Re: Tragewissen, -forschung
Verfasst: 06.05.2012, 00:30
Verflixt - nun ist es 'raus!
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*hüstel* das war'sKirschquark hat geschrieben:*g* müsste man sich dann nicht nach Dresden ausrichten?
Ich glaube, ich verstehe Dein "Problem"!hennnamae hat geschrieben:Aber mich interessiert, woher Clauwi das Wissen und die Rechtfertigung bezieht. Ernsthaft.
Kirschquark hat geschrieben:*g* müsste man sich dann nicht nach Dresden ausrichten?
Isa_Belotti hat geschrieben:*tragetuchgenmekkaausrollundzumfünftenmalheut'bete*
Kirschquark hat geschrieben:*g* müsste man sich dann nicht nach Dresden ausrichten?
Ich wollt was von den "offiziellen" hören. Sonst gibts ja - dankenswerterweise! - extrem flott Antwort von Mädels mit grünem oder gar rotem Nutzernamen.... Ich wollt ja wirklich nicht provozieren, richtig erkannt Inken, denn ich bin wirklich an den Hintergründen und dem "Werdegang" der Forschung interessiert. Ich weiß halt gern, wem ich vertraue und woher Ansichten rühren.posy hat geschrieben:Was meinst du denn damit?hennnamae hat geschrieben:Scheinbar will man darüber aber nichts sagen?!
Isa hat ja schon einiges an Quellen hier mitgeteilt.![]()
Ich gebe mal zu Bedenken, dass wir hier alle Familie haben und am Wochenende kommen die meisten nicht dazu, mehr als das Nötigste zu schreiben.
Die fachlichen Quellen von ClauWi sind Orthopäden wie Fettweis und Büschelberger, Physiotherapeuten, WissenschaftlerInnen (Verhaltensforschung, Anthropologie, Geschichte) wie Kirkilionis - da kommt einiges zusammen an fachlichem Wissen. Das alles setzen wir miteinander in Zusammenhang und ziehen unsere Schlüsse daraus.
Das ist jetzt etwas abstrakt, aber ich beantworte gern weitere Fragen. Es handelt sich ja nicht um eine Geheimwissenschaft!
Danke dir.Alexandra hat geschrieben:Guten Morgen
Eigentlich wurde das Wesentliche schon genannt
Das anatomische Wissen ist medizinischer Standard. Woher wir das bezogen haben? Aus den verschiedensten Quellen: Fachbücher (Medizin, Pflege, Physiotherapie, Manualtherapie etc.), Fachleute (von jdem, der sich dazu fassen ließ: Orthopäde, Osteopath, Physiotherapeut, Hebamme, Kinderkrankenschwester, Neurochirurg etc.) und Fachartikel.
Das etc. steht dafür, dass ich befürchte, die Hälfte vergessen zu haben.
Das Ganze ist ein fließender Prozess. Unser Lehrwissen ist nicht statisch, wir passen es an. Ganz wichtige Inputs kommen immer wieder in den Ausbildungskursen selbst. Egal, ob medizinisches Fachpersonal, Werbefachmensch, Anwalt... Wir suchen den Austausch, fordern dazu auf, uns kritisch zu lauschen und zu ergänzen, zu hinterfragen, ggf. zu verändern.
Der Blick über den Tellerrand ist uns enorm wichtig, das ist es, was hier schon erwähnt wurde mit wir belesen uns bzw. informieren uns auf unterschiedlichsten Wegen und ziehen dann Rückschlüsse, die wir dann wiederum mit den unterschiedlichsten Leuten besprechen.
Es ist deswegen sehr schwer, ganz konkrete Literatur oder Personen zu nennen, auf die wir uns beziehen, denn fast alle spiegeln nur einen Teilbereich dessen, was wir nutzen. Ich kann hier mal Dr. Fettweis als Beispiel herauspicken, nach dessen Angaben zur Hüftentwicklung und -therapie wir uns sehr eng richten. Aber sein Fachgebiet ist tatsächlich "nur" die Hüfte, sein Hauptaugenmerk liegt darauf. Heißt: die Fülle seines Wissens über die kindliche Hüfte, die brauchen wir als Trageschule nicht annähernd. Aber wir brauchen dafür noch mehr: etwa die Verbindung zur Wirbelsäule, die Abhängigkeit des einen vom anderen. Und da machte er im persönlichen Gespräch durchaus deutlich klar, dass das für ihn nicht die Relevanz hat, wie für uns.
Ich hoffe, das beantwortet die Frage?
Liebe Grüße Alex