Hier war die erste Zeit echt nicht so leicht, ich hatte mir das deutlich einfacher vorgestellt..

Aber wenn mein Sohn heute erzählt, er möchte noch 4 Geschwister, 2 Brüder und zwei Schwestern, oder er möchte noch eine kleine Schwester, die genauso aussieht und genauso ist wie die, die er hat.. wenn ich sehe, wie lieb sich die beiden haben.. klar, hat man nur ein Kind, kann man sich leichter genau auf dieses Kind einstellen, bzw. meistens ganz gut einen Kompromiss zwischen den eigenen Bedürfnissen und denen des Kindes finden. Hat man zwei Kinder, gibt es immermal wieder Situationen, wo man es eben nicht für beide richtig machen kann.. Das war für mich am schwersten..
Heute denke ich darüber nach, ob ich noch mehr Kinder möchte (ein bis zwei

) oder ob wir schon vollständig sind. Was ich sagen kann: wenn wir noch ein Kind bekommen, dann geplant erst wenn meine Tochter in den Kindergarten eingewöhnt ist (Eingewöhnung mit kleinem Geschwisterchen dabei, dass bei Mama bleiben darf, war hier blöd), nur noch abends zum Einschlafen stillt (diesmal würde ich versuchen, die Schwangerschaft zum Abstillen zu nutzen, tandem fand ich schwieriger als gedacht), die bei uns häufigen Strecken ganz gut laufen kann (Baby im Tuch und Karre schieben fand ich doof, Baby tragen und müdes Kind nicht auch noch schleppen können auch).. joa, das sind so die wichtigsten Punkte für den Anfang. Aber die hängen auch mit unserem/meinem Lebensstil zusammen. Für uns heißt das konkret, dass ich allerfrühestens wieder schwanger werden möchte, wenn meine Tochter gut zweieinhalb ist, wegen anderer Dinge (Einschulung des großen, vorher Umzug in die Nähe der Grundschule der Wahl..) vermutlich sogar erst, wenn sie (fast) 4 ist.
Mein Sohn war 2 Jahre und 7 Monate alt, als seine Schwester geboren wurde. Mein Kopf hat früher immer "mindestens 3 Jahre" gesagt, die Hormone haben sich durchgesetzt.. Ich fand es dann doch zu früh für meinen Sohn und unser Konzept. Aber inzwischen ist der "geringe" Altersabstand zwischen den beiden prima.