby hatte ich scherzhaft gemeint, ich dachte, das wäre deutlich gewesen ... selbige haben ja eben die heimischen Früchte Avocado etc. hervorragendst vertragen ... soll ich es noch weiter aufdröseln? Auch das mit der kubanischen Freundin (die übrigens dort lebt, nicht hier ... ja, genau, dort ist Birne exotisch) ...
"heimisch" war gerade schon wieder ironisch ... ich lass es bleiben
"vertragen" ist ja kein einzelfall. ich denke wenn man 1000 kindern 1000 verschiedene obstsorten gibt wird sich heraus stellen, dass die sorten, die aus derselben gegend kommen wie die vorfahren, meistens besser vertragen werden. natürlich gibt es kinder, die alles essen können und natürlich gibt es obstsorten (zum beispiel banane) die unabhängig davon weltweit von den meisten vertragen werden.
es kann übrigens auch durchaus sein, dass "exotisches" obst auch deswegen schlechter vertragen wird, weil man es seltener isst.
die Große 03/2002 die Kleine 02/2012 getragene, gestillte, zuhause entbundene, bei mir schlafende Familientischesserin
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also mein baby ist europaeisch und lebt in europa und da wo es lebt, wachsen avocados. und sogar bananen. und orangen. und sachen, deren namen ich auf deutsch nicht weiss.
also selbst wenn ich eine allgemeine unzulaenglichkeit des merksatzes mit einkalkuliere, scheint es mir nicht einer der sinnvollsten zu sein.
Aaaaaah! Erst verschluckt das Tablet meine supitolle Antwort inkl. historischem Exkurs und tralala, und bei dem Getippe habe ich meinen Custard aus den Augen gelassen und jetzt ist er ausgeflockt. Das soll doch Eiscreme werden .... OT: was tun? ... hmm, schmecken tut die Masse ... mal schauen, ob ich ganz spontan *flöt* doch einen Flan mache oder doch das Eis versuche ... exotisch übrigens, da Vanilleeis
Mir ist gerade der Gedanke gekommen, dass vielleicht "heimisches" Obst besser vertragen wird, weil es nicht mir irgendwelchen Pestiziden und anderem Kram für eine weite Reise vorbereitet wurde. Also vielleicht verträgt ein Europäer in Deutschland keine Mango, in Thailand aber schon, weil sie dort weniger behandelt wurde und einen anderen Reifegrad hat. Ist jetzt aber nur Spekulation. Ich hab da keine Erfahrung und vertrage eigentlich auch alles.
Hm, hier wird viel konventionelles heimisches Obst produziert- ich glaube kaum, dass man das NOCH mehr spritzen könnte. Nicht umsonst sehen die Äpfel fast das ganze Jahr gleich gut aus.
Ein Bio Apfel aus Argentinien, der per Schiff importiert wird, hinterlässt einen kleineren "Fingerabdruck" als ein heimischer konventioneller Apfel.