Ach Mensch...
Moderator: Giraeffchen
- Heidisdottir
- hat viel zu erzählen
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- Registriert: 10.10.2012, 21:49
Re: Ach Mensch...
Hallo,
zu den nächtlichen Wachphasen: wir haben hier tatsächlich immer kapituliert. Einer von uns beiden ist dann mit dem Zwerg ins Kinderzimmer gegangen und hat sich dort mit ihm hingelegt. Also der Zwerg lag natürlich nicht, aber ich oder mein Freund haben dort eine weiche Unterlage und eine Decke. Der Zwerg hat dann im Idealfall das komplette Zimmer auseinander genommen, während wir einigermaßen schlummern konnten. Wir haben ihm nie einen Spielanreiz gegeben und auch die Beleuchtung gedimmt gehalten.
Aber es gab einfach keine Alternative. Er fand nicht zurück in den Schlaf. Nicht durch liegen bleiben und Auch durch ewiges Herumtragen nicht. Als wir das eingesehen hatten, haben wir uns halt entspannt und sind im Falle einer Wachphase gleich ins Kinderzimmer gezogen.
Es war aber auch nur eine Phase von - ich weiß nicht - vielleicht zwei Monaten insgesamt? Wahrscheinlich sogar weniger und auch nicht jede Nacht. Mal waren die Zähne schuld, mal haben wir keinen Sündenbock ausmachen können.
Mehr kann ich leider auch nicht beitragen. Ich hab auch einige Nächte hinter mir, in denen ich dauergestillt habe. Aber bei mir waren die Phasen nie so lang.
Jetzt mit knapp 1,5 Jahren läuft es übrigens besser. Was bedeutet, dass er nachts nicht mehr ganz wach wird. Nichts anderes. Trotzdem würde ich auf die Frage, ob der Zwerg denn durchschläft, nie pauschal "nein" sagen. Die Frage an sich suggeriert schon immer, dass alles andere nicht die Norm ist. Auf so ein Urteil hab ich gar keine Lust. Wir haben eine Schlafphase von vielleicht 1 - 3 Uhr, maximal 4 Uhr. Davor und danach ist alles drin. Von 1x aufwachen, bis alle halbe Stunde aufwachen.
Und auch ich genieße es, mal 2 oder 3 Stunden ohne den Zwerg im Bett zu schlafen. Bei uns klappt das auch ganz gut. Weint denn dein Kind auch beim Papa, wenn der sich morgens nach dem Aufstehen um sie kümmern würde?
Liebe Grüße,
Heidisdottir
zu den nächtlichen Wachphasen: wir haben hier tatsächlich immer kapituliert. Einer von uns beiden ist dann mit dem Zwerg ins Kinderzimmer gegangen und hat sich dort mit ihm hingelegt. Also der Zwerg lag natürlich nicht, aber ich oder mein Freund haben dort eine weiche Unterlage und eine Decke. Der Zwerg hat dann im Idealfall das komplette Zimmer auseinander genommen, während wir einigermaßen schlummern konnten. Wir haben ihm nie einen Spielanreiz gegeben und auch die Beleuchtung gedimmt gehalten.
Aber es gab einfach keine Alternative. Er fand nicht zurück in den Schlaf. Nicht durch liegen bleiben und Auch durch ewiges Herumtragen nicht. Als wir das eingesehen hatten, haben wir uns halt entspannt und sind im Falle einer Wachphase gleich ins Kinderzimmer gezogen.
Es war aber auch nur eine Phase von - ich weiß nicht - vielleicht zwei Monaten insgesamt? Wahrscheinlich sogar weniger und auch nicht jede Nacht. Mal waren die Zähne schuld, mal haben wir keinen Sündenbock ausmachen können.
Mehr kann ich leider auch nicht beitragen. Ich hab auch einige Nächte hinter mir, in denen ich dauergestillt habe. Aber bei mir waren die Phasen nie so lang.
Jetzt mit knapp 1,5 Jahren läuft es übrigens besser. Was bedeutet, dass er nachts nicht mehr ganz wach wird. Nichts anderes. Trotzdem würde ich auf die Frage, ob der Zwerg denn durchschläft, nie pauschal "nein" sagen. Die Frage an sich suggeriert schon immer, dass alles andere nicht die Norm ist. Auf so ein Urteil hab ich gar keine Lust. Wir haben eine Schlafphase von vielleicht 1 - 3 Uhr, maximal 4 Uhr. Davor und danach ist alles drin. Von 1x aufwachen, bis alle halbe Stunde aufwachen.
