Re: Vollzeit arbeiten - mal wieder
Verfasst: 08.11.2013, 20:40
Hallo Vemala,
wir sind gerade in einer ähnlichen Situation: Ich arbeite seit dieser Woche wieder (nicht Vollzeit, aber 80%), mein Baby ist 5,5 Monate alt, Beikost (BLW) gerade erst eingeführt und mein Mann ist jetzt zu Hause.
Als mein Arbeitsstart näher gerückt ist, ist mir die Flatter gegangen, weil mein Kleiner überhaupt keine Flasche genommen hat. Wir haben dann alles Mögliche ausprobiert, Becher, Softcup und Schnabeltasse. Immer ging es irgendwie, aber nie sonderlich viel. Zum Stillen treffen wollten wir uns eigentlich nicht, ähnlich wie bei euch nehme ich normalerweise das Auto und mein Mann braucht dann auch ca. 40 min zu mir. Zudem kann ich auch nicht direkt bei der Arbeit stillen, da ich erst an den Werksrand muss, das dauert auch nochmal 10 min mit dem Rad (dafür haben wir dort aber einen extra Still-Raum).
Am Montag gings dann los und der Vormittag war ganz okay. Der Kleine hat aus der Schnabeltasse getrunken. Ab mittags hat er aber nichts mehr genommen und um halb vier hat mein Mann angerufen, der Kleine war total außer sich, hungrig und ist dann apathisch eingeschlafen. Ich natürlich sofort heim und habe ihn gestillt. Ich habe den Eindruck, er trinkt mal ganz gerne was, aber wenn er Hunger hat, dann muss die Brust her.
Wir treffen uns jetzt halt doch in der Mittagspause zum Stillen, anders geht es gerade einfach nicht. Zusätzlich pumpe ich einmal morgens vor der Arbeit und einmal vormittags bei der Arbeit. Nachmittags bin ich jetzt immer relativ früh heimgegangen, durch die 80% ging das. Eigentlich wollte ich aber 4 Tage voll arbeiten und einen frei haben, da wollen wir irgendwie noch hin. Bisher läuft es so lala, manchmal nimmt der Kleine etwas Milch, manchmal scheint er auf mich zu warten (geht natürlich nicht in dem Alter und bei ganzen Tagen Arbeit). Heute hat er zum ersten Mal die Flasche genommen, ich hoffe, dabei bleibt es. Das wäre doch am einfachsten für meinen Mann. Er arbeitet da mit einer Thermosflasche mit heißem Wasser und einer Dose/Schüssel als Wasserbad zum Erwärmen. Außerdem habe ich auch das Gefühl, dass der Kleine die Beikostmenge ordentlich gesteigert hat. Kann aber sein, dass es einfach Zufall ist. Wir machen das ja noch nicht so lange.
Ich weiß nicht, ob dir das jetzt hilft, denn so toll läuft es noch nicht bei uns. Aber ich hoffe, es wird noch. Ich kann dir auch nur empfehlen, wenn es irgendwie möglich ist, die ersten Tage/Wochen weniger zu arbeiten, um die Abwesenheit nicht so lange zu haben. Ich habe immer gedacht, die Männer kriegen das hin und sie kriegen auch alles toll hin, aber das Füttern ist echt so ne Sache bei Babys, die vorher nur die Brust kannten.
wir sind gerade in einer ähnlichen Situation: Ich arbeite seit dieser Woche wieder (nicht Vollzeit, aber 80%), mein Baby ist 5,5 Monate alt, Beikost (BLW) gerade erst eingeführt und mein Mann ist jetzt zu Hause.
Als mein Arbeitsstart näher gerückt ist, ist mir die Flatter gegangen, weil mein Kleiner überhaupt keine Flasche genommen hat. Wir haben dann alles Mögliche ausprobiert, Becher, Softcup und Schnabeltasse. Immer ging es irgendwie, aber nie sonderlich viel. Zum Stillen treffen wollten wir uns eigentlich nicht, ähnlich wie bei euch nehme ich normalerweise das Auto und mein Mann braucht dann auch ca. 40 min zu mir. Zudem kann ich auch nicht direkt bei der Arbeit stillen, da ich erst an den Werksrand muss, das dauert auch nochmal 10 min mit dem Rad (dafür haben wir dort aber einen extra Still-Raum).
Am Montag gings dann los und der Vormittag war ganz okay. Der Kleine hat aus der Schnabeltasse getrunken. Ab mittags hat er aber nichts mehr genommen und um halb vier hat mein Mann angerufen, der Kleine war total außer sich, hungrig und ist dann apathisch eingeschlafen. Ich natürlich sofort heim und habe ihn gestillt. Ich habe den Eindruck, er trinkt mal ganz gerne was, aber wenn er Hunger hat, dann muss die Brust her.
Wir treffen uns jetzt halt doch in der Mittagspause zum Stillen, anders geht es gerade einfach nicht. Zusätzlich pumpe ich einmal morgens vor der Arbeit und einmal vormittags bei der Arbeit. Nachmittags bin ich jetzt immer relativ früh heimgegangen, durch die 80% ging das. Eigentlich wollte ich aber 4 Tage voll arbeiten und einen frei haben, da wollen wir irgendwie noch hin. Bisher läuft es so lala, manchmal nimmt der Kleine etwas Milch, manchmal scheint er auf mich zu warten (geht natürlich nicht in dem Alter und bei ganzen Tagen Arbeit). Heute hat er zum ersten Mal die Flasche genommen, ich hoffe, dabei bleibt es. Das wäre doch am einfachsten für meinen Mann. Er arbeitet da mit einer Thermosflasche mit heißem Wasser und einer Dose/Schüssel als Wasserbad zum Erwärmen. Außerdem habe ich auch das Gefühl, dass der Kleine die Beikostmenge ordentlich gesteigert hat. Kann aber sein, dass es einfach Zufall ist. Wir machen das ja noch nicht so lange.
Ich weiß nicht, ob dir das jetzt hilft, denn so toll läuft es noch nicht bei uns. Aber ich hoffe, es wird noch. Ich kann dir auch nur empfehlen, wenn es irgendwie möglich ist, die ersten Tage/Wochen weniger zu arbeiten, um die Abwesenheit nicht so lange zu haben. Ich habe immer gedacht, die Männer kriegen das hin und sie kriegen auch alles toll hin, aber das Füttern ist echt so ne Sache bei Babys, die vorher nur die Brust kannten.