Das mit dem Kochen werde ich dann glaube ich auch so machen dass ich mittags koche und schonmal ne kleine Portion esse damit Spätzchen nicht alleine essen muss.
Entscheidungshilfe: Reines BLW oder Brei+Fingerfood?
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- Amberlynn
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Re: Entscheidungshilfe: Reines BLW oder Brei+Fingerfood?
DANKE ihr Lieben, ihr habt mir schonmal sehr geholfen. Ich denke vielleicht einfach manchmal zu dogmatisch...
Ich bin so ein "entweder ganz oder gar nicht"-Typ in vielen Dingen. Das ist manchmal echt anstrengend. Aber ich glaube es ist ganz gut wenn wir es auf uns zukommen lassen und es schadet ja nicht wenn ich mal n bisschen Brei koche und einfriere dann hab ich im Zweifelsfall was da und kann gucken ob ers mag falls es bei uns mal was baby-untaugliches gibt.
Das mit dem Kochen werde ich dann glaube ich auch so machen dass ich mittags koche und schonmal ne kleine Portion esse damit Spätzchen nicht alleine essen muss.
Das mit dem Kochen werde ich dann glaube ich auch so machen dass ich mittags koche und schonmal ne kleine Portion esse damit Spätzchen nicht alleine essen muss.
- Rumpelmama
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Re: Entscheidungshilfe: Reines BLW oder Brei+Fingerfood?
Ich habe ganz klassisch mit Kartoffel-Gemüse-Fleisch-Brei (also nach und nach) angefangen, aber abends, weil der Papa füttern wollte/sollte. Kannte BLW damals noch nicht. Ergebnis: Stillen kurz vor/nach dem Brei viel weg. Dann habe ich den GOB mittags eingeführt, bestehend aus A*lnatura-Getreide-Flocken, einem halben Obst-Brei-Glas und bissel Beikostöl. Wieder eine Stillmahlzeit weg.
Mit der Zeit hat er dann nicht mehr von sich aus das Stillen eingefordert und ich habe ihm aus Angst, er verhungert, auch zwischendrin noch Brei angeboten (Rest vom GOB-Brei).
Das führte dazu, dass wir relativ schnell tagsüber deutlich weniger gestillt haben. Von aller 2h zu 1-2x tagsüber.
Daher würde ich beim nächsten Kind gern von Anfang an BLW machen, aber ich habe auch das Problem mit dem nicht so gesundem Essen.
Aktuell ist die Situation folgende:
Frühstück: Ähm, sehr schwierig. BLW, aber am liebsten isst er nur Käse oder die Butter VOM Brot. Daher inzwischen ein Schälchen mit ganz wenig A*lnatura Kindermüsli und Obst-Brei mit Joghurt, da er auf alles michlige steht.
Ca. halb/um elf: GOB, ja immer noch. Um die Zeit esse ich nichts schon wieder, daher der Brei. Aber ohne hätte ich Angst, dass er nicht lange genug schläft (anschließend der Mittagsschlaf).
Nach dem Schlafen, oder ca. um eins/zwei: Rest vom GOB oder Mittag mit mir, wenn ich was ordentliches esse. Das muss ich auch verbessern, im Moment esse ich auch mal gar kein Mittag (was auch? soll ich da kochen? Wann denn?)... Oder wenn er keinen Hunger hat:
ca. um vier (nicht immer): Kaffeetrinken mit Papa oder Oma: Kuchen oder Rest vom GOB oder Joghurt-Brei-Gläschen.
ODER: vor Hunger oder unterwegs vielleicht doch noch mal Stillen
Abendbrot: Meistens Essen von uns (koche seit dem ohne Salz, steht dann auf dem Tisch). Falls no go-Essen: Gläschen mit "Mittagessen".
Einschlafstillen: richtige Stillportion
Nachts: ab und zu kurz nuckeln, meist höchstens paar Tropfen
Morgens: zunehmend ab und zu kurz nuckeln, selten richtig stillen
Letzte Woche haben wir fast jeden Tag abends nur Brötchen mit irgendwas gegessen. So geht das nicht weiter! Müsste dringend mal wieder richtig kochen! Aber ich bin da so faul! Ich liebe ja auch Nudeln (und auch mein Kind) aber jeden Tag? Und dann noch mit einem Gemüse-hassenden Mann?
Du siehst also, das Problem verschiebt sich mit Brei nur für ca. ein halbes Jahr... Aber gehen tut's auch.
Mit der Zeit hat er dann nicht mehr von sich aus das Stillen eingefordert und ich habe ihm aus Angst, er verhungert, auch zwischendrin noch Brei angeboten (Rest vom GOB-Brei).