Und auch ich genieße es, mal 2 oder 3 Stunden ohne den Zwerg im Bett zu schlafen. Bei uns klappt das auch ganz gut. Weint denn dein Kind auch beim Papa, wenn der sich morgens nach dem Aufstehen um sie kümmern würde?
Liebe Grüße,
Heidisdottir
Heidisdottir mit Kronprinz Janasson (05/12)
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Re: Ach Mensch...
Genau, die Nacht so laaaaaangweilig wie möglich gestalten.
Dass Schlafen doch nicht soooo dooof ist, lernen die lieben Kleinen spätestens als Teenager...
Bei Nr. 2 sehe ich nun einiges relaxter und es gibt Tage, da schläft die Kleine besser als die Große.
Jedes Kind ist anders und ich verstehe auch nicht, warum sich manche gegenseitig übertrumpfen wollen zwecks Durchschlafen und anderen Dingen. Wir sind hier doch nicht bei der Wahl zu "Germany's next Super Baby"
.
Ich habe mich dann immer getröstet, dass die Maus nur mit uns Leicht- und Kurzschläfern verwandt sein kann. Ein Murmeltier wäre da niiiiiie bei rausgekommen.
Dass Schlafen doch nicht soooo dooof ist, lernen die lieben Kleinen spätestens als Teenager...
Bei Nr. 2 sehe ich nun einiges relaxter und es gibt Tage, da schläft die Kleine besser als die Große.
Jedes Kind ist anders und ich verstehe auch nicht, warum sich manche gegenseitig übertrumpfen wollen zwecks Durchschlafen und anderen Dingen. Wir sind hier doch nicht bei der Wahl zu "Germany's next Super Baby"
Ich habe mich dann immer getröstet, dass die Maus nur mit uns Leicht- und Kurzschläfern verwandt sein kann. Ein Murmeltier wäre da niiiiiie bei rausgekommen.
Viele Grüße von
Nadine
Mami von den großen Schwestern M (10/2010), L (04/2013) und dem großen kleinen Bruder K (09/2015)
Nadine
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- Nelly2012
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- Registriert: 11.08.2013, 10:15
Re: Ach Mensch...
Nein, dann natürlich nicht. Im Gegenteil, sie liebt ihn heiß und innig. Nur das Schlafen klappt bei den beiden nicht. Sie war noch ganz klein, als sie das letzte Mal auf seinem Arm eingeschlafen ist. Mit Papa verbindet sie Spielen, Herumalbern, aber nicht schlafen. Sie lässt sich von ihm nicht im Wiegegriff mit Schnulli halten (geht bei mir derzeit auch nicht mehr ohne vorheriges Stillen). Da windet sie sich und schreit.
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Liebe Grüße,
Nelly mit ihren drei Mädels (2012, 2016 und 9/2019)
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- Nelly2012
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Re: Ach Mensch...
@Krümmel: da stimmt dir vordergründig jeder zu, ja ja, vergleichen ist total doof, aber genau darum gehts. Das ist teilweise so ignorant und ja... übergriffig. Ständig bekomme ich ungefragt Tipps (nicht falsch verstehen, hier suche ich ja bewusst Hilfe), selbst Eltern von Neugeborenen haben scheinbar schon mehr den Dreh raus. Heute erst passiert. Ich soll doch mal zum Osteopathen (stellt euch vor, war ich schon). Vom Schreienlassen mal ganz abgesehen.
Das ist denke ich auch mit der Grund, warum es einem so schwer fällt, die Situation zu akzeptieren. Dein Umfeld suggeriert dir, du musst etwas falsch machen (fehlender Rhythmus, zu wenig Essen etc.) oder noch nicht alles versucht zu haben (Osteopath, schreien lassen...), das macht einen wahnsinnig. Also nicht mehr drüber reden?!
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Das ist denke ich auch mit der Grund, warum es einem so schwer fällt, die Situation zu akzeptieren. Dein Umfeld suggeriert dir, du musst etwas falsch machen (fehlender Rhythmus, zu wenig Essen etc.) oder noch nicht alles versucht zu haben (Osteopath, schreien lassen...), das macht einen wahnsinnig. Also nicht mehr drüber reden?!
