Endlich mal eine Rückmeldung von mir

. Wir haben in der letzten Zeit alles durch. Von durchgehenden 13 Stunden wach, bis stundenlangem Mittagsschlaf und troztdem früh schlafen. Aber die große Durcheinanderzeit scheint rum zu sein und wir haben uns wieder etwas eingespielt, vorallem scheint aber die "extreme" Phase rum zu sein.
Wir haben das Abends mit dem Buggy spazieren gehen eingeführt, dabei schläft er meistens ein und *toitoitoi* oft klappt das ins Bett legen dann auch recht gut, ohne das er groß wach wird oder lange zum wieder einschlafen braucht. Es hat in den letzten Tagen auch hin und wieder funktioniert wenn ich ihn auf dem Arm hatte und gesungen habe, selbst sich mit ihm hinlegen hat mal wieder geklappt. Aber ich muss zugeben dass ich diese Situation im Großen und Ganzen vorallem Abends vermeide. Wenn es nicht klappt dann bin ich sehr frustriert und genervt und das bringt momentan keinem etwas. Mir war vorallem wichtig, dass sich das ganze wieder entspannt. Keine Ahnung ob das erzieherisch Sinn- und Wertvoll ist. Aber als Alternative habe ich nur gesehen: sein Bett "ausbruchssicher" machen und ihn Abends reinstecken und solange durchhalten, bis er widerspruchslos einschläft. So haben es einige in meinem Bekanntenkreis gemacht (man frägt ja doch rum in der Hoffnung auf ein Patentrezept) und ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich es durchaus verstehen kann, das man irgendwann so handelt. Nur würde ich das nicht durchziehen weil ich nicht völlig dahinter stehe und dann brauch ich mit sowas auch nicht anfangen, find ich. Also haben wir es so gut es ging ausgesessen und mein Mann hat (endlich) mal etwas Eigenverantwortung übernommen und von sich aus das Buggy-Ritual eingeführt, weil ich einfach nicht mehr konnte und wollte und den Kleinen wegen mir bis Nachts um 3 hätte rumspringen lassen, da ich mir dachte, IRGENDWANN MUSS ER DOCH UMKIPPEN.
Das mein Mann das gemacht hat war für mich sehr entlastend, ich hab jetzt Abends nicht mehr diesen extremen Druck das alles an mir hängt und der Kleine wurde dadurch von mir auch etwas unabhängiger. Wenn mein Mann ihn in die Trage packen wollte, dann hat er Zeter und Mordio geschrieen und nur geheult inklusive "MamaMamaMamaMama", bis wir alle völlig genervt waren und aufgegeben haben. Beim Buggy ist es wiederum überhaupt kein Problem das mein Mann mit ihm laufen geht. Der Kleine winkt mir sogar noch zu und sagt Tschüß bevor es los geht - das verstehe mal einer. Da will m an dem Kind was Gutes tun und ihm Nähe geben und das legt sich lieber in den vorwärtsgedrehten Buggy - tja.... Es hat sich also wieder etwas entspannt Abends. Zum einen, weil wir unseren Abend umgestellt haben, zum anderen aber auch sicherlich weil diese ganz extreme Phase des nicht zur Ruhe kommens wieder vorbei ist.
Mittags ist es mal so mal so. Mittlerweile haben wir öfters Tage, an denen kein Mittagsschlaf gemacht wird, dafür andere, an denen einer statt findet und der dauert dann auch länger als ne halbe Stunde. Auf Abends hat das nur die Auswirkung, dass er mal früher mal später müde wird, aber nicht darauf, wie schnell er runter kommt und einschläft - und das ist für mich ja der Hauptpunkt. Ich weiß nicht ob das rüber kam. Die Uhrzeit ist mir nebensächlich, das schlimme war und ist dieses ewig nicht zur Ruhe kommen, wieder aufdrehen, sich nicht entspannen können. Mittlerweile hat sich rauskristallisiert das er Mittags schlecht schläft, je mehr wir Vormittags machen. An den Tagen an denen wir zur Spielgruppe gehen schläft er oft Mittags nicht mehr. Früher war das genau anders rum. Dafür ist er dann aber am Tag danach geschafft und ich kann davon ausgehen, dass er da schläft. Gestern waren wir außerplanmäßig frühstücken und er hat keinen Mittagsschlaf geschafft. Heute war Spielgruppe und er hat die letzten Wochen danach nie schlafen können: heute hat es ihn auf dem Heimweg dahingerafft und ich konnte ihn problemlos ins Bett legen. Und ich versuche mich damit einfach abzufinden. Dagegen ankämpfen bringt nur Frust.
Ach und es ist bei uns so wie bei Dir, Queenchen: jetzt wird gerade gezahnt wie wild! Ständig die Finger im Mund, er sabbert wie die Sau und er ist wieder genauso unleidig wie früher. Ich kann jetzt im Nachhinein viel seiner Unausgeglichenheit auf die Zähne schieben. Man merkt momentan täglich, wie sehr und ob er zahnt: wird gesabbert und auf den Fingern gekaut, dann ist er auch völlig mies drauf. Bleiben die Hände und das T-Shirt trocken, hat er gute Laune. Ich bin sehr erstaunt wie deutlich man das merkt. Er scheint ziemlich empfindlich zu reagieren, sobald sich etwas tut, was sich auch mit dem Schlafchaos zu den Entiwcklungsschubzeiten deckt. Ich hoffe einfach, dass die Abstände zwischen diesen Zeiten länger werden und es auch nicht mehr so ausgeprägt sein wird in Zukunft, weil keine so radikalen Umbrüche mehr stattfinden.
LG!