Dunkel ist bei uns, man sieht keinen mm weit

da wir nur Storen haben, keine Rolläden haben wir so einen verdunkelten Vorhang, da kommt kein bisschen Licht rein. Und so tun als ob wir schlafen tun wir schon meistens (bis halt doch ein "Head Knock" kommt). Das ist also auch "negativ" für uns
Die Fragen helfen bei meinem Sohn tatsächlich schon noch. Wir machen das z. B. beim Zähne putzen, es wird nachgeputzt, zwingend, er darf aber entscheiden wer es tut und dann klappt das auch ganz wunderbar. Wenn einer von uns es entscheidet (oder einer allein ist

) gibt's da grosses Theater.
Könnte also durchaus (noch) funktionieren. Heute bin ich aber erstmal alleine, da geht's nicht. Nur einschlafen begleiten darf sowieso nur ich, gerne Papa dazu aber ich bin ein "muss".
Pantley hab ich gelesen aber für uns keinen Weg darin gesehen. Er akzeptiert "Worte" von mir da nicht wirklich. Gordon hab ich schon gelesen, frag mich nur immer ob das wirklich funktioniert. Ich mache das ja eigentlich schon - nur ohne den Zeitabschnitt. Er darf stillen, dann weg von der Brust und beruhigen wegen Schreikrampf. Ich sehe nicht ganz wie wir und er das lernt zu akzeptieren... und ja, dafür braucht man einfach den nötigen Tritt in den Ar.. in der Nacht. Ich gebe zu ich bin da zu faul um Kämpfe konsequent auszustehen und da ist vielleicht auch ein Problem.
Links-rechts-gewackel-Stillen wird erst ermahnt und dann eben eine wieder eingepackt und dann muss er erst die andere leer trinken. Wenn er trotzdem weiter hampelt kommt auch die weg. Aber er ist wirklich EXTREM verzweifelt wenn er keine Brust bekommt. Er kreischt und brüllt in höchsten Lagen (und das tut er sonst wirklich nie, auch nicht wenn er sich weh tut oder so).
Ich meine, ich höre bei ihm mittlerweile schon gut raus ob er wirklich weint und wie "dringend" es ist. Wenn er am Tag mal was nicht kriegt oder nicht so läuft wie er will versucht er zu heulen (irgendwie niedlich

) aber man hört einfach, das ist nicht "echt". Dann gibt's eben noch das normale heulen, weh getan, will auf den Arm usw. und das wirklich panische wenn es nachts die Brust nicht gibt.
Wenn er aber so verzweifelt ist, was nehme ich ihm damit weg? Andrerseits ist er doch schon irgendwie alt genug auch ohne Brust "nur" mit Körperkontakt auch auszukommen?
Interessanterweise ist es an anderen Orten ganz anders. Wenn wir bei meinen Eltern sind legen wir uns abends ins Bett, er hält z. B. ein Nachtlicht und schläft "schnell" (ca. 20 Minuten) ein, ohne Brüllen, ohne Theater. Was stört ihn bei uns? Vllt. weil es wärmer ist, das können wir aber leider nicht ändern. Vielleicht weil er Oma einfach liebt, aber das kann ich auch schlecht ändern

Vielleicht weil er da den Tag durch wirklich 200 % Oma/Opa-Aufmerksamkeit hat? Das kann ich ihm alleine auch nicht bieten.
Gestern Abend ging es übrigens auch (plötzlich) problemlos, still.. und er durfte vorher eine ganze Weile mit Oma und Opa skypen. Das scheint kein Auslöser zu sein.
Ich hoffe es verbessert sich jetzt kontinuierlich. Ich werde mich am Riemen reissen und versuchen konsequenter zu sein. Ob ich nachts abstillen schon schaffe weiss ich nicht, ich glaub dafür ist es noch nicht schlimm genug. Evtl. im Urlaub wenn ich nachschlafen kann
Tomma, das hilft, danke