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Nelly mit ihren drei Mädels (2012, 2016 und 9/2019)
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- Katjischa
- gut eingelebt
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- Registriert: 28.09.2012, 15:17
- Wohnort: Berlin
Re: Ach Mensch...
Hallo Nelly,
als ich grad deine Texte gelesen habe, musste ich an unsere Zeit zurück denken, als der kleine Murkel 9 monate alt war...ich glaub den 9. und 10. Monat hab ich so als Gipfel von allem enpfunden. Ich hab hier als einzige Mutter getragen (im Kinderwagen gabs Krieg), war den Stillen gegenüber offen eingestellt (nach Bedarf, so lange wie er will...) und bin bei jedem Pups gesprungen. Bis zur besagten Spanne hatte ich dann den EIndruck, dass das alles do nicht richtig war, weil ich irgendwie das "anstrengenste" Kind von allen hatte. Er schlief nicht durch, hat in Gruppen immer auf meinen Schoß gehockt, wurde gestillt wann wo und wie er wollte...
Hätte ich zu der Zeit einen Blick in die Zukunft werfen dürfen, hätte mich das mehr gestärkt. Mein Sohn (jetzt 14 Monate alt) schläft immer noch nicht durch, jedenfalls nicht nach der Definition vieler anderer Mütter. Real sieht es so aus, dass er sich grad ca. zweimal die Nacht meldet, seinen nuckel wieder kriegt und sofort weiter schläft. Also eigentlich ist er gar nicht wirklich wach
Teilweise sag ich jetzt: "Ja, er schläft durch, nur ich nicht". Und ich musste mir ein ziemlich dickes Fell wachsen lassen. Ich hab irgendwann rundheraus gesat, dass ich an mein Kind nicht den Anspruch habe, 14 Stunden zu schlafen ohne sich zu melden oder mal kurz wach zu sein. Das schaff ich ja selber nicht mal (mit weniger stunden) warum soll er es also können?
Also einfach zu deiner Frage, ob man nicht mehr darüber redne sollte: Teilweise ist es vielleicht so, dass man sich am besten gar nicht mehr in Gespräche verwickeln lässt. Oder einfach ganz klar darstellt, dass das nur dich deinen Mann und dein Kind etwas angeht und ihr damit klarkommen müsst. Dass diene Wünsche dann vielleicht noch mal anders aussehen, muss man ja nicht immer sagen
Und ganz ehrlich: Ich hab dann hier stückchenweise mitbekommen, wie die anderen Mütter ihre Kinder zum Durchschlafen gekriegt haben. Da war mir klar: "Lieber lieg ich in der Nacht immer mal wach und hab mein Kind auf dem Arm, als dich ich ihm sowas antue."
Ich finde ihr macht das toll, das erinnert mich wirklich auch total an uns. Vielleicht ist meine Antwort dein kleiner Blick in die Zukunft
Auch wenn ich etwas wirr schreibe, sorry. Aber solche schwierigen Nächte stärken einen meiner Meinung nach auch für die Zukunft. Wir haben einfach so krasse Sachen durch, dass wir letztlich nicht mal mitgekriegt haben, als unser Sohn seine erste Zahnungsnacht hatte (die ersten Zähne kamen erst vor zwei Wochen). Das war Pillepalle zu Nächten, die wir früher hatten 
Ja, tut mir leid, ich habs nicht so mit dem Kurzfassen, aber ich wollt dir gern Mut zusprechen, steh hinter dem was und wie du es machst, denn es ist gut für dein Kind. Versteif dich nur nicht zu sehr aufs "es soll alles richtig sein" denn das schafft keine/r von uns
Ich wünsch euch ruhigere Nächte und bald wieder mehr Kraft, ihr schafft das schon!
Viele Grüße
als ich grad deine Texte gelesen habe, musste ich an unsere Zeit zurück denken, als der kleine Murkel 9 monate alt war...ich glaub den 9. und 10. Monat hab ich so als Gipfel von allem enpfunden. Ich hab hier als einzige Mutter getragen (im Kinderwagen gabs Krieg), war den Stillen gegenüber offen eingestellt (nach Bedarf, so lange wie er will...) und bin bei jedem Pups gesprungen. Bis zur besagten Spanne hatte ich dann den EIndruck, dass das alles do nicht richtig war, weil ich irgendwie das "anstrengenste" Kind von allen hatte. Er schlief nicht durch, hat in Gruppen immer auf meinen Schoß gehockt, wurde gestillt wann wo und wie er wollte...
