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Re: "mittelalterliches" Tuch fürs Stauferfest - Tipps?

Verfasst: 28.02.2012, 13:20
von AnnaH
Ich finde Didymos Katja jetzt nicht zu bunt fürs Stauferfest. Die habe ich letztes Jahr über einem Braunen Kleid getragen. Weil es das einzige Tuch war, was in Richtung Mittelalter passen würde.

Ansonsten was dir weiterhelfen könnte :
Die Eigenschaft der Spielmannskleidung war ihre Buntheit, die in einem bewussten Kontrast zur alltäglichen Kleidung des einfachen Volkes stand, die in gebrochenen Farben und Erdtönen gehalten und ungemustert war. Eine Besonderheit der Spielmannskleidung war das sogenannte "mi-parti", bei dem die eine Hälfte des Gewandes eine andere Farbe hatte als die andere.
Die beliebtesten Farben unter Spielleuten waren Rot, Grün und Braun - letzteres als Farbe der Erde, Grün als Symbol für das freie Leben der Natur, Rot als symbolische Farbe der Lebensfreude schlechthin. Doch nicht nur durch vielfarbige Kleidung versuchten die Spielleute die Aufmerksamkeit des Publikums zu erringen, auch das Bemalen des Gesichtes, Glattrasieren des Kinns und Kahlscheren des Kopfes waren unter Spielleuten durchaus üblich. Viele Spielleute fielen jedoch auch durch besonders wertvolle Kleidung auf, da es allgemein üblich war, den Spielleuten abgetragene Kleidung als Lohn zu schenken.

Du trägst ein blaues Kleid, also würde die Katja die Farben aufgreifen. Da dieses Jahr 2 Kids mit Lagern bei uns, wird wohl eins in die Katja gehen und eins in mein Sonnengelbes Indio
Vielleicht hilft dir das einwenig weiter :)

Re: "mittelalterliches" Tuch fürs Stauferfest - Tipps?

Verfasst: 28.02.2012, 13:43
von Feleni
meisterlich hat geschrieben: @Feleni: Sie darf doch noch lange nicht in die KK!
ups, auf sowas achte ich doch nicht....

Re: "mittelalterliches" Tuch fürs Stauferfest - Tipps?

Verfasst: 28.02.2012, 13:51
von AnnaH
Mo-Ch hat geschrieben:Soweit ich weiß, gibt es da ja eine Kleiderordnung und wie du schon schreibst: jeder, der es sich irgendwie leisten konnte... Wir als Musikanten gehören glaub eher einer etwas niedrigeren Schicht oder Mittelschicht an, also was zwischen Bauer und Edelfrau (also ich kenn mich nicht richtig aus... würde das halt so einschätzen...). Daher vermute ich, dass kräftige Farben in dem Fall nicht so passen, da Musikanten nicht unbedingt zu den Reichen gehörten, oder? Fotos von unseren Gewändern hab ich leider (noch) nicht.
Wenn du so Authentisch werden willst das du dir um das Gedanken machst, dürftest du auch kein hellblaues Kleid anziehen. Blau war im Mittelalter neben Schwarz eine der teuersten Farben schlechthin und war eher den Edelleuten zugesprochen.
Den Stand eines Musikanten anhand der KLeidung zuzuordnen ist recht schwer, da manche gut betuchten Edelleute ihre alte abgetragene KLeidung gerne als Sold an die Musiker verschenkt haben. In der Regel wie ich im Post obendrüber schon schrieb, jedoch eher die Farben Braun, Rot, Grün anstatt blau.

Trageweisen würde ich jetzt rein aus dem Bauch heraus behaupten, auf der Hüfte oder auf dem Rücken. Belege habe ich leider hierzu nicht, jedoch vom praktischen Standpunkt her gesehen, das was für mich am einleuchtendsten ist.

