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Re: Lezithin bei Milchstau

Verfasst: 28.12.2014, 12:57
von Teazer
Das können zwei Sachen sein: entweder wirklich ein Körnchen oder verhärtete Haut nach einer Verletzung. Letzteres hatte ich über Wochen und es ging nur durch konsequentes Eincremen weg (jaja, auch Stillberaterinnen sind da manchmal nachlässig).

Re: Lezithin bei Milchstau

Verfasst: 28.12.2014, 13:40
von merle1
Wodurch entsteht so ein Körnchen? Tatsächlich nur durch Ernährung? Ich habe noch Purelan da. Bin mir zwar keiner Verletzung bewusst, ich habe ganz schöne Warzen. Aber wer weiss...



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Re: AW: Lezithin bei Milchstau

Verfasst: 28.12.2014, 14:23
von Teazer
merle1 hat geschrieben:Wodurch entsteht so ein Körnchen? Tatsächlich nur durch Ernährung?
Mir ist kein anderer Grund bekannt.
Ich habe noch Purelan da. Bin mir zwar keiner Verletzung bewusst, ich habe ganz schöne Warzen. Aber wer weiss...
Ein Häutchen wächst nur dann, wenn irgendwo eine Verletzung war. Daher bei Veranlagung entweder täglich inspizieren oder prophylaktisch cremen.

Re: Lezithin bei Milchstau

Verfasst: 28.12.2014, 15:22
von merle1
Ich danke dir Teazer.
Wenn es nun Körnchen sind, hat das für das Kind nachteilige Folgen? Ich dachte bisher, die Zusammensetzung der Milch ist nicht von der Ernährung der Mutter abhängig. Solange keine Mangelernährung besteht...
Ich versuche mal weniger Milch zu trinken.
Fleisch esse ich nicht viel, an Keksen versuche ich auch zu reduzieren.
Würdest du Lezithin probieren?
Wenn ja, wieviel und wie lange?

Re: Lezithin bei Milchstau

Verfasst: 28.12.2014, 15:27
von Teazer
Lecithin hat keine negativen Nebenwirkungen, schadet also nicht falls Du es unnötig nimmst. 1 EL sollten es täglich schon sein. Was steht denn auf der Packung? Natürlich sollten auch parallel die Fette in der Ernährung verbessert werden.

Die Milchzusammensetzung ist immer ähnlich, die Fettmenge über den Tag ist gleichbleibend. Aber die Fettzusammensetzung kann schon je nach Ernährungsweise variieren. Aber das schadet dem Baby nicht.

Re: Lezithin bei Milchstau

Verfasst: 28.12.2014, 15:40
von merle1
Wie ändert sich denn die Fettzusammensetzung?

Re: Lezithin bei Milchstau

Verfasst: 28.12.2014, 15:48
von merle1
Wenn ich es richtig verstanden habe, bekommt das Kind je nachdem mehr gesättigte bzw. ungesättigte Fettsäuren.
Ist es denn sicher nicht schädlich, wenn das Kind mehr ungesättigte Fettsäuren bekommt? Die gelten generell ja als nicht so gesund...
Du merkst es, ich bin total verunsichert...

Re: Lezithin bei Milchstau

Verfasst: 28.12.2014, 16:40
von Teazer
Deine Milch ist perfekt für die Bedürfnisse Deines Babys. Du musst Dir keine Gedanken darüber machen welche Fettzusammensetzung Deine Milch hat. Wenn Du Dich ausgewogen ernährst, dann passt auch die Fettzusammensetzung.

Das Problem hättest eher Du. Warum bei manchen Frauen die gesättigten Fette Milchstau verursachen, ist nicht geklärt. Andere Frauen haben mit der selben Ernährung keine Probleme. Und alle diese Mamas, egal ob mit oder ohne Milchstau, ernähren ihre Babys mit der besten Nahrung.

Re: Lezithin bei Milchstau

Verfasst: 28.12.2014, 17:23
von lii
(Ich bin sonst nur stille Mitleserin hier im Forum und habe schon sooo viel dadurch gelernt, aber da mich dieses Thema auch immer wieder betrifft oute ich mich mal kurz :))
Ich habe von Anfang an Probleme mit diesen Klümpchen. Anfangs mindestens einmal im Monat, inzwischen -nach 7 Monaten stillen - nur noch alle 2-3 Monate. Das komische dabei ist: ich bin Vegetarierin und ernähre mich fast vegan, also ich behaupte mal, dass ich wirklich wenig gesättigte Fettsäuren zu mir nehme.
Mittlerweile komme ich aber ganz gut zurecht damit. Ich untersuche meine Brustwarzen bei fast jedem Duschen genau und drücke die Knötchen heraus sobald ich sie sehe. Die Milchbläschen sind da deutlich komplizierter zu entfernen, aber das habe ich zum Glück bisher auch immer geschafft.

Re: Lezithin bei Milchstau

Verfasst: 28.12.2014, 17:43
von Teazer
Hallo Iii! :D

Wie ich schon schrieb: Es scheint Frauen zu geben, die damit reagieren, selbst wenn sie nicht mehr (oder gar weniger) gesättigte Fette essen als Frauen ohne diese Probleme. Bei ihnen kann dennoch eine Erhöhung der ungesättigten Abhilfe schaffen.