Tauchen beim Babyschwimmen

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kyra76
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Re: Tauchen beim Babyschwimmen

Beitrag von kyra76 »

Hmm, naja bis zu 10 Monate nach der Geburt ist der wohl noch...( sagte jedenfalls undere "lehrerin")...haben zwei mit 10 Monaten dabei, da klappt das wohl auch noch.

Warum denn aber soll man es nicht machen?! Ich mein, wenn das Kind zeigt dass es das doof findet, dann ist das klar, dass man es lässt. Aber sonst!? Ich seh da irgendwie das Problem nicht.
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Solan
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Re: Tauchen beim Babyschwimmen

Beitrag von Solan »

Andere Quellen sagen, der Tauchreflex verschwindet schon deutlich früher. Für mich wäre das ein "auf gut Glück" tauchen. Da wäre mir das Risiko viel zu hoch. Reflexe sind in Notsituationen gut.
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Jägerin
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Re: Tauchen beim Babyschwimmen

Beitrag von Jägerin »

Solan hat geschrieben:Ich habs nicht gemacht. Eine Freundin von mir auch nicht. Mit der Meinung waren wir allein beim Babyschwimmen. ;)

Was hab ich denn davon das Kind unter Wasser zu drücken? :? Mir stellts da die Haare auf. Da sch* ich aufs Foto.
Ich habe jetzt mit drei Kindern das Babyschwimmen ab einem Alter von 6-8 Wochen durch. Getaucht habe ich mit allen, der Mittlere fand´s nicht so toll, da haben wir es dann gelassen.
Beim Kleinen jetzt war das völlig problemlos und er ist total entspannt, wenn er mal untergeht; er schluckt nie Wasser und ist richtig in seinem Element. Genauso war es mit der Großen, nur war ich da noch nicht so entspannt :mrgreen:

Und es stimmt, der Tauchreflex verschwindet irgendwann, aber unsere Kursleitung hat gesagt, die Kinder sind ja nicht doof, die atmen nicht unter Wasser. Vorausgesetzt natürlich,sie sind Wasser gewöhnt. Mit einem 1jährigen, der erst zweimal in seinem Leben im Wasser war, würde ich es wohl auch langsam angehen lassen.

Insgesamt finde ich es aber ganz wichtig, dass die Kinder die Erfahrung unter Wasser machen. Ich merke das gerade bei meinem Jüngstem, der ist so ein Quirl und stürzt sich von Mamas Arm ins Wasser.
Die Weiterführung beim Tauchen war bei uns, dass wir zusammen unter Wasser gehen und das Baby vom Boden aus loslassen. Das Kind soll dann durch den Auftrieb nach oben "schwimmen". Später (bei uns jetzt im DLRG), wenn die Kinder motorisch dazu in der Lage sind, wird ein "Seestern" geübt. D.h. die Kinder lernen sich im Wasser auf dem Rücken mit ausgestreckten Gliedmaßen und Körperspannung über Wasser zu halten. So können sie warten, bis ihnen jemand hilft.
LG
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Re: Tauchen beim Babyschwimmen

Beitrag von Fylu »

Hallo,

ich sehe auch keinen wirklichen Sinn dahinter. Ich nehme dem Kind so keine Angst mal unterzutauchen, ganz im Gegenteil, ich könnte so die Angst vor Wasser erst fördern. Mein Käfer hat Spass am Wasser, er mag es zu baden, er ist neugierig und ganz aufmerksam beim Schwimmen.
Wasser über dem Kopf findet er nun nicht schlimm, Wasser im Gesicht ist nun nichts, was er sich wünscht, aber wirklich schlimm findet er das auch nicht. Er hat Vertrauen zu mir, weiss ich halte ihn, ihm passiert nichts.
Bei der Vorübung hat er den Mund auch nicht wirklich geschlossen. Er hat die Zunge vorgewölbt und die zwischen den Lippen gehabt.