Hätte ich zu der Zeit einen Blick in die Zukunft werfen dürfen, hätte mich das mehr gestärkt. Mein Sohn (jetzt 14 Monate alt) schläft immer noch nicht durch, jedenfalls nicht nach der Definition vieler anderer Mütter. Real sieht es so aus, dass er sich grad ca. zweimal die Nacht meldet, seinen nuckel wieder kriegt und sofort weiter schläft. Also eigentlich ist er gar nicht wirklich wach
Also einfach zu deiner Frage, ob man nicht mehr darüber redne sollte: Teilweise ist es vielleicht so, dass man sich am besten gar nicht mehr in Gespräche verwickeln lässt. Oder einfach ganz klar darstellt, dass das nur dich deinen Mann und dein Kind etwas angeht und ihr damit klarkommen müsst. Dass diene Wünsche dann vielleicht noch mal anders aussehen, muss man ja nicht immer sagen
Und ganz ehrlich: Ich hab dann hier stückchenweise mitbekommen, wie die anderen Mütter ihre Kinder zum Durchschlafen gekriegt haben. Da war mir klar: "Lieber lieg ich in der Nacht immer mal wach und hab mein Kind auf dem Arm, als dich ich ihm sowas antue."
Ich finde ihr macht das toll, das erinnert mich wirklich auch total an uns. Vielleicht ist meine Antwort dein kleiner Blick in die Zukunft
Ja, tut mir leid, ich habs nicht so mit dem Kurzfassen, aber ich wollt dir gern Mut zusprechen, steh hinter dem was und wie du es machst, denn es ist gut für dein Kind. Versteif dich nur nicht zu sehr aufs "es soll alles richtig sein" denn das schafft keine/r von uns
Ich wünsch euch ruhigere Nächte und bald wieder mehr Kraft, ihr schafft das schon!
Viele Grüße
Katjischa mit Murkelchen (06/12)
"Hast Du die ganzen Ausrufezeichen bemerkt? Fünf? Ein sicheres Zeichen für jemanden, der seine Unterhose auf dem Kopf trägt." (Terry Pratchett)
"Hast Du die ganzen Ausrufezeichen bemerkt? Fünf? Ein sicheres Zeichen für jemanden, der seine Unterhose auf dem Kopf trägt." (Terry Pratchett)
- Nelly2012
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Re: Ach Mensch...
Danke für deine Worte! Ja ein Ausblick in die Zukunft wäre wirklich nicht schlecht. Ist übrigens mein Mantra: "Später wirst du drüber lachen - acht Monate ohne Tiefschlaf, lächerlich kurze Zeit..." Ja, in der Tat, ich hoffe drauf, dass sich vieles von selbst löst und bis dahin, da habt ihr Recht, muss man einfach irgendwie das Beste draus machen.
Hach, das ist genau die Art von Zuspruch, die ich brauche, das war die beste Kurzschlussreaktion, die ich je hatte, einfach mal in dieses Forum zu schreiben!!!
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Liebe Grüße,
Nelly mit ihren drei Mädels (2012, 2016 und 9/2019)
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Re: Ach Mensch...
Hej, ich hatte deinen Beitrag schon gestern Abend gelesen, weil es bei uns grad auch mal wieder gar nicht ging... bin dann immer auf der Suche nach ähnlichen Problemschilderungen...
Also unsere Kleine ist 11 Monate und zeigt ein ziemlich ähnliches Verhalten wie deine. War nie ein "Schlaf-Baby", auch seit Tag 1 nicht... kurze Schlafphasen, aufmerksam, neugierig, tagsüber gut gelaunt... so dass alle immer meinten "mensch, die ist hat ja wache Augen, die schaut sich ja interessiert um...".
Sie schläft tagsüber in der Manduca ein, dann kann ich sie ablegen. Aber nie länger als 1,5 Stunden . Abends dauert das zu Bett bringen ewig, bis zu 2,5 Stunden, weil sie im wahrsten Sinne des Wortes ein "Steh-auf-Männchen" ist, bleibt einfach nicht liegen, klettert mit Schlafsack (ist motorisch sehr fit), spielt mit allem, was sie finden kann...ich muss sie immer wieder aktiv hinlegen und singe Schlaflieder in der Endlosschleife, bis sie irgendwann schläft. Sie ist dabei durchaus müde, reibt die Augen, sucht "Kissenkontakt" auf Matratzen, Decken, Kissen... sie findet einfach nicht in den Schlaf.
