posy hat geschrieben:oh, meine liebe, lasse dich mal drücken!
mein mittlerer, den du ja kurz kennegelernt hast, ist da auch empfindlich. für ihn ist es sehr angenehm in unserer montessori-kita. die gruppe hat ganz klein angefangen, wächst bis oktober dann auf 18 kinder - aber am geräuschpegel merkt man nix: jedes kind ist so kozentriert bei seiner sache, toll. natürlich wird auch getobt, z.b. draußen, aber das ist dann anders.
ich finde es schlimm, wie eure zeit im philantow zuende geganen ist. ganz schön mies.
und die reaktionen der erzieherinnen finde ich auch nicht so toll. das berliner modell sieht ja vor, dass die eltern recht lang noch anwesend sind.
ach, mensch...
Ich danke dir!

dann ist das berliner modell aber nicht über seine grenze hinausgekommen

bis zu unserem dorf.
Wir hatten ja so ein glück mit der ersten kita, waldorfkita. Eine kleine gruppe von 18 kindern, zwei tolle liebevolle erzieherinnen, ein praktikant oder bufti ( wie heisst das?) dazu. Ein kleines haus mit garten, direkt am wald. kein typischer kitacharakter, eher sehr familiaer. Aber leider drängten sie auch schon nach einiger zeit, dass die kleine jetzt lernen müsse sich zu trennen usw. Das hats kaputt gemacht.
Sie war ja noch nie getrennt, weil wir jetzt nicht diese situation wie früher bei der grossen haben.
Die grosse war mit einem jahr in der kita, schlief bei oma schon mit einem halben jahr. Und das dann regelmässig.
Sie kannte es so und alles war gut für sie. Die kleine wird nichtmal für eine stunde allein irgendwo mit hingenommen. Von daher ist es eine komplett fremde situation für sie und bedarf einfach mehr zeit, denke ich.
Aber das verstehen die erzieher meist nicht, für sie bin ich ne glucke, die nicht vertrauen kann und vor allem nicht loslassen kann
Ich müsste fest sein und wissen was ich will. Und ich müsse loslassen lernen. Und ich....
Das nervt so. Ich will doch dass mein kind die chance hat diese erfahrungen in einer gruppe zu sammeln und sie ihr sozialverhalten austesten und staerken kann. Lernt kompromisse einzugehen usw. All das was hier zu hause ja eher nicht passiert. Aber ich will es nciht um jeden preis, sodass es mir egal ist, ob sie herzschmerzen dabei hat.
Sie hat mir mit ihren nicht einmal drei jahren im letzten jahr klar und deutlich gesagt "mama, ich will aber nicht da hin, ich will bei dir zu hause sein" . Tja, was soll ich darauf sagen? Ich muss ja nicht arbeiten gehen, sodass die notwendigkeit einer betreuung besteht. Ich sagte ihr, dass ich denke, dass das schön für sie ist, wenn sie mit den kindern spielen kann und sie so tolle sachen dort machen. Haben sie ja wirklch. Backtag usw. Sie liebt sowas. Aber sie antwortet " das ist aber nciht schön für mich,ich will bei dir sein."
Ich sollte besser lernen dieses zu akzeptieren,was mir unheimlich schwer fällt. Eine kita bzw fremdbetreuung gehört ja nun nicht unabdingbar in einen gesunden lebenslauf hinein. Ich glaube nur trotzdem, dass es ihr wirklich gut tun würde. wenn sie nur genug zeit bekommen würde, sich selbst von mir langsam zu verabschieden für kurze zeiträume.