Hallo Kiwili,
wie geht es Dir inzwischen? Haben sich neue Werte ergeben bzw. hat jemand konkret nach Deinen Prolaktin-Werten geschaut und Dir genau erklärt, wir Dein Beschwerdebild damit zusammenhängt?
Dein Thread ging mir nach, darum wollte ich nachfragen.
Würdest Du denn unabhängig von Deinen gesundheitlichen Beschwerden sowieso langsam ans Abstillen denken wollen oder hängt das jetzt allein mit der Vermutung Deines Arztes zusammen, das Stillen könne evtl. Ursache Deiner Beschwerden sein?
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Wenn Du gern abstillen möchtest: Kennst Du schon den Thread "vorzeitiges Abstillen im 1. Lebensjahr" aus unserer
LINKSAMMLUNG STILLWISSEN? Dort findest Du hilfreiche Tipps zum Vorgehen
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Wenn Du eigentlich gern noch weitergestillt hättest, lohnt sich m.E. beim Arzt nachzuhaken und Dir anhand Deiner konkreten Werte erklären zu lassen, was der Arzt durch Abstillen zu verbessern hofft. Denn:
Ja, in den ersten Monaten der Stillzeit ist der Basis-Prolaktin-Spiegel erhöht, er sinkt dann aber während der Stillzeit kontinuierlich wieder, so dass nach 6-12 Monaten Stillzeit das Basisprolaktin wieder bei etwa 30 ng/ml liegt (was dem Pegel Nicht-Stillender entspricht).
Das merkt man auch daran, dass man irgendwann seine Tage wieder hat - der Prolaktinspiegel ist dann einfach nicht mehr hoch genug, um den Zyklus hormonell zu unterdrücken - und Du hast Deine Regel ja bereits wieder.
Es gibt dann nur noch Prolaktin-Peaks (kurzzeitiger Anstieg) während der Stillmahlzeiten selbst. Und auch Stress kann einen Einfluss haben - Prolaktin wird vermehrt bei starkem Stress ausgeschüttet.
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In der LINKSAMMLUNG findest Du auch einen Thread "Diät/Gewichtsreduktion in der Stillzeit". Wie schon gesagt wurde, ist dagegen nichts einzuwenden - im Gegenteil.
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Und ich muss noch ins Kernspin, inklusive Kontrastmittel und Beruhigungsmittel. Geht auch nicht wenn ich stille.
Deine behandelnden Ärzte können sich mit den Fachleuten bei
http://www.embryotox.de abstimmen - es gibt fast keine medizinischen Maßnahmen die bei geeigneter Auswahl der konkreten Medikamente in der STillzeit nicht möglich wären. Die Beipackzettel der entsprechenden Mittel sind hierfür KEINE geeignete Auskunftsquelle.
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Kiwili hat geschrieben:Also Brei will ich nicht füttern, ich will weiter BLW praktizieren. Also muss ich ja die Milch ersetzen.
Ob sich BLW mit Konzentration auf Fingerfood bei Formula-ernährten Kindern eignet oder ob es bei der Kombination "Beikost plus PRE" dann doch lieber der klassische Brei mit gezieltem Ersetzen der Mahlzeiten sein sollte, ist zumindest umstritten.
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Puksie hat geschrieben:Leider wird gerade bei der SD ziemlich viel falsch diagnostiziert.
Wenn dein TSH über 2 liegt, sollte man mal ein genaueres Auge darauf werfen. Frag doch einfach mal nach, wo er lag.
Dem möchte ich mich anschließen.
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Ich finde stillen schon praktisch, und auch wichtig.
Aber ich werde im Mai wieder arbeiten und da möchte ich dann nicht mehr stillen...
Es ist auch möglich außerhäusige Betreuung und Stillen eines Babys/Kleinkindes gut zu verbinden. Hier im Forum findest Du viele, in den verschiedensten Berufsfeldern (inklusive Schichtdiensten) tätige Mütter, die ihre Kleinkinder noch stillen.
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Egal, wie Du Dich entscheidest - Du findest hier auf jeden Fall Begleitung und Austausch, ob zum Abstillen oder Weiterstillen.
Alles Gute für Dich!
LG, blueberry