Wir sind ja auch Fahrende-Spielleute im Endefekt. Allerdings als Feuerspeiher/tänzer unterwegs. Unsere alltagskleidung ist braun/beige. Wenn die Auftritte Stattfinden dann sind es sehr dunkelbraun gefärbte hosen (Im dunklen erkennt man das nicht mehr so gut, da meint man sie wären schwarz) und grünen Streifen. Die stattlichen Männer ohne Hemd und weiter Hose und das Weibsvolk mit enganliegenden grünen Hosen mit einer Art Rock darüber und dunklen Oberteilen ohne Arm und Kopftuch. Wobei sich bei uns die Kleidung auch ändert. Wenn wir auf nem Markt sind, ist sie so weit es geht in Anlehnung... Sind wir privat gebucht, kann es schon passieren das der eine oder andere in dunkler Jeans und engem t-Shirt auftaucht von den Männern. Kommt auch immer drauf an wer von den Männern beim Auftritt mitmacht. :)

Re: "mittelalterliches" Tuch fürs Stauferfest - Tipps?

Verfasst: 28.02.2012, 13:53
von antje143
Mo-Ch hat geschrieben:
Alanna hat geschrieben:schau mal - hier hat sich jemand einen Mittelalter-MT genäht!
Hey das ist ne tolle Idee!! Und wäre auch schneller angelegt als ein Tuch... für so ein Event vielleicht praktischer als ein Tuch, mit Stillpausen...
Gibt's für so einen MeiTai eine gute Näh-Anleitung? Wäre ein Leinen-Stoff geeignet fürs Baby oder doch lieber TT-Stoff? Es wäre mir lieb, wenn's nicht so teuer wird... Sind grad eher am Sachen verkaufen als am (unnötig) Geld ausgeben...
Danke für den Link! (Aber ein Foto vom fertigen MT ist nicht dabei, oder hab ich das übersehen?)
hallo,

hier ist eine anleitung für einen einfachen MT ... und dort bekommst du sicher auch tips,wie du alles günstig machen kannst... :)

Re: "mittelalterliches" Tuch fürs Stauferfest - Tipps?

Verfasst: 28.02.2012, 14:20
von Alanna
Mo-Ch hat geschrieben:
Alanna hat geschrieben:schau mal - hier hat sich jemand einen Mittelalter-MT genäht!
Hey das ist ne tolle Idee!! Und wäre auch schneller angelegt als ein Tuch... für so ein Event vielleicht praktischer als ein Tuch, mit Stillpausen...
Gibt's für so einen MeiTai eine gute Näh-Anleitung? Wäre ein Leinen-Stoff geeignet fürs Baby oder doch lieber TT-Stoff? Es wäre mir lieb, wenn's nicht so teuer wird... Sind grad eher am Sachen verkaufen als am (unnötig) Geld ausgeben...
Danke für den Link! (Aber ein Foto vom fertigen MT ist nicht dabei, oder hab ich das übersehen?)
doch ist auch ein Bild drin. Auf Seite drei - auf dem ersten Bild bin ich mit einem Leinen-MT nach Kickas-Ebook und ganz unten auf der Seite ist auch der Mittelalter-MT, auch nach Kickas-Ebook.

Re: "mittelalterliches" Tuch fürs Stauferfest - Tipps?

