Re: Stillproben
Verfasst: 23.10.2013, 09:01
Passt jetzt nicht ganz zur Ausgangsfrage aber ich wollte das gerne mal loswerden:
Nach der Geburt meines Sohnes (1998) mussten wir die gesamten 5 Tage, die wir im KH waren, zu JEDER Mahlzeit Stillproben machen. Das war Stress pur, für mich und für meinen Sohn. Er ist beim Stillen immer so schön eingeschlafen und wurde dann jedesmal wieder wach, wenn ich ihn auf die Waage gelegt habe
Auch sonst war das Wissen ums Stillen dort vorsichtig ausgedrückt eher gering
. Mindestens 3-Stunden-Abstände empfohlen, Babys waren in der Nacht nicht bei den Müttern, sondern in einem seperaten Zimmer und haben alle in den ersten Tagen Glykose-Lösung zugefüttert bekommen, natürlich per Flaschen. Man hat versucht meinem Sohn einen Schnuller aufzuwingen (hat aber nicht geklappt
) und und und. So im Nachhinein betrachtet und mit dem Wissen, das ich hier aus dem SUT habe, hatten wir eigentlich großes Glück, dass es bei uns mit dem Stillen trotzdem so gut geklappt hat. Lag vermutlich daran, dass mein Sohn ein absoluter Still-Junkie war. Aber das hätte durchaus auch anders kommen können, bei solcher "Beratung".
Nach der Geburt meiner Tochter 12 Jahre später im selben KH wurden keine Stillproben mehr verlangt, sondern nur noch einmal täglich Wiegen. Zumindest in diesem KH hat also in dieser Richtung durchaus ein Umdenken stattgefunden, GsD.
Nach der Geburt meines Sohnes (1998) mussten wir die gesamten 5 Tage, die wir im KH waren, zu JEDER Mahlzeit Stillproben machen. Das war Stress pur, für mich und für meinen Sohn. Er ist beim Stillen immer so schön eingeschlafen und wurde dann jedesmal wieder wach, wenn ich ihn auf die Waage gelegt habe
Nach der Geburt meiner Tochter 12 Jahre später im selben KH wurden keine Stillproben mehr verlangt, sondern nur noch einmal täglich Wiegen. Zumindest in diesem KH hat also in dieser Richtung durchaus ein Umdenken stattgefunden, GsD.