Das führte dazu, dass wir relativ schnell tagsüber deutlich weniger gestillt haben. Von aller 2h zu 1-2x tagsüber.
Daher würde ich beim nächsten Kind gern von Anfang an BLW machen, aber ich habe auch das Problem mit dem nicht so gesundem Essen.
Aktuell ist die Situation folgende:
Frühstück: Ähm, sehr schwierig. BLW, aber am liebsten isst er nur Käse oder die Butter VOM Brot. Daher inzwischen ein Schälchen mit ganz wenig A*lnatura Kindermüsli und Obst-Brei mit Joghurt, da er auf alles michlige steht.
Ca. halb/um elf: GOB, ja immer noch. Um die Zeit esse ich nichts schon wieder, daher der Brei. Aber ohne hätte ich Angst, dass er nicht lange genug schläft (anschließend der Mittagsschlaf).
Nach dem Schlafen, oder ca. um eins/zwei: Rest vom GOB oder Mittag mit mir, wenn ich was ordentliches esse. Das muss ich auch verbessern, im Moment esse ich auch mal gar kein Mittag (was auch? soll ich da kochen? Wann denn?)... Oder wenn er keinen Hunger hat:
ca. um vier (nicht immer): Kaffeetrinken mit Papa oder Oma: Kuchen oder Rest vom GOB oder Joghurt-Brei-Gläschen.
ODER: vor Hunger oder unterwegs vielleicht doch noch mal Stillen
Abendbrot: Meistens Essen von uns (koche seit dem ohne Salz, steht dann auf dem Tisch). Falls no go-Essen: Gläschen mit "Mittagessen".
Einschlafstillen: richtige Stillportion
Nachts: ab und zu kurz nuckeln, meist höchstens paar Tropfen
Morgens: zunehmend ab und zu kurz nuckeln, selten richtig stillen
Letzte Woche haben wir fast jeden Tag abends nur Brötchen mit irgendwas gegessen. So geht das nicht weiter! Müsste dringend mal wieder richtig kochen! Aber ich bin da so faul! Ich liebe ja auch Nudeln (und auch mein Kind) aber jeden Tag? Und dann noch mit einem Gemüse-hassenden Mann?
Du siehst also, das Problem verschiebt sich mit Brei nur für ca. ein halbes Jahr... Aber gehen tut's auch.
Rumpelmama mit Schmusekater (3/2012), mit TH getragen bis 5/2015, "Brust genuckelt" bis 11/2015, immer noch im Familienbett
- jala
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Re: Entscheidungshilfe: Reines BLW oder Brei+Fingerfood?
ich häng mich hier mal ran, da ihr soviele gute tipps geschrieben habt...
ich bin auch oft so ganz oder gar nicht..., aber eigentlich machen wir auch so nen mix..
aber er isst zur zeit wieder gar nix, daher mach ich mir irgendwie gedanken, dass ich was falsch mache.
nichtmal banane, birne...
mmh
ich bin auch oft so ganz oder gar nicht..., aber eigentlich machen wir auch so nen mix..
aber er isst zur zeit wieder gar nix, daher mach ich mir irgendwie gedanken, dass ich was falsch mache.
nichtmal banane, birne...
mmh
wunderschatz 09/12
wunderlinchen 05/14
wunderlinchen 05/14
- Amberlynn
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Re: Entscheidungshilfe: Reines BLW oder Brei+Fingerfood?
Es tut mir so gut zu lesen dass es anderen auch so geht. Und dass ein Mix wohl doch funktioniert. 
- emm
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Entscheidungshilfe: Reines BLW oder Brei+Fingerfood?
Hi Amberlynn,
klar funktioniert ein Mix (:
Bei uns ist Brei eine deutlich groessere Sauerei, weil Loewenkind da natuerlich auch mithelfen will, aber irgendwann muss man ja anfangen, mit dem Loeffel zu ueben.
Wegen Tuetensuppen etc.: das Baby muss ja nicht zwingend 1:1 das bekommen, was ihr auch auf dem Teller habt. Wenn es bei uns was nicht babytaugliches gibt (zB Papas Bratkartoffeln: 60% Kartoffeln, 20% Zwiebeln, 20% Salz) bekommt das Loewenkind eben ein Butterbrot oder irgendwas anderes, was es essen darf und mag. Solang das vorher auf unserem Teller(rand) lag, ist das voll okay.
Nudeln werden hier sowieso nur "pur" gegessen, Kartoffeln auch da kann man dann vor Zugabe von Saucen was abzweigen.
Du liest Dich auch schon wieder viel zuversichtlicher - ich bin sicher, dass ihr die fuer euch richtige Mischung findet!