Verfasst: 28.02.2012, 14:44
von Mo-Ch
Feleni hat geschrieben:Chiara ist das naturfarbene Tuch von Didymos.
Danke, sowas in der Art hab ich mir schon fast gedacht, nur kenn ich nicht alle Tuchnamen bei Didymos auswendig... :)
Feleni hat geschrieben:Ich frag mich ja, wie laut das auf der Bühne wird. Ob das so ne gute Idee ist, das Kind da mit raufzunehmen?
Wenn dann auch am Ehesten auf dem Rücken denke ich.
Soweit ich weiß, sind wir da nicht auf der Bühne. Wir sind auch eine kleine Gruppe. Stehen glaub irgendwo mit auf dem Markt - so genau haben wir das aber noch nicht besprochen/erfahren. Bei den Proben ist er jetzt auch schon immer mit dabei, im Tuch oder Bondolino Bauch an Bauch. Würde ihn dann im Sommer vielleicht eher auch am Bauch tragen für mehr Blickkontakt als auf dem Rücken, grad wegen Lautstärke, Trubel,... was da so sein kann.
Feleni hat geschrieben:Manduca wird allgemein erst dann empfohlen, wenn das Kind sich alleine hinsetzten kann.
Das ist mit 6 Monaten ja eher nicht der Fall.
Meine Große konnte mit 6 1/2 Monaten allein sitzen (also sich auch allein hinsetzen), aber die Regel ist das nicht, das stimmt.
Wieso Manduca erst so spät? Wird das Baby darin vorher so schlecht gestützt? Ich hatte eigentlich immer ein gutes Gefühl damit...
Feleni hat geschrieben:Interessant!
Auch der Link von Arilinn - der MT da sah ja auch sehr schön aus.
Da kann ich mich nur anschließen. :)

Re: "mittelalterliches" Tuch fürs Stauferfest - Tipps?

Verfasst: 28.02.2012, 14:53
von Morgaine47
Zur Manduca ab Sitzalter:
Die Schultergurte der Manduca sind ja seitlich am Rückenpanel befestigt. An dieser Stelle wird auf die Lendenwirbelsäule einen großer Druck ausgeübt und diese versucht gerade zuziehen während sie sich eigentlich runden will. Daher sidn alle Tragen wo die Schultergurte entsprechend am Rückenteil befestigt sind erst ab Sitzalter empfehlenswert. Dazu kommt der breite Steg, der meist auch nciht früher passt, die Unanpassbarkeit des Rückenpanels durch den festen Stoff. Du hast doch auch den Bondolino, habe ich da richtig gesehen? Da müsstest Du ja schon sehen, in welcher der beiden Tragen der Rücken besser umschlossen wird und sich besser dem Rücken anpasst.

Re: "mittelalterliches" Tuch fürs Stauferfest - Tipps?

Verfasst: 28.02.2012, 15:36
von Mo-Ch
Hallo meisterlich (und die anderen),

das mit der Trageberatung hab ich mir auch schon hin und wieder überlegt. Allerdings hab ich mich z.B. erst letzte Woche mit einer Trageberaterin im KH unterhalten, die meinte, allein durch meine Praxis mit Baby und Kleinkind habe ich da schon mehr Erfahrung und kenne auch mehr (gute) Tragehilfen als sie, aber da sie einen Kurs besucht hatte, ist sie halt "zertifizierte Trageberaterin"... Ihr wurden 10 Trageweisen mit dem Tuch gezeigt; wie genau jede ging, daran kann sie sich nimmer erinnern, da kann ich schon eher weiterhelfen... usw. usw. Aber sie bemüht sich sehr, überhaupt eine Trageberatung in dem KH auf die Beine zu stellen, das find ich gut und unterstütze ihr Engagement, so gut ich kann.
Aber, wie du schreibst, ich muss (bzw. will schon länger) hier im Forum wirklich mal ein Foto einstellen und mir dann von kompetenten Trageberaterinnen Tipps geben lassen, davon findet man hier ja zum Glück viele. :) Hier vor Ort find ich das sehr schwierig, bis jetzt konnten mir die Trageberaterinnen nix Neues erzählen oder eher ich ihnen, s.o. ...

Die Didymos-Tücher find ich auch toll, deshalb hab ich davon jetzt auch eins... Mein gelb-orange-rot-gestreiftes ist von Hoppediz, das mag ich auch gern, das würde ja dann evtl. in Frage kommen für das Stauferfest.