Dann wird sie nach 30 Minuten bis 3 Stunden wieder wach, jammert, wälzt sich umher. Bin ich noch auf, bekommt sie den Schnuller wieder, den sie verloren hat. Bin ich schon im Bett, nehme ich sie meist zu uns rüber. Da stillt sie dann, was sie aber auch nicht beruhigt. Sie wälzt sich auch hier herum, liegt quer, verdrängt uns beide fast aus dem Bett.
Und die letzten 4 Nächte war sie dann auch von 2-3 oder 4 wach. Saß dann in ihrem Schlafsack zwischen uns, hatte den Schnuller, irgendeinen Becher und ihre Trinkflasche (trinkt immer Unmengen Wasser) und lehnte sich mal bei mir und bei meinem Mann an... der konnte gut schlafen, ich war so halb wach. Das war echt anstrengend. Wir hatten auch nur ein gedimmtes Nachtlicht an, haben nicht mit ihr gesprochen oder gespielt. Nur aufgepasst,dass sie sich nicht im Schlafsack vom Bett stürzt...
Ich kann dich also verstehen, das macht so fertig! Ich war morgens total durch, sie war wieder blendend gelaunt. Ich mache auch die Zähne verantwortlich, obwohl man noch nichts sieht... aber sie sabbert auch wieder wie ein Wasserfall. Erklärungsvariante 2 sind Bauchweh. Da sie große Mengen vertilgt würde es mich nicht wundern, wenn sie davon Bauchweh bekommt. Aber das ist natürlich nur eine Vermutung.
Also sie hat bis dato noch nie durchgeschlafen. Ich muss immer, alle 2-4 Stunden stillen oder den Schnuller suchen (letzteres geht seit einiger Zeit häufiger, worüber ich froh bin, weil sie nämlich auch nachts beißen kann...)
In meinem Umfeld bin ich auch die einzige, die das "mit sich machen lässt", viele haben schon Durchschlafprogramme ausprobiert bzw. abgestillt. Ich fühle mich einfach besser damit, auch wenn das total zermürbend ist. Es ist ja tatsächlich irgendwie absehbar... vielleicht noch ein Jahr oder so
Letzte Nacht hat sie tatsächlich die nächtliche Pause nicht gehabt. Es scheint also bei uns keine lange Phase zu sein (hatten das vorher auch schon mal), hoffe ich jetzt mal.
Wünsche dir auch, dass es sich bessert und das du viel Kraft an anderen Stellen tanken kannst. Lass dich von anderen nicht verunsichern, die kochen alle nur mit Wasser
Also unsere Kleine ist 11 Monate und zeigt ein ziemlich ähnliches Verhalten wie deine. War nie ein "Schlaf-Baby", auch seit Tag 1 nicht... kurze Schlafphasen, aufmerksam, neugierig, tagsüber gut gelaunt... so dass alle immer meinten "mensch, die ist hat ja wache Augen, die schaut sich ja interessiert um...".
Sie schläft tagsüber in der Manduca ein, dann kann ich sie ablegen. Aber nie länger als 1,5 Stunden . Abends dauert das zu Bett bringen ewig, bis zu 2,5 Stunden, weil sie im wahrsten Sinne des Wortes ein "Steh-auf-Männchen" ist, bleibt einfach nicht liegen, klettert mit Schlafsack (ist motorisch sehr fit), spielt mit allem, was sie finden kann...ich muss sie immer wieder aktiv hinlegen und singe Schlaflieder in der Endlosschleife, bis sie irgendwann schläft. Sie ist dabei durchaus müde, reibt die Augen, sucht "Kissenkontakt" auf Matratzen, Decken, Kissen... sie findet einfach nicht in den Schlaf.
Dann wird sie nach 30 Minuten bis 3 Stunden wieder wach, jammert, wälzt sich umher. Bin ich noch auf, bekommt sie den Schnuller wieder, den sie verloren hat. Bin ich schon im Bett, nehme ich sie meist zu uns rüber. Da stillt sie dann, was sie aber auch nicht beruhigt. Sie wälzt sich auch hier herum, liegt quer, verdrängt uns beide fast aus dem Bett.
