zilpzalp hat geschrieben:ABER, so wie ich es verstanden hatte, hat sich dein Mann sowieso Pfannkuchen gemacht. Da könnt ihr eurem Kleinen ja schlecht sagen, dass er keine Pfannkuchen bekommt
Mein Mann machte sich Pfannkuchen für sich und die aß er, als wir im Schlafzimmer stillten und der Kleine beinahe einschlief. Ein paar bliebn übrig und die waren dann da und als der Kleine nun doch nicht einschlief und welche wollte, waren die schon da und da finde ich auch, dass es etwas unfair wäre zu sagen, nein, der Papa schon aber du nicht.
zilpzalp hat geschrieben:Ich vermute einfach mal, dass euer Kleiner eine Nachteule ist (und wenn ich eure Essenszeiten sehe, tippe ich mal, ihr auch

)
Ich denke auch, dass er eine Nachteule ist, mein Mann ists auch, ich bin eigentlich eher der Morgenmensch.
zilpzalp hat geschrieben:Ich versuche schon ihr die Wünsche zu erfüllen die gerade da sind. Und einen Wunsch nicht zu erfüllen, weil es ja schon so spät ist und MAN ja um die Zeit nichts besonderes mehr macht, finde ich nicht sinnvoll. Ich persönlich würde um 22 Uhr keine Farben mehr rausholen oder Kekse backen oder so,
So sehe ich das eigentlich auch. Ich erfülle um 22 Uhr aber zum Beispiel noch den Wunsch, dass er mit mir Lego spielen will und nicht alleine und ich gebe auch nicht vor, welches Buch wir ansehen und wie oft. Oder er darf sich aussuchen wo gestillt wird und ob im sitzen oder im liegen, denn ich denke, er muss sich auch wohl fühlen um entspannen zu können.
Ainoha hat geschrieben:ch würd es auch mal damit probieren, den Kleinen nicht ins Bett zu "zwingen", sondern ihm abends halt zu sagen, dass er aufbleiben darf, aber sich selbst beschäftigen muss. Und dass ihr abends auch ein bisschen Zeit für Euch braucht und deswegen nicht mit ihm spielen könnt. Und dann versuchen dabei einigermaßen konsequent zu bleiben. Mit dem Essen würd ich es so halten, dass es noch eine Kleinigkeit gibt, wenn er wirklich Hunger hat (eine Scheibe Brot, ein Apfel, etc.), aber es eben nicht noch mal eine Extramahlzeit gibt
Das ist eigentlich im Grunde eh so, wie wir es machen. Ins Bett gezwungen haben wir ihn nie, er steht doch gleich wieder auf und will irgendetwas tun. Und wir lassen ihn machen, aber zwischendurch kommt er dann und sagt "Mama/Papa tragen" oder will mit uns was zusammen spielen. Das Machen wir dann auch (als wenn es was sehr wildes ist, nicht). Das mit der Kleinigkeit zu essen werden wir nun auch so machen, das ist ein guter Vorschlag. Muss mein Mann eben auch drauf achten was er selbst wann isst
nido56 hat geschrieben:Wenn ich sehe, dass er müde wird, dann frage ich ihn, ob er ins Bett will.
Da ist meiner anders, der würde niemals ja sagen.
Sakura hat geschrieben:Du schreibst, du willst ein glückliches Kind. Das schließt aber nicht aus, dass ein Kind auch mal weint! Er muss doch auch mal traurig sein dürfen und seinem Frust auch mal ausdrücken dürfen. Das heißt doch nicht, dass er dann per es unglücklich ist.
Ja klar, das darf er auch und es gibt ohnehin oft Frust und Tränen, nur ich meine, ich möchte nicht, dass er weint und darüber einschläft und dann im Schlaf noch weiterschluchzt. Manchmal kommt das vor. Und dann fühlt r sich bestimmt ungeliebt und allein. Wenn er sich beruhigen kann vorher dann passts ja. Aber gerade das ist abends oft nicht sehr leicht, weil er schon so müde ist und sich das ganze dann hochschaukelt und er sich immer mehr reinsteigert. Deswegen versuche ich Frust am Abend von vornherein zu vermeiden.
Sakura hat geschrieben:Wenn du willst, dass dein Kind abends zu einer festen Zeit ins Bett geht, dann würde ich den Mittagsschlaf streichen
Das geht nicht. Er wird gestillt wann er möchte und das ist spätestens dann, wenn er müde ist (jetzt in letzter Zeit um Mittag, sonst spätestens wie schon geschrieben um 16 Uhr oder so) und dabei schläft er ein. Bloß, warum das abends nicht so klappt habe ich keine Ahnung...
Oder hättest du einen guten Tipp, wie ich den Mittagsschlaf streichen kann ohne ihm die Brust verweigern zu müssen? Das wär toll.
MaareMum hat geschrieben:ch bin der Meinung, dass ein Kind Regeln, Rituale und Strukturen braucht, um sich sicher und wohl zu fühlen, und dazu gehört auch ein "Nein".
Im Allgemeinen ist es nicht so, dass wir keine Regeln und Strukturen haben. Er darf nicht Süßkram essen so viel er will, er darf den Herd nicht anrühren und auch alles andere wo er sich selbst gefährdet darf er nicht. Er muss einen pulli anziehen wenn es kalt ist auch wenn er nicht will. Ich kaufe nicht alles was er haben möchte. Mit Büchern gehen wir sorgsam um. Abends wird von Papa oder Mama die Zähne geputzt statt nur selber. usw...
Es gibt so viele Dinge wo wir nein sagen müssen. Ich finde das sehr schwierig, einen guten Mittelweg zu finden, also wo mein Kind auch ein Mitspracherecht hat aber nicht zu viel aber auch wieder nicht zu wenig. Er soll wissen, dass er nicht weniger wert ist als Papa zum beispiel. Darum muss ich ihm seinen Willen auch lassen, denn meistens ist dieser Wille legitim und kollidiert nur mit Papas oder meinem Willen, was anderes zu tun, was gleichzeitig auch legitim sein kann. Das ist das schwierige, abzuwägen, wer nchgeben soll, wenn ein Mittel nicht möglich ist.
Jedenfalls, danke an euch alle. Mal sehen, wie es weitergeht.