Liebe Gruesse von der Insel
klar funktioniert ein Mix (:
Bei uns ist Brei eine deutlich groessere Sauerei, weil Loewenkind da natuerlich auch mithelfen will, aber irgendwann muss man ja anfangen, mit dem Loeffel zu ueben.
Wegen Tuetensuppen etc.: das Baby muss ja nicht zwingend 1:1 das bekommen, was ihr auch auf dem Teller habt. Wenn es bei uns was nicht babytaugliches gibt (zB Papas Bratkartoffeln: 60% Kartoffeln, 20% Zwiebeln, 20% Salz) bekommt das Loewenkind eben ein Butterbrot oder irgendwas anderes, was es essen darf und mag. Solang das vorher auf unserem Teller(rand) lag, ist das voll okay.
Nudeln werden hier sowieso nur "pur" gegessen, Kartoffeln auch da kann man dann vor Zugabe von Saucen was abzweigen.
Du liest Dich auch schon wieder viel zuversichtlicher - ich bin sicher, dass ihr die fuer euch richtige Mischung findet!
Liebe Gruesse von der Insel
das emm mit Löwenkind (08/2012), Fräulein Igel (09/2013) und kleinem Geheimniskrämer (11/2017)
- Amberlynn
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Re: Entscheidungshilfe: Reines BLW oder Brei+Fingerfood?
Heut gabs zum ersten Mal Brokkoli... Der Tisch war nachher schön dekoriert und alle Röschen an- bzw abgeknabbert. Also BLW scheint er schonmal toll zu finden 
-
LottesMama
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Re: Entscheidungshilfe: Reines BLW oder Brei+Fingerfood?
So versuche ich es auch, abends was abzweigen für den Zwerg und mich für Mittags. Klappt noch nicht immer, aber es wird besser.dass ich mittags die Hauptmahlzeit koche und mein Mann und ich uns dann abends nur noch was davon aufwärmen
umgekehrt funktioniert´s auch ganz gut, also abends richtig kochen und am nächsten tag mittags die reste verwursten.
Große Schwester, 22.07.12
Kleiner Bruder, 12.10.14
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Camille1984
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Re: Entscheidungshilfe: Reines BLW oder Brei+Fingerfood?
Also ich bin ja auch eher immer schnell ein sehr dogmatischer Typ - ganz oder gar nicht.
Das hat bei uns aber nicht wirklich funktioniert. Auch typisch BLW hat sich bei uns leider zunehmend verwässert.
Morgens wird unser kleiner Mann direkt nach dem Aufstehen gestillt. Er trinkt dann eine große Portion, da er in der Nacht maximal einmal trinkt. Dann gehts ab zur Tagesmutter. Dort isst er gegen halb neun ein Butterbrot und ein Stück Banane. Sie schneidet ihm das klein und füttert ihn damit. Dazu bekommt er abgepumpte Muttermilch aus dem Becher, weil er das mit den Fläschchen nicht kapiert hat. Mittags isst er dort ganz normal mit den anderen Kindern mit, selten kocht sie für ihn etwas anderes. Heute gibt es z.B. Frikadellen mit Kartoffelbrei und Spinat. Auch das schneidet sie klein und füttert ihn. Wenn ich ihn nach dem Mittagsschlaf abhole gibt es zu Hause eine große Stillportion und etwas Obst, manchmal auch aus dem Glas. Abends füttere ich ihm einen Obst-Getreide-Brei. BLW bzw. stückiges Essen ging bei uns abends gar nicht, da er dafür einfach zu müde war. Es war eine einzige große Sauerei mit Geheule am Ende. Da isst er allerdings alleine, weil es erst sechs Uhr ist und wir später für uns kochen (Mann arbeitet tagsüber).
Am Wochenende frühstücken wir gemeinsam und werden jetzt auch gemeinsam Mittagessen (schon um halb zwölf
). Da muss dann auch für die Eltern nachmittags eine Zwischenmahlzeit her
.
Da mein Mann von BLW leider ganz und gar nicht begeistert war, mussten wir einen Kompromiss finden. Ich verzichte mittlerweile auf das selber essen, bzw. die Matscherei (die kommt eh noch von selbst). Dafür bekommt er, außer abends, ausschließlich stückiges Essen, was er kauen muss, mein Mann wollte lieber Brei. So brauchen wir keinen Übergang zum Familientisch. Er ist jetzt 7,5 Monate alt und hat mit dem Kauen und Essen überhaupt keine Probleme. Manchmal verschluckt er sich noch ein bisschen, aber das ist kein Problem. Wenn er den Pinzettengriff beherrscht, werden wir es nochmal mit selbst essen versuchen. Auch das Füttern bei der TaMu ist für mich ok. Stillen tue ich weiterhin nach Bedarf, wobei sich das durch regelmäßige Essenszeiten und die TaMu auch sehr stark eingependelt hat. Wenn wir unterwegs sind, stille ich oft mehr als zu Hause, weils einfach praktischer ist. Das Aufstehstillen und das Bettgehstillen (er schläft dabei nie ein) will ich noch lange beibehalten. Alles andere tagsüber passe ich einfach immer wieder nach Bedarf an. Das ist für uns am besten.