Hatte ja eben schon die Frage gestellt, wieso die Manduca vor dem Sitzalter nicht gut ist; wird denn der Rücken so schlecht gestützt? Hatte damit bisher eigentlich ein gutes Gefühl beim Tragen meiner Tochter (inzwischen 2 1/4 Jahre alt). Hab gerade den Beitrag von Morgaine47 gelesen (danke für die Aufklärung!), das muss ich nochmal ausprobieren und begutachten unter dem Gesichtspunkt. Ist dann der Marsupi aber eigentlich auch nicht so gut, oder?

Wieso meinst du, dass die Doppel-X-Trage nicht empfehlenswert ist? Wegen der fehlenden Möglichkeit, die Stränge zur individuellen Stützung nachzuziehen? Auch damit hatte ich mich mit meiner Tochter wohl gefühlt...
Lerne aber gerne dazu.

Den Rucksack haben wir mit dem Kleinen (10 Wochen alt) vor Kurzem versucht, hat aber nicht geklappt (sah eigentlich gut aus, er hat aber ziemlich gemeckert und wir haben ihn dann wieder raus). Sollten vielleicht einfach noch ein paar mal üben, vielleicht war's auch einfach nur das ungewohnte Neue, was ihn gestört hat.
Die WKT ist schon manchmal recht bequem und das auch recht lange; aber ich krieg's einfach nicht immer so gut hin und dann tun nach ner Weile z.B. die Schultern weh (also nach ner Stunde oder so). Und das Känguruh hab ich noch nie wirklich hinbekommen... (Hab mich aber auch noch nicht wirklich oft ran getraut... vielleicht 3 oder 4 mal...)

Wäre der Bondolino deiner Meinung nach eine gute Alternative?
Unser Bondo ist schwarz/sand, und du hast Recht, den nehm ich bei der nächsten Anprobe wirklich mit zusammen mit dem bunten Tuch - wenn ich mir's recht überlege, hatte ich den letztes Mal auch dabei... aber eben nicht an, weil ich ja Gewänder anprobiert hab und mein Kleiner war dann mal da, mal da auf dem Arm (wurde mir gern abgenommen...).

Die Amazonas-Tücher sind gut, meinst du? Da hab ich mich bisher nicht so ran getraut; in einem Babyfachmarkt bei unserem früheren Wohnort gab's nur Amazonas-Tücher, da wollt ich keins nehmen, die sind etwas elastisch, oder? Weiß gar nicht mehr so genau...

Danke für deinen langen, ausführlichen Beitrag!
Moni

P.S.: Noch was zu meinem Verständnis: Was heißt "ATTA" und "Die Kuh bekommst du auf jeden Fall vom Eis"? Sorry, dass ich so blöd frag...
Und für die KK muss ich halt noch ne Weile warten und wachsen. ;)

Re: "mittelalterliches" Tuch fürs Stauferfest - Tipps?

Verfasst: 28.02.2012, 16:26
von Mo-Ch
AnnaH hat geschrieben:Wenn du so Authentisch werden willst das du dir um das Gedanken machst, dürftest du auch kein hellblaues Kleid anziehen. Blau war im Mittelalter neben Schwarz eine der teuersten Farben schlechthin und war eher den Edelleuten zugesprochen.
Den Stand eines Musikanten anhand der KLeidung zuzuordnen ist recht schwer, da manche gut betuchten Edelleute ihre alte abgetragene KLeidung gerne als Sold an die Musiker verschenkt haben. In der Regel wie ich im Post obendrüber schon schrieb, jedoch eher die Farben Braun, Rot, Grün anstatt blau.

Trageweisen würde ich jetzt rein aus dem Bauch heraus behaupten, auf der Hüfte oder auf dem Rücken. Belege habe ich leider hierzu nicht, jedoch vom praktischen Standpunkt her gesehen, das was für mich am einleuchtendsten ist.

