Immer wieder viel zu viel Milch und Schmerzen
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CarpeDiem
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Re: Immer wieder viel zu viel Milch und Schmerzen
Annika liegt im Reich der Träume und meine brust fühlt sich herrlich weich an. habe heute ca. nach 4 bis 5 std die Seite gewechselt, immer wenn die getrunkende Seite sehr angenehm weich und "leer" sich angefühlt hat auch ne Zeit nachdem letzten stillen. Annika hat so schön ruhig getrunken. werde das so erstmal weiter führen und hoffen das es nun so bleibt.
am 14.02.2012 wurde Katharina H. I. mit 51cm und 3730g geliefert
am 11.12.2013 wurde Annika C. S. mit 52cm und 4270g geliefert
am 16.06.2015 wurde Friederike L. J. mit 52cm und 4105g geliefert
K: unendlich geliebt, stolze große Schwester, wird groß
A: unendlich geliebt, wird groß, stolze große Schwester
F: unendlich geliebt, gestillt, getragen, familiengebettet, macht uns komplett
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am 11.12.2013 wurde Annika C. S. mit 52cm und 4270g geliefert
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- blueberry
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Re: Immer wieder viel zu viel Milch und Schmerzen
Klingt prima! Ich drück die Daumen, dass Du Deine langfristige Lösung findest.CarpeDiem hat geschrieben:Annika liegt im Reich der Träume und meine brust fühlt sich herrlich weich an. habe heute ca. nach 4 bis 5 std die Seite gewechselt, immer wenn die getrunkende Seite sehr angenehm weich und "leer" sich angefühlt hat auch ne Zeit nachdem letzten stillen. Annika hat so schön ruhig getrunken. werde das so erstmal weiter führen und hoffen das es nun so bleibt.
LG, blueberry
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
- soda
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Re: Immer wieder viel zu viel Milch und Schmerzen
Hallo CarpeDiem,
über das Blockstillen kann ich nix sagen. Auch nicht über zuviel Milch. Bei uns passt es gut zusammen.
Aber: hin und wieder macht mein Töchterchen solche 'Übungen', dass sie ständig abdockt, sofort wieder sucht, leicht hysterisch quietscht, zuschnappt wenn ihr was in Reichweite gerät. Aber wehe man kommt ihr mit der selben Brust an der sie gerade war. Dann wird angedockt, abgedockt, angedockt und abgedockt und wieder von vorne. Gebe ich ihr die andere Seite, ist zwei Minuten Frieden und das alles geht von vorn los.
Zum ersten mal hat sie das gemacht, nachdem wir vollständig auf Stillhütchen verzichten konnten. Ich hab es nicht kapiert. Was will das Kind denn nur? Schreit herum, wirft den Kopf nach links und rechts, schnappt zu, lässt los. Brust "leer????" Nein. Kommt noch gut raus wenn ich drücke. Hm.
Dann hab ich so gedacht - lange getrunken hat sie, oft geschluckt auch. Milch läuft aus Mund und Nase raus, Baby nimmt auf einmal zu wie ein Sumo-Ringer.... vielleicht ist die satt und kann aber nicht aufhören? So wie ich wenn es um Schokolade geht.... eher kommt die mir aus den Ohren raus, bevor ich eine Packung nicht leer mache....
Also hab ich folgendes probiert: immer wenn das Gezackel losgeht, biete ich ihr EINMAL die andere Seite an. Wenn es dann so weiter läuft, höre ich sofort auf zu stillen und nehme sie auf den Arm oder singe ihr was vor oder zeige ihr ein Spielzeug. Sprich: ich lenke sie gezielt ab. Das führt bei uns zu einem zufriedenen Kind. Mache ich das nicht, brüllt sie sich in Rage.
Das soll jetzt nicht heißen daß ich ihr die Nahrung verweigere. Wir stillen sicher 10-12x täglich. Und ein Grundsatz gilt sowieso: egal wie lange der Abstand ist, sie darf jederzeit wieder ran, wenn spielen oder singen oder was auch immer nicht das richtige waren. Das kommt aber so gut wie gar nicht vor. Sie meldet sich nach einer gefühlsmäßig normalen Zeit wieder.
