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Re: Die Osteopathin empfiehlt...
Verfasst: 19.11.2012, 22:16
von Morgaine47
Ich frage mich wie das überhaupt passieren kann.
Re: Die Osteopathin empfiehlt...
Verfasst: 19.11.2012, 22:16
von Muschelsucherin
Ich wüsste gern wie sich ein Schädel ohne Druck von außen verformen kann.
Re: Die Osteopathin empfiehlt...
Verfasst: 19.11.2012, 22:22
von greenie bird
Muschelsucherin hat geschrieben:Ich wüsste gern wie sich ein Schädel ohne Druck von außen verformen kann.
Es handelt sich ja um einen kleinen Säugling, die Fontanellen sind also noch nicht verknöchert. Es gibt einige Muskeln am Schädel- selbst Erwachsene können doch von Verspannungen Kopfschmerzen bekommen.
Durch KiSS kann es doch sehr wohl zu Verformungen kommen und unbehandelt kommt es dann auch zur Gesichtsasymmetrie. Auch Helmtherapien werden nicht gemacht, weil die Kopfseiten unterschiedlich wachsen, sondern weil sich der Schädel 'von allein' verformt hat- und das sind nicht nur 'Liegebabies'.
Re: Die Osteopathin empfiehlt...
Verfasst: 19.11.2012, 22:25
von Muschelsucherin
Soweit ich das weiß, verformen sich die Köpfe durch die Vorzugshaltung bei KISS. Die liegen sich ja genau die Stellen platt.
Selbst 2x so erlebt und in Beratungen gesehen.
Die meisten Kinder liegen auch mal tagsüber und vor allem nachts. Da reicht das schon.
Hast du mal eine Quelle?
Re: Die Osteopathin empfiehlt...
Verfasst: 19.11.2012, 22:49
von greenie bird
bei uns war es eher so- habe allen haltungen entgegengewirkt und trotzdem wurde es immer schiefer und platter - quelle: unsere therapeutin ...

es wurde dann auch ziemlich schnell besser mit der asymmetrie, obwohl sie immernoch eine lieblingsseite hatte, platt ist er leider geblieben...
Re: AW: Die Osteopathin empfiehlt...
Verfasst: 19.11.2012, 23:34
von honigtopf2010
Muschelsucherin hat geschrieben:Wieso Muskulatur aufbauen? In einem gut gebundenen Tuch ist das Kind so gestützt, dass man das ja nicht mit Sitzen vergleichen kann, wozu man wirklich Muskeln braucht bzw. eine entwickelte Wirbelsäule.
Ähm, wie trägt man denn ein Kind, dass sich die Schädelplatten verschieben?

Huhu, Kekse, Senf... mir egal...
Es handelt sich nicht um mein Baby, wir teilen uns jedoch die gleiche Osteopathin.
Grundsätzlich schob sie dieses Phänomen auf die vorhandene Problematik - übermäßig angespannte Muskulatur, KISS. Aber !!! in diesem Zusammenhang äußerte sie diese allgemeine These zum Tragen. Sie findet Tragen als solches nicht schlecht, meint aber, die Kinder müssten es trainieren. Das würde sich bei diesem Kind dann noch einmal zusätzlich negativ auswirken. Verständlicher?
ICH bin mir sicher, dass diese These falsch ist, will es aber fachlich begründet wissen.
Ganz davon abgesehen, denke ich auch, dass dafür Druck von außen notwendig war und das Tuch vielleicht schlecht gebunden.
Re: Die Osteopathin empfiehlt...
Verfasst: 19.11.2012, 23:44
von greenie bird
Wie alt ist das Kind denn dann? Bei meiner Tochter fing es auch an, dass ich das Gefühl hatte ihr Auge sei etwas nach innen gerutscht (ich hoffe ihr könnt euch vorstellen, was ich meine). Ich habe auch den KiA gefragt, ob das vom Tuch kommen könnte und für ihn war das nicht möglich.
ǝlıqoɯ ɯoɹɟ ʇuǝs
Re: AW: Die Osteopathin empfiehlt...
Verfasst: 19.11.2012, 23:57
von honigtopf2010
5 Wochen
Re: Die Osteopathin empfiehlt...
Verfasst: 20.11.2012, 00:48
von katemiddleton2011
Ich bin keine Trageberaterin, aber eine recht erfahrene Tragemama und vor allem eine Kissmama.
Die Osteopathin erzählt absoluten Blödsinn. Ich bin prinzipiell von Osteopathie begeistert, aber wenn wirklich Kiss vorliegt, dann stößt die Osteopathie meist an ihre Grenzen. Wirklich effektiv ist da oft nur eine manualtherapeutische Behandlung nach Gutmann. Bei Kiss unterscheidet man ja 2 Arten. Kinder, die Probleme mit der Kopfdrehung/Neigung haben und welche, die nach hinten überstrecken. Meist liegen Mischformen vor, wo eine Art dominiert. Meine Tochter hatte vorwiegend Probleme damit, den Kopf zu drehen, die Überstreckung war nicht soo dramatisch bei ihr. Bei uns hat Osteopathie gute
Vorarbeit geleistet, aber keinen durchschlagenden Erfolg gebracht.
Einen verformten Schädel kriegen Kinder mit Kiss entweder, weil sie den Kopf nur nach einer Seite drehen oder weil sie den Hinterkopf wegen der Überstreckung ins Kissen drücken. Im ersten Fall plattet der Kopf meist einseitig ab und eine Gesichtshälfte wird oft kleiner und im zweiten Fall plattet der Kopf in der Mitte ab.
Bei uns beides nicht geschehen, weil (Zitat Dr.Koch), das viele Tragen dazu beigetragen hat, schlimmeres zu vermeiden. Zudem war meine Tochter durch die Vorarbeit der Osteopathin schon etwas beweglicher.
Wenn der Kopf des Kindes sich nach allen Seiten drehen lässt, immer schön abwechselnd auf die Brust lagen. Je nach Nackenempfindlichkeit muss man eben die Kopfkante gestalten.
LG
Kate
Re: AW: Die Osteopathin empfiehlt...
Verfasst: 20.11.2012, 07:29
von honigtopf2010
Vielen Dank für deine Antwort Kate. Aber darum geht es ja nicht bei meiner Frage

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