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Re: Artikel in der SZ zum Thema Familienbett...

Verfasst: 30.07.2013, 10:47
von taschi
Danke für die Beiträge!

Ich denke auch das das Familienbett einen mehr als unerheblichen Anteil an der Sterblichkeitsrate früher hatte..das in diesem Zusammenhang zu erwähnen finde ich absolut unprofessionell. Es gab doch soviele Krankheiten damals..Hygiene und und und..

Ich weiß,es ist kein direkter Vergleich..aber mein Frühchen sollte (natürlich wollte ich auch) stundenlang känguruhen..das ist ja letztlich wie ein Familienbett..und ihre Sauerstoff-und Atemwerte waren meist deutlich besser als wenn sie allein im Inkubator lag.

Ich weiß nicht mehr genau wo es stand, aber die Kinder die im Familienbett verstarben, waren ja oftmals nur ausnahmsweise dort weil sie krank waren.Ich will gar nicht abstreiten das Kinder im Familienbett an SIDS versterben..aber die Wahrscheinlichkeit ist einfach sehr sehr gering...

Re: Artikel in der SZ zum Thema Familienbett...

Verfasst: 30.07.2013, 11:23
von Suleikha
Hm also das FB-Bashing nervt mich auch, ABER, immerhin wird in diesem Artikel endlich mal die Kritik an der Carpenter-Studie aufgegriffen. Wenn man genau liest, steht da ja auch, dass sich zum Beispiel für Nichtraucher kein erhöhtes Risiko im FB feststellen lässt. Leider schafft es der Autor des Artikel trotz mehrerer Renz-Polster-Zitate das FB negativ darzustellen... Und das ist ja das, was hängen bleibt... Echt schade :?

Re: Artikel in der SZ zum Thema Familienbett...

Verfasst: 01.08.2013, 13:04
von Schwanhild
...das meine ich, das leider immer ein negativer Beigeschmack hängen bleibt. Schade,
aber vielleicht bewegt sich ja was, in winzigen Schritten. Ich empfinde die SZ ohnehin eher konservativ, was ihre Artikel zu stillen, schlafen etc. angeht.
So bleiben die Zwerge weiter bei uns und gut.