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Re: Zu wenig Beikostmahlzeiten?
Verfasst: 16.02.2014, 14:35
von Donnerkind
jusl hat geschrieben:Hallo donnerkind,
3 Beikostmahlzeiten zusätzlich zum Stillen nach Bedarf sind für ein 11 Monate altes Kind völlig OK. Wenn Dein Kind irgendwann gerne öfter/mehr essen möchte, wird es Dir das schon zeigen.
Eine gute bewährte Faustregel zu dem Thema lautet:
Ein Baby mit 7 Monaten sollte 1-2 Beikostmahlzeiten täglich angeboten bekommen, mit 8 Monaten 2-3, mit 9 Monaten 2-4 und mit 12 Monaten 3-5.
LG
Julia
Danke, Julia! Und wieder was gelernt!
Gerade eben habe ich ihm eine Nachmittagsmahlzeit angeboten, obwohl der Rest der Familie nicht mit am Tisch saß. Es gab Hirsekringel in Apfelmark gedippt und ungesüßten Zwieback mit Butter und ebenfalls Apfelmark. Schmeckte gut - uns beiden.

Hinterher hat er zum ersten Mal mehrere Schluck Wasser aus dem Becher getrunken. Eigentlich total normal für sein Alter, aber bisher war höchstens ein Schluck drin und Blubberspiele machen.

Re: Zu wenig Beikostmahlzeiten?
Verfasst: 16.02.2014, 14:43
von Donnerkind
Sakura hat geschrieben:
Und beide Kinder liiieeeben Kirschtomaten. Im Supermarkt muss ich in der Gemüseabteilung als erstes eine Packung Kirschtomaten kaufen, und bis wir an der Kasse sind, ist die halb leer. Brötchen und Kirschtomaten ist ja auch wieder die Kombi Getreide+Obst, wenn Dir die Kombi wichtig ist. (Ok, Tomaten sind kein Obst. Aber fast. Nennen wir sie Paradiesäpfel

). Gegen Gematsche unterwegs habe ich zwar immer ein Lätzchen mit, aber ... naja... Der Fußsack im Buggy ist waschbar, das Baby ist es auch. Tomatenflecken in Kleidung bleichen an der Sonne komplett raus, auch jetzt im Winter. So what.
Oha, Tomaten im Buggy... Nee, das würde ich gern vermeiden. Unser Junior hat es gern mal drauf, dass er sich mit bematschten Händen durch die Haare fährt. Und das dann alles wieder saubermachen... So viele Mützen kann er gar nicht haben.
Und NOCH versuche ich, ihm kein Essen im Kinderwagen anzubieten. Ein Mal hatte ich ihm schon in meiner Not (er war quengelig, wir konnten aber nicht sofort nach Hause, gestillt werden wollte er auch nicht) ein Brötchen gekauft. Irgendwie konnte er damit gar nichts anfangen im Wagen. Essen und Geschobenwerden passte für ihn offensichtlich nicht zusammen.