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Re: Extreme Unverträglichkeiten - abstillen/teils zufüttern?
Verfasst: 17.11.2013, 09:39
von honigtopf2010
Hallo,
ich finde nicht, dass du dich für irgendwas rechtfertigen musst. Ich hoffe, mein Post hat dir dazu keinen Anlass gegeben. Gute Besserung für euch!
Re: Extreme Unverträglichkeiten - abstillen/teils zufüttern?
Verfasst: 17.11.2013, 10:36
von baum
ich bin kein Profi-
aber ich denke Dein Kind wird Deine Milch am allerbesten vertragen!
MAn könnte noch eine LAktoseintolleranz testen-da kann man dann aber auch dem Kind dann die Enzyme geben und muss nicht abstilen.
Wichtig finde ich, dass du auch genug NAhrung zu Dir nimmst-das hilft ja keinem wenn du am Hungern bist-am wenigsten dem Kind, was ja von Dir die Milch bekommt.
Du musst dich hier nicht rechtfertigen, ich kann mir vorstellen, wie schrecklich es ist, einem Kind nicht helfen zu können.
Vieleicht helfen Sachen wie BAuchmassage mit Kümmelöl und Könerkissen etwas.
(Und was ich selber ganz intersant fand, ist das abhalten-ich hab mich hier im Forum mal drüber informiert-und war sehr erstaunt das mein Kleiner in diesem alter wirklich sein Geschäft gern NICHT in die Windel gamacht hat.)
Ich wünsch Euch gute BEsserung!!!
Re: Extreme Unverträglichkeiten - abstillen/teils zufüttern?
Verfasst: 17.11.2013, 11:52
von honigkuchenpferd
Hallo,
ich möchte Dir mal meine Erfahrung mit meiner Tochter , heute 8 Jahre schildern. Sie hat schon als ganz junger Säugling ähnliche Symptome gezeigt wie Dein Sohn, viel geweint, sich vor Schmerz gekrümmt alle 20 Minuten aufgewacht wegen Bauchweh (auch nachts!). Wir dachten zuerst an Koliken, dann kam mit 3 Monaten ein atopische Ekzem dazu. Der KiA meinte auf meinen Verdacht hin, dass eine Kuhmilchunvertraglichkeit ausgeschlossen sei, die Proteine gehen schließlich nicht in die Mumi über. Dann waren wir 3Monate in China komplett ohne Kuhmilch und siehe da, ich hatte ein komplett neues Baby! Der Beikoststart kam erst mit 11 Monaten, vorher hat sie verweigert, und auch dann hat sie nur wenig und ganz ausgewählt gegessen. Sie hat sich mit knapp 3 dann selber abgestillt. Ich wollte ihr keine Ersatzmilch geben, lieber habe ich auf Milch verzichtet. Heute hat sie leider immer noch Neurodermitis und viele Unverträglichkeiten (Weizen, Kuhmilch, Soja, Fisch, Ei, Nüsse, eben Proteine....). Und das hat auch nur ein alternativer Bluttest beim einem Anthroposophischen Arzt ergeben, die schulmedizinischen ergaben nichts.
Neurodermitis beginnt oft schon mit Symptomen an den Schleimhäuten, also auch der Darmschleimhaut. Bei uns kündigt sich ein Schub meist über Blähungen und Bauchweh an, bevor es sich auf der äußeren Haut zeigt. Gerade wenn es in Eurer Familie schon Unverträglichkeiten gibt, kann es schon sein, das dein Kleiner auch betroffen ist.
Vielleicht helfen dir unsere Erfahrungen ein bisschen. Jedenfalls kann ich deine Sorge um dein Kind gut verstehen und weiß auch, dass das große Schlafdefizit DaS Ganze nicht besser macht. Hör auf dein Gefühl, du kennst als Mama dein Kind am besten!
Re: Extreme Unverträglichkeiten - abstillen/teils zufüttern?
Verfasst: 17.11.2013, 14:40
von nido56
Nur kurz, ich wollte Dich nicht angreifen. nur zu bedenken geben, dass fuer ein Kind mit Kuhmilchunvertraeglichkeit fruehes Abstillen evtl. schwierig sein kann. und Dir Mut machen, deinen Speiseplan vorsichtig wiefer zu erweitern, weil du schriebst, dass du da inzwischen Probleme hast.
ich gebe auch eher ibu als paracetamol. Nur bei uns hilft das gegen vieles aber nicht gegen Bauchweh. Ich dachte das sei allgemein so.
nochmal entschuldigung. am handy kurz und buendig getippt klingt vieles anders als gemeint.
Re: Extreme Unverträglichkeiten - abstillen/teils zufüttern?
Verfasst: 17.11.2013, 15:30
von lunchen78
baum hat geschrieben:ich bin kein Profi-
aber ich denke Dein Kind wird Deine Milch am allerbesten vertragen!
MAn könnte noch eine LAktoseintolleranz testen-da kann man dann aber auch dem Kind dann die Enzyme geben und muss nicht abstilen.
Nur kurz: eine Laktoseintoleranz ist beim Säugling höchst unwahrscheinlich und würde dazu führen, dass das Baby die Muttermilch nie verträgt, egal, was sie zu sich genommen hat. Laktose ist immer in der Milch.
ǝuıluo ǝuoɥPı ɯǝp ʇıɯ
Re: Extreme Unverträglichkeiten - abstillen/teils zufüttern?
Verfasst: 17.11.2013, 16:06
von baum
ja die LAktose ist in der Muttermilch,
aber es würden ja dann bei einem mit Laktoseunverträglichkeit das Enzym zur Verarbeitung von Laktose fehlen,
(weshalb es bauchschmerzen gibt)
die Enzyme kann man aber so mitlerweile zuführen.
Und ja es ist selten, aber möglich....
Den Gentest dafü kann man mitlerweile als Abstrich machen.
Ich wollte ja auch nur aufführen, was mir so als Laie noch eingefallen ist, manchmal greift man ja nach jedem Strohhalm, wens dem BAby so schlecht geht...
Aber bei sowas wird der Kinderarzt bestimmt der beste Ansprechpatner sein!
Re: Extreme Unverträglichkeiten - abstillen/teils zufüttern?
Verfasst: 17.11.2013, 16:40
von Katha
LAKTOSEUnverträglichkeit ist nicht nur selten, sondern äußerst selten und wird meines Wissens nach beim Fersenbluttest mit abgeklärt (weil die daraus resultierende Krankheit ziemlich fatal verlaufen würde)
Die starken Unverträglichkeiten bei Milch kommen sonst durch das Eiweiß.
Re: Extreme Unverträglichkeiten - abstillen/teils zufüttern?
Verfasst: 17.11.2013, 17:10
von baum
http://de.wikipedia.org/wiki/Laktoseintoleranz
und wir haben einen Gentest machen lassen,wäre schön wenn es jetzt im NEugeborenscreening drin wäre, vor kurzer ZEit war er es noch nicht.
Re: Extreme Unverträglichkeiten - abstillen/teils zufüttern?
Verfasst: 17.11.2013, 18:00
von lunchen78
Galaktosämie ist beim Fersenbluttest dabei. Das ist schlimmer als LI, weil eben die Spaltprodukte der Laktose nicht vertragen werden
ǝuıluo ǝuoɥPı ɯǝp ʇıɯ
Re: Extreme Unverträglichkeiten - abstillen/teils zufüttern?
Verfasst: 17.11.2013, 18:28
von Katha
Sorry, dann habe ich das verwechselt