Geschrei, wenn er aufhören muss "zu spielen"

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bienenmeister
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Re: Geschrei, wenn er aufhören muss "zu spielen"

Beitrag von bienenmeister »

Ich schreibe heute Abend. ..

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eve
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Re: AW: Geschrei, wenn er aufhören muss "zu spielen"

Beitrag von eve »

Ich sehe meine Aufgabe ganz sicher auch nicht darin, jeglichen Frust von meinem Kind fern zu halten. Ich erfülle aber sehr gerne Wünsche, das mach ich für mich, für meinen Mann und selbstverständlich auch für mein Kind!

Und es gibt hier täglich Situationen, in denen mein Kind sein Tun unterbricht, weil ich es darum bitte, manchmal geht das sehr schnell, manchmal warte ich länger.
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eve
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Re: AW: Geschrei, wenn er aufhören muss "zu spielen"

Beitrag von eve »

Zum Spielplatz und dem Hunger: du könntest ein bisschen Obst oä mitnehmen, das dein Kind auf dem Heimweg essen kann. Dann hätte es lang genug gespielt und du hättest noch genug Zeit zu kochen, bis der Hunger wieder da ist. Wie wäre das?

Nautilus, deine auf mich sehr streng wirkende Aussage, dass bei euch NATÜRLICH NICHT zwei Stunden gebadet wird, wundert mich. Warum denn nicht? Was ist so verkehrt daran?
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EmiliasGini
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Re: Geschrei, wenn er aufhören muss "zu spielen"

Beitrag von EmiliasGini »

Eve, fühle dich bitte von meiner Aussage nicht irgendwie angegriffen. Mich interessiert wirklich, wie du es im täglichen Umgang händelst und umsetzt. Ich würde meinen Kindern gelegentlich auch gerne den Frust ersparen aufhören zu müssen, denke aber nicht dass das möglich ist.
Warum stehen deine Wünsche über seinen?
Ich finde dieser Satz klingt irgendwie angreifend. Es ist ja nun wirklich nicht so als würde das Kind hier im Spiel unterbrochen weil das ein spontaner, nicht begründeter Wunsch der Mutter war.
Vielmehr ist es doch so, dass ein Kind eben noch nicht den Verstand hat und Mütter das übernehmen MÜSSEN. Meine Kinder wünschen sich den ganzen Tag über wahnsinnig viele Sachen und kriegen das meiste davon nicht erfüllt. Wir haben zum Beispiel weder ein Raumschiff noch Hängebauchschweine (nur ein Pferd), es gibt nicht täglich Pizza und auch nicht Tütenweise Süßigkeiten.

Wir Mütter versuchen doch alle unseren Kindern Wünsche zu erfüllen. Hummel hat ja überhaupt nur mit dem Spiel begonnen, weil das der Wunsch des Sohnes war.
Und es gibt hier täglich Situationen, in denen mein Kind sein Tun unterbricht, weil ich es darum bitte, manchmal geht das sehr schnell, manchmal warte ich länger.
Um was für Tätigkeiten handelt es denn? Warum möchtest du, dass er unterbricht und wie gehst du damit um, wenn es eben länger dauert aber eigentlich ein Termin anstand?
Nautilus, deine auf mich sehr streng wirkende Aussage, dass bei euch NATÜRLICH NICHT zwei Stunden gebadet wird, wundert mich. Warum denn nicht? Was ist so verkehrt daran?
Hier wurde tatsächlich auch manchmal 2 Stunden gebadet aber das waren halt seltene Ausnahmen in denen das möglich war. Wärs nach dem Wunsch meines Sohnes gegangen hätten wir täglich 2 Stunden gebadet, nach Ansicht von Tochter 1 hätte sie noch nie gebadet.


Ich finde Wünsche erfüllt zu bekommen ist etwas besonderes und ein Geschenk. Etwas solange ohne Unterbrechung tun zu können ist ein Luxus der besonders tolle Tage ausmacht.
Ich denke, wenn man versucht das täglich herzustellen, dann verliert es an Wert und der Frust ist noch größer, wenn es dann irgendwann nicht mehr so ist.
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Re: Geschrei, wenn er aufhören muss "zu spielen"

Beitrag von sutnahpele »