Und die letzten 4 Nächte war sie dann auch von 2-3 oder 4 wach. Saß dann in ihrem Schlafsack zwischen uns, hatte den Schnuller, irgendeinen Becher und ihre Trinkflasche (trinkt immer Unmengen Wasser) und lehnte sich mal bei mir und bei meinem Mann an... der konnte gut schlafen, ich war so halb wach. Das war echt anstrengend. Wir hatten auch nur ein gedimmtes Nachtlicht an, haben nicht mit ihr gesprochen oder gespielt. Nur aufgepasst,dass sie sich nicht im Schlafsack vom Bett stürzt...
Ich kann dich also verstehen, das macht so fertig! Ich war morgens total durch, sie war wieder blendend gelaunt. Ich mache auch die Zähne verantwortlich, obwohl man noch nichts sieht... aber sie sabbert auch wieder wie ein Wasserfall. Erklärungsvariante 2 sind Bauchweh. Da sie große Mengen vertilgt würde es mich nicht wundern, wenn sie davon Bauchweh bekommt. Aber das ist natürlich nur eine Vermutung.
Also sie hat bis dato noch nie durchgeschlafen. Ich muss immer, alle 2-4 Stunden stillen oder den Schnuller suchen (letzteres geht seit einiger Zeit häufiger, worüber ich froh bin, weil sie nämlich auch nachts beißen kann...)
In meinem Umfeld bin ich auch die einzige, die das "mit sich machen lässt", viele haben schon Durchschlafprogramme ausprobiert bzw. abgestillt. Ich fühle mich einfach besser damit, auch wenn das total zermürbend ist. Es ist ja tatsächlich irgendwie absehbar... vielleicht noch ein Jahr oder so
Letzte Nacht hat sie tatsächlich die nächtliche Pause nicht gehabt. Es scheint also bei uns keine lange Phase zu sein (hatten das vorher auch schon mal), hoffe ich jetzt mal.
Wünsche dir auch, dass es sich bessert und das du viel Kraft an anderen Stellen tanken kannst. Lass dich von anderen nicht verunsichern, die kochen alle nur mit Wasser
- PaleFire
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2024
- Registriert: 27.04.2013, 08:30
Re: Ach Mensch...
Hallo,
wir können uns die Hand reichen - meine Maus wird diese Woche 9 Monate und schläft genau so schlecht, wie Du es beschreibst. Angefangen hat es auch mit 3/4 Monaten und es ist bis heute nicht besser geworden...ALLE Babies im Bekanntenkreis schlafen DEUTLICH besser und nur hier im SuT lese ich von ähnlichen "Schicksalen", was Schlechtschläferbabies angeht.
Letzte Nacht war auch wieder besonders schlimm, ich bin um 10 ins Bett (spät für mich, normalerweise geh ich auch früher) und war gerade am Einschlafen, da ist sie wach geworden. Um 11 hab ich dann entnervt meinen Mann gerufen, der hat sie rumgetragen, bis sie geschlafen hat und ins Beistellbett gelegt - wieder wach. Ich hab sie dann nochmal gestillt und irgendwann ist sie eingeschlafen, um 2 wieder wach geworden. Um 3 hab ich sie wieder meinem Mann gebracht (der schläft im Wohnzimmer, weil er ja fit für die Arbeit sein muss), der hat sie dann bis 5 aufm Arm gehabt, dann konnte er sie ablegen und sie hat noch bis 6 weitergeschlafen. Nach erneutem Stillen dann nochmal bis 7...bin ganz schön fertig heute, und mein Mann natürlich auch...
Also, Ihr seid nicht alleine - wir leiden mit Euch und hoffen auf Besserung!
wir können uns die Hand reichen - meine Maus wird diese Woche 9 Monate und schläft genau so schlecht, wie Du es beschreibst. Angefangen hat es auch mit 3/4 Monaten und es ist bis heute nicht besser geworden...ALLE Babies im Bekanntenkreis schlafen DEUTLICH besser und nur hier im SuT lese ich von ähnlichen "Schicksalen", was Schlechtschläferbabies angeht.