Das hat bei uns aber nicht wirklich funktioniert. Auch typisch BLW hat sich bei uns leider zunehmend verwässert.
Morgens wird unser kleiner Mann direkt nach dem Aufstehen gestillt. Er trinkt dann eine große Portion, da er in der Nacht maximal einmal trinkt. Dann gehts ab zur Tagesmutter. Dort isst er gegen halb neun ein Butterbrot und ein Stück Banane. Sie schneidet ihm das klein und füttert ihn damit. Dazu bekommt er abgepumpte Muttermilch aus dem Becher, weil er das mit den Fläschchen nicht kapiert hat. Mittags isst er dort ganz normal mit den anderen Kindern mit, selten kocht sie für ihn etwas anderes. Heute gibt es z.B. Frikadellen mit Kartoffelbrei und Spinat. Auch das schneidet sie klein und füttert ihn. Wenn ich ihn nach dem Mittagsschlaf abhole gibt es zu Hause eine große Stillportion und etwas Obst, manchmal auch aus dem Glas. Abends füttere ich ihm einen Obst-Getreide-Brei. BLW bzw. stückiges Essen ging bei uns abends gar nicht, da er dafür einfach zu müde war. Es war eine einzige große Sauerei mit Geheule am Ende. Da isst er allerdings alleine, weil es erst sechs Uhr ist und wir später für uns kochen (Mann arbeitet tagsüber).
Am Wochenende frühstücken wir gemeinsam und werden jetzt auch gemeinsam Mittagessen (schon um halb zwölf
Da mein Mann von BLW leider ganz und gar nicht begeistert war, mussten wir einen Kompromiss finden. Ich verzichte mittlerweile auf das selber essen, bzw. die Matscherei (die kommt eh noch von selbst). Dafür bekommt er, außer abends, ausschließlich stückiges Essen, was er kauen muss, mein Mann wollte lieber Brei. So brauchen wir keinen Übergang zum Familientisch. Er ist jetzt 7,5 Monate alt und hat mit dem Kauen und Essen überhaupt keine Probleme. Manchmal verschluckt er sich noch ein bisschen, aber das ist kein Problem. Wenn er den Pinzettengriff beherrscht, werden wir es nochmal mit selbst essen versuchen. Auch das Füttern bei der TaMu ist für mich ok. Stillen tue ich weiterhin nach Bedarf, wobei sich das durch regelmäßige Essenszeiten und die TaMu auch sehr stark eingependelt hat. Wenn wir unterwegs sind, stille ich oft mehr als zu Hause, weils einfach praktischer ist. Das Aufstehstillen und das Bettgehstillen (er schläft dabei nie ein) will ich noch lange beibehalten. Alles andere tagsüber passe ich einfach immer wieder nach Bedarf an. Das ist für uns am besten.
Mama mit Papa und kleinem Pirschelbär (08/2012)
gestillt - getragen - gerne im Kinderwagen - und irgendwo zwischen Beistell- und Familienbett pendelnd
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nido56
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Re: Entscheidungshilfe: Reines BLW oder Brei+Fingerfood?
Wir haben recht klassisch mit Brei angefangen, weil wir beide arbeiten, der Kleine in die Krippe geht und kein Flaeschchen nahm. Brei fand er anfangs ziemlich spannend. Es gab morges Brust, mittags klassisch Gemuesepuere mit Fleisch/Fisch, nachmittags pueriertes Obst und abends anfangs nur Brust, spaeter dann auch noch Getreidebrei (und nachts Brust, Brust und Brust). So hat er sich fast ein halbes Jahr lang ernaehrt. Allerdings war er auch immer dabei, wenn wir gegessen haben, und wenn er sich was zum Lutschen geschnappt hat, dann durfte er das haben.