:sling_doppel_1: Mein Kind liebt es, sich auf den Toilettendeckel zu stellen und im benachbarten Waschbecken zu planschen. Da er selbst die Badtür öffnen und hochklettern kann, haben wir eigenlich täglich Matschsituationen, manchmal auch 3, 4x. Wir versuchen, die Zeit im Bad sinnvoll zu nutzen, indem wir es putzen. In den allermeisten Fällen hat er so nach 10 Min. die Nase voll, manchmal dauerts auch wesentlich länger, aber in 95% aller Fälle hört er von alleine (nach einer für uns annehmbaren Matschdauer) auf. Mir ist schon öfter aufgefallen, dass wenn wir jegliche Erwartungshaltung zurücknehmen, wie lange etwas zu dauern hat, es meistens gar nicht so lange geht. Z.B. wenn ich mich innerlich locker gemacht habe und auch bereit bin, ihn 300x rutschen zu lassen, reichen ihm oft schon 10x. Wenn ich aber von Anfang an genervt bin und nur 5x rutschen zulassen möchte, weil ich noch Sache xy machen will, dann verengt sich meine Sicht auf seine Bedürfnisse und die Sache endet fast immer mit Geschrei. Da schone ich lieber meine Nerven und lass ihn machen.
Das gilt natürlich nur für alle aufschiebbaren Vorhaben wie kochen, putzen ect. Wenn ich einen wichtigen Termin habe, der mit seinen Spielvorhaben kollidert, dann unterbreche ich ihn.

EmiliasGini, ich bin nicht Eve, möchte aber trotzdem was dazu schreiben: Ich glaube, du verstehst "Wünsche" eher im Sinne von Geschenken, Eve vermutlich im Sinne von Bedürfnis.
Es geht hier ja darum, dass das Kind eine Handlung x weiterführen möchte, die Mutter die Handlung aber unterbinden möchte. Und da stellt sich doch die Frage, ob der Wunsch/das Bedürfnis der Mutter, die Handlung zu beenden, schwerer wiegt als der Wunsch/das Bedürfnis des Kindes, diese fortzuführen? Wenn ja, weshalb?
Ich persönlich finde, dass unsere Bedürfnisse grundsätzlich gleichrangig sind. Deswegen achte ich darauf, seine nicht permanent den meinen unterzuordnen (oder andersrum), sondern versuche, von der Situation und unseren Gefühlslagen abhängig, zu beurteilen, wer gerade das "größte Bedürfnis" hat und danach zu handeln. So kann es also sein, dass ihn am Montag eine halbe Stunde lang beim Matschen am Waschbecken beaufsichtige, das Matschen aber am Dienstag komplett unterbinde, weil ich schreckliche Kopfschmerzen habe und ihn daher nicht beaufsichtigen kann.
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bienenmeister
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Re: Geschrei, wenn er aufhören muss "zu spielen"

Beitrag von bienenmeister »

Eve, ich sehe das entschieden anders als du.

Es spricht ÜBERHAUPT NICHTS dagegen, fünf Stunden Baden zu gehen.


Oder - wie mein Sohn tatsächlich gestern - vier Stunden im Auto von Oma am Lenkrad zu spielen, ja richtig, von 13-17 Uhr. So sauber war meine Wohnung schon lange nicht mehr, mannomann, was man so schafft, wenn das Kind wegorganisiert ist :lol:

Aber, es spricht sehr wohl etwas dagegen, immer dann einfach nur JA zu sagen und dem Kind die Führung zu überlassen, wenn es die eigene Opferbereitschaft übersteigt. Das Kind hat ernsthafte Gründe, am Waschbecken zu spielen. Wenn ich darauf allerdings, aus ebenfalls ernstes Gründen auch, kein Interesse mehr daran habe, es spielen zu lassen und die Aufsicht dafür zu übernehmen, und es dennoch tue (zum Beispiel aus dem Grund, weil ich mein Kind nicht enttäschen möchte oder seine Tränen nicht aushalten kann), bürde ich meinem Kind die Verantwortung für meine wachsene Verärgerung auf. Wann immer ich als Mutter, meine eigenen Bedürfnisse dem Kind opfere, bürde ich dem Kind die Verantwortung dafür auf. Es ist ein ganz fauler Kompromiss, da ich bereitwillig meine eigene Integrität dem Kind opfere.

