Huhu,
Also, ich habe nun sämtliches über den 19 Wochenschub gelesen und bin mir sicher: wir stecken drin.
Der beginnt ja teilweise schon in der 14. Woche und wir waren zumindest bei Beginn schon in der 15.
Also versuche ich nun tief durchzuatmen und mir zu sagen, dass ich das bei meiner Tochter auch geschafft habe und sie ein sehr tolles Mädel ist, das einfach selbst sehr unter diesen Schüben gelitten hat. Heute weiß ich, dass sie schüchtern und sensibel ist und vermutlich deshalb damit mehr zu kämpen hatte als manch anderes Baby.
Und mein Sohn scheint nun charakterlich ähnlich zu sein.
Mein Problem ist, dass ich perfekt sein möchte. Perfekte Hausfrau und Mutter, deren Kinder nie weinen müssen.. Haha..
Aber das geht einfach nicht und ich darf das Weinen nicht persönlich nehmen. Wenn ich es nicht schaffe ihn gleich zu beruhigen liegt das nicht an mir, sondern daran, dass er die neuen Erfahrungen zu verarbeiten hat.
Heute hat er 2x auf meinem Arm bitterlich angefangen zu weinen und schien vor irgendetwas Angst zu haben.
Der Schub hat damit begonnen, dass er plötzlich los geweint hat, als ich mit seiner trotzenden Schwester schimpfen musste und heute sind wir wieder beim eineinhalb-stündigen Stillrhythmus angekommen.
Leider brauche ich eigentlich recht viel Schlaf. Aber das muss ich nun auch einfach akzeptieren. Geht ja alles irgendwann vorbei. (Am Wochenende ist das alles immer leichter gesagt..)
Ich weiß nicht, was heute Nacht passiert ist, aber meine BWs tun heute weh.. Wird aber auch wieder vergehen. Lanolin hilft
Danke euch für die Anteilnahme und an alle Mitleidenden: wir schaffen das! Wir haben tolle Babys, die zu noch tolleren Kindern heranwachsen werden!