Letzte Nacht war auch wieder besonders schlimm, ich bin um 10 ins Bett (spät für mich, normalerweise geh ich auch früher) und war gerade am Einschlafen, da ist sie wach geworden. Um 11 hab ich dann entnervt meinen Mann gerufen, der hat sie rumgetragen, bis sie geschlafen hat und ins Beistellbett gelegt - wieder wach. Ich hab sie dann nochmal gestillt und irgendwann ist sie eingeschlafen, um 2 wieder wach geworden. Um 3 hab ich sie wieder meinem Mann gebracht (der schläft im Wohnzimmer, weil er ja fit für die Arbeit sein muss), der hat sie dann bis 5 aufm Arm gehabt, dann konnte er sie ablegen und sie hat noch bis 6 weitergeschlafen. Nach erneutem Stillen dann nochmal bis 7...bin ganz schön fertig heute, und mein Mann natürlich auch...
Also, Ihr seid nicht alleine - wir leiden mit Euch und hoffen auf Besserung!
mit großem 11/2012 und kleinem 02/2016 Mädchen
- Nelly2012
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- Registriert: 11.08.2013, 10:15
Re: Ach Mensch...
Das kann man sich ohne Kind gar nicht vorstellen, wie sehr das Schlafen problematisch sein kann oder? Wobei ich ehrlich sagen muss, dass ich schon in der Schwangerschaft nicht daran geglaubt habe, eines dieser gut schlafenden Kinder zu bekommen - war wohl eine selbsterfüllende Prophezeiung, toll 
Heute Nacht war für unsere Verhältnisse super, hat zwar ziemlich lange gedauert, bis sie wirklich geschlafen hat (sitze dann immer mit ihr im Arm auf meinem Bett und stille sie bis sie schläft), aber dann ist sie nur dreimal wach geworden, wurde gestillt und ist darüber eingeschlafen und konnte in ihr Bett neben unserem gelegt werden. Puh, so kann es weitergehen.
Allerdings ist der Tagschlaf derzeit quasi nicht mehr vorhanden, heute habe ich schon zweimal versucht, sie zum Schlafen zu bewegen, sie ist jeweils in meinem Arm eingeschlafen, dann habe ich sie abgelegt, habe den Raum verlassen und fünf Minuten später war sie wieder wach.
Jemand Tipps??? Oder weitere Solidaritätsbekundungen? Morgen sehe ich wieder die Muttis mit den allzeitschlafenden Kindern...
Heute Nacht war für unsere Verhältnisse super, hat zwar ziemlich lange gedauert, bis sie wirklich geschlafen hat (sitze dann immer mit ihr im Arm auf meinem Bett und stille sie bis sie schläft), aber dann ist sie nur dreimal wach geworden, wurde gestillt und ist darüber eingeschlafen und konnte in ihr Bett neben unserem gelegt werden. Puh, so kann es weitergehen.
Allerdings ist der Tagschlaf derzeit quasi nicht mehr vorhanden, heute habe ich schon zweimal versucht, sie zum Schlafen zu bewegen, sie ist jeweils in meinem Arm eingeschlafen, dann habe ich sie abgelegt, habe den Raum verlassen und fünf Minuten später war sie wieder wach.
Jemand Tipps??? Oder weitere Solidaritätsbekundungen? Morgen sehe ich wieder die Muttis mit den allzeitschlafenden Kindern...
Liebe Grüße,
Nelly mit ihren drei Mädels (2012, 2016 und 9/2019)
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- marykate
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- Registriert: 26.07.2011, 10:47
Re: Ach Mensch...
Nur ganz schnell, ich muss eigentlich arbeitenNelly2012 hat geschrieben: Allerdings ist der Tagschlaf derzeit quasi nicht mehr vorhanden, heute habe ich schon zweimal versucht, sie zum Schlafen zu bewegen, sie ist jeweils in meinem Arm eingeschlafen, dann habe ich sie abgelegt, habe den Raum verlassen und fünf Minuten später war sie wieder wach.
Jemand Tipps???
Am besten dabei bleiben und mitschlafen
Unsere Tochter ist ganz lange IMMER aufgewacht, sobald niemand mehr neben ihr lag/mit im Raum war. Es ist immer noch so, dass sie wesentlich besser schläft, wenn jemand neben ihr liegt.
Marykate mit Maienkind *11 und Augustbaby *14
„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“
Evelyn Beatrice Hall
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