Clustern und Wechselstillen in dem Sinne wie es sinnvoll ist, also zur Steigerung der Milchmenge, brauchst du ja scheinbar nicht. Darum kann ich mir irgendwie nicht so recht vorstellen dass deine Tochter wirklich clustert? Warum sollte sie das tun?
Bei uns war in den ersten Wochen stundenlang Wechsel-Clustern wohl nötig, da ich wenig Milch hatte und durch die Stillhütchen auch sehr selten MSR hatte (spüre ihn gut und habe jetzt den Vergleich). Vielleicht hat meine Maus die Umstellung noch nicht so richtig verinnerlicht.
PS: unsere Babies sind fast gleich alt.
über das Blockstillen kann ich nix sagen. Auch nicht über zuviel Milch. Bei uns passt es gut zusammen.
Aber: hin und wieder macht mein Töchterchen solche 'Übungen', dass sie ständig abdockt, sofort wieder sucht, leicht hysterisch quietscht, zuschnappt wenn ihr was in Reichweite gerät. Aber wehe man kommt ihr mit der selben Brust an der sie gerade war. Dann wird angedockt, abgedockt, angedockt und abgedockt und wieder von vorne. Gebe ich ihr die andere Seite, ist zwei Minuten Frieden und das alles geht von vorn los.
Zum ersten mal hat sie das gemacht, nachdem wir vollständig auf Stillhütchen verzichten konnten. Ich hab es nicht kapiert. Was will das Kind denn nur? Schreit herum, wirft den Kopf nach links und rechts, schnappt zu, lässt los. Brust "leer????" Nein. Kommt noch gut raus wenn ich drücke. Hm.
Dann hab ich so gedacht - lange getrunken hat sie, oft geschluckt auch. Milch läuft aus Mund und Nase raus, Baby nimmt auf einmal zu wie ein Sumo-Ringer.... vielleicht ist die satt und kann aber nicht aufhören? So wie ich wenn es um Schokolade geht.... eher kommt die mir aus den Ohren raus, bevor ich eine Packung nicht leer mache....
Also hab ich folgendes probiert: immer wenn das Gezackel losgeht, biete ich ihr EINMAL die andere Seite an. Wenn es dann so weiter läuft, höre ich sofort auf zu stillen und nehme sie auf den Arm oder singe ihr was vor oder zeige ihr ein Spielzeug. Sprich: ich lenke sie gezielt ab. Das führt bei uns zu einem zufriedenen Kind. Mache ich das nicht, brüllt sie sich in Rage.
Das soll jetzt nicht heißen daß ich ihr die Nahrung verweigere. Wir stillen sicher 10-12x täglich. Und ein Grundsatz gilt sowieso: egal wie lange der Abstand ist, sie darf jederzeit wieder ran, wenn spielen oder singen oder was auch immer nicht das richtige waren. Das kommt aber so gut wie gar nicht vor. Sie meldet sich nach einer gefühlsmäßig normalen Zeit wieder.
Clustern und Wechselstillen in dem Sinne wie es sinnvoll ist, also zur Steigerung der Milchmenge, brauchst du ja scheinbar nicht. Darum kann ich mir irgendwie nicht so recht vorstellen dass deine Tochter wirklich clustert? Warum sollte sie das tun?
Bei uns war in den ersten Wochen stundenlang Wechsel-Clustern wohl nötig, da ich wenig Milch hatte und durch die Stillhütchen auch sehr selten MSR hatte (spüre ihn gut und habe jetzt den Vergleich). Vielleicht hat meine Maus die Umstellung noch nicht so richtig verinnerlicht.
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CarpeDiem
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Re: Immer wieder viel zu viel Milch und Schmerzen
Danke Tina für Deine Antwort. Im klassischen Sinn braucht sie das clustern wohl nur die seltenen Momenten wo sie die Milchmenge insgesamt erhöhen will wie letztens nach verstopfter Nase, da sie dort einige Zeit mies getrunken hat und dadurch nen Rückgang war der Milch.
Ab und an clustert sie weil sie etwas verarbeitet.