Ich selbst bin eine Ja Sager Mutter und mein Kind zeigt mir das schmerzlich jeden Tag auf. Er lässt sich durch gar nichts ablenken, ich habe das noch nicht einmal erlebt, dass er freiwillig vom Waschbecken abgerückt wäre, wenn ich ihm eine noch so schmackhafte Alternative angeboten habe. Nichtmal Pflaumeneis hat gewirkt. Aber ein ganz echtes "Nein, ich möchte jetzt nicht, dass du weiter am Waschbecken spielst und nehme dich jetzt mit ins Kinderzimmer." Das hat gewirkt. Das war echt, das kam von Herzen. Er hat geschrien und getobt, aber unserer Beziehung hat das nicht geschadet. Hingegen ich viele Male am Waschbecken stand und ich mich über ihn geärgert habe, weil ich selbst nun auch mal andere Dinge verrichten wollte (welcher Art auch immer!), hat es unserer Beziehung geschadet, weil ich mich durch dieses konfliktvermeidene Ja Sagen immer ins emotionale Aus geschossen habe, mich ausgelutscht und verbraucht gefühlt habe "Ich mache immer alles für euch, und abends tut mir der Rücken weh und ich habe nichts im Haushalt/ für mich geschafft!".

Mann und Kind mussten also mit diesem stummen Vorwurf leben. Und da habe ich mir "Nein aus Liebe" von Jesper Juul gekauft, gelesen und lege nun Mut zum Streit an den Tag. Hier gibt es täglich Knatsch wegen allem Möglichen. Aber wir sind alle bestrebt einander zu achten, und nein, die Bedürfnisse meines Kindes sind nicht immer nur wichtiger als meine! Gerade wenn man selbst dazu neigt, (wie ich es bei der Threaderstellerin vermute), dem Kind alle Wünsche erfüllen zu wollen, liegt die Gefahr nahe, sich selbst zu verlieren und sich nicht abzugrenzen. Aber genau das brauchen Kinder. Dass wir Erwachsene uns untereinander und auch den Kindern gegenüber abgrenzen, eigenverantwortlich handeln.
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nido56
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Re: Geschrei, wenn er aufhören muss "zu spielen"

Beitrag von nido56 »

bienenmeister, Deinen Beitrag finde ich super! Ich denke auch, man kann das Kind ruhig mal machen lassen, wenn es gerade so viel Spass hat, aber wenn das dazu fuehrt, dass man selbst total genervt ist, dann ist ein klares Wort oft die bessere Loesung.

Wahrscheinlich kommt es auch sehr darauf an, wie die Familie insgesamt organisiert ist. Wir arbeiten beide recht viel, da ist oft (leider) einfach die Zeit knapp und das Kind muss manchmal auch einfach "funktionieren", sprich sich in die Familiendynamik einfuegen. Meist klappt das ja auch ganz gut.

eve, den Snack auf dem Spielplatz gibt es schon. Der wirkt aber leider nur, bis wir zuhause sind. Ich glaube, er ist wenn es zu spaet wird, einfach muede und moechte, dass jetzt sofort der Abendablauf mit Essen, Baden, Buch, Stillen und Schlafen losgeht.
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Re: AW: Geschrei, wenn er aufhören muss "zu spielen"

Beitrag von Nautilus »

Weil ich a) im falschen Thread gelandet bin :roll: und an einen anderen Kontext dachte und b) mein Sohn unsere emofindliche Haut geerbt hat...:-|

Wir alle hier, sprich Eltern und Großeltern geben unserem Sohn wann immer möglich und das ist doch oft zum Glück die Gelegenheit, sich so lange mit seinen Favoriten zu beschäftigen wie er möchte. Das funktioniert in aller Kürze v allem weil: ich Teilzeit arbeite und wir beide auch viel von zuhause, die Großeltern im haus sind und Pensionäre (=viel Zeit der Betreuungspersonen) und wir zb auch im Arbeitszimmer eine Spielecke haben und er sich schon immer auch gut selbst beschäftigt

Gesendet von meinem GT-I9505 mit Tapatalk 2- daher wohl zu telegrammstilartig :roll:
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Re: Geschrei, wenn er aufhören muss "zu spielen"

Beitrag von bienenmeister »

aus "Was Familien trägt", Jesper Juul, Beltz Verlag, 6. Auflage, Seite 86f.
... Zum anderen ist die Eigenverantwortung eines der systemischsten Phänomene, die wir kennen. Systemisch bedeutet, dass sie in hohem Grad unser Paarverhältnis beeinflusst - unabhängig davon, ob wir sie übernehmen oder nicht .Je weniger wir zur Eigenverantwortung bereit sind, desto mehr Verantwortung bürden wir unserem Partner auf. Und je weniger Eltern zur Übernahme der Eigenverantwortung bereit sind (Anmerkung: Im besprochenen Falle die Eigenverantwortung, das Plantschen dann zu beenden, wenn es die Bereitschaft der Mutter übersteigt), desto stärker sind die Schuldgefühle der Kinder. Es ist also viel mehr als "unser eigenes Problem".