Mit ca. 1 Jahr hat er dann von heute auf morgen den Brei verweigert und isst seitdem vom Familientisch mit, gerne auch selber mit den Fingern oder der Gabel und mit viel Gematsche. Das war kurzzeitig etwas stressig, weil noch nicht so viel im Kind landete, wir das Stillen aber schon sehr reduziert hatten, aber die Phase war kurz und hat ihm offensichtlich nicht geschadet, und jetzt isst er super. In der Krippe isst er weiterhin brav seinen Brei, wahrscheinlich weil die anderen Kinder das auch tun, und morgens fuettere ich ihn unter der Woche mit Baby-Muesli, weil wir da einfach keine Zeit fuer stundenlange Muemmel- und Matschorgien haben. Stillen tut er noch immer, wenn auch immer weniger.
Fuer uns war es so am entspanntesten. Das einzige Problem ist, dass er, da wir ihn schon sehr frueh direkt von unseren Tellern haben probieren lassen, auch recht frueh den Geschmack von Salz kennengelernt hat. Den liebt er nun leider und Ungesalzenes wird empoert wieder ausgespuckt. Zum Glueck salzen wir selbst eher wenig, aber doch deutlich mehr als ideal fuer ein Kleinkind. Aber ich bin insgesamt, was essen angeht, recht undogmatisch. Fuer mich ist das wichtigste, dass er ausprobieren und verschiedene Geschmaecker kennenlernen kann. BLW finde ich toll, aber nur, wenn man es gut ins eigene Leben integrieren kann. Bei uns waere es wegen unserer Arbeitszeiten und der Krippe stressig geworden, da war es mir so lieber.
Mit ca. 1 Jahr hat er dann von heute auf morgen den Brei verweigert und isst seitdem vom Familientisch mit, gerne auch selber mit den Fingern oder der Gabel und mit viel Gematsche. Das war kurzzeitig etwas stressig, weil noch nicht so viel im Kind landete, wir das Stillen aber schon sehr reduziert hatten, aber die Phase war kurz und hat ihm offensichtlich nicht geschadet, und jetzt isst er super. In der Krippe isst er weiterhin brav seinen Brei, wahrscheinlich weil die anderen Kinder das auch tun, und morgens fuettere ich ihn unter der Woche mit Baby-Muesli, weil wir da einfach keine Zeit fuer stundenlange Muemmel- und Matschorgien haben. Stillen tut er noch immer, wenn auch immer weniger.
Fuer uns war es so am entspanntesten. Das einzige Problem ist, dass er, da wir ihn schon sehr frueh direkt von unseren Tellern haben probieren lassen, auch recht frueh den Geschmack von Salz kennengelernt hat. Den liebt er nun leider und Ungesalzenes wird empoert wieder ausgespuckt. Zum Glueck salzen wir selbst eher wenig, aber doch deutlich mehr als ideal fuer ein Kleinkind. Aber ich bin insgesamt, was essen angeht, recht undogmatisch. Fuer mich ist das wichtigste, dass er ausprobieren und verschiedene Geschmaecker kennenlernen kann. BLW finde ich toll, aber nur, wenn man es gut ins eigene Leben integrieren kann. Bei uns waere es wegen unserer Arbeitszeiten und der Krippe stressig geworden, da war es mir so lieber.
nido mit dem Piraten (01/2012)
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nido56
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 4489
- Registriert: 07.02.2013, 15:11
Re: Entscheidungshilfe: Reines BLW oder Brei+Fingerfood?
Ach ja, habe ich noch vergessen: Wir haben schon immer zu ziemlich absonderlichen Zeiten gegessen, mittags um 15 h und abends um 22 h. Das war natuerlich nicht kleinkindkompatibel, obwohl der kleine lange Siesta macht und spaet ins Bett geht. Da er aber absolut nicht allein essen will sondern zusammen mit Mama und Papa (sonst stillt er nur den allergroessten Hunger und verweigert dann), bekommt er einfach ein paar Zwischenmahlzeiten mehr. Unter der Woche gibt es in der Krippe gegen 16 h Obst, zuhause dann um 18-19 h nochmal Joghurt oder Obst oder ein Broetchen oder so, und dann essen wir um 21 h zusammen. Am Wochenende gibt es gegen 11:30-12:00 ein zweites Fruehstueck und dann gegen 14 h Mittagessen.
Die Zeiten sind zwar ungewoehnlich (erst recht fuer Deutsche), aber so passt es bei uns und wir kommen alle zu unserem Recht. Wir Eltern muessen nicht unseren ganzen Alltag umstellen, und der Kleine kann den Familientisch geniessen.
Die Zeiten sind zwar ungewoehnlich (erst recht fuer Deutsche), aber so passt es bei uns und wir kommen alle zu unserem Recht. Wir Eltern muessen nicht unseren ganzen Alltag umstellen, und der Kleine kann den Familientisch geniessen.
nido mit dem Piraten (01/2012)