Hallo,
ich hoffe, es geht euch wieder besser?
Hier zunächst mal die Fakten:
08.02. Geburt 3490 g (Hebamme, Hängewaage)
11.02. 3140 g (Hebi)
12.02. 3120 g (U2, Waage Kinderärztin)
14.02. 3140 g (Hebi), ab hier Einnahme Bockshornklee 3x4
15.02. 3140 g ab hier nur noch mit Apothekenwaage zu Hause (nicht geeicht), 10x stillen, 4x Pipi, 3x Stuhl, 40 ml Pre
16.02. 3140 g, 11x stillen, 6x Pipi, 4x Stuhl, 110 ml Pre
17.02. 3200 g, 10x stillen, 7x Pipi, 2x Stuhl, 100 ml Pre
18.02. 3270 g, 11x stillen, 9x Pipi, 4x Stuhl, 90 ml Pre
19.02. 3330 g, 10x stillen, 4x Pipi, 3x Stuhl, 90 ml Pre
20.02. 3290 g
Habe evtl. einen kleinen Messfehler gemacht. Ich wiege früh nur mit frischer Windel, habe deren Gewicht aber nicht abgezogen (Hebi schon). Die Babywaage zeigt auch keine Veränderung an, laut Küchenwaage macht das 20 g Unterschied. Soll ich die Werte korrigieren oder so weitermachen, da es am Verlauf ja nichts ändert?
Funktioniert mittlerweile WEchselstillen?
Naja, er ist zwar hin und wieder schon wacher, aber so richtig schlucken höre ich ihn eigentlich nur beim 1. Mal Anlegen pro Seite und auch nur ein paar Minuten. Wenn ich dann wechsle, nuckelt er eigentlich nur noch. Habe das Gefühl, dass da nicht so viel kommt
Die Bockshornkleesamenkapseln von Pandalis dosiert man normalerweise 3x3.
Habe gestern angefangen um 1 Kapsel/Tag zu reduzieren. Ab morgen dann 3x3.
Wenn er nach dem Stillen jetzt so zufrieden ist, ist es sehr gut.
Das war er letzte Woche, als er nicht zugenommen hat, ja leider auch. Daher meine große Verunsicherung.
Meine Euphorie von gestern ist auch wieder gebremst. Leider hatte ich gestern schon das Gefühl, dass der Tag nicht so doll war und entsprechend fühle ich mich durch das heutige Wiegeergebnis darin bestätigt. Ich weiß ja, keine Einzelwerte... Trotzdem merke ich, wie mein Gedankenkarussell schon wieder anläuft und meine anfängliche Gelassenheit schwindet. Der "Kontrollverlust" beim Stillen macht mich ganz unsicher, das war definitiv ein Vorteil der Flaschenfütterung beim Großen. Ich hoffe, ich kann jemals das nötige Selbstvertrauen aufbauen.
Unser Stillmanagement ist auch noch suboptimal, glaube ich. Die letzten Tage liefen in etwa so, dass ich den Kleinen fast immer wecken musste zum trinken. Dann waren wir ca. 1 Std. mit stillen, wickeln usw. beschäftigt und nach fast jeder Mahlzeit wollte er dann schlafen. Ich habe aber das Gefühl, dass ihm die eine Stunde Schlaf zwischen den Mahlzeiten zu wenig ist, so dass es immer schwieriger wird, ihn zum trinken zu motivieren. Nachts (ab Mitternacht gerechnet) kommt er auch gerade 1 Mal und dann wieder früh gegen 6-7 Uhr, wo ich ihn aber auch wecke. Ich weiß nicht, wie ich das Pensum aufrecht erhalten soll und 12 Mahlzeiten schaffen wir so auch nie. Und ich hab ja auch noch das große Kind, wo ich ab nächster Woche wohl auch wieder mehr selber machen muss (und eigentlich auch will).
Bevor ich mich hier ganz verzettel, ich habe mir 2 Ziele gesetzt, 1. durchhalten bis der Kleine sein Geburtsgewicht wieder erreicht hat und 2. uns die ersten 6-8 Wochen Zeit geben, damit sich das Stillen - in welcher Form auch immer - etablieren kann. Bis dahin muss ich versuchen, mein Gedankenkarussell und meine ewige Ungeduld in Schach zu halten. Schwierig heute, ich schiebe es mal auf die Hormone