Wir sind ja auch Fahrende-Spielleute im Endefekt. Allerdings als Feuerspeiher/tänzer unterwegs. Unsere alltagskleidung ist braun/beige. Wenn die Auftritte Stattfinden dann sind es sehr dunkelbraun gefärbte hosen (Im dunklen erkennt man das nicht mehr so gut, da meint man sie wären schwarz) und grünen Streifen. Die stattlichen Männer ohne Hemd und weiter Hose und das Weibsvolk mit enganliegenden grünen Hosen mit einer Art Rock darüber und dunklen Oberteilen ohne Arm und Kopftuch. Wobei sich bei uns die Kleidung auch ändert. Wenn wir auf nem Markt sind, ist sie so weit es geht in Anlehnung... Sind wir privat gebucht, kann es schon passieren das der eine oder andere in dunkler Jeans und engem t-Shirt auftaucht von den Männern. Kommt auch immer drauf an wer von den Männern beim Auftritt mitmacht. :)
Hallo AnnaH,
danke für deine umfassenden Beiträge zum Mittelalter-Thema!
Der Text mit den Spielleuten ist informativ, Musiker gehören also auch dazu als Unterhalter? Danach könnten wir ja wirklich fast alles anziehen... aber die Gruppe soll ja auch in sich stimmig sein. (Sie hatten mir erst ein hellblaues Bauerngewand (eher Sack...) gegeben, die andern hatten dann aber etwas edlere Kleider, ich bekam dann zum Glück auch ein dazu passenderes. ;) ) Das (blass)hellblau gefärbte Leinengewand passt dann ja auch in der Hinsicht, dass es ein geschenktes Kleid sein könnte.
Dass blau eine teure Farbe war, hab ich auch schon gehört, deshalb dachte ich, dass ein kräftig buntes Tuch (also viel Farbe) auch eher nur die Edelleute hatten. Aber vielleicht waren ja gelb und rot erschwinglich und vielleicht ist daher das gelb-orange-rote Tuch auch "angemessen"...?

Es liegt nicht an mir, wie "streng" die Kleiderordnung ist, sondern es gibt da ja Verantwortliche von der Stadt, die sagen, ob ihnen dies und jenes passt oder nicht, und bisher wurde halt gesagt, das bunte Tuch sei vielleicht zu bunt und auffällig. Ich werd wie gesagt nächstes Mal einfach mal das Tuch und den Bondolino "vorstellen".

Wir sind übrigens keine "richtige" Mittelalter-Musik-Gruppe (im Gegensatz zu euch, wie ich das verstanden hab), sondern üben nur für den Zweck Stauferfest mittelalterliche Stücke mit mittelalterlichen Instrumenten ein, sind ansonsten eigentlich eine Blockflötengruppe, das ist für uns jetzt also Neuland. :)

Re: "mittelalterliches" Tuch fürs Stauferfest - Tipps?

Verfasst: 28.02.2012, 16:35
von Mo-Ch
antje143 hat geschrieben:
Mo-Ch hat geschrieben:
Alanna hat geschrieben:schau mal - hier hat sich jemand einen Mittelalter-MT genäht!
Hey das ist ne tolle Idee!! Und wäre auch schneller angelegt als ein Tuch... für so ein Event vielleicht praktischer als ein Tuch, mit Stillpausen...
Gibt's für so einen MeiTai eine gute Näh-Anleitung? Wäre ein Leinen-Stoff geeignet fürs Baby oder doch lieber TT-Stoff? Es wäre mir lieb, wenn's nicht so teuer wird... Sind grad eher am Sachen verkaufen als am (unnötig) Geld ausgeben...
Danke für den Link! (Aber ein Foto vom fertigen MT ist nicht dabei, oder hab ich das übersehen?)
hallo,

hier ist eine anleitung für einen einfachen MT ... und dort bekommst du sicher auch tips,wie du alles günstig machen kannst... :)
Hallo antje143,

...wo find ich die Anleitung? *such*

LG