Einfach wieder einpacken und ablenken fällt mir in der Tat sehr schwer. Bei Katharina hatte ich arg zu kämpfen und in manchen Momenten blitzt das wieder auf, nachdem Motto, nicht das sie auf einmal nicht mehr gut zu nimmt oder so. Die Momente werden immer weniger und seltener. Annika nimmt von Anfang gut zu, ist auf dem besten Weg die 6.5kg Marke zu knacken. Also wirklich alles bestens.
Bisher fühlen sich die Brüste auch heute früh gut an, wenn das so in etwa bleibt wäre ich schon sehr froh. Also werde ich heute auch in Blöcken stillen.
Iphonitis, Autokorrektur kann für viel Gelächter sorgen.
Ab und an clustert sie weil sie etwas verarbeitet.
Einfach wieder einpacken und ablenken fällt mir in der Tat sehr schwer. Bei Katharina hatte ich arg zu kämpfen und in manchen Momenten blitzt das wieder auf, nachdem Motto, nicht das sie auf einmal nicht mehr gut zu nimmt oder so. Die Momente werden immer weniger und seltener. Annika nimmt von Anfang gut zu, ist auf dem besten Weg die 6.5kg Marke zu knacken. Also wirklich alles bestens.
Bisher fühlen sich die Brüste auch heute früh gut an, wenn das so in etwa bleibt wäre ich schon sehr froh. Also werde ich heute auch in Blöcken stillen.
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am 14.02.2012 wurde Katharina H. I. mit 51cm und 3730g geliefert
am 11.12.2013 wurde Annika C. S. mit 52cm und 4270g geliefert
am 16.06.2015 wurde Friederike L. J. mit 52cm und 4105g geliefert
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- blueberry
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Re: Immer wieder viel zu viel Milch und Schmerzen
Klingt, als seist Du auf einem guten Weg!
LG, blueberry
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CarpeDiem
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Re: Immer wieder viel zu viel Milch und Schmerzen
Ja das bin ich
gestern wieder in Blöcken gestillt und Annika nicht bei jedem Pieps angelegt. Das war wohl auch ein Fehler von mir, sie hat dann oft paar Schlucke genommen, aber wohl nicht echt gebraucht, ist aber doch ne Anfrage für entsprechende Milchbildung.
Das tollste ist, Annika trinkt viel viel ruhiger, keine Spur mehr von der vorherigen Hektik. Sie lässt sich mehr Zeit und genießt es richtig. Nachts hatte ich noch mal ziemlich volle Brüste, habe aber nur eine Seite gegeben und bin jetzt zum morgen erst gewechselt, nun sind sie sie wieder angenehm weich.
Wenn das so bleibt wäre das toll, den so war es vorher nicht selbst an Tagen mit normal Milch.
Danke Dir und Euch allen für die Tipps, gehöre wohl auch zu den Frauen die Blockstillen dauerhaft einfach machen müssen.
Iphonitis, Autokorrektur kann für viel Gelächter sorgen.
Das tollste ist, Annika trinkt viel viel ruhiger, keine Spur mehr von der vorherigen Hektik. Sie lässt sich mehr Zeit und genießt es richtig. Nachts hatte ich noch mal ziemlich volle Brüste, habe aber nur eine Seite gegeben und bin jetzt zum morgen erst gewechselt, nun sind sie sie wieder angenehm weich.
Wenn das so bleibt wäre das toll, den so war es vorher nicht selbst an Tagen mit normal Milch.
Danke Dir und Euch allen für die Tipps, gehöre wohl auch zu den Frauen die Blockstillen dauerhaft einfach machen müssen.
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- Sarafina
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Re: Immer wieder viel zu viel Milch und Schmerzen
Schön, daß es besser geht!
