KiGa-suche, bin frustriert :(

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EhMibima

Re: KiGa-suche, bin frustriert :(

Beitrag von EhMibima »

Potsdame, Maryam und Leo, Für ausführliche Antworten fehlt mir gerade die Zeit. Ich hatte eher Antworten von ähnlichdenkenden erwartet, ich scheue ein wenig Grundsatzdiskussionen. Das wird mir dann meist zu lang ;)
Aber ich denke ich habe oben schon einiges umrissen sodaß man erahnen kann was ich meine. Ich mache jedenfalls keinem einen Vorwurf oder so wenn er es mit der Kindererziehung anders hält.

LaLeMi, Mit Kiga-frei wäre ich ja sehr zufrieden. Leider ist es echt schwer, Spielfreunde für sie zu finden. Die meisten Kinder sind mit 3 spätestens in einer Einrichtung. :(
Davor, daß meine Kleine irgendwelche Defizite erleidet wenn sie nicht in den Kiga geht, hab ich keine Angst. Wenn ihr Kinderkontakt fehlt, schon.
Vielleicht hast du ja ein paar Links zum stöbern?
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Tutti
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Re: AW: KiGa-suche, bin frustriert :(

Beitrag von Tutti »

Bienesmama, ich verstehe absolut was du meinst und ich sehe das als eins der größten Probleme im Kindergarten.
Im Kindergarten sollen Kinder spielen! Und damit meine ich freies, ungelenktes Spiel, in das nicht eingegriffen wird, das nicht einem 'Ziel' folgt.
Alles was Kinder tun, muss immer sinnvoll sein." Das Stapeln schult die Motorik / Das Planschen ist eine erste Physikerfahrung / Das Klettern ist gut für die Handaugenkoordination "usw.

Ich habe selber schon in Kindergärten gearbeitet und auch hospitiert, wie oft hieß es :" Aufräumen, Kinder! Freispielzeit ist vorbei! Kommt alle her, wir basteln jetzt was für den Muttertag "
Ich finde das schlimm. Nicht jedes Kind will singen /basteln etc und schon gar nicht auf Abruf. Auch die 'pädagogisch wertvollen' Angebote à la "Schaut mal Kinder, ich habe einen Käfer gefunden, den schauen wir uns jetzt mal unter einer Lupe an", interessierenden nicht jeden und unterbrechen aber alle Kinder in der wichtigsten Tätigkeit : Dem freien Spiel.
Natürlich ist es was anderes, wenn zwei Kinder zu einer Erzieherin kommen und ihr begeistert den gefundenen Käfer zeigen und die Erzieherin dies aufgreift und für diese Kinder ein Angebot macht aber das ist ja aus dem Spiel des Kindes entstanden.


Bienesmama, woher kommst du denn? Gibt es dort keine Kitas mit offenem Konzept? Mit Themenräumen etc?
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Feuerkind
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Re: KiGa-suche, bin frustriert :(

Beitrag von Feuerkind »

Tutti das wäre dann situationsansatz was du meinst, mittlerweile arbeiten einige kigas danach, wäre dann vielleicht die richtung die bienesmama sucht?

Oder wie stehst du zu montessori bienesmama? So vom lesen könnte es zu deines auffassung passen. Freiarbeitszeit spielt eine große rolle und auch das bild vom kind passt denke ich vom lesen zu dem was du suchst
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Re: AW: KiGa-suche, bin frustriert :(

Beitrag von Heidisdottir »

Tutti hat geschrieben:Alles was Kinder tun, muss immer sinnvoll sein." Das Stapeln schult die Motorik / Das Planschen ist eine erste Physikerfahrung / Das Klettern ist gut für die Handaugenkoordination "usw.
Oh ja, das ist mir neulich bei der Besichtigung einer Kita (inklusive Kindergarten) auch aufgefallen. O-Ton der Leiterin: "Hier werden die Kinder vom ersten Tag an auf die Schule vorbereitet." Ich war etwas erschrocken und überlegte, ob mein Anderthalbjähriger dann etwa lernen soll, eine Stunde lang stillzusitzen. Ich fragte also nach, wie das gemeint sei. Sie schaute etwas irritiert und meinte: "Alles ist Vorbereitung auf die Schule. Alleine der Zangengriff. Damit kann ihr Kind später den Stift halten." Öhm, ja, okay. Das ist mir schon klar. Den macht er zu Hause ja auch ganz oft. Ich scheine also ein recht gut durchdachtes Erziehungskonzept zu haben...
Entschuldigung, das ist vielleicht etwas weg vom Thema. Hier geht es ja um den Kindergarten. Ich finde den Thread aber recht interessant und lese gespannt mit.

Liebe Grüße,
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Re: KiGa-suche, bin frustriert :(

Beitrag von kaehde »

bienesmama: Wir haben auch einen Kiga der nach dem situationsorientierten Ansatz (nach Krenz) arbeitet, ich glaube, das kommt dem, was Du suchst schon recht nahe.
Viel Erfolg bei der Suche!

Viele Grüße,
Katja
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Re: KiGa-suche, bin frustriert :(

Beitrag von taschi »

Vielleicht wäre ein Kinderladen eher was? Bei uns ist es alles schon sehr offen..niemand muss aber jeder kann.
LG Taschi

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Re: AW: KiGa-suche, bin frustriert :(

Beitrag von Tutti »

Zumindest in Berlin wird der 'Situationsansatz' in fast jedes Konzept geschrieben und hat nichts mit dem Ursprung zu tun.

Ich meinte eher Konzepte wie 'Early Excellence' zum Beispiel
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Re: KiGa-suche, bin frustriert :(

Beitrag von kiezkind »

ich verstehe dich da total beinesmama,
ich habe bei vielen Einrichtungen auch nur mit dem Kopf geschüttelt.
Für meinen großen ist es wichtig, kleine strukturen zu haben, wie den Morgenkreis, und dann Raum fürs Spiel und Erzieher die Bereit sind die Fantasie er Kinder aufzugreifen und mal mit einsteigen.
Wir hatten viel Pech in unserer Krippe, rein personell im letzten Jahr, aber eigentlich arbeitet unsere krippe nach dem Situativen Ansatz, und jetzt wo langsam Ruhe eindritt blüht mein Großer auf damit. Der würde druchdrehen wenn er ständig gefördert und geinputet werden würde....
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Re: KiGa-suche, bin frustriert :(

Beitrag von sutnahpele »

Waldkindergarten? Wir haben unseren Sohn in einem angemeldet. Die haben da kein großartiges Konzept, sondern lassen die Kinder einfach im Wald spielen.
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sutnahpele
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Re: KiGa-suche, bin frustriert :(

Beitrag von sutnahpele »

Waldkindergarten? Wir haben unseren Sohn in einem angemeldet. Die haben da kein großartiges Konzept, sondern lassen die Kinder einfach im Wald spielen.
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