Wenn wir der Eigenverantwortung ausweichen, belastet dies immer die Familie als Ganzes, wohingegen Menschen mit ausgeprägter Eigenverantwortung immer auch ein Gewinn für die Gemeinschaft sind. Damit bleibt die individuelle, persönliche Verantwortung Teil der Vorraussetzung für echte soziale Mitverantwortung, die weit über Selbstaufopferung oder Wohltätigkeit hinausgeht.

Zu eves Vorschlag, sich zum Beispiel mit einer weiteren Person abzuwechseln, damit das Kind möglichst so lange baden oder plantschen kann, wie es gerne möchte, habe ich noch folgende Textstelle etwas weiter unten parat:
Einer der wichtigsten Unterschiede zwischen der sozialen und der Eigenverantwortung ist die Tatsache, dass soziale Verantwortung weitgehend delegiert werden kann. Dem schmutzigen Boden ist es egal, von wem er gewischt wird, und gebrochene Absprachen fallen ausschließlich auf den zurück, der sie bricht. Mit der Eigenverantwortung verhält es sich anders. Niemand nimmt sie mir ab. Wir können uns mitunter einbilden, dass andere für uns verantwortlich sind (bienenmeisters Beispiel: "Warum kommt mein Mann nicht früher nach Hause und passt auch mal am Waschbecken auf das Kind auf? Ich stehe schon seit einer Stunde hier und muss nachher das ganze Bad wischen / die Hausarbeit erlediegen, die ich nicht geschafft habe, und ich ärgere mich, dass ich nicht mit meiner Freundin telefonieren konnte" ---> Schuld ist also der Ehemann, warum ich entgegen meines Willens schon seit einer Stunde am Waschbecken stehe), aber das ist eine Illusion. Es ist praktisch unmöglich, die Verantwortung für einen anderen Menschen zu verwalten. (Woher hätte mein Mann auch wissen sollen, dass cih da von oben bis unten triefend am Waschbecken stehe? Es ist MEINE Verantwortung, meine eigenen Grenzen zu wahren und den Konflikt mit meinem Kind zu durchleben, statt darauf zu warten, von anderen "gerettet" zu werden).

Ich habe jetzt ganz bewusst, eigene und überspitzte Beispiele gewählt, um ganz eigenverantwortlich, haha, welch Witz!!! über mich zu sprechen.
Nein sagen, Grenzen setzen

Wenn wir versuchen, so authentisch und verantwortungsbewusst wie möglich zu sein, bedeutet dies, dass wir hin und wieder auch "Nein" zu anderen sagen müssen. Vieles deutet darauf hin, dass wir nur sehr ungern "nein" zu unseren Kindern sagen. (...) Meine Eltern (gemeint sind die Eltern des Autoren) und ihre Generation sagten immer "nein" - quasi sicherheitshalber. Ihr Unbehagen zeigte sich darin, dass ihr Nein oft einen unfreundlichen Ton hatte und sich in stehenden Wendungen äußerte wie "Ein Nein ist ein Nein und damit basta!" Oder: "Wenn ich nein sage, dann meine ich auch nein!". In den letzten zehn bis fünfzehn Jahren haben Eltern - vorallem in Nordeuropa - die entgegengesetzte Strategie gewählt. Sie sagen sicherheitshalber "ja". Doch beide Strategien belasten das Verhältnis zwischen Eltenr und Kindern gleichermaßen. Die Kinder der damaligen Zeit wuchsen mit dem Gefühl auf, etwas Unrechtmäßiges zu fordern, wenn sie ihre Bedürfnisse zum Ausdruck brachten. Die Kinder der heutigen Zeit wachsen mit der Illusion auf, dass ihnen alles zusteht, worauf sie Lust haben.
Selbe Quelle, Seite 98.
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nido56
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Re: Geschrei, wenn er aufhören muss "zu spielen"

Beitrag von nido56 »

Das gefaellt mir! Ich lese ja normalerweise keine Erziehungsratgeber, aber vielleicht sollte ich Juul doch mal eine Chance geben.
nido mit dem Piraten (01/2012)
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