Kann aber sein, daß es gar nicht dauerhaft sein muß. Inzwischen bin ich vom Blockstillen weg und gebe eine Seite pro Mahlzeit (wenn es denn eine richtige Mahlzeit ist). Die Brust hat sich einfach eingependelt
Kann aber sein, daß es gar nicht dauerhaft sein muß. Inzwischen bin ich vom Blockstillen weg und gebe eine Seite pro Mahlzeit (wenn es denn eine richtige Mahlzeit ist). Die Brust hat sich einfach eingependelt
LG,
Sarafina mit 3 Kindern (2008, 2010 und 2013)
Es ist nur eine Phase..........*omm*
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CarpeDiem
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Re: Immer wieder viel zu viel Milch und Schmerzen
@sarafina
Bisher war es ja immer so, mit kürzeren Blöcken Milchmenge halbwegs in Griff bekommen, wieder normal eine Seite pro stillen dann gegeben ggf. hat sie noch bisschen geclustert und Milch wieder für viele viele Kinder da.
Woran hast Du es gemerkt das Du nun wieder je Mahlzeit eine Seite gehen kannst? Nur jeweils eine Seite hab ich direkt nach Milcheinschuss nur noch gegeben. Die Hebi die ich bei Annika hatte, hat auch gemeint, ich müsse aufpassen das es nicht viel zu viel wird. Bis dahin kannte ich das Phänomen so nicht und habe daher da bisschen nachgelesen erst. Und fest gestellt, dass es anfangs bei Katharina auch so war und das ein Teil der Probleme da ihren Ursprung hatten.
Iphonitis, Autokorrektur kann für viel Gelächter sorgen.
Bisher war es ja immer so, mit kürzeren Blöcken Milchmenge halbwegs in Griff bekommen, wieder normal eine Seite pro stillen dann gegeben ggf. hat sie noch bisschen geclustert und Milch wieder für viele viele Kinder da.
Woran hast Du es gemerkt das Du nun wieder je Mahlzeit eine Seite gehen kannst? Nur jeweils eine Seite hab ich direkt nach Milcheinschuss nur noch gegeben. Die Hebi die ich bei Annika hatte, hat auch gemeint, ich müsse aufpassen das es nicht viel zu viel wird. Bis dahin kannte ich das Phänomen so nicht und habe daher da bisschen nachgelesen erst. Und fest gestellt, dass es anfangs bei Katharina auch so war und das ein Teil der Probleme da ihren Ursprung hatten.
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- Sarafina
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Re: Immer wieder viel zu viel Milch und Schmerzen
Es fing eigentlich damit an, daß mein Zwerg wohl größere Mengen getrunken hat. Er wurde dann nach der Seite, die dran war, nicht ganz satt sondern ningelte weiter. Es dauerte eine Weile zu schnallen, daß ich vielleicht noch die andere Brust geben sollte.
Und so pendelte sich das nach und nach auf eine Brust pro Mahlzeit ein. (ich glaube, bei uns kam das um den 19 Wochen Schub oder so). Es kann aber immer noch vorkommen, daß er nur mal Vordermilch abtrinkt oder nur ein paar kräftige Züge macht. Dann gebe ich natürlich beim nächsten Mal wieder die gleiche Brust.
Bei uns war übrigens auch das Problem, daß ich den Kleinen bei jedem Pups angelegt habe, weil ich Milch loswerden wollte. Tatsächlich hat er damit mehr angeregt, als er sollte. Meine Brüste wurden praller und schmerzhafter und es war sehr unagenehm. Irgendwie hatte ich 2 Wochen am Stück Milchstau und meine Hebi war fast täglich da. Ich war so froh, als das endlich besser wurde! Hätte ich mal früher mit Blockstillen angefangen! Aber es war wie bei dir, man weiß nicht unbedingt, was los ist und wie man reagieren soll, es ist ja auch nicht bei Jedem gleich. Rückblickend wird einem IMMER einiges klar, in der Situation selbst wusste man es aber halt nicht und kann es nun auch nicht mehr ändern.

Bei uns war übrigens auch das Problem, daß ich den Kleinen bei jedem Pups angelegt habe, weil ich Milch loswerden wollte. Tatsächlich hat er damit mehr angeregt, als er sollte. Meine Brüste wurden praller und schmerzhafter und es war sehr unagenehm. Irgendwie hatte ich 2 Wochen am Stück Milchstau und meine Hebi war fast täglich da. Ich war so froh, als das endlich besser wurde! Hätte ich mal früher mit Blockstillen angefangen! Aber es war wie bei dir, man weiß nicht unbedingt, was los ist und wie man reagieren soll, es ist ja auch nicht bei Jedem gleich. Rückblickend wird einem IMMER einiges klar, in der Situation selbst wusste man es aber halt nicht und kann es nun auch nicht mehr ändern.