Zusätzlich bin ich noch auf 2 Beiträge gestossen, die mich darin bestärkt haben, dass ich das nicht machen will und es absolut sinnfrei ist, in meinen Augen.
Baby durch Tauchen beinahe ertrunken
Kritische Gedanken zum Tauchen
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MaareMum
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Re: AW: Tauchen beim Babyschwimmen

Beitrag von MaareMum »

Aus rein medizinischer Sicht finde ich das Baby Tauchen völlig unsinnig und reine Elternbespaßung:
- Man weiß nicht, wann der Reflex weg geht (der kann auch schon mit 4-6 Monaten weg sein!)
- da es ein Reflex ist, lernen Kinder deswegen nicht besser/schneller tauchen und schwimmen.
- wenn doch Wasser eingeatmet wird, kann es zu lebensbedrohlichen Situationen durch Laryngospasmus/Bronchospasmus (und allein dieser Grund reicht mir völlig aus, dass ich mein Kind nie absichtlich tunken würde).
- es ist völlig egal, ob die Eltern mit untertauchen, das ändert an diesen Punkten gar nichts
- ggf. entwickelt sich eher Angst vor Wasser
- dass Wasser im Gesicht nicht schlimm ist, kann man auch einfach mit Wasser über den Kopf gießen trainieren, dafür muss man das Kind nicht tauchen.


***kurz und knapp vom Handy***
Gruß, MaareMum
mit dem Großkind (2011) an der Hand und dem Kleinkind (2014) im Tuch
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Re: AW: Tauchen beim Babyschwimmen

Beitrag von Solan »

Danke Maare, genau so sehe ich das auch.

Aber jeder muss das für sich selbst entscheiden, ob man das machen möchte.
Samama
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Re: Tauchen beim Babyschwimmen

Beitrag von Samama »

Ich finde auch dass es eher Elternbespaßung ist. Bei uns hat das die "Lehrerin" gemacht, mit den Kleinen. Ich war zwar skeptisch und hätte es wahrscheinlich nicht gemacht, aber die Lehrerin hat ihn einfach untergetaucht, ich dachte sie täuscht wie bei den letzten Malen nur an. Das fand ich dann nicht so toll, aber mein Kleiner hat sich nicht dran gestört, also weder geweint noch gelacht. Nochmal würde ich es aber nicht machen.
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Jägerin
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Re: Tauchen beim Babyschwimmen

Beitrag von Jägerin »

Samama hat geschrieben:Ich finde auch dass es eher Elternbespaßung ist. Bei uns hat das die "Lehrerin" gemacht, mit den Kleinen. Ich war zwar skeptisch und hätte es wahrscheinlich nicht gemacht, aber die Lehrerin hat ihn einfach untergetaucht, ich dachte sie täuscht wie bei den letzten Malen nur an. Das fand ich dann nicht so toll, aber mein Kleiner hat sich nicht dran gestört, also weder geweint noch gelacht. Nochmal würde ich es aber nicht machen.
Oh, das finde ich ja schon wieder übergriffig. Da wäre ich ziemlich sauer gewesen, auch wenn ich nichts gegen das Tauchen habe. Aber was und wann mit meinem Kind passiert, entscheide immer noch ich.
Hat die das denn gar nicht vorher gesagt, was sie vorhat?
LG
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Solan
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Re: Tauchen beim Babyschwimmen

Beitrag von Solan »

Danke, du drückst dich sachlich aus. Ich habe meinen Kommentar darauf nicht abgeschickt, denn ich glaube ich hätte ihr nen Haken gegeben. :evil:
Samama
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Re: Tauchen beim Babyschwimmen

Beitrag von Samama »

Entschuldigt, habe leider eure Antworten nicht gesehen. Jaaaa, sehr heikle Situation, da ich mich auch extrem zurückhalten musste, ihr nicht auch direkt mal ihren Kopf unter Wasser zu halten, für eine angemessene Reaktion war ich ehrlich gesagt in dem Moment weder schlagfertig genug, noch überhaupt in der Lage, da ich erst mal erschrocken war und mich natürlich um mein Baby gekümmert habe, dem es wie gesagt nichts ausmachte. Die Leiterin des Kurses hat das einfach übergangen. Ich war auch sehr verärgert und auch enttäuscht, dass sie das nicht vorher mit mir abgestimmt hat. Von da an war ich verständlicherweise ihr gegenüber nicht mehr sonderlich aufgeschlossen und dass ich mein Kind aus der Hand gebe ist mir seit dem nicht mehr passiert und wird sicher auch nicht wieder vorkommen. Da das die letzte Stunde war, habe ich es auch seinlassen sie nochmal darauf anzusprechen.
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