LG,
Sarafina mit 3 Kindern (2008, 2010 und 2013)
Es ist nur eine Phase..........*omm*
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- blueberry
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Re: Immer wieder viel zu viel Milch und Schmerzen
Liebe CarpeDiem,
Im Endeffekt läuft es darauf hinaus,
1. häufig genug zu stillen (keine Mindestabstände zwischen zwei Mahlzeiten) und dabei
2. nicht starr nach jedem Anlegen die Seite zu wechseln (also nicht "weil beim letzten Mal rechts dran war, stille ich jetzt mit links"), sondern zu schauen, ob die Brust wirklich merklich weicher geworden ist nach dem Stillen. Wenn die Mahlzeit dafür nicht lang, intensiv oder ausgiebig genug war, so dass die Brust nicht deutlich spürbar weich geworden ist, dann bietet man dieselbe Seite beim nächsten Stillen eben wieder (zuerst) an, bis sie sich "leer" und weich anfühlt.
Wenn die erste Seite gut "leer" und weich ist, spricht prinzipiell auch nichts dagegen, das Baby bei signalisiertem Bedarf noch an er zweiten Seite anzulegen, wenn es an der ersten Seite nicht mehr trinken mag, aber noch Hunger hat.
Du wirst merken, ob Du damit zurecht kommst (und gibst so Deinem Baby z.B. in Schubzeiten auch die Möglichkeit, die Milchmenge gezielt zu erhöhen) oder ob Du zum Blockstillen (vorübergehend oder dauerhaft) zurückkehren möchtest (und evtl. nur die Intervalle mit der Zeit verkürzt).
LG, blueberry
Blockstillen muss durchaus keine Dauereinrichtung sein. Bei vielen Mutter-Kind-Paaren spielt sich das Verhältnis von Angebot und Nachfrage nach einer gezielten Reduktion der Milchmenge nachhaltig ein, so dass man dann intuitiver an die Sache rangehen kann und Uhrzeiten und Intervalle wieder in den Hintergrund rücken dürfen.CarpeDiem hat geschrieben:@sarafina
Bisher war es ja immer so, mit kürzeren Blöcken Milchmenge halbwegs in Griff bekommen, wieder normal eine Seite pro stillen dann gegeben ggf. hat sie noch bisschen geclustert und Milch wieder für viele viele Kinder da.
Woran hast Du es gemerkt das Du nun wieder je Mahlzeit eine Seite gehen kannst?
Im Endeffekt läuft es darauf hinaus,
1. häufig genug zu stillen (keine Mindestabstände zwischen zwei Mahlzeiten) und dabei
2. nicht starr nach jedem Anlegen die Seite zu wechseln (also nicht "weil beim letzten Mal rechts dran war, stille ich jetzt mit links"), sondern zu schauen, ob die Brust wirklich merklich weicher geworden ist nach dem Stillen. Wenn die Mahlzeit dafür nicht lang, intensiv oder ausgiebig genug war, so dass die Brust nicht deutlich spürbar weich geworden ist, dann bietet man dieselbe Seite beim nächsten Stillen eben wieder (zuerst) an, bis sie sich "leer" und weich anfühlt.
Wenn die erste Seite gut "leer" und weich ist, spricht prinzipiell auch nichts dagegen, das Baby bei signalisiertem Bedarf noch an er zweiten Seite anzulegen, wenn es an der ersten Seite nicht mehr trinken mag, aber noch Hunger hat.
Du wirst merken, ob Du damit zurecht kommst (und gibst so Deinem Baby z.B. in Schubzeiten auch die Möglichkeit, die Milchmenge gezielt zu erhöhen) oder ob Du zum Blockstillen (vorübergehend oder dauerhaft) zurückkehren möchtest (und evtl. nur die Intervalle mit der Zeit verkürzt).
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